Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Unsicherheit bei Hundebegegnungen- eure Erfahrungen?

Auch das hilft am Ende nichts, da nicht kontrollierbar.
Geholfen hätte so etwas:
Woran erkenne ich ob der Hund aggressiv ist?
Warum bellt der Hund?
Wie kann ich erkennen was der Hund im nächsten Moment vor hat?

Und wo ist da dem Menschen geholfen, der zum Beispiel gebissen wird, vorher zu erkennen "Ah, okay , der Hund ist aggressiv und wird mich wohl gleich attackieren."?
Es nützt mir herzlich wenig, die Sprache eines Hundes verstehen zu können, wenn ich kurz danach trotzdem dessen Zähne in meiner Wade habe.
Und wenn ein Hund es wirklich drauf anlegt, habe ich als Mensch auch keine Möglichkeit, da durch irgendein Verhalten gegenzusteuern.

Da fände ich es doch hilfreicher, der Hundehalter kontrolliert sein Tier, damit das nicht die Möglichkeit hat zuzubeißen.

Und JA, die meisten Hunde sind harmlos und beißen nicht zu.
Aber auch das ist für die wenigen, die eben an so ein Exemplar geraten , was dann doch nicht harmlos ist , eher nicht tröstlich.
Und NEIN, es werden nicht nur Menschen gebissen, weil die sich falsch verhalten und eben die Sprache des Hundes angeblich nicht richtig lesen konnten.
Es werden auch Menschen gebissen oder kommen anderweitig zu Schaden, weil so mancher Hundehalter einfach versagt hat. Und es zeugt für mich von wenig Verantwortungsgefühl, wenn so manche Hundehalter das wegreden wollen und quasi dem Opfer noch die Schuld zuschustern wollen, nach dem Motto "Lernt ihr mal die Sprache meines Hundes, dann passiert auch nix"
 
Vielleicht hilft es dir zu verstehen wenn ich noch einmal darauf aufmerksam mache, dass ich einen PTBS-Assistenzhund habe und den zweiten gerade ausbilde. Ich bin kein großer Menschenfreund, kann fremde Menschen in meiner Nähe nur schwer ertragen und kann nicht ewig lange "ungeschützt" irgendwo in der Walachei rumstehen. Meine Phobien maches mir das nicht möglich.
Es ist für mich schon eine ziemliche Herausforderung 5 bis 10 min. dort zu verharren um evtl. einen besorgten Halter irgendwo zu entdecken.
Ich kann aufgrund meiner PTBS leider nicht auf Polizei oder Leute vom Tierheim warten. Hunde machen mir keine Angst, um die bin ich besorgt. Aber mir macht die Umgebung angst. Vor allem, wenn ich nicht in Bewegung bin.
Nein, das hilft mir nicht zu verstehen, sorry. Ich finde, wenn man regelmäßig mit seinen eigenen Hunden unterwegs sein und ein ohne Begleitung aufgefundenes Tier anleinen kann, sollte man auch in der Lage sein, in der Nähe zu bleiben, bis es abgeholt wird.

Hitze, Termine, Stress für alle, da geht einiges.

Ich hätte einfach nicht immer gerade Lust Babysitter zu spielen für fremde Hunde, wenn ich Terminpläne hätte mit zugehörigen, unbequemen Konsequenzen.
Der Aufwand ist nun wirklich überschaubar. Und wenn man dazu nicht bereit ist, sollte man die Tiere halt nicht festbinden.
 
Gut sozialisiert bedeutet mit viele verschiedenen Hunden und versch. aussehenden Hunden (Kipprohern, Stehohren, langes/kurzes Fell, kleine/große Hunde usw) und auch immer wieder fremden Menschen zusammenzubringen.
Dazu kommt eine Gewöhnung zu Alltagssituationen und -geräuschen.

An der Leine sollte möglichst keine Kontakte zu anderen Hunden stattfinden, weil der Hund nur sehr eingeschränkt kommunizieren kann und durch Leine/Halsband/Geschirr eine Verletzungsgefahr besteht.

Ja, und?
Was möchtest du damit zum Ausdruck bringen?

Schon wenn man vom Dorf in die Stadt zieht (andere Geräusche, Gerüche, Menschenmengen etc.) kann das einen Hund mehr als irritieren.
Von der Stadt aufs Land zu ziehen ist genauso irritierend für den Hund, da er z.B bisher keine landwirtschaftlichen Maschinen kannte.

Meine waren hier wie dort dabei, ich kenne solche Probleme nicht.

Einer war aufgrund schlechter Erfahrungen ängstlich bei offenen, dunklen Scheunen umd Männern mit nacktem Oberkörper, ließ sich durch Übung beheben. Nur Alleinsein war nicht dauerhaft lösbar, da gab es Rückfälle und somit war die Lösung, ihn nicht unnötig damit zu stressen; ich konnte ihn ja problemlos mitnehmen.

Hund sind lebende Wesen und eben keine Maschinen.

? Ja?

Der American Pitbull Terrier ist nur vom FCI (nicht vom VDH!) als Rasse anerkannt.

Ich weiß.
Pitbull wird als Überbegriff verwendet.

Beißkraft? Aggression?
Ich schrieb über die Reizschwelle.
Egal, mir zumindest, das hier soll keine Abhandlung über Listenhunde werde.

Aber Listenhunde sind hier nicht das Thema!

Gewissermaßen schon, wenn auch nicht nur:

als mir ein junger Mann mit Kinderwagen und einem großen Kampfhund entgegenkam.



Die Polizei setzt diese Hunde bei Sprengstoff und Rauschmittelsuche ein.

Warum auch nicht?
In geschulten bzw. fähigen Händen können da tolle Hunde mit unterschiedlichen Begabungen dabei sein.

„Wie alle Hunde […] können auch APBT durch menschlichen Einfluss aggressiv gemacht werden, und zwar unbewusst oder absichtlich.“

Genau.
 
Nein, das hilft mir nicht zu verstehen, sorry. Ich finde, wenn man regelmäßig mit seinen eigenen Hunden unterwegs sein und ein ohne Begleitung aufgefundenes Tier anleinen kann, sollte man auch in der Lage sein, in der Nähe zu bleiben, bis es abgeholt wird.
Naja, mehr als versuchen es dir zu erklären kann ich nicht. Wenn du das nicht nachvollziehen kannst ist das so. Kann ich mit leben. Wenn mir nochmal ein herrenloser Hund entgegen kommt, werde ich es machen wie gehabt.
 
Wenn mir nochmal ein herrenloser Hund entgegen kommt, werde ich es machen wie gehabt.
Das überrascht mich jetzt nicht. Ich wollte hier im Thread aber deutlich machen, dass eine solche Vorgehensweise Gefahren für das Fundtier birgt und vermieden werden sollte - damit zumindest möglichst wenig andere Leute auf die Idee gebracht werden, ebenso vorzugehen.
 
Das ist auch nicht bösartig wenn ein Hund jemanden anspringt.

Und wieder:
Das Problem hängt am anderen Ende der nicht vorhandenen Leine.

Der Hund HAT niemanden anzuspringen.
Garantie dafür gibt's nicht, weil Hund keine Maschine sondern ein Lebewesen ist?
Richtig!
Eben deshalb gehört er sicher ins Fuß bzw. an die Leine.

Die Strangulation ist sicherlich eine extreme Form, häufiger sind Quetschungen der Halsgefäße, Genick- oder Kehlkopfverletzungen die von außen erstmal nicht sichtbar sind.

Gibt ähnliches im Pferdebereich, auch tragisch.

Die Häufigkeit, die Wahrscheinlichkeit, wenn alle Jubeljahre mal ein Hund festgesetzt wird?
Dürfte verschwindend gering sein.
Vermutlich geringer als das Risiko überfahren oder beim Wildern erschossen zu werden.
Als Hundebesitzer wüsste ich, welche Variante ich bevorzugen würde.

Und wo ist da dem Menschen geholfen, der zum Beispiel gebissen wird, vorher zu erkennen "Ah, okay , der Hund ist aggressiv und wird mich wohl gleich attackieren."?
Es nützt mir herzlich wenig, die Sprache eines Hundes verstehen zu können, wenn ich kurz danach trotzdem dessen Zähne in meiner Wade habe.
Und wenn ein Hund es wirklich drauf anlegt, habe ich als Mensch auch keine Möglichkeit, da durch irgendein Verhalten gegenzusteuern.

Da fände ich es doch hilfreicher, der Hundehalter kontrolliert sein Tier, damit das nicht die Möglichkeit hat zuzubeißen.

Und JA, die meisten Hunde sind harmlos und beißen nicht zu.
Aber auch das ist für die wenigen, die eben an so ein Exemplar geraten , was dann doch nicht harmlos ist , eher nicht tröstlich.
Und NEIN, es werden nicht nur Menschen gebissen, weil die sich falsch verhalten und eben die Sprache des Hundes angeblich nicht richtig lesen konnten.
Es werden auch Menschen gebissen oder kommen anderweitig zu Schaden, weil so mancher Hundehalter einfach versagt hat. Und es zeugt für mich von wenig Verantwortungsgefühl, wenn so manche Hundehalter das wegreden wollen und quasi dem Opfer noch die Schuld zuschustern wollen, nach dem Motto "Lernt ihr mal die Sprache meines Hundes, dann passiert auch nix"

Ja, vor Jahren, die damals 9-jährige Tochter eines Bekannten.
Nachbarshund und sie kannten sich gut, die Familiengrundstücke teilten sich einen Hof.
Den sie durchquerte, von der Schule kommend. Wie viele Male zuvor.
Der Hund sprang sie von hinten an, erwischte dann ihr Gesicht. Richtig übel. Vermutlich drehte sie überrascht den Kopf? Ich weiß es nicht.
Mit den Narben muss sie leben.


Mein eigener Hund war ein gutmütiges, fürsorgliches Wesen, ließ sich von Kindern das Futter aus dem Maul nehmen, sie auf sich herumkrabbeln, immer freundlich.

Bis Schmerzen kamen durch seine Erkrankung, Wesensveränderung.
Ich hätte keine Hand mehr für den Hund ins Feuer gelegt, musste dafür sorgen, dass er seine Ruhe hat vor Kindern. Ein da noch junges Tier.
Manchmal werden solche Veränderungen, Schmerzgeschehen, von Haltern nicht (rechtzeitig) wahrgenommen.
 
Du hattest dein Tier also derart außer Sicht- und Hörweite, dass du die Begegnung mit dieser Frau nicht mitbekamst...
Finde ich alles andere als verantwortungsbewusst.
Schon klar...
Das war eine sehr selbständige Rasse, sie wusste aber wie man sich als Hund benimmt. Dort wo ich sehr oft spazieren war sind mir meistens keine Leute begegnet. Jahrelang erprobt, auch das Verhalten des Hundes. Das war vollkommen ok so. Sollen andere sich um ihren Kram kümmern, mein Hund wollte nichts von ihnen.
Bei dubios wirkenden Männern hatte sie allerdings angeschlagen.
Nur klauen hätte sie sich von Frauen wohl lassen 🤔
Die Gutgläubigkeit halt. Hatte auch nicht gedacht, das sie sich einfangen lässt, weil sie eher misstrauisch gegenüber Menschen war.

Ich finde immer noch, das Tiere mehr unter Menschen leiden und sie fürchten müssten, als Menschen dieses Anrecht haben.
Was alles von Autos überfahren wird, gequält und teils ausgerottet. Und der Mensch sagt er hat Angst vor einem freilaufenden Hund und will mir etwas von Verantwortungslosigkeit erzählen?
Jeder ist wohl auf seine Art verantwortungslos. Nur manchen gefällt es mit dem Finger auf andere zeigen zu können.
Dein verantwortungslos ist eben nicht mein verantwortungslos und umgekehrt.

Wenn mein Hund sich nicht an die Regeln gehalten hätte, wäre sie an die Leine gekommen. An einigen Orten kam sie eher zu ihrem eigenen Schutz an die Leine oder um Diskussion zu vermeiden.
Natürlich ist es auch einfacher.
Für mich gab es so etwas wie eine unsichtbare Leine. Und wie gesagt, wer Angst hat, soll sich mit seiner Angst befassen und nicht mit meinem Hund.
Rücksichtnahme kein Problem, aber mir Befehle erteilen klappt nicht.

Ich war auch einige km unterwegs und habe nie solche Horrorgeschichten mitbekommen.
Ist das jetzt mein Fehler?

Als Kind hatte mir ein Pudel in die Lippe gebissen, ich wollte ihm eine Kuss geben 🙈😄 Tja selber Schuld, das war mir als Kind schon klar. Hatte niemandem etwas gesagt.

Bei der Nachbarin ist es interessant zu beobachten wie sich ihr zweiter Hund entwickelt hat.
Der erste war ein Angst Kläffer der auch ziemlich aggressiv wirkte. Die Frau meinte er käme aus dem Ausland und hatte schlechte Erfahrungen gemacht. Niemand konnte an den Hund ran.
An den nächsten Hund hat die Frau niemanden ran gelassen. Nicht mal als Welpe, das war so traurig, weil der Hund ja neugierig war, aber von allem wurde er weg gezogen.
Heute nach ca 3 Jahren, ist er nur an der Leine und kläfft alles an 🙄
Ganz wie der Vorgängerhund nur diesmal ohne schlechte Erfahrungen.

Ja, es ist leider schon so, der Mensch ist das Problem. Was macht man da jetzt? Ich hatte anfangs noch versucht mit der Frau zu reden, das der Hund den Kontakt zu seiner Umwelt doch braucht. Sie meinte sie weiß es besser und wehrte alles ab.

Ich würde dennoch jedem empfehlen bei Hundekontakt nicht diese Horrorbilder im Kopf zu haben.
Es muss weder das eine Extrem (ich streichel alle Hunde) noch das andere Extrem (alle Hunde sind gefährlich) sein.
Mit Angst fährt man nicht gut, das ist bei allem so.
Man vermiest sich damit ja selbst jeden Spaziergang.
 
Na, dann führen wir doch besser Prüfungen für Menschen ein, die erst sämtliche hier vertretenen Tierarten lesen können müssen, bevor sie 'in den Freilauf' dürfen.
Nunja zu meiner eigenen Sicherheit würde ich das schon machen. Ist man im Straßenverkehr unterwegs weiß man ja auch was Ampeln zu bedeuten haben.

Wenn man Pferden begegnet ist es auch nicht verkehrt, zumindest annähernd zu wissen wie man sich ruhig verhält, schon allein um den Reiter nicht in Gefahr zu bringen wenn das Pferd Angst bekommt.

An mir kam mal ein Reiter nicht vorbei weil ich am Wegesrand in der Hocke war. Das Pferd dachte ich würde dort lauern. Der Reiter rief dann, ich solle aufstehen damit sein Pferd weiter läuft^^

Also ich lerne da gerne dazu. Wir leben nun mal alle auf der gleichen Erde und es gibt mehr zu lernen als der Umgang mit Smartphone und Co.
Ich finde es traurig wenn das Interesse füreinander versiegt.
Aber selbst wenn man alles richtig macht, kann dennoch etwas schief laufen. Ich würde sagen, so ist das Leben.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
T Was tun bei nächtlicher Ruhestörung durch Nachbarn? Soziales 17

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben