Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Trost für zerschlagene Herzen

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 41245
  • Datum Start Datum Start
Ich würde manchmal gern diesem Gott absagen können. Ich würde gern ohne Ihn leben können. Er hat mich sooft allein gelassen, er hat mir Stück für Stück das Liebste genommen, das ich hatte und er scheint noch lange nicht fertig zu sein damit, mich zu quälen. Mein Leben ist seit langem die "Hölle auf Erden".

Aber ich kann es nicht. Ich kann einfach nicht Nein zu unserem Gott sagen.
Denn tief in mir weiß ich, dass Gott unser Herr ist, dass Jesus die Erlösung ist und nur der Glaube an Ihn uns eines Tages nach diesem mehr als grauslichen Erdendasein endlich Freude und Frieden schenken wird.

Und dass dieser Gott - und ich glaube beileibe nicht wie viele Christen nur an den "lieben Papa im Himmel"; Gott ist durchaus für mich auch der rächende, strafende, zornige Gott - jedes Recht hat, mit uns so zu verfahren, wie Er es will und für richtig erachtet. Und es muss uns absolut nicht gefallen und tut es ja auch oft genug nicht.

Und @Jusehr: Die Werke sind nicht egal, keine Frage. Denn es heißt ja "Der Glaube ist tot ohne Werke".
Aber für unsere Sünden, für die hat schon Jesus gebüßt, grausamer, als es kaum geht.
Und es geht um Vergebung, wobei das alles andere als "billig" sein darf! Insofern danke ich dir sehr für diese Worte!
 
A

Anzeige

Re: Trost für zerschlagene Herzen
Hallo Jusehr,

Ist Hoffnung auch etwas Eingebildetes? Ist Hoffnung ein Märchen?

Ist Atheismus vielleicht das Weltbild der Enttäuschten, Hoffnungslosen?

Hoffnung kann sehr wohl unrealistisch und eingebildet sein. Meistens ist die Hoffnung illusorisch und idealistisch geprägt. Die personifizierte Hoffnung ist ja bei der Religion Gott. Auf was bezieht sich diese Hoffnung? Erlösung im Jenseits unter paradiesischen Zuständen zu finden? Ein z.B. schwer krebskranker Mensch findet darin Hoffnung, ein anderer erkennt einfach die Endlichkeit des Lebens an und hadert nicht damit. Jemand der an Reininkarnation glaubt, wird wieder geboren, weil er einfach noch weiter zu lernen hat, ist dieser Prozess abgeschlossen, landet man automatisch im Nirwana, in einem dunklen schwarzen Loch ;-) quasi im Nichts. Auch ne bizarre Vorstellung.

Atheismus entsteht weder aus Verbitterung, Trostlosigkeit oder Hoffnungslosigkeit. Ich bin eher vernünftig und wissenschaftlich orientiert, bohre und frage gerne, das war schon immer so. Auch ich habe immer mal wieder versucht antworten auf die Frage zu finden: Warum ist der Mensch hier, wie entstand das alles. Allerdings tendiere ich dazu, weil viele Fragen nicht geklärt sind, das Nichtwissen über komplexe Themen preiszugeben. Der menschliche Frage, wie etwas aus dem Nichts erschafft werden kann, ist erst geklärt, wenn es den Tod nicht mehr gibt. Unser Gehirn begreift noch nicht alle Zusammenhänge, daher gibt es Theorien, die auch nach Jahren verändert werden können.


Die Frage dehnt sich das Weltall aus oder fällt es irgendwann zusammen, kann ich auch mit Schördingers Katze und Unschärfetheorie beantwortet werden: hängt vom Beobachter ab, daher ist alles subjektiv, jeder nach seiner Phantasie ,denn Wissen ist theoretisch begrenzt. Daher gibt es auch kein Richtig oder Falsch im Glauben, dass entscheidet schlussendlich jeder für sich Selbst.



Gruß
KittyCat888
 
Zuletzt bearbeitet:
mit religiösen fundamentalisten zu diskutieren ist sinnfrei.



Warum? Und wen bezeichnest du als "religiösen Fundamentalisten"? Im Grunde sagt diese Zuschreibung doch nur aus, dass die Gläubigen auf einem Fundament stehen, das Bestand hat.

Um wen geht es dir also dabei?
 
Ich sehe das etwas anders.

Kann es nicht sein, dass wir sowohl für unsere "Sünden" als auch für unsere guten Taten verantwortlich sind und den entsprechenden positiven oder negativen Lohn empfangen werden?

Kann ja sein, dass Gott ein Auge zudrückt und einem sagen wir 90%ig guten Menschen die schlechten 10 % erläßt. Aber darauf kann man nur hoffen.

Kann nicht sein. Steht anders in der Bibel!

Es wäre ja schon viel, wenn Gott einfach 1🤐 auf unseren positiven und negativen Taten reagiert. Der Stellvertretungsgedanke hat dagegen leicht den Beigeschmack einer "billigen" Vergebung (auch schwerer Taten!). Und das geht eigentlich gegen den Gedanken der Gerechtigkeit.

Gott reagiert 1🤐 auf unsere Taten wenn wir die stellvertretende Sündenvergebung von Jesus Christus für uns nicht wollen. Bei der Sündenvergebung geht es um "Gnade", das ist die einzige Chance des Menschen vor einem Heiligen Gott zu bestehen.

Und deshalb sollte es nicht heißen: "Gott vergibt Ungerechtigkeit" sondern "Gott schafft Gerechtigkeit".

"Den, der ohne jede Sünde war, (Jesus Christus) hat Gott für uns zur Sünde gemacht, damit wir durch die Verbindung mit ihm die Gerechtigkeit bekommen, mit der wir vor Gott bestehen können." 2Korintherbrief 5, 21


Ist Hoffnung auch etwas Eingebildetes? Ist Hoffnung ein Märchen?

Je nachdem worauf sie sich gründet.


Ist Atheismus vielleicht das Weltbild der Enttäuschten, Hoffnungslosen?

Auch, aber das ist nicht der einzige Grund.



Zum Glück muss man sich um religiös zu sein, nicht einem Dogma unterwerfen. Es besteht die Möglichkeit einer Offenbarung oder der von mir bevorzugte einfache Weg der Vernunft, die fast jedem Menschen erwachsenen Menschen zur Verfügung steht, wenn er sich mal Gedanken macht. Und vernünftige Menschen pflegen ihr Gehirn zum Denken zu benutzen 😉.

Die Vernunft genügt nicht um den richtigen Weg zu Gott und der Erlösung zu finden. "Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand. Gedenke an ihn auf allen deinen Wegen, dann wird er dich recht führen." Sprüche 3,5+6
 
Ich würde manchmal gern diesem Gott absagen können. Ich würde gern ohne Ihn leben können. Er hat mich sooft allein gelassen, er hat mir Stück für Stück das Liebste genommen, das ich hatte und er scheint noch lange nicht fertig zu sein damit, mich zu quälen. Mein Leben ist seit langem die "Hölle auf Erden".

Aber ich kann es nicht. Ich kann einfach nicht Nein zu unserem Gott sagen.
Denn tief in mir weiß ich, dass Gott unser Herr ist, dass Jesus die Erlösung ist und nur der Glaube an Ihn uns eines Tages nach diesem mehr als grauslichen Erdendasein endlich Freude und Frieden schenken wird.

Und dass dieser Gott - und ich glaube beileibe nicht wie viele Christen nur an den "lieben Papa im Himmel"; Gott ist durchaus für mich auch der rächende, strafende, zornige Gott - jedes Recht hat, mit uns so zu verfahren, wie Er es will und für richtig erachtet. Und es muss uns absolut nicht gefallen und tut es ja auch oft genug nicht.

Und @Jusehr: Die Werke sind nicht egal, keine Frage. Denn es heißt ja "Der Glaube ist tot ohne Werke".
Aber für unsere Sünden, für die hat schon Jesus gebüßt, grausamer, als es kaum geht.
Und es geht um Vergebung, wobei das alles andere als "billig" sein darf! Insofern danke ich dir sehr für diese Worte!
So ist es!, liebe Catley! Ohne ihn können wir nicht leben. Was bliebe uns dann? Ein Leben ohne Sinn, Ziel und Hoffnung. Wir Christen sagen mit dem Psalmisten Aaph: "Dennoch bleibe ich stehts an dir, denn du hast mich bei meiner rechten Hand gefasst. Du leitest mich nach deinem weisen Plan und nimmst mich am Ende mit Ehren auf. Wenn habe ich im Himmel ausser dir? Wenn auch meine Kräfte schwinden und mein Körper mehr und mehr verfällt, so gibt doch Gott meiner Seele halt. Er ist alles was ich brauche - und das für immer." Psalm 73,23 -26

LG
 
mit religiösen fundamentalisten zu diskutieren ist sinnfrei.



Warum? Das ist so, als würdest du sagen, dass es sinnfrei ist, mit überzeugten Politikern zu diskutieren! Doch dann wäre die Welt arm dran - wie man in den diktatorisch geprägten Ländern sieht!
Also setzt euch damit auseinander!
 
mit religiösen fundamentalisten zu diskutieren ist sinnfrei.



Warum? Das ist so, als würdest du sagen, dass es sinnfrei ist, mit komplett von ihrer Partei überzeugten Politikern zu diskutieren!
Doch dann wäre die Welt arm dran - wie man in den diktatorisch geprägten Ländern sieht!
Also setzt euch damit auseinander!
Politisch wie religiös.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
F Einen Orden für... Lichtblicke 11

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben