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Tretmühle Hausfrau sein - Batiken oder VHS - Kurse *Ironie* ?

"Verlass den Kerl" ist heute so lange die allein seelig machende Alternative, bis Frau sich dann wieder im Forum meldet. "Ich bin ss mit einem neuen Mann, er mag aber meine anderen Kinder nicht, und jetzt muss ich Hartz IV beantragen, mein neuer Partner betrügt mich auch etc. pp. - soll ich bei ihm bleiben?."

Wir sind beide Deutsche, das zu der Frage. Nein, ich installier nichts einfach hier, das würde einen Riesenstreit geben, mal abgesehen davon, dass ich es selbst bezahlen müsste. Das Ding würde er eigenhändig wieder ab machen, nur aus Prinzip. Er ist halt so. Andere Männer sind anders, haben andere Macken.

Bei meinen Erzeugern hat es mir finanziell an nichts gefehlt und "zu Hause" gab es Marmorleisten über den Badkacheln. Dafür ist mein Erzeuger rein gekommen als ich 13 war.
So ist es mir hier lieber, dass niemand rein kommt. Ganz eindeutig. Die, die hier so laut schreien "verlass ihn!" haben entwerder selbst keine Kinder oder noch nie eine längere Partnerschaft gehabt.

"Verlass ihn!" ist nicht das, was produktiv ist, jedenfalls in meinem Fall zum jetzigen Zeitpunkt nicht.
 
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Nein, ich installier nichts einfach hier, das würde einen Riesenstreit geben, mal abgesehen davon, dass ich es selbst bezahlen müsste. Das Ding würde er eigenhändig wieder ab machen, nur aus Prinzip. Er ist halt so. Andere Männer sind anders, haben andere Macken.

.

Gut. Wenn man es so sieht, dann ist natürlich ein Mann, der seine Fam. mit kaltem Wasser wohnen lässt, immer noch besser als ein Kinderschänder.

Aber warum dann die beiden threads? 😕
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wäre auch meine Frage...

Du empfindest doch offensichtlich einiges als nicht in Ordnung in deiner Ehe und bezüglich deiner Lebensumstände (die zu einem nicht unerheblichen Teil von deinem Mann mitgeprägt werden).

Die angebotenen Lösungsansätze weist du jedoch kategorisch ab, genauso wie Kritik an deinem Mann.

WAS erwartest du von uns? Was möchtest du?

(Zusatz: Mir fällt auf, dass du deinen Mann immer an (für dich oder auch generell) "schlimmeren" Beispielen misst. Schon mal auf die Idee gekommen, dass es auch Männer gibt, die weder missbrauchen, noch fremdgehen, noch aggressiv oder abwertend sind?)
 
"Hausfrau" ist eine Tätigkeit, keine Eigenschaft. Verpflichtung, nicht Schicksal. Die Tretmühle heißt Hausarbeit.

"Verlass ihn!" ist nicht das, was produktiv ist, jedenfalls in meinem Fall zum jetzigen Zeitpunkt nicht.

Das Gegenteil solltest du tun, dich mit ihm zusammenfinden. Er mit dir ebenso. Ihr habt da eine etwas merkwürdige Beziehung, es ist eher ein Unternehmen, ein Projekt, drei Kinder groß zuziehen. Ihr profitiert beide voneinander, aber ihr gönnt euch nichts. Der eine stur, die andere frustriert, Racheaktionen von beiden Seiten. Werdet eine Familie.
 
Die letzen beiden Punkte würde ich vielleicht hinkriegen, das mit den Veränderungen stimmt, da hast du recht! Die letzte Veränderung hat stattgefunden, als ich mir mein eigenes Internet angeschafft habe: Ich kann jetzt darüber arbeiten und - naja - hier schreiben ja auch. Das kostet mich unter 20€ im Monat.
Ein wenig, wirklich, habe ich Angst vor Veränderungen. Dass sich das bisschen Gute, das ich habe, dann auch noch auflöst. Das irgendwas Blödes passiert.
Es ist so wie im Film "Lola rennt", und ich habe - falls das jetzt mein Leben wäre, und ich müsste genau das Richtige tun - wirklich gar keine Ahnung, was ich dafür anstellen muss. Es kommt am Ende vielleicht etwas dabei heraus, dass ich meinen Kindern nicht die gute Mutter sein kann, die ich sein will.
Oder dass ich dann zu viel fühle, was ich nicht fühlen will. Trauer z.B. über verpasste Chancen und zerstörte Chancen in meinem Leben. Wut darüber. Das ist aber ein anderes Thema, ich habe in einem anderen Thread dazu geschrieben, es hat damit zu tun, dass ich eben keine Eltern mehr habe👎 will, ich habe den Kontakt wegen sexuellem Mißbrauch abgebrochen.

Habe auch eine Therapie angefangen, die mir sehr geholfen hat. Leider begreift meine Mutter nicht, dass es passiert ist, sie versucht penetrant, sich wieder in mein Leben zu schleichen, durch Briefe, Anrufe bei meinen Schwiegereltern, Streuen von Gerüchten über mich ("Die war ein Flittchen" "Weil sie uns das angetan hat, haben wir sie aus unserem Testament gestrichen."). Mir bleibt nichts anderes übrig, als bald gerichtlich dagegen vor zu gehen, habe da auch Angst vor.
Veränderungen halt ...

Das ist die Sache, die mich wütend macht, dass dieses Weibstück mich nicht einfach in Ruhe lässt, wo sie und ihr Mann schon so viel kaputt gemacht haben, in meinem Leben. Und jetzt, wo es mir gut geht, wollen sie sich heranschleimen wie Läuse, die sich auf einen Köter fallen lassen. Gefühlsparasiten.

Also, das Problem mit fehlendem Heisswasser ist jetzt nicht so groß. Es ist, als ob ich das wahre Problem nicht beheben kann, und deshalb versuche anderswie alles perfekt zu machen. Weglaufen hilft auch nicht. Opfer sein auch nicht.

schön etwas mehr hintergund von dir zu erfahren 🙂
kannst du deine gefühle wegen der mutter auch irgendwie raus lassen oder frist du die in dich rein?.....
machst du noch therapie?

ich frage das nur,weil ich denke, der teil der vergangenheit ist eben noch nicht abgeschlossen,deshalb hängst du irgendwie fest....war halt bei mir auch so. das alte braucht einen abschluß um sich ganz so zu verändern,wie mans möchte....mit dem alten in sich,ist das schwierig.


das mit der angst vor gefühlen...kenne ich leider auch. aber das ist irgendwie ein trugschluss,denn wenn du erstmal wirklich alle gefühle zulässt, wirst du darüber selbst froh sein. weil du dich nicht mehr einegschlossen fühlen wirst und merkst,wie wichtig es ist alle gefühle wirklich wahrzunehmen....
so kenne ich es zumindest von mir und einiegen anderen.aber das kostet auch mut und viel liebe zu sich selbst.

wenn ich so lese was du schreibst, glaube ich echt, das sich vieles zum "guten" ändern kann,wenn du eben deinen gefühlen raum gibst und sie nicht verdrängst.
 
Hallo!

Die letzen beiden Punkte würde ich vielleicht hinkriegen, das mit den Veränderungen stimmt, da hast du recht! Die letzte Veränderung hat stattgefunden, als ich mir mein eigenes Internet angeschafft habe: Ich kann jetzt darüber arbeiten und - naja - hier schreiben ja auch. Das kostet mich unter 20€ im Monat.
Okay. Ist ja etwas das Du gut findest. Teilziel erreicht. Wie geht es weiter?
Ein wenig, wirklich, habe ich Angst vor Veränderungen. Dass sich das bisschen Gute, das ich habe, dann auch noch auflöst. Das irgendwas Blödes passiert. Was ist gut und was wäre Blöd, wenn es passiert? Einiges schriebst Du schon... . Da wird noch mehr sein, wovon es gut sein kann, wenn Du Dir das mit der Zeit (der Zeit, die Du dafür brauchst) bewusst machst.
Es ist so wie im Film "Lola rennt", und ich habe - falls das jetzt mein Leben wäre, und ich müsste genau das Richtige tun - wirklich gar keine Ahnung, was ich dafür anstellen muss. Es kommt am Ende vielleicht etwas dabei heraus, dass ich meinen Kindern nicht die gute Mutter sein kann, die ich sein will. Wieso oder inwiefern sollte das dabei herauskommen?
Oder dass ich dann zu viel fühle, was ich nicht fühlen will. Trauer z.B. über verpasste Chancen und zerstörte Chancen in meinem Leben. Wut darüber. Das ist aber ein anderes Thema, ich habe in einem anderen Thread dazu geschrieben, es hat damit zu tun, dass ich eben keine Eltern mehr habe👎 will, ich habe den Kontakt wegen sexuellem Mißbrauch abgebrochen. Ich weiss aus meiner Lebenserfahrung, das eh alles mit allem irgendwie zusammenhängt. Das kann sich bedrohlich anfühlen, muss es nicht immer und es kann sogar erleichternd sein, sich selber zu verstehen.... .
Ich ahne jetzt nach Deiner Schilderung hier zunächst nur ansatzweise, aber doch... . z.B. weshalb Du Dich so ehr geschwächt fühlst: Dein Mann hat Familie, Du eine, die Du nach herben Erfahrungen nicht willst.

Habe auch eine Therapie angefangen, die mir sehr geholfen hat.
Leider begreift meine Mutter nicht, dass es passiert ist, sie versucht penetrant, sich wieder in mein Leben zu schleichen, durch Briefe, Anrufe bei meinen Schwiegereltern, Streuen von Gerüchten über mich ("Die war ein Flittchen" "Weil sie uns das angetan hat, haben wir sie aus unserem Testament gestrichen.").
Sehr hart, aber/und so können Eltern und Schwiegereltern auch sein. Das muss sehr schmerzen.....
Mir bleibt nichts anderes übrig, als bald gerichtlich dagegen vor zu gehen, habe da auch Angst vor.
Veränderungen halt ...
Das tut sehr weh! Auch scheinst Du mir nicht wirklich sicher zu sein, wo DA lang und ob das so richtig ist oder wie es richtig sein kann.
Das ist die Sache, die mich wütend macht, dass dieses Weibstück mich nicht einfach in Ruhe lässt, wo sie und ihr Mann schon so viel kaputt gemacht haben, in meinem Leben. Und jetzt, wo es mir gut geht, wollen sie sich heranschleimen wie Läuse, die sich auf einen Köter fallen lassen. Gefühlsparasiten.
Derzeit sehr viel was so für Dich aktuell ist.... . Und viel aus der Vergangenheit.

Also, das Problem mit fehlendem Heisswasser ist jetzt nicht so groß. (Im übertragenen Sinne gibt es bei Euch genug Heisswasser! Real sollte bitte auch welches da sein!) Es ist, als ob ich das wahre Problem nicht beheben kann, und deshalb versuche anderswie alles perfekt zu machen. Weglaufen hilft auch nicht. Opfer sein auch nicht.
Ja, verstehe. Deshalb suchst Du auch verzweifelt nach Lösungen... .

Dein Mann scheint Dir Halt oder/und vermeintlichen Halt zu geben. Vieles ist ungeklärt: zwischen Euch und in Dir.
Das macht Dein Leben wieder sehr schwer, Dich unzufrieden, unausgeglichen.... .

Klar, dass DU DA keinen Batikkurs brauchst!

Was meinst Du ganz selber: was brauchst Du?
Pass auf: Ich las heute Deine Schilderungen hier. Wir sehen uns in 1 Jahr oder in 2 Jahren in einem Cafe persönlich. (Nur angenommen.) Da frage ich Dich dann, wie es Dir geht und wie Du es geschafft hast.... .
Was möchtest Du mir dann antworten?

Realistisch, Fantasie, egal... Alles ist ein Ansatz... .
(Sich wieder beweglich zu fühlen.... .)


LG
Landkaffee

 
Zuletzt bearbeitet:
Mit kleinen Kindern? Und Haus? Ohne Unterstützung von Mann oder Familie?

Klar!

Bezüglich des Mannes ist ja schon genug geschrieben worden. Der sieht ja nicht mal ein, dass eine Familie mit kleinen Kindern mehr als einen 6-Liter-Boiler für warmes Wasser braucht.

Das hat sie womöglich schon länger gewusst, wie er drauf ist, ich hätt von dem keine 3 Kinder.

Berufstätigkeit kann bei mehreren Kindern im übrigen durchaus die entspannendere Alternative sein.

Sag ich doch.

Aber es ist sinnfrei mit dir darüber zu diskutieren, es geht nicht um unsere Meinungsverschiedenheit, sondern um die TE.
 
Nein, ist er nicht. Ich habe hier etwas kritisiert, er ist aber nicht nur schlecht, er ist halt ein Mann, andere Männer machen andere Sachen, die er nicht macht: Saufen, Schulden machen, dummes Zeug reden etc. Nein, Winnie, das stimmt nicht, dass er ein Taugenix ist. Ich glaube, du versuchst vor dir selbst zu rechtfertigen, dass du keine Partnerschaft aufrecht gehalten hast, so dass du nun ein Single ohne Kinder bist.
Und ich glaube, du versuchst, deine Sehnsucht nach einem Leben mit Haus und Mann und Kindern irgendwie zu vescheuchen, indem du so urteilst.

Danke für Deine Rückmeldung 🙂 Nachdem ich Deinen nächsten Beitrag gelesen habe, dachte ich: okay, nun mehr Hintergrundsinformationen.

Übrigens finde ich super gut, daß Du eine Entscheidung getroffen hast.

Ja, ich bin anders. Auch ich habe meine Hintergründe. Auf mir wurde die komplette Scheidung meiner Eltern ausgetragen was zum Schwur führte: Nie eine Abhängigkeit. NIEMALS hatte ich die Sehnsucht nach einer IMmobilie, weil diese eben IMmobil ist. Kind, EIN Kind hätte ich mir ab meinem 35. Lebensjahr vorstellen können, wobei es nicht geklappt hat. D.h., ich verhüte seit Ewigkeiten nicht mehr. Für mich ist Kinderlosigkeit okay, da mein Partner einen Sohn hat und wir verstehen uns super...wobei ich auch froh bin, daß ICH eben nicht ein Kind an den Hacken habe. Ich bin einfach lieber frei, was eindeutig eben auch mit dem Austragen zusammenhängt. Deswegen sagte ich auch ganz vorne: ich bin KEIN Maßstab und das habe ich ZWEIMAL oder sogar öfter wiederholt, weil mir das auch wichtig ist. In Bezug darauf, daß ich mit 50 Kindern diesen Mann verlassen würde, bezog sich lediglich darauf, daß Du mir sagtest, daß ich das nicht beurteilen kann. Kann ich aber, weil ich mich kenne. Ich bleibe NICHT mit einem Mann zusammen, der nicht für Warmwasser sorgen kann.

DESWEGEN habe ich auch geschrieben: Egal für was man sich entscheidet. ALLES hat seine Vor- und Nachteile und betonte es, wohlwissend meiner Hintergrundsgeschichte: ich bin kein Maßstab.

Viell. verstehst Du mich jetzt besser! Jedenfalls blicke ich bei Dir jetzt auch mehr durch 🙂

Ach, wie kommst Du eigentlich darauf, daß ich partnerlos bin? Ich war zwei Jahre nach der letzten Partnerschaft single. Dieser Mann wollte unbedingt ein Kind (ja, gibt es auch umgekehrt 😀, für mich wäre es okay, aber nicht zwingend notwendig). Nach ca. 10 Jahren probieren ging die Bez. dann in die Brüche. Die 2 Jahre Single Zeit habe ich gebraucht, aber ohne Partner finde ich das Leben fürchterlich und hatte hier auch schon endlos-Diskussionen darüber. Ich bin froh, daß ich wieder in Partnerschaft bin, allerdings in einer OHNE Abhängigkeiten, aber eben auch mit allen Konsequenzen.

Ein Mann mit Haus und Garten wäre für mich ein Kinderspiel gewesen. Aber wie gesagt, ich stehe auf meine eigenen Beinen und mit Mamma und Papa als Nachbarn schon gar nicht - so bin ich eben! Ich hatte dafür noch NIE Respekt übrig für ein großes Kind, das den Absprung von Mama nicht gebacken gekriegt hat. Wie gesagt, ich bin KEIN Maßstab für andere! Ich bin frei, mit allen Konsequenzen, die auch manchmal weh tun...

Eines weiß ich: Abhängigkeit kommt für mich nicht in Frage, ich glaube, dann wäre ich doch lieber alleine und gucke über YT wie ich mit der Bohrmaschine umzugehen habe 😛

Okay, meine Seite ist ein Schwur, der auch AUA auslösen kann in letzter Konsequenz.

So ist es mir hier lieber, dass niemand rein kommt. Ganz eindeutig. Die, die hier so laut schreien "verlass ihn!" haben entwerder selbst keine Kinder oder noch nie eine längere Partnerschaft gehabt.

dies hört sich für mich allerdings auch an als wenn Du bei Deinem Mann ein Nische suchst gegenüber die Mißbrauchserfahrung. Es hat was mit Wertschätzung der eigenen Person zu tun. Du guckst immer auf andere, die schlimmer sind. Mein Maßstab ist nicht ein Mann, der nicht mißbraucht oder keine Drogen nimmt oder mich nicht schlägt, das ist eine Selbstverständlichkeit, sondern ich entscheide MIT, wie die Beziehung funktioniert! Ich bin aktiver Teil dieser Beziehung!

Die LÄNGE der Bez. hat auch NIX, rein gar NIX mit der Qualität der Bez. zu tun. Meine Eltern waren 24 Jahre unglücklich verheiratet. Drei Jahre glücklich wäre besser gesehen und vor allen dingen couragierter und ehrlicher! ICH brauche es jedenfalls nicht zu sagen: ich hatte eine 50 jährige Beziehung - ich bin toll...klopf auf die Schulter. Ich bin lieber ehrlich!

Alles Liebe Dir und mit der Zeit wird sich schon regeln. Du fühlst Dich ja auch anscheinend nicht sooo unwohl in Deiner Rolle. Auf jeden Fall hast Du in dieser Bez. erstmal für Dich einen geschützten Raum gefunden. Kann ich auch verstehen, denn wie gesagt, egal wie man sich entscheidet: man erntet die Vorteile und Nachteile beiderseits...und JETZT wird mir das auch so richtig bewußt.

w.
 
Zuletzt bearbeitet:
das alte braucht einen abschluß um sich ganz so zu verändern,wie mans möchte....mit dem alten in sich,ist das schwierig.

.

Darf ich fragen, wie Du das "alte" zum Abschluss gebracht hast?

Nein, ich bin nicht mehr in Therapie, ich habe einige Monate lang eine EMDR - Therapie gemacht, die sehr, sehr intensiv gewesen ist. Ich dachte in der Zeit, ich werde psychotisch, deshalb habe ich es am Ende abgebrochen. Die Wichtigsten Sachen waren auch schon durch - u.A. die Erinnerungen/Körpererinnerungen an die schlimmsten Missbrauchsmomente.

Danach kam eine Phase, wo ich realisieren musste, dass es nicht meine Schuld war, dass ich nicht schlecht und böse bin, sondern SIE beide. Als ich das registriert hatte, konnte ich endlich meinen berechtigten Zorn gegen sie zulassen, ohne ihn gegen mich selbst zu wenden. In meinen frühen 20ern und davor war nämlich SSV für mich aktuell gewesen. Das habe ich überwunden.

Jetzt ist Trauer und Unverständnis da. Die Therapeutin hat gesagt, dass es normal ist, dass das Kind in mir fragt: "Warum? Habe ich etwas falsch gemacht? Sie warn auch lieb? Wollten sie mir weh tun? Fühle ich das richtig? Das verwirrt mich alles!"

Heute habe ich es wieder gemerkt: Ich habe heute morgen gelesen, was einige von euch geschrieben haben, und ich war so - traurig und gerührt, dass sich jemand Gedanken um mich macht und so nett schreibt, dass ich geheult habe und nicht mehr aufhören konnte: Die Seite in mir, die sonst geschwiegen hat, hat sich gemeldet und dachte an die schönen Seiten meiner Kindheit, denn trotz Missbrauch gibt es natürlich auch die.
Dann dachte ich: "Hätte ich doch das gehabt, ohne den Missbrauch (es war eine Erinnerung an einen sehr schönen Urlaub, in dem ich als 4jährige war)!" Ich werde es nie wieder haben!
Ich werde auch nicht das zurück haben, was er mir fort genommen hat.

Gut, dafür gibt es jetzt andere Sachen im Leben, die schön sind, nur ...

ich weiß nicht mehr, wer mir geschrieben hat, ich solle einmal denken, was in zwei Jahren sein könnte, wenn wir uns in einem Café treffen würden: Was idealerweise sein würde:

Ich wünsche mir dann noch Zwillinge und ein einzelnes weiteres Kind dazu, weiter, dass ich finanziell auf die Beine komme und ich wünsche mir so sehr, dass meine Mutter dann tot wäre und mein Vater entweder tot oder in der geschlossenen Psychiatrie, damit ich nie wieder Briefe von ihr bekomme.

Böse? Ja.
 
Darf ich fragen, wie Du das "alte" zum Abschluss gebracht hast?

ich habe die geschichte zuende gelitten....hatte ja auch tehrapie. und habe danach eben für mich dort gelerntes weiterhin angewandt. das heist eigentlich nur das ich mir meine geschichte ganz angeschaut habe. (vergewaltigung,vernachlässigung in der kindheit)....
dazu haben wir in tehrapie eben auch das innere kind berührt und ich bekam intensiven kontakt. den ich immer im vordergrund hielt. ich habe daran weiter gearbeitet und somit konntenwunden heilen. ich bin nun eins mit meinen inneren kind. ich habe mir sozusagen alles erklärt,mich getröstet,war für mich da.
und habe projektionen von schuld von mir genommen. ich weiss heute, das alles was war, nich von mir herbei geführt wurde, ich habe immer getan was ich konnte und glaube mir das. ich weiss das heute.

schwer in worte zu fassen...aber die wunden die mir zugefügt wurden,sind verheilt und ich fühle mich nun vollständiger.das innere kind kann wieder vertauen und leben.


Nein, ich bin nicht mehr in Therapie, ich habe einige Monate lang eine EMDR - Therapie gemacht, die sehr, sehr intensiv gewesen ist. Ich dachte in der Zeit, ich werde psychotisch, deshalb habe ich es am Ende abgebrochen. Die Wichtigsten Sachen waren auch schon durch - u.A. die Erinnerungen/Körpererinnerungen an die schlimmsten Missbrauchsmomente.

ich kenne emdr nur aus der theorie....


Danach kam eine Phase, wo ich realisieren musste, dass es nicht meine Schuld war, dass ich nicht schlecht und böse bin, sondern SIE beide. Als ich das registriert hatte, konnte ich endlich meinen berechtigten Zorn gegen sie zulassen, ohne ihn gegen mich selbst zu wenden. In meinen frühen 20ern und davor war nämlich SSV für mich aktuell gewesen. Das habe ich überwunden.

sehr schön 🙂


Jetzt ist Trauer und Unverständnis da. Die Therapeutin hat gesagt, dass es normal ist, dass das Kind in mir fragt: "Warum? Habe ich etwas falsch gemacht? Sie warn auch lieb? Wollten sie mir weh tun? Fühle ich das richtig? Das verwirrt mich alles!"

ja, das kenne ich und ist aus der situation heraus wohl erstmal normal.


Heute habe ich es wieder gemerkt: Ich habe heute morgen gelesen, was einige von euch geschrieben haben, und ich war so - traurig und gerührt, dass sich jemand Gedanken um mich macht und so nett schreibt, dass ich geheult habe und nicht mehr aufhören konnte: Die Seite in mir, die sonst geschwiegen hat, hat sich gemeldet und dachte an die schönen Seiten meiner Kindheit, denn trotz Missbrauch gibt es natürlich auch die.

ja das ist sehr schön. und ist doch auch ein schritt der entwicklung zeigt. bei dir im innern tut sich etwas.🙂


Dann dachte ich: "Hätte ich doch das gehabt, ohne den Missbrauch (es war eine Erinnerung an einen sehr schönen Urlaub, in dem ich als 4jährige war)!" Ich werde es nie wieder haben!
Ich werde auch nicht das zurück haben, was er mir fort genommen hat.

ja darüber eben müsstest du hinweg kommen. nicht sofort gutes drüber legen. sondern eben genau das anschauen. die trauer darüber zulassen.den punkt sozusagen bearbeiten.
also ich habe das so gemacht und denke das es gut war. es hat viel geholfen.
die trauer ist groß und tief, kann eine zeitlang dauern...bis mansich ran traut , um sie ganz zuzulassen, dennoch glaube ich und weiss es so von mir...das man sich vieles wieder holen kann...einiges nicht erleben,klar, aber das bringt eben das leben mit sich....
ich wollte auch anderes in meinen leben (zum beispiel mehr kids...ich liebe kinder. habe aber aufgrund meiner geschichte, nicht die pasenden männer ausgesucht. heute habe ich einen liebevolen mann, uns gehts gut und sind denn leider zu alt für weitere kids...)
aber es sind immer abstriche im leben. das nehme ich nicht mehr so krass.schob ich ja anfangs auch völlg auf meine vergangenheit, aber heute ists mir egal warums so ist. ist eben so.auch wenn ich schreibe aufgrund meiner kindheit....es berührt mich nicht mehr gefühlsmässig.



Gut, dafür gibt es jetzt andere Sachen im Leben, die schön sind, nur ...

ich weiß nicht mehr, wer mir geschrieben hat, ich solle einmal denken, was in zwei Jahren sein könnte, wenn wir uns in einem Café treffen würden: Was idealerweise sein würde:

Ich wünsche mir dann noch Zwillinge und ein einzelnes weiteres Kind dazu, weiter, dass ich finanziell auf die Beine komme und ich wünsche mir so sehr, dass meine Mutter dann tot wäre und mein Vater entweder tot oder in der geschlossenen Psychiatrie, damit ich nie wieder Briefe von ihr bekomme.

Böse? Ja.

böse? hm..egal ob böse oder nicht.würde das nicht bewerten.
du fühlst so,das ist dein gutes recht.


also im großen und ganzen hat mir die arbeit und vereinigung mit dem inneren kind geholfen. es lässt mich mich heute ganz fühlen.es ist integriert.
 

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