Du hattest dein Tier also derart außer Sicht- und Hörweite, dass du die Begegnung mit dieser Frau nicht mitbekamst...
Finde ich alles andere als verantwortungsbewusst.
Schon klar...
Das war eine sehr selbständige Rasse, sie wusste aber wie man sich als Hund benimmt. Dort wo ich sehr oft spazieren war sind mir meistens keine Leute begegnet. Jahrelang erprobt, auch das Verhalten des Hundes. Das war vollkommen ok so. Sollen andere sich um ihren Kram kümmern, mein Hund wollte nichts von ihnen.
Bei dubios wirkenden Männern hatte sie allerdings angeschlagen.
Nur klauen hätte sie sich von Frauen wohl lassen 🤔
Die Gutgläubigkeit halt. Hatte auch nicht gedacht, das sie sich einfangen lässt, weil sie eher misstrauisch gegenüber Menschen war.
Ich finde immer noch, das Tiere mehr unter Menschen leiden und sie fürchten müssten, als Menschen dieses Anrecht haben.
Was alles von Autos überfahren wird, gequält und teils ausgerottet. Und der Mensch sagt er hat Angst vor einem freilaufenden Hund und will mir etwas von Verantwortungslosigkeit erzählen?
Jeder ist wohl auf seine Art verantwortungslos. Nur manchen gefällt es mit dem Finger auf andere zeigen zu können.
Dein verantwortungslos ist eben nicht mein verantwortungslos und umgekehrt.
Wenn mein Hund sich nicht an die Regeln gehalten hätte, wäre sie an die Leine gekommen. An einigen Orten kam sie eher zu ihrem eigenen Schutz an die Leine oder um Diskussion zu vermeiden.
Natürlich ist es auch einfacher.
Für mich gab es so etwas wie eine unsichtbare Leine. Und wie gesagt, wer Angst hat, soll sich mit seiner Angst befassen und nicht mit meinem Hund.
Rücksichtnahme kein Problem, aber mir Befehle erteilen klappt nicht.
Ich war auch einige km unterwegs und habe nie solche Horrorgeschichten mitbekommen.
Ist das jetzt mein Fehler?
Als Kind hatte mir ein Pudel in die Lippe gebissen, ich wollte ihm eine Kuss geben 🙈😄 Tja selber Schuld, das war mir als Kind schon klar. Hatte niemandem etwas gesagt.
Bei der Nachbarin ist es interessant zu beobachten wie sich ihr zweiter Hund entwickelt hat.
Der erste war ein Angst Kläffer der auch ziemlich aggressiv wirkte. Die Frau meinte er käme aus dem Ausland und hatte schlechte Erfahrungen gemacht. Niemand konnte an den Hund ran.
An den nächsten Hund hat die Frau niemanden ran gelassen. Nicht mal als Welpe, das war so traurig, weil der Hund ja neugierig war, aber von allem wurde er weg gezogen.
Heute nach ca 3 Jahren, ist er nur an der Leine und kläfft alles an 🙄
Ganz wie der Vorgängerhund nur diesmal ohne schlechte Erfahrungen.
Ja, es ist leider schon so, der Mensch ist das Problem. Was macht man da jetzt? Ich hatte anfangs noch versucht mit der Frau zu reden, das der Hund den Kontakt zu seiner Umwelt doch braucht. Sie meinte sie weiß es besser und wehrte alles ab.
Ich würde dennoch jedem empfehlen bei Hundekontakt nicht diese Horrorbilder im Kopf zu haben.
Es muss weder das eine Extrem (ich streichel alle Hunde) noch das andere Extrem (alle Hunde sind gefährlich) sein.
Mit Angst fährt man nicht gut, das ist bei allem so.
Man vermiest sich damit ja selbst jeden Spaziergang.