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Unsicherheit bei Hundebegegnungen- eure Erfahrungen?

Was offiziell so eingestuft wird: siehe Listen.

Ein Beispiel nannte ich, die Selektion bei geeigneten Rassen, wie beim Pitbull.



Und ja, dabei geht es um die Reizschwelle gegenüber Artgenossen.

Dass der Schäferhund Statistiken mit Bissverletzungen anführt, verwundert nicht:
Ein sehr populärer, also zahlenmßig stark vertretener Hund mit Zuchtproblemen.

Gefolgt von Pit-Terrier und Rottweiler.
Auch nicht grundlos.

Wozu sollte es gut sein, vorhandene Problematiken wegdiskutieren zu wollen?

Ein Rotti war der beste Freund meiner Tochter als sie klein war, Schäferhunde gehören ebenso zu von mir bevorzugten Rassen, doch deshalb muss ich doch negieren, dass es bei diesen Rassen gehäuft zu Problemen kommen kann, wenn verschiedene ungünstige Faktoren aufeinandertreffen?



Wo kommt das denn jetzt her?
Ich schrieb doch nichts dergleichen.



Und damit hat sich das erledigt?
Ganz so rosa sehe ich das nicht.



Ein Grund, weshalb ich auch Listen nicht gut finde. Und doch existieren Probleme.



Bingo.



Auch wenn Rassezugehörigkeit das Individuum übersieht, bei bestimmten Rassen treten bestimmte Merkmale gehäuft auf, gefördert durch Selektion, Zucht.
Das lässt sich nicht wegreden.

Ob nun Hüteverhalten oder was immer.
Jap und da Letzteres bei Listenhunden laut verschiedener Statistiken nicht der Fall ist, zeigt es wie unsinnig Listen und der Begriff Kampfhund (inklusiver Vorurteile) ist.
Es ist aber wie mit allem, noch so viele Fakten, vermögen es nicht, die einmal gefassten Vorurteile zu beseitigen.
 
Das versuche ich hier die ganze Zeit zu sagen...🤔 Der Halter ist das Problem.

Ja, voll bei dir. Und zwar eine, die Hand und Fuß hat und bei nicht bestehen auch Konsequenzen nach sich zieht. Mindestens verpflichtende regelmäßige Schulungen für Halter und Hund. Aber als letzte Konsequenz auch die Abnahme des Hundes. In manchen Fällen wäre das sinnvoll und ich spreche jetzt von allen Hunden die in der Größe ungefähr zwischen Chihuahua und Irischem Wolfshund liegen. Die Halter müssen endlich begreifen, dass sie einen Hund an der Leine haben und kein Accessoire. Ich denk da u.a. an sog. Handtaschenhunde oder die ganzen Toy-Rassen... aber auch die Listenhunde, mit denen sich so einige Schluffies als "echter Mann" fühlen (gibts natürlich auch bei Frauen...). Aber auch die ganzen anderen Hunde, welche jede Rasse für sich spezielle Anforderungen stellt wie z.B. der Husky mit seinem Laufbedürfnis oder der Dackel, der seine eigenen Entscheidungen fällt etc.pp

Ja, da gebe ich dir recht. Potentiell ist das. Selbst ein Chihuahua könnte mit ganz viel Pech einen Menschen zu Tode bringen... da geht gleich meine Phantasie mit mir durch...
Aber, und ich hab das schon weiter vorne geschrieben, für den Namen "Kampfhund" zeichnen erst einmal die Menschen verantwortlich, die viel Geld mit Zucht und Kämpfen dieser Kampfhunde (diesmal bewusst nicht in Häckchen). Diese Leute haben den Begriff geprägt und diese Bezeichnung ist in den Köpfen drin. Ich finds auch etwas unglücklich, besser wäre es, die Rassen beim Namen zu nennen... Genau so wie die Bezeichnung ''Listenhund...

Du weißt genau dass das nicht so ist und ich habe hier niemanden gelesen, die/der das hier so formuliert hat. Allerdings gibt es ein paar, und du gehörst dazu, die in die absolute Verharmlosung gehen und lieber dann mit dem Finger auf andere Hunderassen zeigen, die ''doch viel gefährlicher seien'' als die Hunde, die unter die "Listenhunde" fallen.

Ja, der deutsche Schäferhund ist viel beißfreudiger, der Malinois kann unberechenbar sein und Terrierrassen sind auch nicht ohne.

Meine Schwester hat seit vielen Jahren Malinois. Alle hervorragend ausgebildet als Rettungshunde. Einer davon mehrfach deutscher Meister und Im Auslandskader drin. Irgendwann stellte sich durch zufall heraus, dass dieser Hund Windelkinder die laufen konnten als Beute sah. Der Hund war bis dato nie auffällig. Er was allerdings bis Dato auch nie mit einem laufenden Windelkind konfrontiert. Das bedeutete für meine Schwester, der Hund darf außerhalb des Grundstücks nicht von der Leine. Und die Rettungshundekarriere war beendet. Denn da konnte sie nicht für garantieren dass dem Hund im Einsatz wenn er grad weiter weg ist nicht doch ein solches Kind über den Weg läuft...

Die Mutter einer Freundin von mir hatte zwei Rottweiler. Die beiden Schlawiener haben dann irgendwann die Mutter im Keller festgesetzt... Sie gingen sofort in den Angriff, wenn sie versuchte die Tür zu öffnen. Meine Freundin fing nach 3 Tagen an, sich Sorgen zu machen, weil sie ihre Mutter nicht erreichen konnte und sie zu einer Verabredung nicht kam. Die Hunde wurden dann getötet, weil sie niemanden ins Haus gelassen haben. Das ist allerdings 40 Jahre her...

Mein Opa hatte Schäferhunde, 3 an der Zahl. Der konnte nichtmal zu den Hunden in den Zwinger wenn die drin waren. Gefüttert hat er die mit einer Mistgabel, mit der er das Futter unter der Tür durchschob. Die hatten einen Freilauf, wo er von außen die Klappe zu machen konnte, um mal entweder die eine Seite oder die andere Seite zu reinigen... Das ist mehr als 60 Jahre her. Warum der Mann Hunde gehalten hat ist mir bis heute nicht klar. Gezüchtet hat er zum Glück nicht.

Unser Nachbar in meiner Kindheit hatte zwei Irish Setter, die immer frei im Dorf liefen. Ich glaube, es gab nicht ein Kind bei uns, dass nicht von denen gebissen worden ist im Laufe der Zeit. Und so einige Katzen mussten dran glauben.

Ein Zahnarzt aus der Gegend hier lief vor ein paar Jahren mit seinem Deutsch Drahthaar hier im Feld spazieren. Natürlich in stockfinsterer Nacht, mit einem ganz schwachen Taschenlicht an so einem Schlüsselbund, zum Schlüsselloch suchen...Ansonsten keinerlei beleuchtung, weder an ihm noch am Hund. Ich hab von weitem zwar das Lichtlein gesehen, mehr aber auch nicht. Ich war mit dem Scooter unterwegs und hab dann, wie ich es immer mache, Akira zu mir gerufen. Weil sie noch sehr jung war, (4 Monate) hab ich sie an die Leine genommen. Ich war gut beleuchtet, so ein Scooter hat ja vorne und hinten gutes Licht, Akira hatte ein Leuchthalsband um und eine Warnweste, die auch sichtbar war durch das Scooterlicht. Als ich näher kam erkannte ich die Umrisse einer großen Person... und mit einem Mal flog mein Hund durch die Luft... Da war sein Hund von der Seite auf Akira los und hat sie gepackt. Als sie wieder ''gelandet'' war, ist sie sofort auf den Scooter gesprungen und hat jaulend bei mir Schutz gesucht. Der andere Hund, jetzt sichtbar für mich versuchte an sie ran zu kommen.
Ich musste den Typen erstmal anbrüllen, er solle seinen Hund festmachen als der sich endlich mal in Bewegung setzte und den Hund am Halsband von mir und Akira runterzog... Als kommentar ließ er ab... wortwörtlich, ein erwachsener Mann:" Aber Hundi muss doch spielen'' und ein paar Sekunden später:" aber sie rasen hier ja auch immer wie eine besengte Sau durch die Gegend mit ihrem Fahrzeug." Eine Leine hatte er nicht dabei.
Ich klärte ihn dann erstmal auf, dass der Scooter gerade mal in der Spitze 14-15 km/h macht und ich aber nur zwischen 5 und 7 km/h gefahren sei, weil der Hund an der Leine noch gar nicht schneller kann und darf... Aber eigentlich war ich eher sprachlos wegen dem "aber Hundi muss doch spielen"... Ich drückte ihm dann meine Ersatzleine in die Hand und sagte nur "Festmachen, bevor noch mehr passiert" und bin dann mit meinem Hund nach hause. Uns hats gereicht für den Abend. Die Leine hing übrigens am nächsten Morgen am Tor...

Vor 4 oder 5 Jahren hat sich die Tochter einer Arbeitskollegin einen Cane Corsa Welpen zugelegt. Schwanger und ein zweijähriges Kind. Das war übrigens die, die sich mit ihrem vorherigen Hund von Laternenmast zu Straßenschild zu Zaunpfahl gehangelt hat, weil sie ihren vorigen Hund (ein Staffortsher Terrier) nicht halten konnte. Nach zwei Jahren hat sie den Cane Corsa dann ins Tierheim gegeben, weil sie sich Sorgen um ihre Kinder gemacht hat...

Von Nachbars Bracke und dem Pitbull der Akira gepackt hatte, habe ich hier ja schon erzählt.
Also durchaus nicht nur Listenhunde, mehrheitlich welche die nicht gelistet sind.

Aber die Realität ist doch die, dass gerade Listenhunde vermehrt auch abgegeben werden, weil die Halter nicht mit ihnen zurecht kommen. Denn lange nicht alle im Tierheim sitzende Listenhunde sind konfesziert. Aber das bedeutet auch, dass ein wesentlich größerer Anteil der Listenhunde von ihren Haltern wieder abgegeben wurden und werden, weil sie auf irgend eine Art und Weise nicht mehr damit zurecht kommen als bei Nichtlistenhunden... Hast du dir da noch nie Gedanken drum gemacht, warum das so ist, dass gerade diese kuschelig-lieben Familienhunde überhaupt abgegeben werden? Nur, warum sie da festsitzen?
Ich habe seit 42 Jahren eigene Hunde. Als erste Hündin hatte ich Anya, eine zweijährige Schnauzermix-Hündin aus dem Tierheim. Sie wurde 14 Jahre alt. Dann kam Missy, ein altdeutscher Schäferhundwelpe. Sie wurde 15 Jahre alt. Dann kam Kessie, groß wie ein Dackel, aber ganz viel Aussie mit drin. Sie wurde leider nur 7 Jahre alt. Vor etwas mehr als 7 Jahren kam dann Akira und jetzt im Sommer kam Frida dazu. Nicht einen meiner Hunde habe ich ins Tierheim gegeben, nichtmal einen Gedanken dran verschwendet. Zwar mal gedroht, wenn du das nochmal machst kommst du ins Tierheim... aber eher aus spass, weil ich da meine Kinder mit ärgern konnte... oder jetzt meine Frau, die dann immer sagt: "hör da gar nicht hin, denn sie kommt da ohne mich gar nicht an. Mach dir da man keine Sorgen."

Ich bin immer über die Leute erschrocken, die so denken wie du. Ich kenne einige Halter von Listenhunden. Da ist keiner dabei, der das so unterschreiben würde wie du das hier schreibst. Die Dame mit den Cane Corsa ist zwar die Tochter einer Arbeitskollegin und war vor ca 15 Jahren meine Physiotherapeutin ( da hat sie öfter mal erzählt, wie ihre Spaziergänge so ablaufen) zählt allerdings nicht zu meinen Bekannten mit Listenhund. Ich glaube, die sieht das eher ähnlich wie du. Nein, denen ist allen bewusst, was sie da für ein Tier an der Leine haben und sie leugnen das nicht weg. Und natürlich kann solch ein Hund auch ein superlieber, kuckelig-Verspieltrr Familienhund sein, mit der richtigen führung.
Nö, ich relativiere nichts, ich sage jeder Hund ist ab einer gewissen Größe potentiell gefährlich. Jeder Halter muss sich klar darüber sein, welchen Hund er sich anschafft und welche Herausforderungen damit einher gehen. Kein gesunder Hund wird mit einer Agression auf Menschen geboren und ist von Grunde auf böse. Es wird ein medial geprägtes Vorurteil übernommen und gepflegt, was niemandem hilft.

Edit: Ich glaube nicht, dass Listenhunde grundsätzlich öfter abgegeben werden. Statistiken zeigen, dass sie deutlich länger im Tierheim bleiben und schwerer zu vermitteln sind, aufgrund behördlicher Auflagen und dem schlechten Image. Persönlich kann ich sagen, dass die meisten Listenhunde aufgrund rassebezogener behördlicher Auflagen beschlagnahmt wurden. Viele Beschlagnahmungen mit Auflage zum WT betraf Mischlinge ohne Listenhundanteil. Da es nur sehr wenige Statistiken zum Grund der Abgabe gibt, kann ich hier überwiegend nur aus persönlicher Erfahrung sprechen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Stimmt, helfen würden verantwortungsvolle Hundehalter, die ihren Hund eben nicht fremde Menschen belästigen lassen würden.

Indem der Hund eben so gut erzogen ist wie bei @Silan oder an der Leine.

Freilaufend und unkontrollierbar ist eine Zumutung für alle anderen. Auch für Menschen, die keine Angst haben.
Auch das hilft am Ende nichts, da nicht kontrollierbar.
Geholfen hätte so etwas:
Woran erkenne ich ob der Hund aggressiv ist?
Warum bellt der Hund?
Wie kann ich erkennen was der Hund im nächsten Moment vor hat?


Dazu müsste man am besten erst mal den kommerziellen Tiermarkt einschränken.
Weniger Möglichkeiten an Tiere zu kommen = bessere Überwachung möglich, wer denn eins erhält.

Es gibt genug Tiere, die schon da sind und auf ein Zuhause warten, da muss man nicht ständig Tiere "produzieren".
Aber das wird nie passieren, weil Tiere einfach zu gerne von den Menschen ausgebeutet werden, um damit Geld zu machen und sich diese anthropozentrische Weltsicht der Menschen nie ändern wird.
Und selbst wenn man es in Deutschland ändert, dann holen die Leute ihre Welpen eben aus dem Ausland.

Also utopische Sicht, aber für die Tiere wäre es am besten, wenn man diese Tier-Massenproduktion verbietet.
Auch hier hatte ich schon gefragt:
Wie ist das durchführbar?

Seit Jahren bemüht man sich doch schon darum.
Bisher fruchtet doch nichts!

Wozu macht man hier Vorschläge die dem "unsichere Mensch" keine durchführbare Hilfe ist?
 
In Silans Situation?
Rolli, eigene Hunde dabei?
Ich wüsste jetzt nicht, warum man mit Rolli und eigenen Hunden dabei nicht vor Ort warten können sollte, bis das Fundtier abgeholt wird.

Die wenigsten Hunde sind so dämlich, sich selbst zu Tode zu strangulieren. Ich habe noch von keinem Fall gehört.
Dass ein festgebundener Hund bei dem Versuch, sich zu befreien, zu Tode kommt, dürfte natürlich selten sein. Dass ihm dabei die Luft abgeschnitten wird und/oder er sich anderweitig verletzt, ist aber wesentlich wahrscheinlicher - und sollte selbstverständlich auch vermieden werden.
 
Dieses ständige "Kampfhunde" Wiederholung ist echt ermüdend. Potentielle kann jeder Hund, der größer als eine Ratte ist, verletzen, viele davon tödlich. Es sind also alles böse, böse Kampfhunde und wir leben alle in permanenter Gefahr um Leib und Leben. Das es gefährliche Rassen gibt ist schlicht und ergreifend Blödsinn und einfach nur mediale Hysterie...
Das klingt für mich sehr relativierend. Wenns nicht so sein sollte, fände ich das gut. Glauben tue ich das aber nicht.
 
Ich wüsste jetzt nicht, warum man mit Rolli und eigenen Hunden dabei nicht vor Ort warten können sollte, bis das Fundtier abgeholt wird.


Dass ein festgebundener Hund bei dem Versuch, sich zu befreien, zu Tode kommt, dürfte natürlich selten sein. Dass ihm dabei die Luft abgeschnitten wird und/oder er sich anderweitig verletzt, ist aber wesentlich wahrscheinlicher - und sollte selbstverständlich auch vermieden werden.
Panikreaktionen sind nicht zu unterschätzen. Das hat auch nichts mit Dummheit zu tun, das ist eine Panikreaktion, in der rationales Handeln und eine ebendiese Einstufung der Situation nicht mehr möglich ist. Schmerz wird in solch einem Modus kaum wahrgenommen und der Sazerstoffmangel nicht mehr korrekt interpretiert. Panikreaktionen sind "Reflexreaktionen" ohne bewusste Kontrolle und vom ANS gesteuert.
Die Strangulation ist sicherlich eine extreme Form, häufiger sind Quetschungen der Halsgefäße, Genick- oder Kehlkopfverletzungen die von außen erstmal nicht sichtbar sind.
 
Ich wüsste jetzt nicht, warum man mit Rolli und eigenen Hunden dabei nicht vor Ort warten können sollte, bis das Fundtier abgeholt wird.
Vielleicht hilft es dir zu verstehen wenn ich noch einmal darauf aufmerksam mache, dass ich einen PTBS-Assistenzhund habe und den zweiten gerade ausbilde. Ich bin kein großer Menschenfreund, kann fremde Menschen in meiner Nähe nur schwer ertragen und kann nicht ewig lange "ungeschützt" irgendwo in der Walachei rumstehen. Meine Phobien maches mir das nicht möglich.
Es ist für mich schon eine ziemliche Herausforderung 5 bis 10 min. dort zu verharren um evtl. einen besorgten Halter irgendwo zu entdecken.
Ich kann aufgrund meiner PTBS leider nicht auf Polizei oder Leute vom Tierheim warten. Hunde machen mir keine Angst, um die bin ich besorgt. Aber mir macht die Umgebung angst. Vor allem, wenn ich nicht in Bewegung bin.
 
Geholfen hätte so etwas:
Woran erkenne ich ob der Hund aggressiv ist?
Warum bellt der Hund?
Wie kann ich erkennen was der Hund im nächsten Moment vor hat?

Na, dann führen wir doch besser Prüfungen für Menschen ein, die erst sämtliche hier vertretenen Tierarten lesen können müssen, bevor sie 'in den Freilauf' dürfen.

Ich war schließlich nicht nur mit Hunden, sondern auch mit Katzen, Pferden und Ziegen unterwegs.
Ich will die alle laufen lassen und nicht, dass meine Katzen von sich aus Unkenntnis oder bewusst falsch verhaltenden Menschen verängstigt wird, Hunde ist ja eh klar, muss jeder lesen können, erwarte ich auch Pferden, egal wie temperamentvoll, jung und noch nicht sicher erzogen und ausgebildet, auch bei Hengsten, die vielleicht über einen Kilometer den Duft einer rossenden Stute aufnehmen, lustigen Böcken, die ihre Herde verteidigen zu müssen glauben.
Der nächste ist womöglich mit Papagei oder so unterwegs - ein Bekannter von mir machte das, hatte den auch frei im Laden. Die Liste wird lang...
Für den einen oder anderen Menschen dürfte es bei all den Lernaufgaben schwierig werden mit 'Freilauf'.^^


Ah... und welche Tierart hat dann Vorrang und wie sieht die rechtliche Seite aus?
Darf mein Bock unangeleint sein? Oder der Hund?
Ein Pferd, das sein Temperament ein bisscgen rauslässt ist sicher kein Problem für Hund und Halter, oder?
Kann er dann ja lesen, das will nur spielen, wie mein Bock.
 
Es ist überhaupt kein Problem, Hunden Kontakte zu Menschen und zu anderen Hunden zu ermöglichen,
Gut sozialisiert bedeutet mit viele verschiedenen Hunden und versch. aussehenden Hunden (Kipprohern, Stehohren, langes/kurzes Fell, kleine/große Hunde usw) und auch immer wieder fremden Menschen zusammenzubringen.
Dazu kommt eine Gewöhnung zu Alltagssituationen und -geräuschen.

An der Leine sollte möglichst keine Kontakte zu anderen Hunden stattfinden, weil der Hund nur sehr eingeschränkt kommunizieren kann und durch Leine/Halsband/Geschirr eine Verletzungsgefahr besteht.

Schon wenn man vom Dorf in die Stadt zieht (andere Geräusche, Gerüche, Menschenmengen etc.) kann das einen Hund mehr als irritieren.
Von der Stadt aufs Land zu ziehen ist genauso irritierend für den Hund, da er z.B bisher keine landwirtschaftlichen Maschinen kannte.

Hund sind lebende Wesen und eben keine Maschinen.
Als Beispiel Pitbulls - KI darf das übernehmen:
Der American Pitbull Terrier ist nur vom FCI (nicht vom VDH!) als Rasse anerkannt.
Soviel mal zu der Abfrage von KI

Es wurden Statistiken zur Beißkraft erstellt die das alles von KI nicht bestätigen.

Zitat:
Eine Studie der Universität Kiel kommt zu dem Ergebnis, dass vom Pitbull keine rassespezifische Aggressivität ausgehe
Zitat Ende

Zitat Anfang:
Zum gleichen Ergebnis kommt eine australische Untersuchung. Dort wird festgestellt: „Obwohl einige APBT auf Hundekämpfe selektiert wurden, fand gleichzeitig auch eine Selektion auf Ausgeglichenheit und Lenkbarkeit durch den Menschen statt.“ Und weiter heißt es: „Wie alle Hunde […] können auch APBT durch menschlichen Einfluss aggressiv gemacht werden, und zwar unbewusst oder absichtlich.“
Zitat Ende
Quellen
Eine weitere Statistik gibt es von der Tierhochschule Hannover die das gleiche aussagt.

Dazu gibt es amerikanische Studien (man beachte die die Größe des Landes und die Einwohnerzahl pro qm, Städte sind wesentlich dichter besiedelt und es wohnen dort viel mehr Einwohner als in einer Großstadt in Deutschland) die andere Aussagen machen.

Es ist also nicht eindeutig erwiesen, was KI da berichtet.
Die Polizei setzt diese Hunde bei Sprengstoff und Rauschmittelsuche ein.

Jeder Hund der in der Pitt seinen Halter/Bezugsperson bei Trennung von einem Gegner angegriffen hat, wurde er ausselektiert.

Aber Listenhunde sind hier nicht das Thema!
Das hier sollte daher auch der letzte Beitrag dazu gewesen sein

Das HR sollte ein Hilfeforum sein, auch für Menschen die "nur" unsicher (aber nicht ängstlich) bei Hundebegegnungen sind. Es hilft nicht zig Schauergeschichten über Hunde zu berichten, dass vergrößert eher noch die Unsicherheiten, statt zu helfen
 
Ich wüsste jetzt nicht, warum man mit Rolli und eigenen Hunden dabei nicht vor Ort warten können sollte, bis das Fundtier abgeholt wird.

Das kann @Silan besser beantworten als ich.
Hitze, Termine, Stress für alle, da geht einiges.

Ich hätte einfach nicht immer gerade Lust Babysitter zu spielen für fremde Hunde, wenn ich Terminpläne hätte mit zugehörigen, unbequemen Konsequenzen.

Wir hatten nicht nur 1 x fremden Pferdebesuch. Auch von einem aufgedrehten Araberhengst, der Zäune übersprang, wenn er rossige Stuten roch.
Solche Besucher werden - falls kein Halfter dran - aufgehalftert, angebunden, oder wenn verfügbar, in freie Box, auf freien Paddock gesperrt.
Was gerade geht.
Und dann wird telefoniert.
Fertig.

Da besteht auch das Risiko, dass ein Depp dabei ist, der sich losreißt, rausspringt. Deshalb konnte und wollte ich dennoch nicht danebenstehen und Hüfchen halten, bis das Tier abgeholt wurde.
Die Arbeit musste weiterlaufen.
 

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