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Überstunden bei Teilzeit - rechtens?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 121113
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Oh Mann, was ist los mit solchen Chefs!? Bei mir gibt es auch ein paar TZ-Kräfte die regelmäßig Überstunden machen müssen, weil das Arbeitspensum zu groß ist. Und da die keine Vertretung haben, müssen die Vollzeitkräfte aus anderen Abteilungen bei Krankheit und Urlaub dauernd einspringen.

Und die Überstunden werden dann mit Freizeit abgefeiert, wodurch sich wieder ein Berg an Arbeit anhäuft, für dessen Erledigung neue Überstunden fällig werden. Das Ergebnis? Eine extreme Fluktuation. Anstatt dass man einfach direkt genug Personal einplant. Nee, lieber die Mitarbeiter schön ausbrennen lassen und ständig Neue suchen... wirklich ohne Sinn.

Sorry fürs Abschweifen. Ich würde dir raten, schonmal nach einer neuen Stelle zu suchen, denn das scheint ja bei euch System zu haben.
 
Was genau steht denn zu den Überstunden im Vertrag? Wie wird die immerhin doppelte Anzahl an Arbeitszeit denn vergütet?
Warum stellt er jemanden mit 20 Stunden ein, wenn er aber 30 oder mehr braucht?

Du kannst und musst Dich wehren. Es besteht keine Arbeitsverweigerung, wenn Du regelmäßig anfallende Mehrarbeit ablehnst. Das sind dann nämlich keine besonderen betrieblichen Erfordernisse sondern ein Organisationsversagen, wofür Du als Angestellte nicht zuständig bist.

Ich befürchte, Du solltest die Probezeit nutzen, um Dir gleich was anderes zu suchen. Denn er nutzt Dich vorsätzlich aus. Eine Pauschalklausel zu Überstunden ohne Gegenleistung im Vertrag ist übrigens bei normalen Arbeitnehmern sittenwidrig und daher unzulässig und automatisch unwirksam. Erst recht bei dem hier veranschlagten Pensum.

@bocksrogger
Ich verstehe echt nicht, wieso Du mit Nachdruck falsche Informationen verbreitest und die Leute zu einer Stillhaltementalität aufforderst, die jeder sachlichen Grundlage entbehrt. Warum machst Du das?
 
Was genau steht denn zu den Überstunden im Vertrag? Wie wird die immerhin doppelte Anzahl an Arbeitszeit denn vergütet?
Warum stellt er jemanden mit 20 Stunden ein, wenn er aber 30 oder mehr braucht?

Du kannst und musst Dich wehren. Es besteht keine Arbeitsverweigerung, wenn Du regelmäßig anfallende Mehrarbeit ablehnst. Das sind dann nämlich keine besonderen betrieblichen Erfordernisse sondern ein Organisationsversagen, wofür Du als Angestellte nicht zuständig bist.

Ich befürchte, Du solltest die Probezeit nutzen, um Dir gleich was anderes zu suchen. Denn er nutzt Dich vorsätzlich aus. Eine Pauschalklausel zu Überstunden ohne Gegenleistung im Vertrag ist übrigens bei normalen Arbeitnehmern sittenwidrig und daher unzulässig und automatisch unwirksam. Erst recht bei dem hier veranschlagten Pensum.

@bocksrogger
Ich verstehe echt nicht, wieso Du mit Nachdruck falsche Informationen verbreitest und die Leute zu einer Stillhaltementalität aufforderst, die jeder sachlichen Grundlage entbehrt. Warum machst Du das?

Im Vertrag steht, dass Überstunden "in einem gewissen Rahmen" abzuleisten sind, wenn sie angeordnet werden und dass diese dann in Freizeitausgleich vergütet werden. Wie genau dieser "gewisse Rahmen" definiert ist, das kann man natürlich nur erraten. Blöd wie ich war, habe ich bei Vertragsunterzeichnung nicht genauer nachgefragt, da mein Chef meinte, den Arbeitsvertrag hätte sein Steuerberater für ihn aufgesetzt und da stünden Überstunden halt pro forma mit drin, würden hier aber generell nicht anfallen.

Und wie schon jemand treffend hier schrieb, Freizeitausgleich führt eben dazu, dass wieder Arbeit anfällt, die keiner macht und mit der man sich dann rumärgern darf, wenn man wieder da ist und die viel zuviel ist für 4h täglich. Es ist ein ewiger Kreislauf.
 
Jedoch nimmt sich mein Chef in letzter Zeit immer wieder spontan die Nachmittage frei und geht davon aus, dass ich ja dann ohne vorherige Absprache länger bzw. den ganzen Tag dableibe.

Dann sag doch, dass Du leider nicht so spontan einspringen kannst, Du hast Termine.
Sollte er sich erdreisten nachzufragen, sag, dass das Deine Privatsache ist.

Wäre es für Dich in Ordnung später anzufangen? Dann könntest Du anbieten, dass nach Absprache, nicht spontan, diese Möglichkeit besteht. Dann kommst Du, wenn er gehen will.

Er hat mir dann heute auch gleich eröffnet, dass er über Ostern 3 Wochen im Urlaub ist und ich diese 3 Wochen dann auch Vollzeit arbeiten müsse.

Du musst Dich besser über Deine Rechte und Pflichten informieren, Du musst aber nicht Vollzeit arbeiten.

Und das wäre ja wohl kein Problem, denn ich habe ja keine Kinder. Ich fand diese Aussage wirklich frech.

Ist sie auch. Auch ohne Kinder hat man ein Privatleben. Er sucht nur jemanden, den er ausnutzen und nach Belieben herumschubsen kann.
Du solltest Dich gut um Dich kümmern und Grenzen setzen.

Zwar kann ich die gemachten Überstunden dann wieder als Freizeitausgleich nehmen, es ist aber trotzdem nicht in meinem Sinne, dauernd 40 Wochenstunden zu arbeiten, obwohl nur 20 im Vertrag stehen.

Dann setze Grenzen und lass Dich nicht darauf ein.
Und strecke die Fühler nach einem anderen Job aus.
 
An deiner Stelle würde ich mich schnell wegbewerben. Der nutzt dich aus. Der braucht eine Vollzeitkraft, will aber kein Vollzeit-Gehalt bezahlen.
 
Es kann ja mal vorkommen das man mal etwas länger bleibt um etwas fertig zu bearbeiten und ich rede da von max. 1 Stunde!

Du hast dir sicher was dabei gedacht, als du eine Teilzeitstelle angenommen hast, denn sonst hättest du ja gleich Vollzeit arbeiten können.

Lass dich nicht so ausnutzen, dein Chef hat gemerkt das er mit dir Mäuse fangen kann und nutzt das jetzt schamlos aus.

Warum nimmst du nicht einfach nach 4 Stunden Arbeitszeit deine Tasche, Jacke und gehst?
So wie es sein sollte?
Du bist nur Teilzeitkraft und musst nicht fragen ob du gehen darfst, denn deine Arbeitszeit ist ja erfüllt.

Ich frage mich wie du unter diesen Umständen, deine bereits geleisteteten Überstunden abfeiern willst.
 

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