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Unstimmigkeiten der Bibel

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Hi, ich bins nochmal blackjack,

Das der Weihnachtsmann am Nordpol wohnt bietet nun mal kein Raum mehr irgendetwas zurecht zu interpretieren.
Gott ist dagegen immer ein Lückenspringer der immer wieder zurückweicht wenn die Wissenschaft zuschlägt. Gott versteckt sich immer hinter der Unwissenheit,

Du denkst also "might makes right". Also nur weil soviele daran glauben ist es wahr? Das wäre zu einfach. Deshalb sollte man nichts glauben, nur weil die Masse .... aber es gibt eben viele Argumente pro Glauben, es ist enifach nicht so, wie du es hier rüberbringen willst, eine rührselige Weihnachstmanngeschichte, der
armselige Seelen zum Opfer fallen, weil sie nichts anderes haben.
So waren die Urchristen nicht, das waren Menschen, die sehr genau wussten, um was es geht und sich immer wieder um Beweise sammelten. Dazu musst du die Bibel gut gelesen haben, auch ein wenig wohlwollend, um das nachvollziehen zu können. Wie oft hast du sie gelesen? Und das meine ich jetzt echt ernst die Frage, weil es mich interessiert.

Übrigens glauben nur etwa 2,2 Milliarden von insgesamt 6,75 Milliarden Menschen an den Spuk. Also etwas weniger als ein drittel der Weltbevölkerung. Und davon gibts auch wieder viele zig-tausende Gruppen die sich untereinander nicht mal einig sind.
Und einige widerum sind wahrscheinlich nur Kulturchristen und glauben noch nichtmal das was in der Bibel steht.

Allein schon die Tatsache das alles immer noch auf Glauben beruht und nicht auf Fakten zeigt doch das es eigentlich gar keine Pro-Argumente gibt. Alles nur Thesen und Behauptungen. Und vor allem wenn die Wissenschaft neue Beweise auf den Tisch legt, die gegen biblische Texte sprechen, werden die Wörter in der Bibel wieder schön zurecht interpretiert oder es wird mal locker daraus eine Metapher gemacht. Allein schon das es Raum für so weit dehnbare Interpretationsmöglichkeit bietet macht es schon nicht glaubwürdig.

Du kannst nicht verlangen, dass ich jetzt mit dir hier ein Bibelstudium beginne, um dich zu überzeugen, aber eines, um zu verstehen, warum andere Leute glauben, musst du es tun, sonst wirst du es eben nie verstehen, was dein Recht ist, aber es bleibt eben auch deren Recht, sich in der Wahrheit zu sehen (natürlich solange man mit solchen Menschen vernünftig reden kann, ich rede hier wirklich nicht Extremisten das Wort).

Es ist teilweise genauso geschrieben wie ein frei interpretierbarer Songtext wo am Ende Leute etwas hineininterpretieren was manchmal weit auseinander geht. So ein Text über Verlust z.B. kann über eine verstorbene Person sein oder aber einfach nur über einen verschollenen Lieblingsteddibären.

In gewisser Weise hast du Recht, die Bibel ist so geschrieben, dass sie Jahrtausende lang immer aktuell ist. Das ist aber etwas Positives, nichts Negatives. Und wenn du mal alle sogenannten Interpretationen abziehst, die Menschen als Interpratiation hineinlegeten, die in Wirklichkeit aber nur fremdes Gedankengut ist, was man mit der Bibel verbinden wollte, weil man dann besser Leute bekehren kann, dann bleibt auch nicht mehr diese Interpretatonsmasse, die du momentan siehst.

Es gibt so ein schönen Test von Derren Brown mit der Cold Reading Methode im Internet. Dort hat er verschiedenen Probanden aus verschiedenen Ländern ein persönliches Persönlichkeitsprofil erstellt. Zumindest haben sie das geglaubt weil es ihnen so erzählt wurde. Alle haben sich in ihrem Persönlichkeitsprofil mit sehr hohen Prozentangaben genau wiedererkannt. Das verblüffende an der Sache war, dass er allen Teilnehmern ein und den selben Text gegeben hat. Wenn der Text frei interpretierbar ausgelegt ist kann man alles mögliche hinein interpretieren.

Und vor allem was mir jedes mal passiert wenn man mal nachfragt und tiefer bohrt über Bibelverse ist, dass man am Ende auf den Verse verwiesen wird der einem Ungläubigen bescheinigt die Bibel nicht zu verstehen. Nur leider nach dieser Logik dürfte dann aber niemand die Bibel verstehen, weil niemand von Geburt an den Spuk glaubt, also sozusagen noch Ungläubiger ist. Also kann man nur daran glauben wenn es ein Gläubiger erklärt, aber wie gesagt haben diese Menschen irgendwie Schwierigkeiten damit.

Blackjack, die Zweifel bleiben, du hast Recht, auch ich habe sie.
Letztlich kann man jene nähren oder den Glauben nähren.

Sigi
 
Der Bibel kann man auf drei Wegen widerlegen, historisch, theologisch und menschlich.
Mach ich es historisch wie mit dem Beispiel von Herodes, so wird mir erwiedert, man könnte die Bibel nicht als historische Quelle sehen und einige Menschen hätten etwas dazu geschrieben.
Versuche ich es auf theologischer Basis und beweise, dass die Bibel keineswegs neu ist, sondern vielmehr eine Kopie vieler Teilstücke aus anderen Religionen, so wird man mir sagen, dass manche Teile der Bibel möglicherweise wo anders wiederzufinden seien, aber es ja hier auch um Lebensbeispiele geht.
Versuche ich es auf menschlicher Ebene und sage z.B. das Frauenbild der Bibel oder das Bild gegenüber Homosexuellen ist nicht tragbar, so wird man mir erwiedern, es wären andere Zeiten gewesen.

Egal welches Argument ich ins Felde führe und egal wie stichhaltig es ist, ich werde damit nie weiterkommen.
Aber was macht die Bibel denn nun wirklich aus? Ihre lehrreichen Sätze? Ich finde das Beispiel vom Weihnachtsmann gar nicht so schlecht.
Nehmen wir z.B. Hermann Hesse, der Mann hat für mich viele Dinge geschrieben, die mich zum Nachdenken anregen und würde er in seinen Büchern noch seinen eigenen Gott anpreisen, könnte ich seine Bücher schon als Glaubensgrundsatz nehmen. Niemand könnte mir diesen Glauben widerlegen, ich kann es mir sehr einfach machen.
Aber ich schade mit diesem Glauben auch Niemanden. Ich bin mir bewußt, dass Glauben eine gute Sache sein kann, sie kann Berge bewegen, sie kann Kraft und Inspiration sein.
Ich will auch Niemanden hier den Glauben nehmen oder ihn für diesen Glauben kritisieren.
Aber ich stelle mir doch die Frage, welche Berechtigungsexistenz hat die kath. Kirche überhaupt? Ich sehe die Bibel nicht als "wahres" Werk an und so wie ich viele hier verstehe, wissen sie selbst, dass die Bibel nur Teilwahrheiten hat. Resultiert darauß nicht die Tatsache, dass ihr Glaube nur etwas mit ihrer Geburt und unserem Kulturkreis zutun hat? Was macht den eigenen Glauben spezifisch gegenüber anderen Glauben?
In meinen Augen hat die Kirche ihr Recht auf Regelsetzung schon längst verwirkt, bzw. eigentlich nie eins gehabt. Es fehlt ihr das Fundament. Ein Regierung wird unterstützt, weil sie gewählt wurde (zumindest hier in Deutschland) und ihr Grundsatz ist das Grundgesetz. Die Kirche nimmt die Bibel als Glaubensgrundsatz, fällt dieser Weg, auf was sollte sie sich dann noch berufen?
 
Gestern Abend sagte die katholische Kirche ( in Form eines Bischofs - Südwest 3 ) sogar, daß es einen Glauben ohne Kirche gar nicht geben kann.

Und für die vielen, die nicht glauben wollen, stelle ich gerne noch mal den Link zu Dittmars perfekter Seite ein - der dies ausdrücklich erlaubt und wünscht.

Hier:

http://www.dittmar-online.net/uber/hga.html
 
Gestern Abend sagte die katholische Kirche ( in Form eines Bischofs - Südwest 3 ) sogar, daß es einen Glauben ohne Kirche gar nicht geben kann.
Klar sagt der sowas ... ohne Anhänger keine Kirche, ohne Kirche kein Bischof.

Er weiß mit Sicherheit selber, dass er Müll erzählt.
 
Klar gibt es viele Argumente für den Glauben. Ich hab auch absolut kein Problem damit wenn jemand an einen Schöpfergott glaubt und Halt im Glauben findet. Nur ich bin absolut dagegen das er einen vorgefertigten Glauben annimmt ohne selber sachlich sein Köppel darüber mal angestrengt zu haben.

Man sieht ja was dabei raus kommt. Antichristen-gelaber, der böse Satan, das man grundsätzlich ein schlechter Mensch ist, also ein Sünder und nur durch das Vertrauen in Jesus, der für unsere Sünden einsteht in den Himmel kommt. Genauso diese Unterscheidung Himmel und Hölle.

Wer sich mal über die grundlegensten Dinge Gedanken macht bevor er sowas glaubt wird zu dem Schluss kommen, dass es totaler Humbug ist.

Damit mein ich grundlegendes Verständnis über Zeit, Raum, Materie, ob man eine Seele hat oder nicht und wenn ja was davon übrig bleibt ohne sterblicher Hülle. Genauso das Verständnis über die Eigenschaften eines Gottes, also Allmächtigkeit, Allwissenheit usw.
Was ich am bescheuertsten finde ist die Selbstmordmission von Jesus. Das bedeutet ja im Prinzip das Gott sich in Gestalt von Jesus für seine eigenen festgelegten Sünden selber bestraft und somit die Gläubigen von den Sünden befreit. Warum so kompliziert. Sünden abschaffen ist doch viel einfacher und unblutiger. Im Endeffekt werden doch alle bestraft die nicht an den Spuk glauben. Das ist wie bei einer Diktatur, wenn du nicht mitmachst solls dir schlecht ergehen.
Oder was ist mit dem freien Willen. Freier Willen und Allwissenheit und Allmächtigkeit eines Gottes passen nicht zusammen.

Es gibt richtig schöne Videos im Internet die diese grundlegensten Sachen auf lustige Art und Weise logisch demonstrieren.


Was das Bibellesen anbelangt hab ichs von hinten aufgerollt. D. h. ich hab erst Materialen von Leuten betrachtet die den Inhalt der Bibel analysiert und in Zusammenhang gebracht haben. Merkwürdigerweise gibt es sowas nicht von christlicher Seite her und wenn dann nur mit zusätztlichen Erklärungen um etwas im Argen liegendes wieder zurecht zubiegen.
Die meisten dieser Analysen verweisen meist nur auf einzelne Verse. Ich hab mir aber die Mühe gemacht immer das ganze Kapitel zu lesen um heraus zufinden ob nicht etwas aus dem Zusammenhang gerissen wurde.

Mein naturwissenschaftliches und philosophisches Verständnis über die Welt lassen mich einfach nur den Kopf schütteln wenn ich die Bibel lese. Ich würde es mal so formulieren. Logik und Bibel passen nicht zusammen. Und das ist auch das was man von Gläubigen wärmstens empfohlen bekommt. Nicht denken sondern fühlen und glauben.

@Faust

Die Bibel kann man auch logisch widerlegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was zermartert ihr euch den Kopf über Unstimmigkeiten in der Bibel?

Was man nicht versteht, das läßt man eben so stehen, man wird es vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt begreifen.

Es gibt so vieles in der Bibel, was den Menschen Kraft gibt.

Wo man Gott erleben kann. Auch was einem zeigt, wenn man es wirklich aufrichtig, betend liest, und sich selber prüft, was alles auch im eigenen Herzen steckt.
Die Bibel sagt u.a. "Das Wort Gottes ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
Geht man darauf ein, und bittet Gott ernsthaft um Veränderung, kann man erleben, das Gott tatsächlich Dinge wegnehmen kann und selbst die "Natur" verändern kann.
Er kann aus zornigen, jähzornigen Menschen, geduldige, sanftmütige Personen machen. Er vermag aus Perversen Menschen reine Menschen zu machen.
Das Wort Gottes gibt "Anleitung" für so vieles.
Es ist viel zu kostbar dafür, das man es zerreißt, und nach sogenannten falschen oder widersprüchlichen Aussagen untersucht.




LG
Lena
 
Das mit den "perversen" Menschen gefällt mir gut. Der Bischof gestern Abend hat auch behauptet, Gott könne aus einem Schwulen einen Hetero machen. ( wenn der nur wollte )
Das sind alles ach so schöne, moderne Ansichten. Ob Gott aus meinem Marmorkuchen auch einen Käsekuchen machen kann. Sicher! Ich glaube daran.
 
Die Bibel, also sowohl altes als auch neues Testament, sind Geschichten und Erzählungen, Gleichnisse, Metaphern und Parabeln. Sie, die Bibel, ist demnach eine Art Moderator, die einen Faden vorgibt, um über Selbstfindung und Selbstdiskussion zu einem eigenen Standpunkt in Moral und Gesellschaft zu gelangen.

Einer der wesentlichen Unterschiede zum Koran, der vorgibt, das wortwörtliche Wort Gottes zu sein und demnach auch weniger Interpretationsspielräume bietet.
 
Das mit den "perversen" Menschen gefällt mir gut. Der Bischof gestern Abend hat auch behauptet, Gott könne aus einem Schwulen einen Hetero machen. ( wenn der nur wollte )
Das sidn alles ach so schöne, moderne Ansichten. Ob Gott aus meinem Marmorkuchen auch einen Käsekuchen machen kann. Sicher! Ich glaube daran.



Laßen wir mal dabei dahin gestellt, was ein perverser Mensch nun eigendlich ist.Das kann ein Pädophiler oder sonst was sein.

Aber weil Du dieses Beispiel sagst. Du meintest sicher im Nachtcafe gestern, habe ich nur ein Stückchen gesehen weil der Sender ständig weg war.
Aber das ist so.! Gott kann auch einen Homosexuellen diese Veranlagung ( ich drücke es mal so aus) nehmen. Natürlich geht das nicht über Nacht, und hat auch nichts damit zu tun, ob Gott will, denn das ist ein Gebet nach seinem Willen, das ist keine Frage.

Nur wenn man bei solchen Dingen Veränderung möchte, muß das dem Betreffenden natürlich sehr ernst sein, und es "funktioniert" auch nur, wenn der jenige ganze Sache mit Gott macht.
Das sind übrigens keine modernen Ansichten, denn wer glaubt das heute schon noch?
 
Schade das Du nur ein Stückchen gesehen hast.....

Warum sollte Gott einen Schwulen umpolen? Er hat ihn doch so erschaffen. Oder macht er das jetzt auch nicht mehr?
Erschafft eigentlich Gott die große Anzahl phädophiler Priester auch? Oder werden die erst beim Anblick der netten Ministranten so?
 
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