T
Tyra
Gast
Hallo EWE,
es ist meiner Ansicht nach der falsche Weg auf Vermeiden zu machen...manchmal muss man sich den Dingen zu stellen..auch wenn sie aufregen..besprich das am besten mal mit nem Verhaltenstherapeuten... Wichtig ist Kleines zu zeigen, dass sie auchmal Groß sein kann und darf und auch muss um im Leben klar zu kommen...Gewalttäter suchen sich ihre kleinen, zarten, duldsamen Opfer immer ganz gezielt heraus...also weg vom Klischee: liebes kleines Mädchen hin zur starken selbstbewussten Frau...die ruhig lieb und auch körperlich klein sein kann, aber auchmal wenn es sein muss ordentlich zuschlagen kann und darf, sich wehren soll, wenn sie angegriffen wird..ihr jemand wider ihrem Willen (den sie auch haben darf..was manche erstmal lernen müssen) zu nahe kommt.
Mach deine Tochter fit fürs Leben...Kampfsport schult ein gutes Selbstbewusstein, nen realen Lebenssinn...ein GEfühl für Situationen in denen man sich schützen darf und soll.
Wenn sich Kleines zu sehr hinter dir versteckt ist das auf Dauer gesehen nicht sehr gut für sie...und auch nicht für dich...daraus kann oft ein schräges Abhängigkeitsverhältnis entstehen...Ziel sollte es sein sie aus ihrem Versteck herauszubekommen...natürlich sanft und Schritt für Schritt...aber auf jeden Fall in diese Richtung...auch in Richtung Therapie...hier bleibt dir als Mutter die ungnädige Aufgabe zu halten und zu schubsen..immer abwechselnd...
So als Laie kann man in der Betreuung von Gewaltopfern oft gravierende Fehler machen..zumindest solltest du dich bei entsprechenden Beratungsstellen oder Therapeuten erkundigen worauf es ankommt und was zu beachten ist.
Es wäre Murks, wenn ich euch einhudeln und abisolieren würdet..du hast an sich ja net die Kompetenz eines Therapeuten und bist begrenzt in der Hilfe die du geben kannst...und solltest daher die zur Verfügung stehenden Hilfsmittel nutzen. Kinder sind ja abhängig von ihren Eltern und machen eh alles was ihre Eltern von ihnen erwarten...(siehe den Mißbrauch)...da wäre es gut diese Macht, die auch du hast auf gute und förderliche Art zu nutzen um genügend Mitarbeit von deinem Kind zu fordern..auf sanfte, angemessene aber konsequente Art und Weise versteht sich.
Mag sein, dass dir die Rolle der Beschützerin sehr behagt..aber in diesem Fall hast du keinerlei Macht und Einfluss auf das Trauma..es sei denn du bist Psychologin?? Und hier geht es für deine Tochter um Traumabewältigung, die meiner Ansicht nach ohne zusätzliche fachkundige Hilfe kaum möglich ist. Zwar richtet die Zeit so einiges...aber nicht alles...
Wurde der Täter angezeigt und sitzt der im Knast?..wäre für Kleines ja auch ne wichtige Sache, damit sie ihren Glauben an eine einigermaßene Gerechtigkeit nicht verliert....und sich eines TAges.am besten so schnell wie möglich in die Welt da draußen hinaustraut....Internet allein ist net gut..grad nach Gewalterfahrung nicht! Gewaltopfer müssen lernen ihren Körper wieder anzunehmen, zu spüren, lernen damit umzugehen, ihn zu trainieren...um einen Einklang zwischen Geist/Seele und Körper wieder herstellen zu können...sowas braucht gezieltes körperliches Training...eine gute Kombi aus Therapie für den Kopp und die innere Einstellung und auch körperlichem Training...es gibt spezielle Kurse für gewaltopfer..schick sie da hin!
Mach ihr klar, oder lass einen Therapeuten es klarmachen, dass diese flashbacks nicht real sind....sie muss den Unterschied zwischen Realität und Erinnerung, also imaginierte Realität in sich klarkriegen.Internet und PC sind hier absolut ungeeignete Medien um genügend Realitätssinn zu erhalten..den erhält man meiner Ansicht nach eher im konkreten Leben...Kamsport z.b. indem nur zählt was real ist..und die Reaktion auf das was da ist..hier lernen Gewaltopfer oft erst wieder sich als real zu empfinden...da sind so viele Emotionen in ihr die rausmüssen und sich in den WEiten der Internets verlieren würden...wichtig ist aber das reale Ausleben dieser Emotionen.
Wenn ich noch fragen darf: wie lange liegt der Mißbrauch zurück und wie alt ist "Kleines"?
Gruß
Tyra
es ist meiner Ansicht nach der falsche Weg auf Vermeiden zu machen...manchmal muss man sich den Dingen zu stellen..auch wenn sie aufregen..besprich das am besten mal mit nem Verhaltenstherapeuten... Wichtig ist Kleines zu zeigen, dass sie auchmal Groß sein kann und darf und auch muss um im Leben klar zu kommen...Gewalttäter suchen sich ihre kleinen, zarten, duldsamen Opfer immer ganz gezielt heraus...also weg vom Klischee: liebes kleines Mädchen hin zur starken selbstbewussten Frau...die ruhig lieb und auch körperlich klein sein kann, aber auchmal wenn es sein muss ordentlich zuschlagen kann und darf, sich wehren soll, wenn sie angegriffen wird..ihr jemand wider ihrem Willen (den sie auch haben darf..was manche erstmal lernen müssen) zu nahe kommt.
Mach deine Tochter fit fürs Leben...Kampfsport schult ein gutes Selbstbewusstein, nen realen Lebenssinn...ein GEfühl für Situationen in denen man sich schützen darf und soll.
Wenn sich Kleines zu sehr hinter dir versteckt ist das auf Dauer gesehen nicht sehr gut für sie...und auch nicht für dich...daraus kann oft ein schräges Abhängigkeitsverhältnis entstehen...Ziel sollte es sein sie aus ihrem Versteck herauszubekommen...natürlich sanft und Schritt für Schritt...aber auf jeden Fall in diese Richtung...auch in Richtung Therapie...hier bleibt dir als Mutter die ungnädige Aufgabe zu halten und zu schubsen..immer abwechselnd...
So als Laie kann man in der Betreuung von Gewaltopfern oft gravierende Fehler machen..zumindest solltest du dich bei entsprechenden Beratungsstellen oder Therapeuten erkundigen worauf es ankommt und was zu beachten ist.
Es wäre Murks, wenn ich euch einhudeln und abisolieren würdet..du hast an sich ja net die Kompetenz eines Therapeuten und bist begrenzt in der Hilfe die du geben kannst...und solltest daher die zur Verfügung stehenden Hilfsmittel nutzen. Kinder sind ja abhängig von ihren Eltern und machen eh alles was ihre Eltern von ihnen erwarten...(siehe den Mißbrauch)...da wäre es gut diese Macht, die auch du hast auf gute und förderliche Art zu nutzen um genügend Mitarbeit von deinem Kind zu fordern..auf sanfte, angemessene aber konsequente Art und Weise versteht sich.
Mag sein, dass dir die Rolle der Beschützerin sehr behagt..aber in diesem Fall hast du keinerlei Macht und Einfluss auf das Trauma..es sei denn du bist Psychologin?? Und hier geht es für deine Tochter um Traumabewältigung, die meiner Ansicht nach ohne zusätzliche fachkundige Hilfe kaum möglich ist. Zwar richtet die Zeit so einiges...aber nicht alles...
Wurde der Täter angezeigt und sitzt der im Knast?..wäre für Kleines ja auch ne wichtige Sache, damit sie ihren Glauben an eine einigermaßene Gerechtigkeit nicht verliert....und sich eines TAges.am besten so schnell wie möglich in die Welt da draußen hinaustraut....Internet allein ist net gut..grad nach Gewalterfahrung nicht! Gewaltopfer müssen lernen ihren Körper wieder anzunehmen, zu spüren, lernen damit umzugehen, ihn zu trainieren...um einen Einklang zwischen Geist/Seele und Körper wieder herstellen zu können...sowas braucht gezieltes körperliches Training...eine gute Kombi aus Therapie für den Kopp und die innere Einstellung und auch körperlichem Training...es gibt spezielle Kurse für gewaltopfer..schick sie da hin!
Mach ihr klar, oder lass einen Therapeuten es klarmachen, dass diese flashbacks nicht real sind....sie muss den Unterschied zwischen Realität und Erinnerung, also imaginierte Realität in sich klarkriegen.Internet und PC sind hier absolut ungeeignete Medien um genügend Realitätssinn zu erhalten..den erhält man meiner Ansicht nach eher im konkreten Leben...Kamsport z.b. indem nur zählt was real ist..und die Reaktion auf das was da ist..hier lernen Gewaltopfer oft erst wieder sich als real zu empfinden...da sind so viele Emotionen in ihr die rausmüssen und sich in den WEiten der Internets verlieren würden...wichtig ist aber das reale Ausleben dieser Emotionen.
Wenn ich noch fragen darf: wie lange liegt der Mißbrauch zurück und wie alt ist "Kleines"?
Gruß
Tyra