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Trennung wegen unerfülltem Kinderwunsch?

Vielen Dank erstmal für eure Antworten.

@Unlimited:
Nein, ich denke am Ende kann ich es nicht akzeptieren. Aber diese Tatsache macht die Entscheidung der Trennung nicht leichter. Und wenn ich wüsste was das Beste ist was ich tun sollte, dann wäre ich nicht hier

@CHOcell/Rascas:
Als wir das Thema besprochen haben war alles sehr emotional, vorallem ich, das gebe ich auch zu. Ich saß nichtsahnend da, war einfach nur glücklich als er da an meiner Schulter angelehnt lag, als er plötzlich meinte wir müssen reden und damit rausgerückt ist. Ich wollte es in dem Moment nicht wahr haben. Hab mich natürlich sofort um Kopf und Kragen geredet, ihm versucht zu erklären, dass ich eine leichte Form von MS habe usw. Er hat es sich angehört, er hat auch gesagt, dass das ein paar gute Argumente sind die ich anbringe, ABER eben auch dass nichts davon die Tatsache ändert, dass ich krank bin und das Risiko da ist. Nach dem ersten "Schock" meinerseits hab ich mir gedacht, ich komme ihm entgegen und es ist sicherlich sinnvoll ihm vorzuschlagen, dass wir das Thema jetzt erstmal auf Eis legen und er mit zu meinem Arzttermin geht, den ich in drei Wochen habe. Ich finde, das ist ein echtes Entgegenkommen meinerseits, weil es mir mehr als schwer fällt ein so großes Problem unausgesprochen und ohne Lösung zwischen uns stehen zu lassen. Das belastet mich wirklich sehr, aber ich will ihm keinen Druck machen. Dafür liebe ich ihn zu sehr, und ich weiß, das würde dann noch mehr in die Falsche Richtung laufen.
Ja, wahrscheinlich sollte ich ihm einfach ein bißchen Zeit geben. Die nächsten drei Wochen werd ich mich mit diesem Thema auf jeden Fall zurückhalten. Auch wenn mir schon jetzt die Angst im Nacken sitzt, dass auch der Arzt ihm die Angst nicht nehmen kann. Und sind wir mal ehrlich. Ich genieße jetzt jede Sekunde mit ihm, jede Sekunde die wir uns berühren, jede Sekunde in der wir zusammen reden und lachen und jede Sekunde die er neben mir liegt. Das macht es natürlich auch mit jedem einzelnen Tag schwerer sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, dass er seine Meinung auch nach gegebener Zeit und mit genug Wissen nicht mehr ändern wird, und dadurch am Ende die Trennung unausweichlich sein wird. Nicht schön dieser Gedanke :-(

@Gast_proton:
es tut mir sehr leid, was du in deinen jungen Jahren wegen der Krankheit deiner Mutter durchmachen musstest. Jedoch schätze ich mal dass du mittlerweile schon etwas älter bist, und deine Mutter dementsprechend schon länger diese Diagnose hat. Ich kann allerdings nur das wiedergeben, was mein Arzt sagt. Und dieser meint, dass die MS Forschung in den letzten 15 Jahren einen enormen Quantensprung gemacht hat. Gerade auch der Fortschritt in der Eindämmung durch die Medikation. Davon profitiere ich natürlich jetzt und bin auch dankbar dafür. Dieses "Glück" hatten frühere MS-Kranke leider nicht. Er meinte, dass die Zeiten - wie sie vor 15 Jahren noch waren - in denen ein Leben mit MS gleichbedeutend mit einer unausweichlichen Behinderung ist, vorbei sind. Und das sind natürlich alles positive Aussagen für mich.

Es wäre etwas Anderes, wenn ich jetzt einen Schub nach dem Anderen hätte. Glaubt mir, dann würde ich natürlich auch darüber nachdenken, ob ich das einem Kind "antun" könnte. Aber ich fühl mich kerngesund, und das bleibt hoffentlich auch so.
 
hat er sich eigentlich schon informiert, ob seine vasektomie reversibel ist?

falls es nicht machbar ist, dann wäre das thema von selbst erledigt.
 
Ich kann Dich mit Deinem Kinderwunsch verstehen, wenn er da ist, ist er da und lässt sich kaum verdrängen. Ist doch auch normal das man sich als Frau Kinder wünscht.
Es ist ja nicht Deine Schuld, wenn es bei Deinem Partner bisher nicht so gut mit den Frauen und Kindern lief.
Ich rate Dir auch,so wie die anderen hier, dass Dein Partner sich bei Deinem Arzt mal näher informieren sollte. Du schreibst ja selbst, dass Dein Fall nicht so schlimm sei.
Und ein Risiko ist immer im Leben, 100% Sicherheit gibt es nicht. Was, wenn Du gesund wärst, ein Kind bekämst und dann wirst Du krank? Dann muss es auch weitergehen. Klar muss man sich nicht bewusst solche Probleme machen, aber so schwer krank bist Du ja momentan nicht und es ist auch völlig unklar ob es je so schlimm werden wird.
 
"Ja, wahrscheinlich sollte ich ihm einfach ein bißchen Zeit geben."

Zeit wozu? Er wollte von Anfang an keine Kinder mehr. Er will sie erst recht nicht mit einer Frau, die eine unberechenbare Krankheit hat. Was soll die Zeit da richten?
Wenn du um jeden Preis ein Kind willst,dann trenne dich schnell und such dir einen Mann, der trotz aller Widrigkeiten ebenfalls ein Kind mit dir möchte.
Ich finde die Bedenken deines Freundes sehr verständlich,aber wenn du dein Ding unbedingt durchziehen willst, dann orientiere dich um.
 
Eigentlich hat er dir eine klare Ansage gemacht, dass Kinder wegen deiner Krankheit und des Risikos für ihn keine Option mehr sind. Es ist sein gutes Recht, auf seiner Meinung zu beharren. Du schreibst doch selbst, dass eine Trennung unvermeidbar ist, wenn er auf deinen Kinderwunsch nicht eingeht. Dann kannst du dich auch sofort trennen.Der Mann ist kein Zuchtbulle.
Wenn du lediglich einen Samenspender willst, hättest du dir keinen sterilisierten Mann suchen sollen, der mit dem Thema Familienplanung abgeschlossen hat.
 
Liebe Zebrafellchen,
das sehe ich genauso, und ich werde es auch so handhaben. Es ist bereits beschlossene Sache dass er mich in 3 Wochen zum Arzt begleitet, und wir dieses Thema dann zu dritt besprechen werden. Ich werde dann merken, ob man ihm die Angst weitestgehend nehmen kann oder nicht.

Lieber Thilo123,
ich denke, du hast nur einen Teil meines Beitrages gelesen. Das stimmt doch gar nicht, dass er von Anfang keine Kinder mehr wollte. Er hatte sich umentschieden und war dazu bereit doch nochmal ein Kind zu bekommen, und zwar mit mir. Und diese Aussage hat er bereits getroffen, da waren wir noch nicht zusammen. Das war für mich auch ein Kriterium. Hätte er - wie du es hier darstellst - von Anfang an gesagt, dass er kein Kind mehr haben möchte, dann hätte ich es gar nicht zugelassen, dass wir zusammenkommen um uns beiden den Schmerz einer eventuellen Trennung zu ersparen.

Liebe Sofia,
auch du solltest vielleicht mal besser lesen, was ich vorher geschrieben habe. Mir geht es nicht darum lediglich einen Samenspender zu finden oder meinen Freund als Zuchtbullen zu betrachten (krasse Unterstellung!). Glaub mir, einen mit dem ich in die Kiste hüpfe und dann schwanger bin, würde ich an jeder Straßenecke finden. Aber das ist nicht meine Vorstellung vom Leben. Ich möchte einen Mann dazu den ich liebe und der mich liebt.
 
Sie schreibt doch nicht, dass sie nur einen Samenspender will. Dann hätte sie schon Schluß gemacht und sich einen solchen gesucht. Sie will eine "perfekte kleine Familie", das schließt einen Mann als Vater ein und nicht nur seine Samenspende.

TE, es klingt so, als hättest du deine Entscheidung schon getroffen. Du wirst sicher abgewägt haben, was du verlierst und gewinnst - oder eben auch nicht mehr gewinnen wirst und vielleicht für immer verloren hast, im schlechtesten Fall. Du wirst damit rechnen müssen, dass auch ein anderer Mann wegen deinem Gesundheitszustand seine Bedenken haben könnte. Oder du gar keinen mehr findest, bei dem die Liebe und Zukunftspläne stimmen.

Und nein, du hast kein Recht auf ein Kind. Niemand hat das Recht, einfach so Leben in die Welt zu setzen, weil man selbst es sich wünscht. Ein Kind hat aber immer das Recht auf die optimalsten Bedingungen zum Aufwachsen. Das sollte an erster Stelle stehen.
 
Ich werde dann merken, ob man ihm die Angst weitestgehend nehmen kann oder nicht.

zitat


und was machst du, wenn man ihm die angt nicht nimmt und
es bei seinem nein bleibt?

wie lange seid überhaupt offiziell ein paar?
 

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