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Und irgendwann ist man zu alt für ein neues Haustier......

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Ab wann sollte man auf ein Tier (vorwiegend Hund oder Katze) verzichten?

  • Gar nicht, Haustier geht immer, egal, welches

    Teilnahmen: 1 4,8%
  • Sobald man merkt, dass man selbst nicht mehr agil ist

    Teilnahmen: 7 33,3%
  • Wenn man keine Option im Krankheits- oder Todesfall hat für das Tier

    Teilnahmen: 19 90,5%
  • Auf keinen Fall ein Tier mit starkem Bezug zum Menschen aufnehmen

    Teilnahmen: 3 14,3%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    21
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wo ist da jetzt das Problem?
Man kann Nachbarn, die Kinder, Enkelkinder, Freunde usw. dem Tierheim vorzeigen und damit klar machen, dass das Tier auch versorgt ist, wenn man selbst nicht mehr lebt.

Man kann auch den Hund/Katze mit dem Nachbarn oder sonst wem teilen.
Es nennt sich dann Dogsharing, wird es wohl auch bei den Katzen geben
 
Das alles ändert ja nichts daran, dass die Tierheime hier versuchen auf Nummer sicher zu gehen - im Sinne der Tiere.

Mir gibt es zu denken, wenn man alt/älter ist und dann davon redet, dass man ein Tier "braucht".
In meinen Augen läuft dann zwischenmenschlich etwas schief, was man eigentlich schon lange erkennen und regulieren hätte sollen
ich verstehe schon was du meinst. Es ist halt so, dass ein Mensch ja in der Regel nur mal zu Besuch kommt bzw man sich mal trifft oder so. Zu Hause jedoch ist man letztendlich halt alleine. Selbst wenn man mit seinen Verwandten unter einem Dach wohnt oder in einer Senioren Wg, brauchen viele Menschen ein Tier, um das sie sich kümmern können. So ein Tier fordert einen und hält einen jung, beugen Depressionen bzw einer traurigen Grundstimmung vor.

Ich sehe das jedoch nicht negativ. Du kannst in einer Beziehung leben, Freunde haben, nette Gespräche haben und dich trotzdem alleine fühlen. Mir gehts es auf jeden Fall so, dass mir ohne mein Hund etwas fehlen würde und ich auch nicht so ausgeglichen und zufrieden wäre. Dieses Gefühl kann auch der Partner oder Freunde nicht ersetzen. Müssen sie aber auch nicht. Ich sehe daran auch nichts schlechtes, im Gegenteil. Wäre uns die Anwesenheit unserer Tiere egal, gäbe es ja auch viel weniger Adoptionen von Heimtieren und damit noch mehr Leid und Elend.
 
In meinen Augen läuft dann zwischenmenschlich etwas schief, was man eigentlich schon lange erkennen und regulieren hätte sollen
Das kann auch andere Ursachen haben. Hier auf dem Land leben viele ältere Menschen eher isoliert und sind einsam. Die haben dann nur sporadische Sozialkontakte und sind fast die ganze Zeit allein, wodurch sie dann auch depressiv werden und sich überflüssig und ungebraucht fühlen. Da kann ein Tier den Leuten einen ganz neuen Lebenssinn und -mut geben. Wenn es dann ein Tier aus dem Tierheim ist (im besten Fall eins, das sonst keiner haben will), dann ist das in meinen Augen eine echte win-win-Situation. Selbst dann, wenn das Tier dann eines Tages wieder im Tierheim landen sollte. Und die Gefahr besteht letzten Endes doch bei jedem. Klar, man kann sich absichern, aber selbst dann besteht immer die Gefahr, dass das dann - warum auch immer - nicht so läuft wie gedacht und das Tier doch wieder im Tierheim landet.
 
Wo ist da jetzt das Problem?
Man kann Nachbarn, die Kinder, Enkelkinder, Freunde usw. dem Tierheim vorzeigen und damit klar machen, dass das Tier auch versorgt ist, wenn man selbst nicht mehr lebt.

Man kann auch den Hund/Katze mit dem Nachbarn oder sonst wem teilen.
Es nennt sich dann Dogsharing, wird es wohl auch bei den Katzen geben
Weil halt viele niemanden ( mehr) haben und dann auch keinen "Bürgen" im Tierheim angeben können.
 
Hier auf dem Land leben viele ältere Menschen eher isoliert und sind einsam.
Hier auf dem Land bleiben die Leute nicht im Haus, stehen u.a. vor dem Haus und haben jede Menge zu sehen und zu tratschen. Man bekommt so auch Einladungen oder lädt jemanden spontan ein.
Man kann nicht alles in eine Schublade stecken.

Weil halt viele niemanden ( mehr) haben und dann auch keinen "Bürgen" im Tierheim angeben können.
Wer tatsächlich möchte, wird einen Weg finden.
z.B. eine Familie mit Kindern, wo die Eltern arbeiten gehen und gerade eine ältere Person.
Da ist meist der Hund bei der älteren Person tagsüber und abends/nachts bei der Familie.

Ich selbst bin so zu einem Hund gekommen, daher glaube ich weniger, dass es "keine" Bürgen für das Tier vor dem Tierheim gibt
 
Viele alte Hunde, Katzen etc landen im Tierheim und bleiben dann dort, weil die eben keiner mehr haben will. Und gerade alte Tiere leiden besonders, wenn sie zb j
Hier auf dem Land bleiben die Leute nicht im Haus, stehen u.a. vor dem Haus und haben jede Menge zu sehen und zu tratschen. Man bekommt so auch Einladungen oder lädt jemanden spontan ein.
Man kann nicht alles in eine Schublade stecken.


Wer tatsächlich möchte, wird einen Weg finden.
z.B. eine Familie mit Kindern, wo die Eltern arbeiten gehen und gerade eine ältere Person.
Da ist meist der Hund bei der älteren Person tagsüber und abends/nachts bei der Familie.

Ich selbst bin so zu einem Hund gekommen, daher glaube ich weniger, dass es "keine" Bürgen für das Tier vor dem Tierheim gibt
Wenn man komplett alleine ist und alleine lebt, keine Verwandten und Freunde ( mehr) hat, dann kannst du niemanden angeben, ausser vielleicht eine Tierpension o.ä. bei der man sich im Vorfeld mal erkundigt hat, ob die auch im Notfall einspringen können.
 
ausser vielleicht eine Tierpension o.ä. bei der man sich im Vorfeld mal erkundigt hat, ob die auch im Notfall einspringen können.
Dann kannst du doch jemanden angeben?
Auch bisher sich fremde Menschen können Dogsharing machen, wenn sie in der gleichen Umgebung wohnen. Damit kümmert man sich ja auch um den anderen. Darin kann ich nichts schlechtes sehen, ist es doch für beide Seiten eine Absicherung
 
Dann kannst du doch jemanden angeben?
Auch bisher sich fremde Menschen können Dogsharing machen, wenn sie in der gleichen Umgebung wohnen. Damit kümmert man sich ja auch um den anderen. Darin kann ich nichts schlechtes sehen, ist es doch für beide Seiten eine Absicherung
Wieso willst du unbedingt den alten Menschen Einsamkeit absprechen?

So ein alter Mensch weiß meist auch garnicht was dogsharing sein soll.

Ich wollte auch keinen Hund oder Katze teilen. Die alten Menschen wollen ihre Tiere doch auch nicht nur zeitweise.
 
Ich wollte auch keinen Hund oder Katze teilen. Die alten Menschen wollen ihre Tiere doch auch nicht nur zeitweise.
Du möchtest das nicht und andere sind froh, wenn sie dadurch noch mal in das Vergnügen kommen ein Tier den ganzen Tag um sich zu haben.

Da ist jeder anders gestrickt
 
Hier auf dem Land bleiben die Leute nicht im Haus, stehen u.a. vor dem Haus und haben jede Menge zu sehen und zu tratschen. Man bekommt so auch Einladungen oder lädt jemanden spontan ein.
Dafür wohnen viele ältere Leute hier viel zu angelegen. Wie du schon sagtest:
Man kann nicht alles in eine Schublade stecken.

Wer tatsächlich möchte, wird einen Weg finden.
z.B. eine Familie mit Kindern, wo die Eltern arbeiten gehen und gerade eine ältere Person.
Nein. Nicht jeder kann einen Weg finden. Sei es, weil man nicht viele Sozialkontakte hat oder weil sich von denen schlicht keiner um das Tier kümmern will. Wenn ich meine Lebensgefährtin nicht hätte, hätte ich z. B. auch niemanden, der sich um meinen Kater kümmern würde. Für die Nachbarn (wie für die meisten Menschen auf dem Land) gehört eine Katze nach draussen und muss sich halt selbst versorgen (mein Rocky ist aber ein reiner Stubenkater und könnte sich wegen seiner Arthrose gar nicht selbst versorgen), die fallen also raus. Meine Freunde wollen, bzw. dürfen keine Katzen halten und an Verwandtschaft hab ich nur meine Grosstante, aber die will aufgrund ihres Alters keine Katze mehr.
 
Status
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