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Trennung, neue Liebe, wer wohnt wo?

Ganz ehrlich te wenn du nicht willst das die neue Freundin von deinem ex die neue Mutter wird bleibt dir nichts anderes übrig als auszuziehen und deine Kinder mit zu nehmen.

Alternativ kannst du und dein ex jeweils eine kleine Wohnung euch mieten die Kinder bleiben im Haus wohnen und ihr wechselt euch wöchentlich mit der Betreuung der Kinder ab.

Ich kann die neue Freundin deines ex Mannes verstehen ich würde es auch nicht so pralle finden wenn mein freund mit seiner ex frau noch zusammen wohnen würde.
Ihr hattet genug Zeit gehabt das ganze zu klären. Selbst schuld wenn man nicht in den pushen kommt.
 
Wieso Beide? Dein Ex-Mann kann doch reduzieren, wenn die Kinder vorwiegend bei ihm leben. Da ist ja noch die Freundin im Spiel, die dann ebenfalls zum Einkommen beitragen kann.
Diese Freundin wohnt aber etwa 100 km entfernt und sie kennen sich gerade erst. Somit müssen erstmal weiter er und ich uns Arbeit, Haushalt und Kinder teilen. Und glaub mal nicht, ich hätte mich bisher gelangweilt.
einfach mitnehmen kann ich die Kinder wohl kaum, wir haben beide Sorgerecht und den Kindern zuliebe möchte ich eine friedliche Lösung.
 
Rein praktisch wäre es am vernünftigsten, wenn du @Alessa35 in dem Haus wohnen bleibst. Dein Noch-Ehemann sucht sich eine eigene Wohnung.Die ist in der Nähe, so dass kein Schulwechsel erfolgen muss und die Freunde erhalten bleiben. Da dein Mann offenbar mit seiner Freundin zusammenziehen will, haben sie gemeinsam auch etwas mehr Geld für sowas zur Verfügung. Die Kinder würde ich im Prinzip in einem Wechselmodell aufteilen. Das muss nicht genau hälftig sein, aber jeder Elternteil soll Verantwortung tragen. So ein 14-Tage-am Wochenende finde ich unzeitgemäß. Vor allem dann wenn die Bindung zu beiden Elternteilen gleich gut ist.

Bleibt das Haus und der Kindesunterhalt. Vermutlich ist das Haus noch nicht abbezahlt? In diesem Fall kann man vereinbaren, dass du Betrag x monatlich an deinen Mann bezahlst. Quasi als eine Art Kindesunterhalt. Du musst aber nicht sofort eine riesige Summe hinlegen im ihn auszuzahlen. Und bei diesem Modell muss man das Haus auch nicht verkaufen. Ich würde etwa so in diese Richtung versuchen zu verhandeln.

Ach ja. Bei einem reinen Wechselmodell muss im Prinzip keiner Kindes-Unterhalt an den anderen zahlen. Da werden nur Einkommensunterschiede mit berücksichtigt. Auch das spricht am Ende für ein Wechselmodell.
 
Danke! Dazu noch zwei Rückfragen:
1.
Ich sehe es auch so, allerdings fragt dann mein Ex-Mann:
Warum ist es nicht vernünftiger, wenn er und die Neue samt Kind im Haus wohnen?
Sein Argument: Die wären dann zu viert und mit zwei zahlungsfähigen Erwachsenen, die sich auch die Arbeit im Haus teilen können.
Ich wäre mit den Kinder nur zu dritt und er meint, das sei doch Platzverschwendung in einem 140 qm-Haus und außerdem zu teuer und zu viel Arbeit für mich. Letztere zwei Punkte könnten stimmen, je nachdem, wie viel ich ihm zahlen müsste.
Es ist rein pragmatisch was dran, emotional nehme ich aber an, dass es für die Kinder stabiler ist, wenn in ihrem Zuhause nicht plötzlich die Neue und deren Kind mit wohnen.
2. Er möchte gern viel Abstand allmählich und daher auch nicht mehr den gemeinsamen Hausbesitz. Sprich: Er will, dass der, der auszieht aus dem Haus komplett raus kommt, auch aus dem Darlehen. Das hieße, ich müsste ca. 1000 Euro monatlich für das Darlehen plus Summe x Abfindung für das Haus an ihn zahlen - das könnte ich wohl nicht.
 
Es ist rein pragmatisch was dran, emotional nehme ich aber an, dass es für die Kinder stabiler ist, wenn in ihrem Zuhause nicht plötzlich die Neue und deren Kind mit wohnen.
Eben. Danke, dass Du selber es im Grunde einsiehst, dass er Recht hat. Jetzt stehen Dir nur noch Deine Gefühle im Weg. Was völlig ok und für jeden nachvollziehbar ist. Aber Deine Emotionen sollten nicht Dein Handeln bestimmen, sondern das, was objektiv das Beste für die Kinder und was praktisch umsetzbar ist.


Er möchte gern viel Abstand allmählich und daher auch nicht mehr den gemeinsamen Hausbesitz.
Das ist sehr vernünftig. Euer bisheriges Konstrukt konnte nur eine Übergangslösung sein.


Er will, dass der, der auszieht aus dem Haus komplett raus kommt, auch aus dem Darlehen.
Das ist ebenso mehr als vernünftig.


Das hieße, ich müsste ca. 1000 Euro monatlich für das Darlehen plus Summe x Abfindung für das Haus an ihn zahlen - das könnte ich wohl nicht.
Und deswegen ist es doch viel logischer, dass er in dem Haus bleibt.
 
Ob einer aus dem Darlehen rauskommt, also einer alleine das zahlt, entscheidet die Bank. Es wäre sinnvoll, vieleicht an diesem Punkt anzufangen. 2 Darlehensnehmer sind für die Bank immer besser als einer, wenn die nicht mitmachen ist die alleinige Hausübernahme sowieso erledigt.

Dann kann man das Haus noch verkaufen. Allerdings entscheidet auch da die Bank, ob das geht oder nicht. Der neue Käufer muss ja den Kredit übernehmen. Das klappt nur, wenn der Verkauf einen deutlichen Gewinn abwirft. Ist der Erlös geringer als der Hauswert, sinkt ja auch die Sicherheit der Bank in Form der Immobilie.

Es ist viel besser, wenn einer da drin wohnt und dann intern die Kosten des gemeinsamen Eigentums aufgeteilt werden.

Und dann: bei einer Scheidung kann auch der Zugewinn in der Ehe verteilt werden. Also hier eine mögliche Wertsteigerung des Hauses. Davon gehört dir die Hälfte! Du solltest das mit einem Anwalt besprechen, denn hier kann es um viel Geld gehen. Fang vieleicht mir der Immobilie an, dann sind ein paar Optionen vieleicht sowieso vom Tisch.
 
Haus hin und Haus her - ja die Kinder kennen das Haus und es ist sicher toll ein Haus zu haben.
Ob sie es allerdings noch so schön finden, wenn da eine Neue antanzt mit Anhang , wage ich zu bezweifeln.

Eine Frau, die dein Noch-Mann gerade erst kennengelernt hat, direkt mit dem Kind einziehen zu lassen, halte ich für überstürzt und verantwortungslos.

Wie sähe es denn aus, wenn ihr das Haus einfach komplett verkauft den Erlös teilt und derjenige bei dem die Kind bleiben wollen, diese eben mitnimmt oder ein Wechselmodell findet statt?

Ich fände nichts dagegen einzuwenden, wenn die neue Freundin deines Mannes schon längere Zeit seine Freundin wäre, deine Kinder sie gut kennen und mögen würden und ebenso ihr Kind.

Aber mehr oder weniger eine wildfremde einziehen so lassen - no way....

Und was passiert wenn sie sich trennt, weil sie seine Körperhygiene auch nicht so dufte findet und seine Spielsucht usw.? Kann er sich das Haus dann alleine leisten? Und wo blieben dann die Kinder wenn er Vollzeit arbeitet? Wäre mir alles zu ungrün.....
 
Auch dein Ex Mann sucht nur jemanden der mit ihm die finanzielle Belastung trägt und ihm den Haushalt macht, ob das groß was mit Liebe zu tun hat, ist fraglich. Ist halt ziemlich praktisch.
Er tauscht die Frauen aus.

Und ob er seine schlampige Verhaltensweise auf Dauer ablegen kann ist ebenso fraglich, die Neue hat bisher ja nur sein Sonntagsgesicht kennengelernt und nicht sein Alltagsgesicht.
Kommt auch drauf an wie dringend auch die Neue einen Partner sucht um versorgt zu sein und um unterzukommen und ob sie wirklich Lust hat Haushälterin zu sein und sich um anderer Leute Kinder zu kümmern.

Dein Ex kann ja viel erzählen wenn der Tag lang ist, die Realität kann ja ganz anders aussehen.

Selbst wenn die Kinder beim Vater im Haus wohnen bleiben, hat das nichts zu heißen, mein Sohn ist auch schon zu seinem Vater gezogen, weil er meinte dort ist es toller und dann war es ihm nach einer Weile zu stressig mit den kleinen Schwestern und seinem Vater, so dass er wieder zu uns gezogen ist.

Das ist nicht in Stein gemeißelt und wenn es bei Papa nicht läuft dann kann es gut sein, das die Kids ruckzuck da raus sind.
Du solltest ihnen auf jeden Fall, eine Tür offen lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, er meint, er würde das dann schon hinbekommen und seine Freundin würde ihn dann ja auch unterstützen.
Es ist hier schwierig mit Wohnungen - Neubaugebiet ... also so richtig nah dran ,für die Kinder fußläufig, gibt es kaum was.
Ich fürchte halt, dass die Kinder im Haus bleiben wollen, auch wegen ihrer Freunde, die fußläufig wohnen. Das gönne ich ihnen auch von Herzen.
Nur wenn mein Ex dann das Haus bekommt mit seiner Neuen und ich eine Wohnung, dann werden sie vermutlich lieber bei ihm bleiben, einfach wegen des vertrauten Umfelds und weil sie an uns beide gleich stark gebunden sind. Klar könnte ich auch auf Wechselmodell bestehen, aber vermutlich wären sie dann zumindest wohntechnisch erstmal nicht gern bei mir.
Und ich stelle es mir so furchtbar für sie vor, wenn dann auf einmal eine andere Frau mit ihrem Kind mit im Haus wohnt, Zimmer verändert werden usw. ... oder meint ihr, das muss gar nicht so schlimm sein?
Mit der Freundin die man gerade mal paar Wochen kennt zu argumentieren ist schon schwach. Und ob die so scharf drauf ist sich um fremde Kinder zu kümmern?

Und er muss das mit den Kindern auch ohne Frau an der Seite im Alltag gebacken bekommen. Da kann er jetzt doch gleich mal üben 😉 Es gibt keine Garantie dafür, dass er stets eine Partnerin hat die sich um die Kids und den Haushalt kümmert.

In meinen Augen solltet ihr euch erst einmal überlegen wie das mit dem Haus weiter geht/gehen kann. Anwälte können euch da sicher weiterhelfen.
Du kannst es Dir alleine nicht leisten mit einer Teilzeitstelle das Haus zu halten. Wie sieht es bei Dir denn aus mit Vollzeit? Oder die Stundenzahl nach und nach erhöhen? So klein sind die Kinder ja nun nicht mehr.
 

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