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Trennung wegen Arbeitszeiten meines Partners?

Wenn er nachts arbeitet und nachmittags schläft, dann habt ihr aktuell Minimum die Vormittage. Auch da kann man was draus machen.

Geh davon aus, dass bei deinen Mama-Freundinnen auch nicht alles perfekt ist, auch wenn sie vielleicht so tun als ob.

Auch bei Paaren, von denen einer oder beide tagsüber arbeiten, sind die gemeinsamen Zeitfenster oft begrenzt, wenn man kleine Kinder hat.

Ich kann verstehen, dass du das als Dauerzustand nicht möchtest - kann aber auch nicht nachempfinden, deshalb von jetzt auf gleich ggf. alles hinzuschmeißen.
 
Genau das ist abhängig von den Vereinbarungen, die zuvor getroffen worden sind..... es sei denn, beide Elternteile waren so naiv und haben weder darüber geredet noch sich Gedanken gemacht.

Für mich geht aus dem Anfangsposting hervor dass der Papa seinen Job liebt und diesen auch nicht wechseln möchte. Nun sind wir also wieder bei den Vereinbarungen .... gab es die ?? Wie waren sie?? Wie kann die Mama alleinerziehend die finanzielle Zukunft gestalten wenn sie tatsächlich "gehen" möchte??

Grisu
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau das ist abhängig von den Vereinbarungen, die zuvor getroffen worden sind..... es sei denn, beide Elternteile waren so naiv und haben weder darüber geredet noch sich Gedanken gemacht.

Für mich geht aus dem Anfangsposting hervor dass der Papa seinen Job liebt und diesen auch nicht wechseln möchte. Nun sind wir also wieder bei den Vereinbarungen .... gab es die ?? Wie waren sie?? Wie kann die Mama alleinerziehend die finanzielle Zukunft gestalten wenn sie tatsächlich "gehen" möchte??

Grisu

Grisu
Finde ich ein absolut unsinniges Argument. Es muss in einer Partnerschaft und Familie Kompromisse geben und man kann auch durchaus lernen, wenn etwas nicht so gut klappt. Wenn der Vater nichts ändern will, dann muss man sehen, wie und ob man sich damit arrangiert. Es wird mit Sicherheit vor der Geburt des Kindes keine Vereinbarung gegeben haben.
 
Er will seinen Job nicht wechseln.
Nun, dann wird wohl nur helfen den Papa mal zu fragen ob er bereit ist doch einen Kompromiss abzuschließen oder es bleibt der Gedanke nach Trennung und die Frage der Finanzierung bzw. der Zukunft der Mutter nach dem Mutterschutz.
Sprich: es ist keine Familie in der Nähe da wird manches schwierig werden, es sei denn es gibt einige zuverlässige "Mit-Mamis".

Gruß von Grisu
 
Meine Gedanken dazu:

Könnte es nicht auch sein, dass dein Mann so viel arbeitet, weil er euch liebt und Verantwortung übernehmen möchte? Jobwechsel sagt sich so leicht, aber welche Perspektiven hätte er realistisch, um euch zu ernähren und euer Kind durch die Uni zu bringen? Da können Nachtzuschläge schon entscheidend sein. Würde dir der Gedanke, dass er das alles für euch macht, helfen?

Ich kann verstehen, dass die Situation schwierig ist. Du wünschst dir mehr Zeit mit deinem Mann, mehr Zeit als Familie. Das finde ich nachvollziehbar. Aber manchmal spielt das Leben eben anders. Ihr habt euch schon mit dem Job kennen und lieben gelernt, oder?

Viele junge Paare müssen sich nach dem ersten Kind erst einmal neu finden. Vielleicht könnt ihr mittelfristig anpeilen, dass du dir Arbeit suchst und er dann nicht mehr die Nachtschichten machen muss?
 
Bis dahin solltet ihr versuchen, eure Paarzeit hlt auf dne Tag zu verlegen (dann aber auch richtig). Gibt es jemanden, der die Kleine mal nehmen kann? So dass ihr zb einmal die Woche Paarnachmittag machen könnt? Die Paarzeit muss ja nicht unbedingt Abends stattfinden.
Das finde ich auch.
Zumindest jetzt, wo euer Baby noch klein ist, könnt ihr ja auch die Vormittage nutzen.

Wichtig finde ich, dass ihr euch die Zeit als Familie nimmt, er möchte sich doch auch bestimmt aktiv mit eurem Baby beschäftigen, eine Beziehung aufbauen.

Vergleiche mit anderen Familien ist eher nicht hilfreich.
Wenn die Männer da tagsüber arbeiten, sind die auch fast den ganzen Tag nicht da und in der Nacht ist man denn meist so kaputt, dass eh nur geschlafen wird.

Aber wichtig ist, dass du über deine Gedanken und Sorgen mit deinem sprechen kannst.
Versuche ihm zu erklären, wie es dir geht.
Statt Vorwürfe, lieber deine Wünsche mitteilen.
Alternativen suchen.Kompromisse.

Die Zeit mit Babys ist anstrengend, aber auch so schön und im Nachhinein merkst du, wie schnell sie vorbei gegangen ist.
Genießt die Zeit!
 
Wie war die Arbeitssituation vor der Geburt?

Was war eure Planung zu Abläufen nach der Geburt? Oder habt ihr darüber gar nicht gesprochen (kommt auch häufig vor)?

Tausend Versuche, mit ihm über das Problem zu reden sind bereits gescheitert.

Wie laufen diese Gespräche ab?
Immer gleiches Muster?
Vielleicht wäre es wichtig, ihn zu fragen, wie es ihm mit eurer noch sehr neuen Familiensituation geht. Der Verantwortung. Der finanziellen Seite.
Wie er sich fühlt.
Und ihn mal reden zu lassen.
Zuzuhören.
Auf diese Weise entsteht eventuell ein ganz anderes Gespräch. Und du lernst über deinen Mann vielleicht auf überraschende Weise Neues.

Er will seinen Job nicht wechseln.

Weil er seine Arbeit mag?
Fühlt er sich vielleicht auch unter Druck?
Wie sieht eure finanzielle Lage aus?

Welchen Kompromiss könnte es also geben?
Habt ihr da mal gemeinsam nach Lösungsideen gesucht?
Veränderung der Schlafenszeit wurde hier angesprochen; würde das etwas bringen?

Könnte er Stunden reduzieren, geregelter Arbeiten und somit du arbeiten, wenn er zu Hause ist?

Auf die Unterstützung von unseren Familien können wir leider nicht zählen, da niemand davon in der Nähe wohnt.

Fühlst du dich überlastet, überfordert?
Wo bräuchtest du Unterstützung?
Was wäre wichtig für dich?
Ein wenig Zeit für dich, ohne Kind?

Leihoma?
Was wird bei euch als Unterstützung für junge Familien angeboten?

Was ist mit den anderen Müttern? Gegenseitige Unterstützung?

Dass wenig Paarzeit bleibt, geht vielen so.
Ich finde es sehr gut, dass du dieses Problem siehst.
Hast du ihn mal gefragt, ob ihm das keine Angst macht, dass eure Beziehung leiden oder zerbrechen könnte, wenn es euch als Paar nicht mehr gibt, sondern ihr nur noch als Eltern funktioniert?


Wenn du ihn noch liebst und er so gar nicht zu konstruktiven Gesprächen bereit ist, würde ich die Strategie ändern.
Auch wenn es schwerfällt.

Irgendwann ist er ja zu Hause und hat einen freien Tag.
Lass ihn mit seinem Kind allein.
Plane deinen Tag vorher.
Mach dich schick, drück ihm das Baby in den Arm und hüpfe fröhlich und alles ignorierend zur Tür hinaus: "Schöne Zeit euch beiden, ich habe heute etwas vor."

Das wird sicher Gespräche auslösen.
Und dann solltest du ihm mitteilen, dass eure Beziehung in Gefahr ist.
Was du dir wünscht, dir fehlt.
Dass du von ihm wissen willst, wie er sich fühlt.
Und dass du mit ihm gemeinsam Lösungen suchen möchtest.
Wenn er dich weiter allein mit deinen Sorgen lässt, in welcher Beziehung stehr ihr dann noch?
Wenn er dich aus seinen Sorgen ausschließt - die er bestimmt hat! - in welcher Beziehung steht ihr dann noch?
 

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