Liest sich tatsächlich ungesund.
Im Falle deiner Tochter geht es darum, dass SIE jedoch DICH braucht und ihr beide vermutlich von einem Training in einem Autismus-Therapiezentrum profitieren würdet.
Autismus ist btw keine "Modediagnose", sondern eine Schwerbehinderung.
Wenn du mit der neuen Situation überfordert bist, suche Kontakt zu anderen Eltern autistischer Kinder.
Du hängst vermutlich mit saufenden Drogenkonsumenten ab, weil du denkst, nichts Besseres verdient zu haben. Diese Haltung kannst du ändern. Und das solltest du auch.
Und: Jeder braucht andere Menschen. Das ist so. Aber es bedeutet NICHT, dass man Unangenehmes in Kauf nehmen muss, nur, um nicht allein zu sein. So funktioniert Freundschaft nicht.
Wo steht eigentlich geschrieben, dass man immer "Vertrauen in die Menschen" haben muss? Man kann auch als skeptischer Mensch eine gute Zeit mit anderen Menschen haben.
Vertrauen bedeutet, dass du anderen ein bisschen zutraust, dass sie dich nicht über den Tisch ziehen oder kompetent sind. Dass sie dich ernst nehmen und nicht wie einen Deppen behandeln.
Ich bin doch jedem egal, selbst für Therapeuten war ich nur ein Lückenfüller.
In Konkurrenz zu Drogen oder Alkohol verliere ich auch.
Andere haben dann ein anderes Problem, da stecke ich auch zurück.
Ja also ich denke ich bin grad auch einfach schlecht drauf. Eine Aussage meiner Tochter am Samstag hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Davor noch zwei Termine wo mir als Mutter wieder nur gesagt wurde was ich zu tun habe.
Es stellt sich irgendwie keiner auf meine Seite, da ist 0 Verständnis oder Anteilnahme.
Egal, es ist ein Fehler irgendwelche Erwartungen zu haben.
Ich dramatisiere auch gerade.
Ja ich mache einen Termin in einem Therapiezentrum für Autismus. Arztbrief habe ich. Modediagnose schrieb ich, weil das hier jemand unterstellte.
Das ging schon wieder in die Richtung, ich laber doch nur Mist.
Ich merkte das meiner Tochter nicht so sehr, bzw wollte es nicht sehen.
Meine Annahme wie das abläuft mit der Therapie,- Ich bringe meine Tochter dort hin wie ein Auto in die Werkstatt, es wird dran rum geschraubt, ich werde nicht groß mit einbezogen, nur um irgendwelche Formulare auszufüllen und Anträge zu stellen. Das war bisher so.
Ich schrieb das hier mit dazu, weil es irgendwie kein Ende nimmt, dass ich dauernd mit beeinträchtigten Menschen zu tun habe. Nunja ist halt so. Meine Mutter hatte neben dem Alkoholismus auch so etwas.
Aber ich finde es schon seltsam, sich zu einem Dauerkiffer (und auch noch Konsument von anderen, härteren Drogen!) so sehr hingezogen zu fühlen, daß man sich von dem sogar völlig grundlos beschimpfen lässt.
Und das als jemand, der Marihuana und andere Drogen doch total ablehnt!
Da frage ich mich auch, was hast du an dem Typen gefunden?
Tja ich sehe den Menschen hinter diesem kranken Verhalten. Es war ja drei Jahre Funkstille, einfach so. Ich dachte schon er wäre gestorben.
Ja was habe ich erwartet...
Früher hat er nicht regelmäßig gekifft, er ist nur ab und zu nach Holland deswegen gefahren.
Ja definitiv Charaktersache sein Verhalten. Für mich ist es der Charakter eines Alkoholikers. Das hat so was narzisstisches. Also abwertend und gemein. Dazu wollte er mir ständig einreden warum ich falsch sei, wo bei mir das Problem läge usw. Fand das total übergriffig. Hatte ich bei ihm ja auch nicht gemacht. Nur als er beleidigend wurde, sagte ich ihm er solle das mal mit dem Kiffen bei unseren Treffen lassen.
Aber das machte ihn beim nächsten Treffen nur aggressiver, da war ich der Feind der sein Kiffen kritisiert. Suchti halt.
Ich lehnte das Kiffen bisher nicht von vornherein ab. Eben, lieber Kiffen als Saufen. Hm. Aber wenn ein Alki kifft, nicht gut. Dazu noch manisch. Da weiß man ja nicht mehr, was was ist.
Ja das muss ich jetzt erst abhaken, vergessen oder sonst was.
Ich ziehe es aber derzeit wie eine weitere schwarze Perle an schlechten Erfahrungen auf eine Kette und sehe nichts anderes.
Vielleicht widerfährt mir heute noch irgend etwas Angenehmes. Bin froh dass ich einen Job habe und nicht nur mit meinen Gedanken alleine bin.
Das Wochenende ist irgendwie meistens Mist.
Die Überschrift könnte auch lauten, Umgang mit kranken Menschen. Das bezieht dann alle ein.
Danke dass ich hier schreiben darf. Ich weiß sonst gar nicht wohin damit.
Keine Mutter, keine Schwester, keine Freunde mehr dafür.
Ach wird schon, alles nur eine Anfrage der Sichtweise.