Ich mache mir nun aber ernsthaft Sorgen um die neue Frau, die Ex ist unberechenbar, ich weiss wie es ist schwerkrank zu sein
@Klavierspieler schade, dass sie hier nicht mitschreibt und etwas zu der Situation sagen kann, das wäre vielleicht hilfreich zum überlegen, was man da machen könnte.
Ich traue meiner Noch-Frau aktuell vieles zu. Ich glaube aber nicht, dass sie körperlich gewalttätig wird. Ich mache mir daher jetzt aktuell erst mal keine große Sorgen um meine Freundin. Sie ist ihr verbal definitiv überlegen. Es ist egal was meine noch Frau sagen würde und egal, wie sehr sie noch mehr toben würde, sie würde verbal gegen meine Freundin nicht ankommen. Meine Freundin scheut sich auch definitiv nicht davor zur Polizei zu gehen oder die Polizei zu rufen oder in einer Gefahrensituation, um Hilfe und Feuerwehr und Polizei zu schreien. Ich denke, da muss man sich jetzt erst mal keine Sorgen machen. Außerdem weiß sie nicht, wo sie wohnt.
Nun gut Klavierspieler, Du musst wissen was Du machst.
Wenn Du nicht bereit bist den Weg zu gehen und räumlich getrennt von Deiner Ehefrau zu leben, vielleicht beim Jugendamt mal zu erfragen was zu machen ist und Dein Gehalt durch Bürgergeld aufstocken zu lassen um eine Wohnung für DICH und DEINEN Sohn (für Euch zwei) zu suchen, dann ist eben (m)eine Lösung nichts für Dich.
Allerdings sehe ich durch dieses Verhalten große Gefahren für alle (!) am Geschehen beteiligten Personen.
Gruß von Grisu
Ich hatte ja schon mehrfach geschrieben, dass ich aktiv auf Wohnungssuche bin. Das wird nur nicht jetzt von heute auf morgen was. Das wird einige Wochen wenn nicht sogar Monate dauern. Ich weiß zwar noch nicht wie ich die Kaution und alles weitere bezahlen soll. Wenn es hart auf hart kommt, dann kann ich mir aber definitiv von jemandem etwas leihen. Es bringt nur nichts sich darüber Gedanken zu machen, wenn es noch gar keine Wohnung gibt und die Kosten noch nicht bekannt sind.
Sagt er warum? Ist Deine Frau jemals gewalttätig geworden gegenüber Deinem Sohn, hat er vielleicht Angst vor ihr?
Das ist für mich gerade etwas schwierig einzuschätzen. Er merkt natürlich auch, dass ich mich im Alltag mehr um ihn kümmere. Ich wecke ihn morgens. Ich mache ihm Frühstück. Ich mache ihm mein Pausenbrot. Ich sitze beim Frühstück dabei. Er muss nach der Schule nicht unbedingt in die Betreuung, wenn er das nicht möchte. Ich bringe ihn zum Training oder zu Freunden. Das hat er alles nicht, wenn er mit seiner Mutter alleine ist. Er kennt es zwar, wenn ich mal ein paar Tage weg bin aber das ist ja nie dauerhaft über mehrere Wochen so. Das hat er jetzt gemerkt, als ich längere Zeit mal weg war, weil ich nicht an ihn rangekommen bin. Das gefällt ihm vielleicht nicht so und deswegen will er nicht alleine mit seiner Mutter bleiben. Wenn er bei meinen Eltern ist, dann ist er dort natürlich auch der kleine König und es wird sich rund um die Uhr um ihn gekümmert. Es ist daher gerade schwierig zu sagen, ob sie ihm irgendetwas getan hat oder ob es einfach nur das nicht so ausreichende kümmern im Alltag ist.
Ja, das finde ich als vorübergehende (!) Lösung auf jeden Fall sehr viel besser, als sich und das Kind weiter dieser vergifteten und feindseligen Atmosphäre auszusetzen!
Außerdem sehen die Familiengerichte es heutzutage auch nicht mehr so eng, wenn die Wohnsituation nach einer Trennung nicht optimal ist.
Schließlich haben wir eine Wohnungsnot, von der auch die Mittelschicht betroffen ist!
Deshalb gibt's auch genug getrennt Lebende mit Kindern, die längere Zeit bei Verwandten auf der Couch schlafen, und denen deshalb noch lange nicht die Kinder entzogen werden.
Wenn z.B. eine Frau mit zwei oder drei Kindern vor einem prügelenden Choleriker abhaut, dann lebt sie schließlich auch meistens die nächsten Monate bei Freunden, Familie oder im Frauenhaus in beengten Verhältnissen, und normalerweise wird ihr das beim Gericht auch nicht negativ angekreidet.
Ich finde, ein Zimmer zu wenig in einer ruhigen und liebevollen Atmosphäre ist immer noch 100mal kindgerechter, als ein schönes großes Kinderzimmer in so einer angespannten, teilweise sogar haßerfüllten Umgebung.
Und das sehen hoffentlich die Gerichte dann auch so, wenn es erstmal so weit ist...
Ich könnte mir auch vorstellen, dass dieser jüngste Auftritt von ihr nochmal Bewegung in den Prozess bringt. Kläre doch mal mit deinem Anwalt ab, ob du unter diesen Umständen mit dem Sohn nicht doch in die Wohnung der Freundin ziehen darfst. Quasi aus Sorge, dass die nächste Aktion von ihr womöglich das Kind trifft.
Wenn meine Freundin und mein Sohn sich schon kennen würden, dann wäre das alles ein bisschen einfacher. Wenn ich schon einschätzen oder merken würde, ob die beiden sich mögen oder nicht. Ich weiß nicht, ob es so eine gute Idee ist, ihm zu sagen, dass er seine Sachen packen soll, wir jetzt umziehen zu meiner neuen Freundin und er sie erst dann kennen lernt. Ich würde ihn ja dann in so eine Situation rein werfen, aus der er nicht rauskommt. Ganz egal ob er sie mag oder nicht. Er ist ja dann gezwungen irgendwie mit ihr klarzukommen, weil wir ja dann dort wohnen.