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Tretmühle Hausfrau sein - Batiken oder VHS - Kurse *Ironie* ?

Ich arbeite doch schon! Das ist aber nicht aus irgendwelchen Selbstverwirklichungsgründen, sondern weil ich Geld für mich haben möchte.
Die Gefahr besteht darin, falls ich zu viel verdiene, dass ich dann am Ende nicht nur den Haushalt an der Backe habe, sondern auch noch für immer mehr Sachen den Geldbeutel öffnen muss. In die Doppelbelastungs - Falle will ich gar nicht erst geraten..

Dann nimm das Geld für einen Installateuer und einen Trockner und eine Geschirrspülmaschinen und mach es Dir leichter.

Und keiner hat das perfekte Leben. Mal ehrlich: Jetzt die gut verdienende Karriere - Singlefrau zu sein und definitv die biologische Uhr ticken zu hören, das fände ich trotz viel Geld und Unabhängigkeit um Lichtjahre schlimmer. Dagegen geht es mir jetzt Gold.

Das fände ich vor allem deshalb schlimm, weil ich dann als Frau ohne Kind nicht einmal WÜSSTE, was mir entgangen ist..

Ich habe keine Kinder und finde nicht, dass mir was entgangen ist. Vielleicht ist meine biologische Uhr kaputt...

Winnie hat hier im Thread geschrieben, ich solle einfach meinen Ältesten beim Vater lassen und dann mit den anderen in eine Sozialwohnung ziehen. Das kann nur eine Frau schreiben, die nicht weiß, was es bedeutet, ein Kind geboren zu haben ...
Ich liebe meine Kinder! Total groteske Idee, eines von ihnen im Stich zu lassen..

Sie meinte den Mann...

Es stimmt, dass man die Arbeit nur sieht, wenn sie nicht gemacht ist, und das nervt, dass dann immer gemeckert wird, wenn ich grade viel gemacht habe aber entweder gar nichts gesagt wird und alles gleich wieder eingesaut wird, oder trotzdem gemeckert wird..

Dann mecker zurück. Und zwar so, dass er es sich merkt. Ein für alle mal.


Aber wenn ich das alles HÄTTE, wäre es langweilig.
Der Weg dahin wäre schön, das alles zu planen und darauf hin zu arbeiten. Im Moment arbeite ich auf gar nichts hin, weil wir nicht in der Schweiz leben können, weil ich kein Geld für all das habe und keine Möglichkeit, es zu verdienen, denn der Tag hat 24 Stunden, und die sind ausgefüllt.

Dann tu was Dir möglich ist und erfülle diese Träume. Such Dir neue Freunde und ein Hobby.
 
Was würde denn wirklich passieren, wenn.....

- Du jemanden nimmst, der Dir den Boiler installiert?
- Du monatlich ein bisschen Geld zur Seite legst und Du eines Tages einfach eine Spülmschine hast?
- Du aufhörst, darauf zu warten, dass sich Dein Mann ändert oder sich Deine Unzufriedenheit wie von Zauberhand auflöst?
- Du schaust, eine Freundin zu finden, mit der Du etwas unternimmst.... ?
- Du eben im Alltag für Tapetenwechsel sorgst?

Manchmal kannn sich schon aus vielen kleineren Veränderungen im Leben, Neues, dann Grosses entwickeln.... .


Du wirkst so mutlos auf mich..... .


Liebe Grüsse!
Landkaffee
 
Nein, ich unterschätze nichts, sie muss sich Zeiten für sich selbst nehmen, wo sie eben mal was anderes tut, sonst hat sie irgendwann Depressionen, wie sie das letztendlich anstellt, muss sie selbst herausfinden, wir können nicht wissen, was ihr gut tut.

Selbst mit 3 Kindern muss man nicht ständig putzen oder aufräumen oder kochen, ich kenne genug Mütter mit 3 Kindern bei denen es so nicht abläuft, die sogar noch dabei berufstätig sind.

Und wenns dem Gatten nicht genug sauber oder aufgeräumt ist, soll er den REst selbst machen.

Mit kleinen Kindern? Und Haus? Ohne Unterstützung von Mann oder Familie?

Bezüglich des Mannes ist ja schon genug geschrieben worden. Der sieht ja nicht mal ein, dass eine Familie mit kleinen Kindern mehr als einen 6-Liter-Boiler für warmes Wasser braucht.

Berufstätigkeit kann bei mehreren Kindern im übrigen durchaus die entspannendere Alternative sein.
 
Selbstverständlich meinte ich den Mann. Für mich ist das ein Taugenix, der versagt hat. Kein warmes Wasser...ist doch besser in einer Sozialwohnung, oder nicht? Selbst wenn ich keine 3 Kinder habe, ich würde mit 10 Kinder mich von einem Mann trennen, der mir soetwas zumutet! Wenn man sich für die klassische Rollenaufteilung entscheidet, finde ich das super, aber dann bitte schön auch für warmes Wasser sorgen...ach ja, bevor ich ausziehen würde, würde ich für warmes wasser sorgen: Installateur anrufen, kommen lassen und mir da son Ding hinbauen lassen. Die Rechnung bezahlt, der, der mehr Geld hat. 6 Liter Boiler, soetwas kann ich nicht mehr ernst nehmen. Ich hatte während meiner Studizeit so einen 80 Liter Behälter. ...ach was sage ich, mit 30 Kindern würde ich diesen Mann verlassen! Ich kenne so viele, die das gemacht! Okay, nicht mit 30 Kindern. Aber mit 4 Kinder von einer Stadt wieder zurück! Ich bin doch nicht diejenige, die das Rad das zweite Mal erfunden hat. Wenn Du nicht aktiv bist, ändert sich auch nichts...auch nicht Dein Ehemann. Mit welcher Begründung sollte er das denn auch tun? Dazu besteht doch nicht der geringste Anlass. Das bißchen Meckern um den Haushalt abends nach dem Feierabend hält er gut aus, so gut, daß ihn nicht mal kaltes Wasser stört. Ich frage jetzt nicht nach, wie ihr Ganzkörperhygiene betreibt. Zuliebe meiner Kinder würde ich schon für Warmwasser sorgen...ach mir fällt es ein, ich glaube bei den Schwiegereltern. Na, klasse...ich korrigiere mich: mit 40 Kindern würde ich da kreischend weglaufen...

Aber wie mir scheint, hat die weise Christine22 das mal wieder erfaßt: Es gibt KEINE Hilfe für Dich. w.
 
Was würde denn wirklich passieren, wenn.....

- Du jemanden nimmst, der Dir den Boiler installiert?
- Du monatlich ein bisschen Geld zur Seite legst und Du eines Tages einfach eine Spülmschine hast?
- Du aufhörst, darauf zu warten, dass sich Dein Mann ändert oder sich Deine Unzufriedenheit wie von Zauberhand auflöst?
- Du schaust, eine Freundin zu finden, mit der Du etwas unternimmst.... ?
- Du eben im Alltag für Tapetenwechsel sorgst?

Manchmal kannn sich schon aus vielen kleineren Veränderungen im Leben, Neues, dann Grosses entwickeln.... .


Du wirkst so mutlos auf mich..... .


Liebe Grüsse!
Landkaffee

Die letzen beiden Punkte würde ich vielleicht hinkriegen, das mit den Veränderungen stimmt, da hast du recht! Die letzte Veränderung hat stattgefunden, als ich mir mein eigenes Internet angeschafft habe: Ich kann jetzt darüber arbeiten und - naja - hier schreiben ja auch. Das kostet mich unter 20€ im Monat.
Ein wenig, wirklich, habe ich Angst vor Veränderungen. Dass sich das bisschen Gute, das ich habe, dann auch noch auflöst. Das irgendwas Blödes passiert.
Es ist so wie im Film "Lola rennt", und ich habe - falls das jetzt mein Leben wäre, und ich müsste genau das Richtige tun - wirklich gar keine Ahnung, was ich dafür anstellen muss. Es kommt am Ende vielleicht etwas dabei heraus, dass ich meinen Kindern nicht die gute Mutter sein kann, die ich sein will.
Oder dass ich dann zu viel fühle, was ich nicht fühlen will. Trauer z.B. über verpasste Chancen und zerstörte Chancen in meinem Leben. Wut darüber. Das ist aber ein anderes Thema, ich habe in einem anderen Thread dazu geschrieben, es hat damit zu tun, dass ich eben keine Eltern mehr habe👎 will, ich habe den Kontakt wegen sexuellem Mißbrauch abgebrochen.

Habe auch eine Therapie angefangen, die mir sehr geholfen hat. Leider begreift meine Mutter nicht, dass es passiert ist, sie versucht penetrant, sich wieder in mein Leben zu schleichen, durch Briefe, Anrufe bei meinen Schwiegereltern, Streuen von Gerüchten über mich ("Die war ein Flittchen" "Weil sie uns das angetan hat, haben wir sie aus unserem Testament gestrichen."). Mir bleibt nichts anderes übrig, als bald gerichtlich dagegen vor zu gehen, habe da auch Angst vor.
Veränderungen halt ...

Das ist die Sache, die mich wütend macht, dass dieses Weibstück mich nicht einfach in Ruhe lässt, wo sie und ihr Mann schon so viel kaputt gemacht haben, in meinem Leben. Und jetzt, wo es mir gut geht, wollen sie sich heranschleimen wie Läuse, die sich auf einen Köter fallen lassen. Gefühlsparasiten.

Also, das Problem mit fehlendem Heisswasser ist jetzt nicht so groß. Es ist, als ob ich das wahre Problem nicht beheben kann, und deshalb versuche anderswie alles perfekt zu machen. Weglaufen hilft auch nicht. Opfer sein auch nicht.
 
Selbstverständlich meinte ich den Mann. Für mich ist das ein Taugenix, der versagt hat

Nein, ist er nicht. Ich habe hier etwas kritisiert, er ist aber nicht nur schlecht, er ist halt ein Mann, andere Männer machen andere Sachen, die er nicht macht: Saufen, Schulden machen, dummes Zeug reden etc. Nein, Winnie, das stimmt nicht, dass er ein Taugenix ist. Ich glaube, du versuchst vor dir selbst zu rechtfertigen, dass du keine Partnerschaft aufrecht gehalten hast, so dass du nun ein Single ohne Kinder bist.
Und ich glaube, du versuchst, deine Sehnsucht nach einem Leben mit Haus und Mann und Kindern irgendwie zu vescheuchen, indem du so urteilst.
 
Hallo bobobu,

wenn man den Kontakt zu den eigenen Eltern abbrechen muss, ist das natürlich sehr schlimm. Musste ich auch, aus denselben Gründen.

Das macht es natürlich auch schwierig für dich. Normalerweise würden deine Eltern mal vorbeikommen und ihren Schwiegersohn fragen, was jetzt mit dem Heißwasser ist. Oder würden dir helfen. Dadurch würde es deinem Mann schwerer fallen, sich so offen nicht zu kümmern.

Du hast geschrieben, dass das Haus alleine auf den Namen deines Mannes läuft und du froh bist, dass nicht auch noch mit abbezahlen zu müssen. Das muss man (auch wenn das Haus auf beide Namen läuft) natürlich nur im Rahmen seiner Möglichkeiten. Wieviel das jeweils ist, bestimmt nicht dein Mann, sondern das Gesetz.

Auch kann er dich nicht einfach rauswerfen. Du kümmerst dich auch um seine Kinder. Also, du machst es ihm möglich Geld zu verdienen. Damit möglich, das Haus abzubezahlen. Also zahlt ihr das schon gemeinsam ab.

Ich denke, es wäre gut, wenn du dich erst mal über deine Rechte informierst. Du hast nicht nur Pflichten, du hast auch Rechte. Die zu wissen, ist für dich sehr wichtig.

Dein Mann ist z.B. auch verpflichtet, sich um den Nachwuchs zu kümmern. Und damit um den Haushalt.

Wieso habt ihr denn kein Warmwasser?

Lieben Gruß
Fragende
 
nur weil ich es nicht ganz vestehe.
du arbeitest, weil du "was für dich haben willst"??

meine eltern hatten ein konto, und beide hatten die kontogewalt!
da wurde nicht gefragt:"du, schatz, kann ich mal"
wir waren auch drei kinder und mit einem riesenhaus "behaftet".
meine mutter hat gar nicht viel gefragt, sondern eine haushaltshilfe angeschleppt. sie hat bei uns gewohnt, geld verdient, den haushalt gemacht und sich auch um uns kinder gekümmert, wenn meine eltern was vorhatten.
wir haben heute noch kontakt zu ihr!

und-wegen des wassers würde ich den gatten "aufs trockene beamen", nen klempner
holen und fertig.
 
Für mich ein immer wiederkehrendes, verblüffendes Muster: Frau beklagt sich ūber div. Probleme und den bösen Mann,
einige schreiben ihr, sie solle den Kerl verlassen ..... und schwupps ...... sind die Probleme plötzlich garnicht mehr so schlimm und der Mann eigentlich auch nicht, er wird verteidigt und die eine oder andere hier im Forum angegriffen.

Das Gute daran ist, dass TEinnen dadurch wohl letztendlich zu dem Schluss kommen, dass sie eigentlich doch garnicht so schlecht dran sind.
 
Als Taugenichts würde ich deinen Mann nun auch nicht bezeichnen. Immerhin scheint er seiner Arbeit nachzugehen und hängt nicht faul zu Hause herum.

Du hast sicher vorher schon bemerkt, dass er nicht zum Hausmann geeignet ist. Da wirst du ihn nicht mehr ändern können, zumal die Rollenverteilung von seiner Familie vorgegeben scheint. Hat dein Mann evtl. eine andere Nationalität?
Bei 3 kleinen Kindern alles hinzuschmeißen, nur weil der Mann nicht zum Putzmann mutieren will, finde ich nun übertrieben, zumal du seine guten Seiten hervorhebst.

Kannst du nicht selbst Entscheidungen treffen oder brauchst du immer das Einverständnis deines Mannes? Dass ihr kein heißes Wasser habt, ist ein Zustand wie im Mittelalter und geht gar nicht. Weshalb nimmst du die Sache nicht in die Hand, bestellst einen Klempner und kaufst dir eine Spülmaschiene?

Ehrlich gesagt, finde ich dein Leben nun nicht so unerträglich, um an Trennung zu denken.
Schaff dir Freiräume und lass im Haushalt mal Fünfe gerade sein. Ihr müsst ja nicht vom Boden essen. Wenn du mehr auf deine Bedürfnisse achtest, wird die Tretmühle auch leichter zu ertragen sein.
 

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