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Unsicherheit bei Hundebegegnungen- eure Erfahrungen?

Daher Prüfung für alle Hundehalter.
Wer soll das überwachen?
Und vor allem wie?
Bis heute gibt es ja immer noch Hundehalter die ihre Hunde gar nicht anmelden und diese werden auch nur zu einem Bruchteil erwischt.

Die Hundesteuer dient ja auch nur dafür um die Lücken in der Gemeindekasse zu füllen.

Ich finde es vollkommen daneben, dass das Thema hier missbraucht wird zu einer Diskussion über die Listenhunde. Wer sich tatsächlich mal mit dem Thema befasst hat, weiß eigentlich, dass in den verschiedenen Bundesländer unterschiedliche Rassen auf den Listen stehen und dass es bereits Länder gibt, die diese wieder abgeschafft haben.

Warum macht ihr da nicht ein eigenes Thema auf?

Eigentlich ging es hier um "Unsicherheiten bei Hundebegegnungen" und nicht um Listenhunde allgemein, gefährliche Hunde, Beißstatistiken, oder Kontrolle der Hundehalter.

Unsicherheiten haben nichts mit richtiger Angst vor Hunden zu tun.

Alle diese Tipps die bezüglich Listenhunde und gefährliche Hunde gegeben wurden hilft einem unsicheren Menschen eher nicht
 
Alle diese Tipps die bezüglich Listenhunde und gefährliche Hunde gegeben wurden hilft einem unsicheren Menschen eher nicht

Stimmt, helfen würden verantwortungsvolle Hundehalter, die ihren Hund eben nicht fremde Menschen belästigen lassen würden.

Indem der Hund eben so gut erzogen ist wie bei @Silan oder an der Leine.

Freilaufend und unkontrollierbar ist eine Zumutung für alle anderen. Auch für Menschen, die keine Angst haben.
 
Und dann ist nicht der Hund reaktiv sondern der Mensch den dieser anspringt. Er versucht sich zu wehren!
Das ist regelrecht Täter Opfer Verdrehung.
Der letzte Absatz ist ganz anders zu verstehen.
Und auch wenn es für dich nicht reaktiv erscheint, sieht das ein Hund ganz anders. Er beschützt dann entweder etwas oder mag spielen.

Das ist auch nicht bösartig wenn ein Hund jemanden anspringt.
Natürlich können dadurch Unfälle passieren.

Mit Opfer Täter Umkehr hat es auch nichts zu tun es geht darum zu verstehen warum ein Hund sich in einer Situation auf eine gewisse Weise verhält um dann Vorfälle bei dem jemand zu Schaden kommt aufgrund dieser Erkenntnis zu verhindern.
 
Wer soll das überwachen?
Und vor allem wie?

Dazu müsste man am besten erst mal den kommerziellen Tiermarkt einschränken.
Weniger Möglichkeiten an Tiere zu kommen = bessere Überwachung möglich, wer denn eins erhält.
Es gibt genug Tiere, die schon da sind und auf ein Zuhause warten, da muss man nicht ständig Tiere "produzieren".
Aber das wird nie passieren, weil Tiere einfach zu gerne von den Menschen ausgebeutet werden, um damit Geld zu machen und sich diese anthropozentrische Weltsicht der Menschen nie ändern wird.
Und selbst wenn man es in Deutschland ändert, dann holen die Leute ihre Welpen eben aus dem Ausland.

Also utopische Sicht, aber für die Tiere wäre es am besten, wenn man diese Tier-Massenproduktion verbietet.
 
Wie sollte ein ständig angeleinter Hund den Umgang mit anderen Hunden, Kinder und erwachsenen Personen lernen?

Ich verstehe das nicht.
Es ist überhaupt kein Problem, Hunden Kontakte zu Menschen und zu anderen Hunden zu ermöglichen, ohne Spaziergänger - ob mit oder ohne Hund - damit ungefragt oder überhaupt zu behelligen.
Dabei handelt es sich doch nicht um frei verfügbares Übungsmaterial.

Wer keine andere Möglichkeit bieten kann als Spaziergänger zu benutzen, damit sein Hund den Umgang mit Menschen und anderen Hunden übt, sollte besser keinen Hund halten.

Das finde ich gar nicht in Ordnung. In solchen Fällen sollte man besser intensiv nach dem Besitzer fahnden... und wenn der überhaupt nicht aufzuspüren ist, Polizei/Tierschutz informieren und vor Ort warten, bis jemand kommt. Oder den Hund eben mitnehmen und selbst zum Tierheim bringen.

In Silans Situation?
Rolli, eigene Hunde dabei?

Früher habe ich auch Flohhaufen mitgeschleppt, heute hätte ich keinen Bock und keine Energie mehr.
Eigene Tiere dann befallen, Auto, Haus kontaminiert. Kosten, Arbeit.
Und nicht jeden Hund hätte ich ins Auto gepackt.
Ich würde auch nur noch festsetzen und telefonieren.
Ein festgesetzter Hund ist besser als ein überfahrener oder wildernder Hund.
Am Land kennt man sich, da funktioniert das.
Die wenigsten Hunde sind so dämlich, sich selbst zu Tode zu strangulieren. Ich habe noch von keinem Fall gehört.


So einer Frau war ich auch einmal begegnet, die meinte meinen Hund einsammeln zu müssen. Ich rief meinen Hund und er kam nicht, weil diese Frau ihn angeleint hatte. Und das war wirklich ungewöhnlich das mein Hund nicht kam wenn ich sie rief. Fand das unmöglich.
Ich war auf dem Schotterweg gelaufen, Hund auf der Wiese, dazwischen Büsche. Am Ende der Büsche hätten wir uns wieder getroffen.
Finde es manchmal schon besser wenn die Leute sich um ihren eigenen Kram kümmern und nicht überall einmischen.
Man muss doch erst schauen ob eine Notwendigkeit besteht und sich sicher sein dass das Herrchen nicht in der Nähe ist. Die hatte von mir auch ein paar Takte zu hören bekommen. Das war ja wie versuchter Diebstahl.

Du hattest dein Tier also derart außer Sicht- und Hörweite, dass du die Begegnung mit dieser Frau nicht mitbekamst...
Finde ich alles andere als verantwortungsbewusst.
 
Seit Jahren kämpft man darum die Listen wieder abzuschaffen.
Weil es sie nur aus politischen Gründen gibt.

Es gibt sie nicht, weil alle gelistete Hunde in ihren Genen die "Gefährlichkeit" enthalten.
Jedenfalls nicht mehr als andere Hunde

Nein wäre es nicht. Listen sind völliger Schwachsinn!

Ich bin kein Fan dieser Listen und begrüße die Abschaffung, doch sie als ausschließlich politischen Blödsinn kann ich sie nicht abtun.

Das Problem ist die Selektion bei der Zucht/Vermehrung.

Als Beispiel Pitbulls - KI darf das übernehmen:

Pitbulls wurden historisch für Kämpfe gezüchtet, was ihre angeborene Unerschrockenheit und Kampfbereitschaft erklärt, aber gute Erziehung und Sozialisation sind entscheidend, um Aggression zu kontrollieren; eine seriöse Zucht achtet auf Charakter, aber illegal gezüchtete Hunde aus illegalen Kampfzuchten können eine niedrigere Reizschwelle haben und unberechenbarer sein, was zu gefährlichen Situationen führt.

Wichtige Faktoren sind frühe Sozialisierung, positives Training, konsequente Führung und das Vermeiden von Unterforderung, da eine niedrige Reizschwelle bei schlechter Haltung das Risiko für Bisse erhöht, obwohl die Rasse auch als liebevoller Familienhund bekannt ist.

Zucht und Aggression:

Historische Zucht:

Die Rasse wurde ursprünglich für Hundekämpfe gezüchtet, was ihre Stärke, Unerschrockenheit und hohen Beißkraft erklärt.

Selektive Zucht:

Seriöse Züchter achten heute auf einen stabilen Charakter und Gesundheit, um aggressive Tendenzen zu minimieren.

Gefahr durch illegale Zucht:

Hunde aus illegalen Kampfzuchten können jedoch auf Aggression selektiert worden sein und eine niedrigere Reizschwelle besitzen, was sie gefährlicher macht.
 
Dann sollte man bei dem wirklichen Defizit ansetzen, nämlich bei den Haltern, statt pauschal zu stigmatisieren.
Es wäre viel sinnvoller die Haltung generell an eine Prüfung zu binden.
Dieses ständige "Kampfhunde" Wiederholung ist echt ermüdend. Potentielle kann jeder Hund, der größer als eine Ratte ist, verletzen, viele davon tödlich. Es sind also alles böse, böse Kampfhunde und wir leben alle in permanenter Gefahr um Leib und Leben. Das es gefährliche Rassen gibt ist schlicht und ergreifend Blödsinn und einfach nur mediale Hysterie. Diese wird von Unwissenden gerne aufgenommen und weiter getragen. Hat allerdings mit der Realität nichts und mit Listenhunden, rein gar nichts zu tun.
Die meisten Vorfälle passieren aufgrund mangelndem Wissens über Hunde. Das liegt aber am Menschen, nicht am Hund und schon gar nicht an der Rasse.

Erkläre uns doch mal, was genau ein Kampfhund ist, was ihn ausmacht und wieso er grundsätzlich so gefährlich ist.

Was ist ein Hütehund, was ein Schutzhund?

Siehe oben, Zuchtselektion.
Deren Auswirkungen verschwinden nicht 'über Nacht', innerhalb einer Generation.
Damit müssen wir uns herumschlagen. Und verdammt Rassen, befördert Vorurteile, doch auch berechtigte Bedenken.

Nimm den Schäferhund, der fand hier im Strang schon Erwähnung.
Hatte ich selbst, aber nicht die Variante mit angezüchteter Hüftdeformation (Dysplasie).
Nicht jeder Züchter ist verantwortungsbewusst, nicht jedes Zuchtziel sinnvoll. Der Mensch hat die krudesten Ideen.
Auch, dass die Aggression bei dieser Rasse zunahm, hat der Mensch verursacht.

Wieder KI, weil es Tipperei erleichtert:

Vermehrte Aggression bei Schäferhunden kann durch schlechte Zucht (Qualzucht, Fokus auf Schönheit statt Wesen), mangelnde Sozialisierung und Erziehung, Angst, Schmerzen oder neurologische Probleme entstehen; verantwortungsvolle Zucht legt Wert auf ausgeglichenes Verhalten, aber schlechte Haltung kann auch einen gut gezüchteten Hund problematisch machen, während Episodische Aggression eine spezifische genetische Störung beim Belgischen Schäferhund (Malinois) darstellt.

Ursachen Zucht:

Einseitige Zuchtauswahl (z. B. nur nach Aussehen oder Leistung) kann zu Verhaltensproblemen führen; ethische Züchter achten auf Gesundheit und Temperament.

Erziehung und Sozialisierung:

Fehlerhafte oder fehlende Konsequenz, mangelnde Auslastung und schlechte Sozialisierung (besonders in der Welpenzeit) können Unsicherheit und Aggression fördern.

Gesundheit:

Chronische Schmerzen oder Krankheiten können Abwehrreaktionen und Aggression auslösen. Ein Tierarztbesuch ist ratsam.

Neurologische Ursachen:

Episodische Aggression beim Belgischen Schäferhund ist eine neurologisch bedingte Störung, die durch veränderte Dopamin-Signalübertragung verursacht wird.
 
Was ist ein Hütehund, was ein Schutzhund?

Siehe oben, Zuchtselektion.
Deren Auswirkungen verschwinden nicht 'über Nacht', innerhalb einer Generation.
Damit müssen wir uns herumschlagen. Und verdammt Rassen, befördert Vorurteile, doch auch berechtigte Bedenken.

Nimm den Schäferhund, der fand hier im Strang schon Erwähnung.
Hatte ich selbst, aber nicht die Variante mit angezüchteter Hüftdeformation (Dysplasie).
Nicht jeder Züchter ist verantwortungsbewusst, nicht jedes Zuchtziel sinnvoll. Der Mensch hat die krudesten Ideen.
Auch, dass die Aggression bei dieser Rasse zunahm, hat der Mensch verursacht.

Wieder KI, weil es Tipperei erleichtert:

Vermehrte Aggression bei Schäferhunden kann durch schlechte Zucht (Qualzucht, Fokus auf Schönheit statt Wesen), mangelnde Sozialisierung und Erziehung, Angst, Schmerzen oder neurologische Probleme entstehen; verantwortungsvolle Zucht legt Wert auf ausgeglichenes Verhalten, aber schlechte Haltung kann auch einen gut gezüchteten Hund problematisch machen, während Episodische Aggression eine spezifische genetische Störung beim Belgischen Schäferhund (Malinois) darstellt.

Ursachen Zucht:

Einseitige Zuchtauswahl (z. B. nur nach Aussehen oder Leistung) kann zu Verhaltensproblemen führen; ethische Züchter achten auf Gesundheit und Temperament.

Erziehung und Sozialisierung:

Fehlerhafte oder fehlende Konsequenz, mangelnde Auslastung und schlechte Sozialisierung (besonders in der Welpenzeit) können Unsicherheit und Aggression fördern.

Gesundheit:

Chronische Schmerzen oder Krankheiten können Abwehrreaktionen und Aggression auslösen. Ein Tierarztbesuch ist ratsam.

Neurologische Ursachen:

Episodische Aggression beim Belgischen Schäferhund ist eine neurologisch bedingte Störung, die durch veränderte Dopamin-Signalübertragung verursacht wird.
Gut und was genau ist der hier so viel genannte "Kampfhund". Welche Rasse und welche Merkmale? Denn gerade diese weisen auf etwas ganz anderes hin, alls beschädigendes Verhalten Menschen gegenüber. Niemand wollte einen Hund, der im Pit auf die Menschennehmend losgeht, im Gegenteil. Vor allem inerartliche Aggression bei sehr guter Abrichtung, Loyalität und geringer Aggression Menschen gegenüber waren das Zuchtziel. Auch die vermeintliche Beißkraft liegt weder bei PitBull noch beim Staff höher als bei mittelgroßen Hunden anderer Rassen. Ebenso das Ausrenken des Kiefers. Das sind Mythen, die sich immernoch halten.
Hinsichtlich der Erziehungsfähigkeit bieten Hunde, welche von den Anlagen her unerschrocken und eigenständig entscheidend/selbstbewusst sind ebenso Gefahrenpotential, ergo wären das auch Kampfhunde.
Hundenkämpfe sind glücklicherweise schon länger verboten und eine Selektion dahingehend erfolgt nicht mehr, zumindest in Deutschland. Die beschriebenen Rassen wurden nicht nur in diesem Bereich eingesetzt, es waren auch Arbeitshunde für Farm oder Jagd. Das wird allerdings gerne verschwiegen, da es sich nicht medienwirksam vermarkten lässt.

Schlechte Zuchtauswahl, die leider auch in Zuchtverbänden stattfindet, sind grundlegend für Auffälligkeiten im Verhalten und Bewegungsapparat mitverantwortlich. Werden diese Merkmale gepaart mit einem ausgeprägten Trieb und schlechter Sozialisierung, Führung und Ausbildung, geht's schief. Das geht aber durch alle Rassen und wird neu mittelgroßen und großen Rassen schnell gefährlich.
Der mediale und behördliche Wahn bezüglich "Kampfhunde", "Killermaschinen" und was es alles gibt, stigmatisiert und verschiebt das Problem. Das geht übrigens auch aus verschiedenen Statistiken hervor.

Wie stark diese Propaganda wirkt, zeigt dieser Faden immer wieder. Viel Meinung und Emotion bei wenig Wissen und oftmals null praktischer Erfahrung oder Berührungspunkten.

Die Frage ging vor allem an die Vorschreiberin, Violetta.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut und was genau ist der hier so viel genannte "Kampfhund". Welche Rasse und welche Merkmale? Denn gerade diese weisen auf etwas ganz anderes hin, alls beschädigendes Verhalten Menschen gegenüber. Niemand wollte einen Hund, der im Pit auf die Menschennehmend losgeht, im Gegenteil. Vor allem inerartliche Aggression bei sehr guter Abrichtung, Loyalität und geringer Aggression Menschen gegenüber waren das Zuchtziel.

Was offiziell so eingestuft wird: siehe Listen.

Ein Beispiel nannte ich, die Selektion bei geeigneten Rassen, wie beim Pitbull.

Hunde aus illegalen Kampfzuchten können jedoch auf Aggression selektiert worden sein und eine niedrigere Reizschwelle besitzen, was sie gefährlicher macht.

Und ja, dabei geht es um die Reizschwelle gegenüber Artgenossen.

Dass der Schäferhund Statistiken mit Bissverletzungen anführt, verwundert nicht:
Ein sehr populärer, also zahlenmßig stark vertretener Hund mit Zuchtproblemen.

Gefolgt von Pit-Terrier und Rottweiler.
Auch nicht grundlos.

Wozu sollte es gut sein, vorhandene Problematiken wegdiskutieren zu wollen?

Ein Rotti war der beste Freund meiner Tochter als sie klein war, Schäferhunde gehören ebenso zu von mir bevorzugten Rassen, doch deshalb muss ich nicht negieren, dass es bei diesen Rassen gehäuft zu Problemen kommen kann, wenn verschiedene ungünstige Faktoren aufeinandertreffen?

Auch die vermeintliche Beißkraft liegt weder bei PitBull noch beim Staff höher als bei mittelgroßen Hunden anderer Rassen. Ebenso das Ausrenken des Kiefers. Das sind Mythen, die sich immernoch halten.

Wo kommt das denn jetzt her?
Ich schrieb doch nichts dergleichen.

Hundenkämpfe sind glücklicherweise schon länger verboten und eine Selektion dahingehend erfolgt nicht mehr, zumindest in Deutschland.

Und damit hat sich das erledigt?
Ganz so rosa sehe ich das nicht.

Der mediale und behördliche Wahn bezüglich "Kampfhunde", "Killermaschinen" und was es alles gibt, stigmatisiert und verschiebt das Problem.

Ein Grund, weshalb ich auch Listen nicht gut finde. Und doch existieren Probleme.

Schlechte Zuchtauswahl, die leider auch in Zuchtverbänden stattfindet, sind grundlegend für Auffälligkeiten im Verhalten und Bewegungsapparat mitverantwortlich. Werden diese Merkmale gepaart mit einem ausgeprägten Trieb und schlechter Sozialisierung, Führung und Ausbildung, geht's schief.

Bingo.

Das geht aber durch alle Rassen und wird neu mittelgroßen und großen Rassen schnell gefährlich.

Auch wenn Rassezugehörigkeit das Individuum übersieht, bei bestimmten Rassen treten bestimmte Merkmale gehäuft auf, gefördert durch Selektion, Zucht.
Das lässt sich nicht wegreden.

Ob nun Hüteverhalten oder was immer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann sollte man bei dem wirklichen Defizit ansetzen, nämlich bei den Haltern, statt pauschal zu stigmatisieren.
Das versuche ich hier die ganze Zeit zu sagen...🤔 Der Halter ist das Problem.
Es wäre viel sinnvoller die Haltung generell an eine Prüfung zu binden.
Ja, voll bei dir. Und zwar eine, die Hand und Fuß hat und bei nicht bestehen auch Konsequenzen nach sich zieht. Mindestens verpflichtende regelmäßige Schulungen für Halter und Hund. Aber als letzte Konsequenz auch die Abnahme des Hundes. In manchen Fällen wäre das sinnvoll und ich spreche jetzt von allen Hunden die in der Größe ungefähr zwischen Chihuahua und Irischem Wolfshund liegen. Die Halter müssen endlich begreifen, dass sie einen Hund an der Leine haben und kein Accessoire. Ich denk da u.a. an sog. Handtaschenhunde oder die ganzen Toy-Rassen... aber auch die Listenhunde, mit denen sich so einige Schluffies als "echter Mann" fühlen (gibts natürlich auch bei Frauen...). Aber auch die ganzen anderen Hunde, welche jede Rasse für sich spezielle Anforderungen stellt wie z.B. der Husky mit seinem Laufbedürfnis oder der Dackel, der seine eigenen Entscheidungen fällt etc.pp
Dieses ständige "Kampfhunde" Wiederholung ist echt ermüdend. Potentielle kann jeder Hund, der größer als eine Ratte ist, verletzen, viele davon tödlich.
Ja, da gebe ich dir recht. Potentiell ist das. Selbst ein Chihuahua könnte mit ganz viel Pech einen Menschen zu Tode bringen... da geht gleich meine Phantasie mit mir durch...
Aber, und ich hab das schon weiter vorne geschrieben, für den Namen "Kampfhund" zeichnen erst einmal die Menschen verantwortlich, die viel Geld mit Zucht und Kämpfen dieser Kampfhunde (diesmal bewusst nicht in Häckchen). Diese Leute haben den Begriff geprägt und diese Bezeichnung ist in den Köpfen drin. Ich finds auch etwas unglücklich, besser wäre es, die Rassen beim Namen zu nennen... Genau so wie die Bezeichnung ''Listenhund...
Es sind also alles böse, böse Kampfhunde und wir leben alle in permanenter Gefahr um Leib und Leben. Das es gefährliche Rassen gibt ist schlicht und ergreifend Blödsinn
Du weißt genau dass das nicht so ist und ich habe hier niemanden gelesen, die/der das hier so formuliert hat. Allerdings gibt es ein paar, und du gehörst dazu, die in die absolute Verharmlosung gehen und lieber dann mit dem Finger auf andere Hunderassen zeigen, die ''doch viel gefährlicher seien'' als die Hunde, die unter die "Listenhunde" fallen.

Ja, der deutsche Schäferhund ist viel beißfreudiger, der Malinois kann unberechenbar sein und Terrierrassen sind auch nicht ohne.

Meine Schwester hat seit vielen Jahren Malinois. Alle hervorragend ausgebildet als Rettungshunde. Einer davon mehrfach deutscher Meister und Im Auslandskader drin. Irgendwann stellte sich durch zufall heraus, dass dieser Hund Windelkinder die laufen konnten als Beute sah. Der Hund war bis dato nie auffällig. Er was allerdings bis Dato auch nie mit einem laufenden Windelkind konfrontiert. Das bedeutete für meine Schwester, der Hund darf außerhalb des Grundstücks nicht von der Leine. Und die Rettungshundekarriere war beendet. Denn da konnte sie nicht für garantieren dass dem Hund im Einsatz wenn er grad weiter weg ist nicht doch ein solches Kind über den Weg läuft...

Die Mutter einer Freundin von mir hatte zwei Rottweiler. Die beiden Schlawiener haben dann irgendwann die Mutter im Keller festgesetzt... Sie gingen sofort in den Angriff, wenn sie versuchte die Tür zu öffnen. Meine Freundin fing nach 3 Tagen an, sich Sorgen zu machen, weil sie ihre Mutter nicht erreichen konnte und sie zu einer Verabredung nicht kam. Die Hunde wurden dann getötet, weil sie niemanden ins Haus gelassen haben. Das ist allerdings 40 Jahre her...

Mein Opa hatte Schäferhunde, 3 an der Zahl. Der konnte nichtmal zu den Hunden in den Zwinger wenn die drin waren. Gefüttert hat er die mit einer Mistgabel, mit der er das Futter unter der Tür durchschob. Die hatten einen Freilauf, wo er von außen die Klappe zu machen konnte, um mal entweder die eine Seite oder die andere Seite zu reinigen... Das ist mehr als 60 Jahre her. Warum der Mann Hunde gehalten hat ist mir bis heute nicht klar. Gezüchtet hat er zum Glück nicht.

Unser Nachbar in meiner Kindheit hatte zwei Irish Setter, die immer frei im Dorf liefen. Ich glaube, es gab nicht ein Kind bei uns, dass nicht von denen gebissen worden ist im Laufe der Zeit. Und so einige Katzen mussten dran glauben.

Ein Zahnarzt aus der Gegend hier lief vor ein paar Jahren mit seinem Deutsch Drahthaar hier im Feld spazieren. Natürlich in stockfinsterer Nacht, mit einem ganz schwachen Taschenlicht an so einem Schlüsselbund, zum Schlüsselloch suchen...Ansonsten keinerlei beleuchtung, weder an ihm noch am Hund. Ich hab von weitem zwar das Lichtlein gesehen, mehr aber auch nicht. Ich war mit dem Scooter unterwegs und hab dann, wie ich es immer mache, Akira zu mir gerufen. Weil sie noch sehr jung war, (4 Monate) hab ich sie an die Leine genommen. Ich war gut beleuchtet, so ein Scooter hat ja vorne und hinten gutes Licht, Akira hatte ein Leuchthalsband um und eine Warnweste, die auch sichtbar war durch das Scooterlicht. Als ich näher kam erkannte ich die Umrisse einer großen Person... und mit einem Mal flog mein Hund durch die Luft... Da war sein Hund von der Seite auf Akira los und hat sie gepackt. Als sie wieder ''gelandet'' war, ist sie sofort auf den Scooter gesprungen und hat jaulend bei mir Schutz gesucht. Der andere Hund, jetzt sichtbar für mich versuchte an sie ran zu kommen.
Ich musste den Typen erstmal anbrüllen, er solle seinen Hund festmachen als der sich endlich mal in Bewegung setzte und den Hund am Halsband von mir und Akira runterzog... Als kommentar ließ er ab... wortwörtlich, ein erwachsener Mann:" Aber Hundi muss doch spielen'' und ein paar Sekunden später:" aber sie rasen hier ja auch immer wie eine besengte Sau durch die Gegend mit ihrem Fahrzeug." Eine Leine hatte er nicht dabei.
Ich klärte ihn dann erstmal auf, dass der Scooter gerade mal in der Spitze 14-15 km/h macht und ich aber nur zwischen 5 und 7 km/h gefahren sei, weil der Hund an der Leine noch gar nicht schneller kann und darf... Aber eigentlich war ich eher sprachlos wegen dem "aber Hundi muss doch spielen"... Ich drückte ihm dann meine Ersatzleine in die Hand und sagte nur "Festmachen, bevor noch mehr passiert" und bin dann mit meinem Hund nach hause. Uns hats gereicht für den Abend. Die Leine hing übrigens am nächsten Morgen am Tor...

Vor 4 oder 5 Jahren hat sich die Tochter einer Arbeitskollegin einen Cane Corsa Welpen zugelegt. Schwanger und ein zweijähriges Kind. Das war übrigens die, die sich mit ihrem vorherigen Hund von Laternenmast zu Straßenschild zu Zaunpfahl gehangelt hat, weil sie ihren vorigen Hund (ein Staffortsher Terrier) nicht halten konnte. Nach zwei Jahren hat sie den Cane Corsa dann ins Tierheim gegeben, weil sie sich Sorgen um ihre Kinder gemacht hat...

Von Nachbars Bracke und dem Pitbull der Akira gepackt hatte, habe ich hier ja schon erzählt.
Also durchaus nicht nur Listenhunde, mehrheitlich welche die nicht gelistet sind.

Aber die Realität ist doch die, dass gerade Listenhunde vermehrt auch abgegeben werden, weil die Halter nicht mit ihnen zurecht kommen. Denn lange nicht alle im Tierheim sitzende Listenhunde sind konfesziert. Aber das bedeutet auch, dass ein wesentlich größerer Anteil der Listenhunde von ihren Haltern wieder abgegeben wurden und werden, weil sie auf irgend eine Art und Weise nicht mehr damit zurecht kommen als bei Nichtlistenhunden... Hast du dir da noch nie Gedanken drum gemacht, warum das so ist, dass gerade diese kuschelig-lieben Familienhunde überhaupt abgegeben werden? Nur, warum sie da festsitzen?
Ich habe seit 42 Jahren eigene Hunde. Als erste Hündin hatte ich Anya, eine zweijährige Schnauzermix-Hündin aus dem Tierheim. Sie wurde 14 Jahre alt. Dann kam Missy, ein altdeutscher Schäferhundwelpe. Sie wurde 15 Jahre alt. Dann kam Kessie, groß wie ein Dackel, aber ganz viel Aussie mit drin. Sie wurde leider nur 7 Jahre alt. Vor etwas mehr als 7 Jahren kam dann Akira und jetzt im Sommer kam Frida dazu. Nicht einen meiner Hunde habe ich ins Tierheim gegeben, nichtmal einen Gedanken dran verschwendet. Zwar mal gedroht, wenn du das nochmal machst kommst du ins Tierheim... aber eher aus spass, weil ich da meine Kinder mit ärgern konnte... oder jetzt meine Frau, die dann immer sagt: "hör da gar nicht hin, denn sie kommt da ohne mich gar nicht an. Mach dir da man keine Sorgen."

Ich bin immer über die Leute erschrocken, die so denken wie du. Ich kenne einige Halter von Listenhunden. Da ist keiner dabei, der das so unterschreiben würde wie du das hier schreibst. Die Dame mit den Cane Corsa ist zwar die Tochter einer Arbeitskollegin und war vor ca 15 Jahren meine Physiotherapeutin ( da hat sie öfter mal erzählt, wie ihre Spaziergänge so ablaufen) zählt allerdings nicht zu meinen Bekannten mit Listenhund. Ich glaube, die sieht das eher ähnlich wie du. Nein, denen ist allen bewusst, was sie da für ein Tier an der Leine haben und sie leugnen das nicht weg. Und natürlich kann solch ein Hund auch ein superlieber, kuschelig-verspielter Familienhund sein, mit der richtigen Führung.
 
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