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Unverschämtheit wegen Beschuldigen von "krank feiern"

Ich habe beides erlebt im öffentlichen Dienst: zwei verbeamtete Kolleginnen, die oft gefehlt haben, aus plausiblen Gründen, zum Beispiel Glatteis usw. Halsschmerzen. Ich habe auch zum Teil von einer Kollegin mit vertretungsweise was bearbeiten müssen, was aber ging, weil man sich das selbst einteilen konnte. Was nicht so wichtig ist, bleibt eben liegen. Mich hat das damals nicht so wahnsinnig gestört.

Zuerst war da noch ein gewisses Wohlwollen bei den Kollegen. Das ist aber nach einer Zeit gekippt und man hat dann nach längerer Abwesenheit das nur noch als "Krankmachen" wahrgenommen. Ich habe mal mit der einen Kollegin telefoniert, die ist aus allen Wolken gefallen, dass die Kollegen das so empfinden.

Bei meiner jetzigen Stelle ist jemand häufig krank und dann muss vertreten werden. Die ist mal ein halbes Jahr ausgefallen. Ist die Personaldecke in Ordnung, kann man das ohne Probleme ausgleichen. Und die Leute müssen halt etwas flexibler sein. Bei uns ist das schon Routine.
 
Das hat mit Neid nichts zu tun.

Nö, überhaupt nicht. Wie kommst du darauf? 🙄

Werde doch Beamte, dann kannste davon auch profitieren.

Ich hätte da keinen Bock drauf, denn man kann ja nicht nur den Status abfassen. Ansonsten hat man nicht mehr viel Freude bei den Kollegen.
 
Zuerst war da noch ein gewisses Wohlwollen bei den Kollegen. Das ist aber nach einer Zeit gekippt und man hat dann nach längerer Abwesenheit das nur noch als "Krankmachen" wahrgenommen. Ich habe mal mit der einen Kollegin telefoniert, die ist aus allen Wolken gefallen, dass die Kollegen das so empfinden.

Genauso ging es meinem Bekannten. Die ersten 3 Wochen waren noch okay, dann kippte es. Ob Beamter oder nicht Beamter. Menschen wollen nie gern mehr machen als sie müssen. Da hört auch auf Arbeit die Freundschaft auf.
 
Nö, überhaupt nicht. Wie kommst du darauf? 🙄

Werde doch Beamte, dann kannste davon auch profitieren.
Sorry, was für ein sinnloser Satz.

Ich bin nicht Beamtin geworden. Kanns auch nicht mehr, da älter als Anfang 30.
Früher wusste man das auch noch nicht, wie schlecht es weitergehen wird, ist man in der Freien Marktwirtschaft.

Wenn jeder mundtot gemacht wird indem man ihm Neid vorwirft, kann es munter so weitergehen, dass sich nie etwas ändert.

Naja, ich habe einen guten sehr gutbezahlten Job, meine Kinder auch, mir kann es egal sein.

DU hast noch viele Jahre zu buckeln und kannst neidlos den Politikern und Beamten steigende Diäten und Pensionen wünschen.😉
Und weiter dein eigenes Dilemma in Threads beklagen.
 
Das hat mit Neid nichts zu tun. Das ist einfach ein absolut veraltetes Modell.

Und gehört abgeschafft bis auf ein paar Zweige.


71 Prozent Pension vom letzten Gehalt und wir ein paar 40 % Rente, aber vom Durchschnitt unsereres Arbeitslebens.

Das ist eine riesen Ungerechtigkeit und null zu begründen.
Aber dann kommen sie wieder damit, dass sie ja nicht streiken dürfen.
Habe ich in meinem Leben auch noch nicht, wie die meisten.
Und bevor so ein Amtsmensch streikt, haben Millionen Arbeiter mehr Gründe dazu.

Es gibt noch ein paar Unterschiede mehr, etwa daß Kinder nicht automatisch und kostenfrei in der Krankenversicherung (privat) mit drin sind, sondern extra kosten, (die private KV nimmts übrigens auch vom Lebendigen), oder daß ein Beamter lebenslänglich Lohnsteuern blecht, auch auf seine Pension, wenn es keine Werbungskosten mehr abzusetzen gibt, während normale Rentner nur den Zinsanteil ihrer Renten versteuern müssen, also oft gar nichts, weil den die Freibeträge abdecken.
Zum nichtvorhandenen Streikrecht (das den Beamten noch am wenigsten abgeht, sie haben dafür gute Gewerkschaften) kommt als wichtigerer Punkt, daß die vorgesetzte Behörde Weisungsbefugnis zum Einsatzort hat, sprich jeder Beamter kann jederzeit in die hinterste Pampa geschickt werden, nach Ostdeutschland oder woanders hin, wenn die Vorgesetzten das für nötig halten.

Aber das ist alles OT hier und wurde meines Wissens schon mal in irgendeinem anderen Thread durchgekaut.
Alte Vorurteile werden nicht wahrer wenn man sie zum hundertsten Mal neu aufwärmt.
 
Es gibt noch ein paar Unterschiede mehr, etwa daß Kinder nicht automatisch und kostenfrei in der Krankenversicherung (privat) mit drin sind, sondern extra kosten, (die private KV nimmts übrigens auch vom Lebendigen), oder daß ein Beamter lebenslänglich Lohnsteuern blecht, auch auf seine Pension, wenn es keine Werbungskosten mehr abzusetzen gibt, während normale Rentner nur den Zinsanteil ihrer Renten versteuern müssen, also oft gar nichts, weil den die Freibeträge abdecken.
Zum nichtvorhandenen Streikrecht (das den Beamten noch am wenigsten abgeht, sie haben dafür gute Gewerkschaften) kommt als wichtigerer Punkt, daß die vorgesetzte Behörde Weisungsbefugnis zum Einsatzort hat, sprich jeder Beamter kann jederzeit in die hinterste Pampa geschickt werden, nach Ostdeutschland oder woanders hin, wenn die Vorgesetzten das für nötig halten.

Aber das ist alles OT hier und wurde meines Wissens schon mal in irgendeinem anderen Thread durchgekaut.
Alte Vorurteile werden nicht wahrer wenn man sie zum hundertsten Mal neu aufwärmt.

Nur noch eins, deine private KV nimmt es tatsächlicj von den Lebendigen, wenn auch nicht von dir. Oder nur 50%.
Hast du glaube nicht erwähnt. 50 % zahlt der Staat.
 
Es gibt noch ein paar Unterschiede mehr, etwa daß Kinder nicht automatisch und kostenfrei in der Krankenversicherung (privat) mit drin sind, sondern extra kosten, (die private KV nimmts übrigens auch vom Lebendigen), oder daß ein Beamter lebenslänglich Lohnsteuern blecht, auch auf seine Pension, wenn es keine Werbungskosten mehr abzusetzen gibt, während normale Rentner nur den Zinsanteil ihrer Renten versteuern müssen, also oft gar nichts, weil den die Freibeträge abdecken.

Zum nichtvorhandenen Streikrecht (das den Beamten noch am wenigsten abgeht, sie haben dafür gute Gewerkschaften) kommt als wichtigerer Punkt, daß die vorgesetzte Behörde Weisungsbefugnis zum Einsatzort hat, sprich jeder Beamter kann jederzeit in die hinterste Pampa geschickt werden, nach Ostdeutschland oder woanders hin, wenn die Vorgesetzten das für nötig halten.


Nach Ostdeutschland? Male mal bitte den Teufel nicht an die Wand! Nein, Spaß beseite. Ich habe als Wessi selbst 3 Jahre in Sachsen-Anhalt gelebt und gearbeitet. Bin sogar freiwillig (!) wegen Job dahin.

Hätte es statt meiner unbefristeten Angestelltenstelle hier die Möglichkeit der Verbeamtung gegeben, hätte ich die gerne angenommen!
 
Daran merkt man, wie gut oder schlecht es der freien Wirtschaft geht, in den Zeiten des Wirtschaftswunders wurde alles verbeamtet was bei drei nicht auf den Bäumen war, weil der Staat Angst hatte, alle guten Arbeiter an die Wirtschaft zu verlieren, wenn die Wirtschaft dagegen am Stock geht, wären die meisten Leute am liebsten Beamte wegen dem sicheren Arbeitsplatz. 🙄
 
Nur noch eins, deine private KV nimmt es tatsächlicj von den Lebendigen, wenn auch nicht von dir. Oder nur 50%.
Hast du glaube nicht erwähnt. 50 % zahlt der Staat.

Die 50 % die man selber zahlen muß sind auch nicht gerade billig, und für bestimmte Leistungen müssen Zusatzversicherungen abgeschlossen werden, weil die Beihilfe nur im günstigsten Fall exakt 50 % übernimmt, aber bestimmte Leistungen entweder gedeckelt sind (Sehhilfen, Zahnersatz) oder gar nicht übernommen werden (Kinder-Mitversicherung).
 
Ihr werdet es nicht glauben, aber gerade im Alter kehren sich die Vorteile von Beamten in Nachteile um.
Nämlich dann, wenn man jeden Scheiß aus eigener Tasche vorschießen muss, die Pension aber auch nicht mehr wird.
Verbeamtet zu sein läuft nur so lange gut, wie man nicht krank ist.

Ist man krank folgt seitenweise Papierkrieg, man muss sich wegen jedem Medikament mit der Krankenkasse rumstreiten und da man gerade im Alter sehr häufig krank ist, ist die Pension bei einem Krebsleiden schnell dahin, wenn die Medikamente in die Tausende gehen und man nicht alles von der Kasse zurück bekommt.

Ich saß einmal neben einem Beamten, der für die Kasse ein Formular ausgefüllt hat. Wer da noch sagt, es wäre alles gut hat keine Ahnung und lebt in anderen Welten. Solange man noch fit im Kopf ist, funktioniert das, aber wehe man wird alt
Außerdem bindet man sich häufig an ein Bundesland. Mal schnell ins Ausland gehen oder das Bundesland wechseln ist da nicht.
Und leider werden hier auch nur die Vorteile gesehen. Das man fürs Beamte(r) sein auch was leisten muss, wird hier nicht kommentiert. 🙄
Den Beamtenstatus gibt's nicht von Geburt an. Dafür muss man auch was machen.

Man bekommt jede scheiß Rechnung beim Arzt oder für Medikamente und Behandlungen nach Hause geschickt, darf die erstmal vorschießen und mit Glück bekommt man das ausgelegte Geld wieder. Das ist wie ebay Vorauskasse, ein Leben lang. Läuft gut, solange man nicht krank ist oder nicht altert. Aber wehe die Gebrechen gehen los.


Sorry, was für ein sinnloser Satz.

Der Satz ist nicht sinnlos. Deine neidvollen Ausführungen sind es. Dir steht doch frei eine Beamtenlaufbahn einzuschlagen. Niemand hat dich gezwungen arbeitslos zu sein oder als dass zu arbeiten was du gerade arbeitest.
Deine Beiträge sind leider sehr einseitig formuliert. Du siehst ausschließlich die positiven Seiten die, die Verbeamtung mit sich bringt. Nicht aber die Nachteile.
Eben, dass man jeden Scheiß vorschießen muss und im Alter echt die Mütze aufhat, wenn man mit 80 noch seine Formulare für Beihilfestellen ausfüllen muss oder dass seinen Kindern aufbürdet.
An der anderen Seite ist das Gras immer grüner. Denk mal darüber nach. Du siehst hier nur was du sehen willst.


Es sind berufliche Wechsel nur extrem schwer möglich auch nicht Bundeslandswechsel. Man ist gefangen und immer abhängig von staatlichen Entscheidungen und man muss jeden Firlefanz vorschießen.


Übrigens sind wir wieder vom Ausgangsthema abgekommen
 
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