Sag mal kleiner Buchstabe: von Liebe und "Hoffnung aus Liebe" hast du wohl noch nix gehört?
Hattest du schon Umgang mit einem Menschen der Alkoholiker war, den du auch noch geliebt hast?
Weißt du, daß es viele verschiende Formen von Alkoholismus gibt?
Mit Zeiten, wo man glaubt, daß die Hoffnung berechtigt ist?
Hilfesuche war, wie ich gelesen habe, noch recht jung, als sie Schwanger wurde.
Sie hat den Bogen noch gekriegt und Konseqenzen gezogen.
Ich will mal behaupten: wer den Sohn zum Alkoholiker erzogen hat, kann wohl nicht der rechte Umgang sein für dessen Tochter?
Aber da ist (unter anderem) wieder die Hoffnung, der Glaube, daß die Eltern vielleicht doch nicht schuld waren, daß der Vater der eigenen Tochter alk-süchtig wurde.
Weil ich weiß, wie schwer alles sein kann, weil ich selber ein schweres Leben hatte, kann ich Hilfesuche verstehen.
Es ist ja auch nicht zu glauben, daß ein Kind so sein kann. Weil es unlogisch ist. Unfaßlich.
Es wird zu lachs mit kleinen Vergehen umgegangen.
Ich glaube auch, daß bei einigen Sachen, die ganze Gesellschaft mit Schuld ist. Es fühlen sich einfach zu wenige mit verantwortlich!
Aber wir sind alles Zeitgenossen - untrennbar. Jeder ist ein kleines Stückchen mit "schuld".
Ich glaube auch, was ich an Glück hatte, kann ein anderer an Pech haben. Da summieren sich nicht die schlechten Umstände, sondern sie potenzieren sich!
Ich wünsche Hilfesuche, daß die beiden anderen Kindern die ganze Sache nicht zu schwer auf der Seele liegt und, daß Hilferufe selber die Kraft haben möge, das alles zu überstehen.
Weil ich auch nicht weiß was die Wahrheit ist, wünsche ich ihr, daß die Wahrheit ans Licht kommt und sie selber dadurch nicht aus der Bahn geworfen wird.
FG Gelinda