G
Gast2512
Gast
Vielen Dank erstmal für eure Antworten.
@Unlimited:
Nein, ich denke am Ende kann ich es nicht akzeptieren. Aber diese Tatsache macht die Entscheidung der Trennung nicht leichter. Und wenn ich wüsste was das Beste ist was ich tun sollte, dann wäre ich nicht hier
@CHOcell/Rascas:
Als wir das Thema besprochen haben war alles sehr emotional, vorallem ich, das gebe ich auch zu. Ich saß nichtsahnend da, war einfach nur glücklich als er da an meiner Schulter angelehnt lag, als er plötzlich meinte wir müssen reden und damit rausgerückt ist. Ich wollte es in dem Moment nicht wahr haben. Hab mich natürlich sofort um Kopf und Kragen geredet, ihm versucht zu erklären, dass ich eine leichte Form von MS habe usw. Er hat es sich angehört, er hat auch gesagt, dass das ein paar gute Argumente sind die ich anbringe, ABER eben auch dass nichts davon die Tatsache ändert, dass ich krank bin und das Risiko da ist. Nach dem ersten "Schock" meinerseits hab ich mir gedacht, ich komme ihm entgegen und es ist sicherlich sinnvoll ihm vorzuschlagen, dass wir das Thema jetzt erstmal auf Eis legen und er mit zu meinem Arzttermin geht, den ich in drei Wochen habe. Ich finde, das ist ein echtes Entgegenkommen meinerseits, weil es mir mehr als schwer fällt ein so großes Problem unausgesprochen und ohne Lösung zwischen uns stehen zu lassen. Das belastet mich wirklich sehr, aber ich will ihm keinen Druck machen. Dafür liebe ich ihn zu sehr, und ich weiß, das würde dann noch mehr in die Falsche Richtung laufen.
Ja, wahrscheinlich sollte ich ihm einfach ein bißchen Zeit geben. Die nächsten drei Wochen werd ich mich mit diesem Thema auf jeden Fall zurückhalten. Auch wenn mir schon jetzt die Angst im Nacken sitzt, dass auch der Arzt ihm die Angst nicht nehmen kann. Und sind wir mal ehrlich. Ich genieße jetzt jede Sekunde mit ihm, jede Sekunde die wir uns berühren, jede Sekunde in der wir zusammen reden und lachen und jede Sekunde die er neben mir liegt. Das macht es natürlich auch mit jedem einzelnen Tag schwerer sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, dass er seine Meinung auch nach gegebener Zeit und mit genug Wissen nicht mehr ändern wird, und dadurch am Ende die Trennung unausweichlich sein wird. Nicht schön dieser Gedanke :-(
@Gast_proton:
es tut mir sehr leid, was du in deinen jungen Jahren wegen der Krankheit deiner Mutter durchmachen musstest. Jedoch schätze ich mal dass du mittlerweile schon etwas älter bist, und deine Mutter dementsprechend schon länger diese Diagnose hat. Ich kann allerdings nur das wiedergeben, was mein Arzt sagt. Und dieser meint, dass die MS Forschung in den letzten 15 Jahren einen enormen Quantensprung gemacht hat. Gerade auch der Fortschritt in der Eindämmung durch die Medikation. Davon profitiere ich natürlich jetzt und bin auch dankbar dafür. Dieses "Glück" hatten frühere MS-Kranke leider nicht. Er meinte, dass die Zeiten - wie sie vor 15 Jahren noch waren - in denen ein Leben mit MS gleichbedeutend mit einer unausweichlichen Behinderung ist, vorbei sind. Und das sind natürlich alles positive Aussagen für mich.
Es wäre etwas Anderes, wenn ich jetzt einen Schub nach dem Anderen hätte. Glaubt mir, dann würde ich natürlich auch darüber nachdenken, ob ich das einem Kind "antun" könnte. Aber ich fühl mich kerngesund, und das bleibt hoffentlich auch so.
@Unlimited:
Nein, ich denke am Ende kann ich es nicht akzeptieren. Aber diese Tatsache macht die Entscheidung der Trennung nicht leichter. Und wenn ich wüsste was das Beste ist was ich tun sollte, dann wäre ich nicht hier
@CHOcell/Rascas:
Als wir das Thema besprochen haben war alles sehr emotional, vorallem ich, das gebe ich auch zu. Ich saß nichtsahnend da, war einfach nur glücklich als er da an meiner Schulter angelehnt lag, als er plötzlich meinte wir müssen reden und damit rausgerückt ist. Ich wollte es in dem Moment nicht wahr haben. Hab mich natürlich sofort um Kopf und Kragen geredet, ihm versucht zu erklären, dass ich eine leichte Form von MS habe usw. Er hat es sich angehört, er hat auch gesagt, dass das ein paar gute Argumente sind die ich anbringe, ABER eben auch dass nichts davon die Tatsache ändert, dass ich krank bin und das Risiko da ist. Nach dem ersten "Schock" meinerseits hab ich mir gedacht, ich komme ihm entgegen und es ist sicherlich sinnvoll ihm vorzuschlagen, dass wir das Thema jetzt erstmal auf Eis legen und er mit zu meinem Arzttermin geht, den ich in drei Wochen habe. Ich finde, das ist ein echtes Entgegenkommen meinerseits, weil es mir mehr als schwer fällt ein so großes Problem unausgesprochen und ohne Lösung zwischen uns stehen zu lassen. Das belastet mich wirklich sehr, aber ich will ihm keinen Druck machen. Dafür liebe ich ihn zu sehr, und ich weiß, das würde dann noch mehr in die Falsche Richtung laufen.
Ja, wahrscheinlich sollte ich ihm einfach ein bißchen Zeit geben. Die nächsten drei Wochen werd ich mich mit diesem Thema auf jeden Fall zurückhalten. Auch wenn mir schon jetzt die Angst im Nacken sitzt, dass auch der Arzt ihm die Angst nicht nehmen kann. Und sind wir mal ehrlich. Ich genieße jetzt jede Sekunde mit ihm, jede Sekunde die wir uns berühren, jede Sekunde in der wir zusammen reden und lachen und jede Sekunde die er neben mir liegt. Das macht es natürlich auch mit jedem einzelnen Tag schwerer sich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, dass er seine Meinung auch nach gegebener Zeit und mit genug Wissen nicht mehr ändern wird, und dadurch am Ende die Trennung unausweichlich sein wird. Nicht schön dieser Gedanke :-(
@Gast_proton:
es tut mir sehr leid, was du in deinen jungen Jahren wegen der Krankheit deiner Mutter durchmachen musstest. Jedoch schätze ich mal dass du mittlerweile schon etwas älter bist, und deine Mutter dementsprechend schon länger diese Diagnose hat. Ich kann allerdings nur das wiedergeben, was mein Arzt sagt. Und dieser meint, dass die MS Forschung in den letzten 15 Jahren einen enormen Quantensprung gemacht hat. Gerade auch der Fortschritt in der Eindämmung durch die Medikation. Davon profitiere ich natürlich jetzt und bin auch dankbar dafür. Dieses "Glück" hatten frühere MS-Kranke leider nicht. Er meinte, dass die Zeiten - wie sie vor 15 Jahren noch waren - in denen ein Leben mit MS gleichbedeutend mit einer unausweichlichen Behinderung ist, vorbei sind. Und das sind natürlich alles positive Aussagen für mich.
Es wäre etwas Anderes, wenn ich jetzt einen Schub nach dem Anderen hätte. Glaubt mir, dann würde ich natürlich auch darüber nachdenken, ob ich das einem Kind "antun" könnte. Aber ich fühl mich kerngesund, und das bleibt hoffentlich auch so.