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Umgang mit Mitbewohnerin

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 105698
  • Datum Start Datum Start
Ja, ich studiere Psychologie. Und habe leider sehr viel Erfahrungen gemacht mit Narzissten und deren Manipulationstechniken.
Dann ist bekannt, dass Ferndiagnosen unseriös sind. Der Beruf sollte von privaten Enttäuschungen getrennt werden.
sie hat doch gesagt dass das mit dem Waschen vereinbart war!
Vereinbarungen sind relativ, interpretationsbedürftig, es war wortwörtlich so nicht vereinbart (vgl. Text). In einer Wohngemeinschaft kommt man um entsprechende Toleranz nicht herum.
Außerdem hat jeder das Recht Dinge anzusprechen dir einen stören, und wenn das Mädel dann gleich anfängt zu heulen und emotional erpresst (was Narzissten auch gerne machen)
Wenn jemand weint und nicht diskutieren will, dann hat man nicht das Recht immer weiter auf einen einzureden. Es ist zudem nicht zielführend für die eigenen Interessen, weil Gesagtes gar nicht mehr verarbeitet werden kann.
Ich drehe das mal um: Menschen mit hohem narzisstischen Anteil neigen dazu, wenig Verständnis für die Hilflosigkeit anderer Menschen aufzubringen.
Es einfach mal "gut sein zu lassen" und die Diskussion zu stoppen, dass bedeutet nicht, dass man sich emotional erpressen lässt. Wie gesagt, man geht mit der Person einfach nicht mehr zum See.
 
Dann ist bekannt, dass Ferndiagnosen unseriös sind. Der Beruf sollte von privaten Enttäuschungen getrennt werden.
Vereinbarungen sind relativ, interpretationsbedürftig, es war wortwörtlich so nicht vereinbart (vgl. Text). In einer Wohngemeinschaft kommt man um entsprechende Toleranz nicht herum.

Wenn jemand weint und nicht diskutieren will, dann hat man nicht das Recht immer weiter auf einen einzureden. Es ist zudem nicht zielführend für die eigenen Interessen, weil Gesagtes gar nicht mehr verarbeitet werden kann.
Ich drehe das mal um: Menschen mit hohem narzisstischen Anteil neigen dazu, wenig Verständnis für die Hilflosigkeit anderer Menschen aufzubringen.
Es einfach mal "gut sein zu lassen" und die Diskussion zu stoppen, dass bedeutet nicht, dass man sich emotional erpressen lässt. Wie gesagt, man geht mit der Person einfach nicht mehr zum See.

1. Es war ausgemacht!! Das hatten wir besprochen, beim Einzug als wir GEMEINSAM die allgemeinen Putz- Regeln aufgestellt haben. Ich habe es nur angesprochen und schon hat sie geweint. Villeicht hätte ich das erwähnen sollen, wir haben besprochen dass wir auch gemeinsam Wäsche waschen falls die Trommel nicht voll ist!!!
2. HABE ICH NICHT weiter auf sie eingeredet. Ich weiß nicht woher du das hast??? Ich habe ihr sogar einen Tee gemacht und ihr gesagt dass ich sie damit nicht verletzen wollte!!! Aber ich merke wenn mir jemand was vorspielt und Tränen immer wieder zur emotionalen Erpressung benutzt. Ich habe es gelassen aber wenn man ständig noch zusätzlich sticheleien abbekommt, dann spreche ich das an und das ist mein gutes Recht.

3. Habe ich Toleranz aufgebracht, aber ich merke wenn jemand mich zum Müll abladen benutzt und mir nur meine Energie zieht.
 
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Dann ist bekannt, dass Ferndiagnosen unseriös sind. Der Beruf sollte von privaten Enttäuschungen getrennt werden.
Vereinbarungen sind relativ, interpretationsbedürftig, es war wortwörtlich so nicht vereinbart (vgl. Text). In einer Wohngemeinschaft kommt man um entsprechende Toleranz nicht herum.

Wenn jemand weint und nicht diskutieren will, dann hat man nicht das Recht immer weiter auf einen einzureden. Es ist zudem nicht zielführend für die eigenen Interessen, weil Gesagtes gar nicht mehr verarbeitet werden kann.
Ich drehe das mal um: Menschen mit hohem narzisstischen Anteil neigen dazu, wenig Verständnis für die Hilflosigkeit anderer Menschen aufzubringen.
Es einfach mal "gut sein zu lassen" und die Diskussion zu stoppen, dass bedeutet nicht, dass man sich emotional erpressen lässt. Wie gesagt, man geht mit der Person einfach nicht mehr zum See.
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Ohja, deshalb war es nur eine Vermutung ;-) Was hast du denn studiert, Uri, damit ich verstehen kann warum du hier die große Kompetenz aufweisen kannst in Sachen Konfliktlösungen? ;-) Und sie scheint mir nicht so hilflos zu sein wenn sie es schafft die ganze Zeit die Wunden Punkte bewusst bei anderen zu suchen. Und du hast auch nicht so viel Verständnis für Eskas Hilflosigkeit wie mir scheint. Schlussendlich, sie zieht ja zum Glück aus und kann, wie Werner Urgestein das so schön erklärt hat am Anfang, wo anders versuchen mit ihrem Verhalten anzuecken und keine Grenzen zu akzeptieren. Wie ein kleines Kind.
 
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Liebe Eska,
Die 'heulende' Dame ist ja nun draußen.
Wer alles richtig macht, hat bei der nächsten Mitbewohnerin dann mehr Glück.

Ja aufjeden Fall, wie gesagt, vieles zeigt sich erst im Zusammenleben ;-) Ich wünsche dir viel Glück bei der nächsten Mitbewohnerin Eska 🙂 Hoffentlich passt es menschlich besser nächstes Mal.
 
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Eska/Mia101, warum veräppelst Du uns? Es gibt in einem anonymen Forum in der Form nichts zu gewinnen.
Zeige die Beiträge Deine Therapeutin.

Hey ihr Lieben,

bin seit einiger Zeit in Therapie und ich glaube dass ich etwas perfektionistisch veranlagt bin. Aber nicht in einer gesunden Art und Weise sondern in einer die mich in den Wahnsinn treibt. Ich habe oft das Gefühl, dass meine Gedanken sich den ganzen Tag drehen um irgendwelche Dinge. Wie ich etwas hätte besser sagen können, etwas besser machen können, wie könnte ich noch mehr Geld sparen und und und... Ich kann nicht einfach mal im hier und jetzt leben und mich entspannen. Beispiel: Mein Freund und ich leben in einer dreier WG und unsere Mitbewohnerin zieht gerade aus. Wir haben das größte und das kleinste Zimmer, sie hatte das mittlere. Jetzt dreht sich die ganze Zeit die Frage in meinem Kopf, ob wir nicht lieber das große gegen das mittlere tauschen sollten, weil wir dann ca. fünfzig euro im Monat sparen könnten. Wozu das große Zimmer? Es hat natürlich auch Vortiele, einen Balkon und ist wesentlich geräumiger, ist es jetzt aber mein perfektionistischer Anteil der stur ist und das große Zimmer behalten will weil es ja schöner und größer ist? Oder höre ich auf den Anteil der Geld sparen will, was ja irgendwie auch wieder perfektionistisch ist? Ich weiß es klingt total verrückt. Oft weiß ich auch gar nicht was ich will. Heute will ich dass mein Zimmer blau gestaltet ist, morgen denke ich schon wieder anders darüber. Heute gefällt mir eine Hose die ich kaufe, morgen war es eine scheiss Idee, die Hose ist doch nicht mein Geschmack usw.
Oft fühle ich einen starken inneren Druck in mir und meine Gedanken drehen sich oft um meine Fehler. Was hätte ich besser machen können in der und der Situation? Warum ist mir das passiert, das hätte ich doch vermeiden müssen/wissen müssen. Oft tue ich Dinge gar nicht, weil mir meine innere Stimme sagt, dass es sowieso schief geht und ich es nicht schaffe. Dass ich nicht gut genug bin usw.

Habt ihr Lösungsansätze für solche Probleme? Ich weiß es gibt sicher schlimmere Sorgen aber mir macht das wirklich zu schaffen und stresst auch mein Umfeld. 🙁
Hallo ihr Lieben!

Ich muss mir das mal kurz von der Seele schreiben und hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt.

Die Ausgangslage:
Vor ein paar Monaten ist ein Mädchen bei uns eingezogen, welches ich aus der Uni kenne. Ich dachte, ich biete ihr das Zimmer an, weil ich sie mochte und sie auf der Suche nach einer WG war. Mein Freund wohnt auch in der WG, wir wohnen also zu dritt.
Ich bin aktuell in psychotherapeutischer Behandlung, da ich immer wieder mal depressive Phasen habe, die jedoch weniger geworden sind. Das wusste Sie beim Einzug. Ihre Mama ist Therapeutin und ich dachte sie hätte mit solchen Sachen kein Problem. Ich hatte Bedenken weil sie 8 Jahre jünger ist als ich, aber mein Eindruck war in der Uni, dass sie relativ reif ist...Anfangs war alles ziemlich harmonisch. Soweit so gut.

Als es mir das erste mal seit längerer Zeit wieder richtig schlecht ging, habe ich mich mit Linkin Park-Musik in mein Zimmer verkrochen und wollte niemanden sehen. Zwischenzeitlich musste ich mal in die Küche und ins Bad natürlich, sie ist mir über den Weg gelaufen. Als sie mich fragte was los sei und mich trösten wollte, sagte ich ihr, "bitte nicht - lass mich bitte einfach, ja?".
Zwischenzeitlich ist sie einfach in mein Zimmer gelaufen weil sie auf unseren Gemeinschaftsbalkon musste (ein Handtuch holen.... ich denke das war ein Vorwand weil es genug Handtücher gibt im Bad...) und kam wieder und wollte wissen was los ist. Ich machte deutlich, dass ich jetzt offensichtlich nicht sprechen möchte. Danach ging sie für ein paar Tage weg. Als sie wieder kam, sagte sie mir, sie könne sich von sowas nicht abgrenzen und sei deshalb gegangen. Ich entschuldigte mich. Meine Therapeutin sagte mir, ich müsse mich nicht entschuldigen, denn ich hatte ihr eine Grenze gesetzt und sie hatte sie trotzdem überschritten und sie müsse das akzeptieren wenn es mir nicht gut geht. Als ich ihr das erklärte, bekam ich nicht sehr viel Verständnis. Als es ein paar Wochen später wieder so einen Tag gab, machte sie genau das gleiche. Ich dachte sie wäre nicht da und setzte mich in die Küche um meinen Tee ziehen zu lassen, und sie fing wieder an zu fragen was los sei. Ich konnte nicht antworten weil ich es in dem Moment nicht erklären kann. Dann wolle sie schauen was ich auf meinem Handy ansehe und beugte sich über meine Schulter. Ich ging in mein Zimmer und machte die Tür zu, worauf sie ging und ziemlich wütend und aggressiv "Ich gehe jetzt" schrie und wieder ein paar Tage verschwandt (zu ihren Eltern denke ich).

Weiterhin ist es so, dass wir einen gemeinsamen Freund hatten, von dem ich mich aber leider ausgenutzt gefühlt habe und ich deshalb den Kontakt abgebrochen habe. Ich habe es ihr erklärt, sie hat weiterhin mit ihm zu tun. Soweit kein Problem, nur dass sie ihn ständig vor mir betont. "Guck mal, das hab ich von Tom." "Tom meint auch...". Findet ihr das nicht seltsam? Ich habe es ihr bereits gesagt dass ich nichts mit ihm zu tun haben möchte. Weiterhin hatte ich eine Freundin, die zunächst mit mir befreundet war. Da die beiden Single sind und ich keinen Alkohol trinke, treffen sich die beiden häufig ohne mich. Als ich vor ein paar Tagen mit ihnen was trinken war, habe ich festgestellt: Einzeln ok, zusammen fühle ich mich wie das fünfte Rad am Wagen. Es geht um Saufen, Drogen, Alkohol und Männer. Nur. Zu 95%. Hätte ich meinen Hund nicht dabei gehabt, wäre ich an diesem Abend sehr einsam gewesen.

Meine Mitbewohnerin fing irgendwann an, mir Dinge von dieser Freundin zu erzählen, bei denen ich mir nicht sicher war, ob diese das auch möchte. Mit wem sie schläft, welche Affairen, dass deren Ex sich bei ihr gemeldet hat.... Dass sie ja so abartig viel trinkt. Das sie so komische Leute beim Feiern mit dabei hatte. Ich sagte ihr, ich will mir darüber keine Gedanken machen, worauf sie erwiederte: "Du darfst jetzt aber nicht über sie urteilen!" Ich schaute sie an und sagte, "villeicht solltest du einfach ihre Sachen nicht ausplaudern", worauf sie direkt in ihr Zimmer ging. Ich erklärte meiner Mitbewohnerin, dass ich das nicht möchte, über diese Freundin reden. Denn ich würde es umgekehrt auch nicht wollen. Sie zeigte sich relativ verständnislos. Am nächsten Tag war sie wieder weg. Als ich dann diese andere Freundin anschrieb, wann wir unser Projekt für die Uni machen wollen, kam keine Antwort mehr. Nichts. Auch zwei Tage später, also heute nicht. Am Donnerstag ist Abgabe.
Ich habe das Gefühl, dass meine Mitbewohnerin uns gegeneinander ausspielen möchte. Ich weiß nicht was sie ihr erzählt hat, schließlich wollte ich mich wirklich nur aus ihren Eskapadenstorys und Problemen raushalten, ich sagte meiner Mitbewohnerin, ich möchte, dass sie wenn sie ein Problem hat oder mir was erzählen möchte, zu mir kommen soll. Ich habe keine Lust auf so einen Kinderscheiss...

Weiterhin wurde sie in letzter Zeit immer passiv-aggressiver. Ich hatte mal eine Diskussion mit meinem Freund, wir waren uns nicht einig. Und sie meinte danach, dass wir Beziehungsprobleme hätten.?!?
Als ich ihr mal erklärte (sie hatte noch nie eine Beziehung), dass kein Mensch perfekt ist, weil sie keinen findet und sucht und sucht und an allen etwas auszusetzen hat, und dass auch keine Beziehung perfekt ist, meinte sie nur "ja, das sieht man ja an eurer". Ich mein ich weiß dass unsere Beziehung nicht perfekt ist, dass wir beide nicht perfekt sind, aber ich finde im großen und ganzen haben wir eine sehr starke Beziehung und viel Verständnis füreinander und unterstützen uns. Und wir lieben uns. Ich finde nicht, dass sie das was angeht und sie sich da echt zu viel rausnimmt.

Ich frage mich außerdem wirklich, was für eine Therapeutin ihre Mama ist. Sie hat mir erzählt, dass diese ihr erklärt, wie man Schw... lutscht, dass sie sie ständig anruft weil es ihr nicht gut geht (die Mutter die Tochter) und möchte, dass sie Zeit mit ihr verbringt. Das kam mir einfach komisch vor.

Habt ihr auch schon solche Erfahrungen? Wie klingt das für euch?
Danke fürs Lesen!
 
Eska/Mia101, warum veräppelst Du uns? Es gibt in einem anonymen Forum in der Form nichts zu gewinnen.
Zeige die Beiträge Deine Therapeutin.

Jaa ich wohne mit meinem Freund in einer WG und unsere Mitbewohnerin zieht auch aus 😄 aber das war lange geplant und mit der ist alles cool. Lustig dass du da nen Zusammenhang siehst. Und ja auch ich habe meine Schwächen 😏
 
Jaa ich wohne mit meinem Freund in einer WG und unsere Mitbewohnerin zieht auch aus 😄 aber das war lange geplant und mit der ist alles cool. Lustig dass du da nen Zusammenhang siehst. Und ja auch ich habe meine Schwächen 😏
Hältst Du uns für so dumm?
Ihr habt die gleiche Zimmerstruktur, den gleichen Balkon in gleicher WG-Konstellation, seid beide in Therapie, etc. etc.

Das ist mir zu blöd.
Viel Spass, wenn es Dir was bringt und Du Dir auf diese Weise in Foren Zuspruch holen musst - sei es Dir gegönnt.
Es gibt hier halt Leute, die versuchen wirklich zu helfen, weshalb das aus diesem Gesichtspunkt nicht ok ist.
Ich bin hier raus!
 
Ja, ich studiere Psychologie. Und habe leider sehr viel Erfahrungen gemacht mit Narzissten und deren Manipulationstechniken. Wobei ich im Nachhinein sehr dankbar bin sogar, denn sonst könnte ich mich heute dagegen wahrscheinlich nicht so schützen und hätte mich nie so viel und umfangreich damit beschäftigt. Außerdem habe ich nur gesagt, dass ich da hellhörig werde.
Studieren heißt noch nichts, gibt da wie in der Schule Noten von sehr-gut bis ungenügend.
Was du leistest, dein können zeigt sich erst nach der ( Ausbildung ) im Berufsleben.
In welchen Kreisen bewegst du dich, wo solche Menschen mit diesen manipulativen Umgangsformen gehäuft auftreten?
Nicht wenige von uns entwickeln sich zu demjenigen Menschen, der sie nie hatten sein wollen.
So verschieden sind die Erfahrungen und was daraus entsteht, ist jedem seine Sache.
Denn in der Duldung liegt der Kern zu jeder höheren Entwicklung, und die Freude selbst nimmt, wo sie am höchsten steigt, von der jungfräulichen Hoffnung und dem geliebten Kummer mit süßen Tränen Abschied.
Karl Philipp Moritz
 

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