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Umgang mit emotionaler Gewalt

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Re: Umgang mit emotionaler Gewalt
Ich kann nicht sicher sagen welche Persönlichkeitsstörungen die Leute haben mit denen ich zu tun hatte oder habe.
Das Resultat war und ist jedenfalls Abwertung und Vernachlässigung.
Es war demnach fehlende Empathie, Rücksichtslosigkeit und vor allem wahrscheinlich das worauf sich so viele berufen,- die Leute konnten aufgrund ihrer eigenen schlechten Erfahrungen auch nicht besser mit sich selbst und anderen umgehen.

Und ich wollte auf diesen Zug eigentlich nicht aufspringen. Mache es aber.
Was ich alles mit meiner Vergangenheit rechtfertigen, eigentlich das ich mein Leben verhunze. Und das finde ich irgendwo doch recht Schade. Für jeden der das macht.
Das Leben ist endlich, man kann doch nicht so vieles den Erfahrungen von vor 10, 20, 30 Jahren opfern.

Ich denke oft, andere, gute Erfahrungen ließen das alles was war, verblassen.
Aber entweder gibt es davon zu wenige oder man wischt sie wie etwas Unbedeutendes vom Tisch.

Man kann wenigstens versuchen, weitere schlechte Erfahrungen zu vermeiden. Das führt dann oft in die Einsamkeit. Nur fehlen dann halt auch die heilsamen guten Erfahrungen. Auch wählt keiner freiwillig die Einsamkeit.
Die Suche nach dem Heilmittel kann zu weiteren Verletzungen führen.
Und es sind meiner Meinung nach noch nicht mal andere dafür verantwortlich. Es liegt an der Art und Weise wie ich die Dinge sehe. Und es liegt daran dass ich ein Heilmittel dort suche wo es klar erkennbar nur Gift gibt. Und dann schlucke ich das auch noch. Wie irre muss man sein?^^

Ich denke daher es ist besser nicht nach einem Heilmittel in Form von guten Erfahrungen mit anderen Menschen zu suchen. 🤔
Besser ist es kein Heilmittel mehr zu brauchen, weil man das Gift in sich selbst neutralisiert hat.
Dennoch bleiben soziale und emotionale Bedürfnisse, die wenn sie unerfüllt bleiben genauso wie ein Gift wirken können. Das kommt dann aus der eigenen Giftküche.
 
Naja, ich habe Verhaltensmuster aufgrund meiner Vergangenheit und merke erst heute, dass sie eigentlich mit meiner Vergangenheit zu tun haben. Ich habe zum Beispiel nicht gelernt enge Bindungen aufzubauen, die auch nur annähernd an das rankommen, was ich brauche.

Hätte ich das früher gesehen, hätte ich früher und besser daran arbeiten können. Aber ich habe es nicht früher gesehen. Und ich kann das auch nicht alleine hinbekommen. Deshalb mache ich ja jetzt auch die Therapie.
 
Naja, ich habe Verhaltensmuster aufgrund meiner Vergangenheit und merke erst heute, dass sie eigentlich mit meiner Vergangenheit zu tun haben. Ich habe zum Beispiel nicht gelernt enge Bindungen aufzubauen, die auch nur annähernd an das rankommen, was ich brauche.

Hätte ich das früher gesehen, hätte ich früher und besser daran arbeiten können. Aber ich habe es nicht früher gesehen. Und ich kann das auch nicht alleine hinbekommen. Deshalb mache ich ja jetzt auch die Therapie.
Da hast du Recht. Man weiß ja nicht gleich wie das geht.
 
Ich glaube die Leute die Kontakt mit soetwas hatten -> haben sich genug Infos zu dem Thema schon geholt sei es nun durch lesen, Podcasts, Therapie spezialisiert auf so einen Missbrauch etc.

Es ist wie es ist. Und ja ich gebe den Vorrednern recht bei perfiden lang anhaltendem gaslighting verändern sich sogar nachweislich die gehirnwellen ..
(Stuck im Survival Mode weil man dauernd nachdenkt Häh das ist passiert / Häh warum lügt der jetzt / was soll das .. und solche Dinge bis man halt im schlimmsten Fall halb labil ist.
wenn einem lang genug suggeriert wird man wird irre / das gabs nie / das wurde so nie gesagt und etliche dieser obligatorischen Sätze.
Das schlimme ist man verbraucht das dreifache an Energie und es macht einen müde in so einer Gesellschaft .. weil man ständig die Realität verteidigen muss was mit einem normalen Menschen eben nicht so ist!!
Depressiv machen einen eher wohl Narzissten weil sie leider Energie saugen mit abnormalen Streits .. Respektlosigkeiten .. Grenzen hast du keine .. wünsche und Bedürfnisse auch nicht bestenfalls!

Man wartet nur noch auf die Wahrheit aber die kommt nie, da wartet man sein Leben lang. Ob nun Diagnose oder nicht
Wer gaslighting im großen Stil betreibt da sollte man sich ganz einfach in Acht nehmen und schnell das Weite suchen.
Früherkennung-> gehen ohne Diskussion-> Stone Rock Cold .. (keine Emotionen mehr zu lassen etc..)
-> und gehen

Ich habe für mich das Thema weitgehend abgehackt weil ich die Person rigoros aus meinem Leben gestrichen haben.
Die Erfahrung hätte ich mir gerne erspart und es gibt Momente wo ich mir wünschte diese Person nie in mein Leben gelassen zu haben… aber es ist so

Die Vergangenheit kann man nicht ändern / aber man ist anders gewappnet für die Zukunft.

Und man gelernt Durch diese Erfahrung schneller sowas zu erkennen und nen Riesen Bogen drum rum zu machen.



„Heilen“ darf ich von dem ganzen Spektakel noch heute .. Vertrauen weg / Selbstwert runtergeschmirrgelt und ein dysreguliertes Nervensystem ist dann das Ende vom Lied wenn man es dann geschafft hat auf allen Vieren da rauszukriechen.

Man ist danach besonders hellhörig und schützt sich anders.

Das ist halt so. Und man stumpft auch menschlich mehr ab , und ist härter weil man lernt sich nen schönen schutzpanzer zuzulegen damit man nicht nochmal in so eine falle tappt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Vergangenheit kann man nicht ändern / aber man ist anders gewappnet für die Zukunft.
Jep. Ich frage mich was andere davor bewahrt solche Erfahrungen zu machen.
Es gibt ja einige die erkennen das gleich von Anfang an mit wem sie es zu tun haben.
Naja Erziehung wohl. Kinder werden zu oft als dumm hingestellt.

Ja sehen wir es als nachgeholtes Wissen. Mich hatte auch nur einmal noch jemand auf eine gewisse Art kritisiert. Da gingen schon gleich die Warnleuchten an. Fand ich gut.
 
Ich werde das natürlich auch noch in der Therapie besprechen.

Bezüglich Gaslighting finde ich viel im Internet, wie man sich davor schützt. Aber nicht, wie man sich davon erholt. Wie sich der Kopf und die Seele davon erholen.

Kennt ihr Wege, um sich davon zu erholen?
 
Ich werde das natürlich auch noch in der Therapie besprechen.

Bezüglich Gaslighting finde ich viel im Internet, wie man sich davor schützt. Aber nicht, wie man sich davon erholt. Wie sich der Kopf und die Seele davon erholen.

Kennt ihr Wege, um sich davon zu erholen?
Ich glaube das braucht Zeit, Menschen denen man vertrauen kann und die einem Sicherheit geben/einen nicht verwirren und natürlich keinen oder so wenig Kontakt wie möglich zu der Person, von der es ausging.
Therapie ist natürlich auch immer eine Möglichkeit, aber halt nicht mal eben so zu erreichen.
Ich habe da selbst auch noch viel dran zu knabbern.
 
Kennt ihr Wege, um sich davon zu erholen?
Spannende Frage.
Ich kann sicher nicht direkt sagen wie man sich davon erholt. Ich kann es nur vermuten bzw mir anhand dessen was ich weiß zusammen reimen.

Aber du beantwortest mir einen Teil meiner Frage. Ich denke Menschen die Gas-Lighting erfahren und darauf reagieren sind dafür von sich aus schon sehr empfänglich. Ergibt auch einfach Sinn.

Vielleicht muss man schauen worin und mit welcher Absicht diese Empfänglichkeit besteht.

Es bedeutet ja den "Glauben" an seine eigene Wahrnehmung zu verlieren?
Das beinhaltet ja schon, das die Wahrnehmung eine individuelle Sache und nicht an der Realität fest zu machen ist.
Unsere Wahrnehmung ist unsere Welt. Unsere Wahrnehmung ist verknüpft mit Erfahrungen und Ängsten. Wir sehen dadurch die Realität nicht mehr so wie sie ist.
Ich denke viele Phobien bestehen aufgrund einer Wahrnehmungsstörung. Bei Phobien braucht man oft die Unterstützung anderer Menschen um die Wirklichkeit zu sehen. Wenn jemand dafür nicht empfänglich ist, kommt er aus einer Phobie oder anderen Wahnvorstellungen nicht mehr heraus.

Die Wahrnehmung dessen was ist, soll in erster Linie unser Überleben sichern. Auch dafür sorgen dass unsere Bedürfnisse erfüllt werden.

Andererseits kann unsere Wahrnehmung auch wirklich falsch sein.
Ich mag diese Zweifel auch überhaupt nicht.
Nichts anderes passiert ja wenn man durch etwas getriggert wird. Man reagiert auf altes und nicht auf das was ist. Man kann gar nicht sehen was ist, man sieht es nur so wie man es kennt.
Der Abgleich damit ob dies der Realität entspricht fehlt dann leider zu oft. Unsere Wahrnehmung speist sich dann aus schlimmen Erfahrungen, hauptsächlich emotional überlagert. Der Verstand und damit das klare und rationale Denken setzt aus.

Ich habe ja noch nie so deutlich wie vor einigen Wochen erlebt, das mich etwas triggert. Der nächste Trigger steht auch schon in den Startlöchern.
Zum einen ja die Alarmanlage die durchaus ihren Sinn und Nutzen hat. Andererseits schlägt auch das Ego gerne Alarm wenn es sich übergangen u.a. fühlt.

Es hängt also mit unserem Überleben zusammen und daher reagieren wir wohl auch so heftig darauf, weil es unabdingbar ist, das wir unserer Wahrnehmung trauen können.

Wir erlangen wir dieses Vertrauen also in unsere Wahrnehmung?
Zu aller erst würde ich unterscheiden, was ist wirklich überlebenswichtig, was brauchen wir wirklich zur Bedürfnisbefriedigung und was will unser Ego.
Vieles fällt dann eigentlich schon weg, bei dem wir uns nicht zu 100% auf unsere Wahrnehmung verlassen brauchen. Wir können auch nicht alles erfassen. Selbst unsere Intuition kann nachteilig geprägt sein und man geht dann zu oft vom schlimmsten aus.

Ich habe mir irgendwann einmal gesagt, was habe ich wirklich zu verlieren wenn ich mich täusche bzw getäuscht werde. Meine Absichten sind gut, wenn mich jemand bewusst täuscht, manipuliert usw. ist das allein sein Fehlverhalten. Das beruhigt schon mal mein Ego, das natürlich von anderen nicht schlecht behandelt werden will^^

Eine andere Sichtweise die ich sehr hilfreich finde ist es die Gehirnforschung mit einzubeziehen.
Indem wir unser Gehirn anders benutzen wäre eine Antwort.
Dazu fällt mir ein interessantes Video einer Trauma Spezialistin ein, hinsichtlich dazu was das Gehirn eigentlich macht wenn ein oder mehrere Trauma vorliegen.
Kann es echt sehr empfehlen ab Minute 20.

Präsent sein, bewusst sein, sich fühlen um ins Jetzt zu kommen, schaltet im Gehirn etwas um.
Die Therapeutin bringt es gut auf den Punkt, "Sicherheit ist die Grundlage".
Und meistens sind wir im Hier und Jetzt ja sicher, nur im Kopf piept der Rauchmelder noch.

Ich bin froh bei diesem Podcast gehört zu haben das ich diese Sache bei meiner Tochter richtig gemacht habe. Ich habe ihre Ängste oder Unwohlsein ernst genommen. Es blieb beim Einschlafen immer ein Licht an wenn sie das wollte. Das zeigt Verständnis und Mitgefühl. Ich versuchte ihre Wahrnehmung nie in Frage zu stellen. Irgend wann sagte sie, es stört sie, ich soll es ausmachen.

Sorry vielleicht ein bisschen bisschen durcheinander. Ich versuche ja selbst zu verstehen. Am liebsten würde ich 3/4 davon wieder löschen, aber gut, das war der Gedankenweg^^
Es gibt soviele Ansatzpunkte und Sichtweisen darauf. Ich meine zu erkennen das sie sich alle sehr ähneln. Sei es bei Psychotherapie, Gehirnforschung oder spirituellen Methoden.
Die Amygdala beruhigen kommt also aus der Hirnforschung, was so viel bedeutet wie den Rauchmelder abzuschalten weil es nicht mehr brennt. 🤔
Zum anderen sich selbst gegenüber Mitgefühl haben. Aber dabei nicht ins Selbstmitleid rutschen.

Mithilfe von Therapie aufarbeiten und abschließen ist wohl der Satz der gereicht hätte. 😉
 

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