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Traum vom Leben als Aussteiger

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Ich denke, man könnte auch einfach nach Japan umziehen. Wäre auch eine gewisse Form von Wildnis. Immerhin gibt es dort etwa 25.000 Love Hotels. Mein persönlicher Favorit ist ja Kuala Lumpur, aber das ist Geschmackssache.
 
Was das gesundheitliche angeht: Ich denke du solltest dir klar sein dass die Lebenserwartung in Sibirien ca. 20 Jahre geringer ist als in Deutschland. Als Komplettaussteiger sogar noch deutlich weniger. Tollwut, Typhus, Diabetes, Lungenentzündung und andere lebensbedrohliche Sachen solltest du besser nicht bekommen. Denn selbst wenn du ein Krankenhaus erreichst hast du keine Krankenversicherung.
 
Ich denke, das Motto ist: Ein Leben für ein Leben.

Dabei kommt es dann nicht wirklich darauf an, wie lange man lebt, oder an welcher Krankheit man stirbt.
 
Was das gesundheitliche angeht: Ich denke du solltest dir klar sein dass die Lebenserwartung in Sibirien ca. 20 Jahre geringer ist als in Deutschland. Als Komplettaussteiger sogar noch deutlich weniger. Tollwut, Typhus, Diabetes, Lungenentzündung und andere lebensbedrohliche Sachen solltest du besser nicht bekommen. Denn selbst wenn du ein Krankenhaus erreichst hast du keine Krankenversicherung.

Mir sind 20 bis 30 intensive Lebensjahre im größtenteils menschenleeren Sibirien mehr wert,als 50 bis 60 zähe Lebensjahre hier im öden Deutschland,die ich größtenteils mit langweiliger Arbeit abdecken muss,damit ich im Rentenalter dem Hungertod entgehe.Das Risiko an einer schmerzhaften Infektion zu sterben,nehmen ich dabei gerne in Kauf.Auch wenn das im schlimmsten Fall bedeutet,noch lange vor sich hinzukrepieren bis man ins Grass beißt.
Vielleicht wird dann irgendjemand,der vielleicht zufällig auf lange Wanderschaft ist,meine knöchernen,abgenagten Überreste irgendwo mitten im Wald finden und sich,am Kopf kratzend,fragen,wie diese menschlichen Überbleibsel hierhergekommen sind.

~MrHokusPokus
 
Was das gesundheitliche angeht: Ich denke du solltest dir klar sein dass die Lebenserwartung in Sibirien ca. 20 Jahre geringer ist als in Deutschland. Als Komplettaussteiger sogar noch deutlich weniger. Tollwut, Typhus, Diabetes, Lungenentzündung und andere lebensbedrohliche Sachen solltest du besser nicht bekommen. Denn selbst wenn du ein Krankenhaus erreichst hast du keine Krankenversicherung.


Gegen Typhus und Tollwut kann man sich impfen lassen, gegen Lungenentzündung kann man sich schützen, Diabetes tja das ist dann Pech, denn es wird dir keiner Insulin geben ohne KK.
Aber wenn alle so denken nach dem Motto was wäre wenn gäbe es keine Menschen die gegen den Mainstream schwimmen.
Dennoch ein Komplettausstieg will wohl bedacht und gut geplant sein und es sollte einen Plan B geben im Falle des scheiterns.
 
Was ich mich immer frage ist, warum man für so ein Vorhaben Deutschland verlassen muss?


Ich selbst lebe mitten im Wald und wenn ich nicht von mir aus soziale Kontakte wollen würde, hätte ich keine. Okay, beim Einkaufen sieht man ab und an mal Menschen (wenn man eine gute Uhrzeit wählt, sind die Menschenmassen sehr einschränkbar), aber ansonsten kann man doch auch hier ganz gut als Aussteiger leben. Es muss ja nicht immer gleich ein totaler Verzicht auf alles sein, nur wenn man Menschen oder die Gesellschaft nicht mag. Zur Not ist immer alles vor Ort.
 
Was ich mich immer frage ist, warum man für so ein Vorhaben Deutschland verlassen muss?

Man ist in Deutschland immer an die Behörden gebunden.Alles unterliegt irgendwelchen komplizierten Regelungen und Gesetzen.In Sibirien gibt es so etwas nicht (zumindest in dem Teil,in dem ich leben wollen würde).Das ist für mich die absolute Freiheit.Im Gegensatz zu hier,wo ich mich bestenfalls zwischen Angebot X,Y oder Z entscheiden darf.

Ich kann hier nicht einfach Land bewirtschaften,um mich autark ernähren zu können.Genauso wenig ist es mir erlaubt die nötige Menge Holz zu fällen,um eigenständig ein Hütte zu errichten.Ich bräuchte für jede Unternehmung eine (meist schwer anzuschaffende) Genehmigung,sofern es überhaupt möglich ist.Das hat leider nichts mit meiner Vorstellung von "Überleben" zu tun.Und von Abgeschiedenheit in der Wildnis (die hier keinesfalls existiert) ist sowieso keine Rede.

In dem Forst (4500 ha) in meiner Nähe,ist es mir noch nicht einmal gestattet,mich nachts außerhalb der Wege zu bewegen,geschweige denn zu nächtigen.Ein kleines Feuer entfachen,darf ich ebenfalls nicht...

[...], aber ansonsten kann man doch auch hier ganz gut als Aussteiger leben.

Ich könnte auch ungestört von zu hause aus arbeiten,mein Essen ohne Probleme liefern lassen,meine Freizeit uneingeschränkt in Videospiele investieren und nie wieder die Bude verlassen.Dann wäre ich auch der perfekte,urbane Aussteiger.Aber das schwebt mir keineswegs vor.

~MrHokusPokus
 
Zuletzt bearbeitet:
Häuschen bauen, Feuerchen machen, wahrscheinlich auch Fische fangen und Tiere jagen... wenn nur ein Bruchteil aller Deutschen von ca. 80 Millionen, sagen wir ein Viertel, also 20 Millionen, genauso als Aussteiger leben möchte, dann gäbe es in kürzester Zeit in Deutschland keine Wälder, keine Fische und andere Tiere mehr. Woraus sich schon der Sinn der ganzen bürokratischen Einschränkungen und Verbote in D. ergibt, denn je mehr Menschen es gibt, um so mehr Rücksicht müssen sie aufeinander und auf die natürlichen Grundlagen nehmen. Und umgekehrt, je mehr Quadratkilometer unberührte Natur pro Nase zur Verfügung stehen, um so eher können ein paar einzelne Hanseln sich ihren Traum vom Totalaussteiger erfüllen. Wenn aber heute alle soundsoviel Millionen Russen und vielleicht noch ein paar Millionen von ihren Nachbarn (Chinesen) den Drang "zurück zur Natur" kriegen täten, wäre Sibirien in Nullkommanix ebenso überlaufen, und binnen kurzem täte dort kein Baum mehr stehen, weil jeder einzelne Aussteiger gern sein eigenes Häuschen bauen und sein eigenes Feuerchen machen möchte. Es ist und bleibt (hoffentlich) immer nur der Traum einiger weniger, die für seine Erfüllung dorthin gehen müssen, wo noch genug Platz ist - mangels Menschen.
 
Häuschen bauen, Feuerchen machen, wahrscheinlich auch Fische fangen und Tiere jagen... wenn nur ein Bruchteil aller Deutschen von ca. 80 Millionen, sagen wir ein Viertel, also 20 Millionen, genauso als Aussteiger leben möchte, dann gäbe es in kürzester Zeit in Deutschland keine Wälder, keine Fische und andere Tiere mehr. Woraus sich schon der Sinn der ganzen bürokratischen Einschränkungen und Verbote in D. ergibt, denn je mehr Menschen es gibt, um so mehr Rücksicht müssen sie aufeinander und auf die natürlichen Grundlagen nehmen. Und umgekehrt, je mehr Quadratkilometer unberührte Natur pro Nase zur Verfügung stehen, um so eher können ein paar einzelne Hanseln sich ihren Traum vom Totalaussteiger erfüllen. Wenn aber heute alle soundsoviel Millionen Russen und vielleicht noch ein paar Millionen von ihren Nachbarn (Chinesen) den Drang "zurück zur Natur" kriegen täten, wäre Sibirien in Nullkommanix ebenso überlaufen, und binnen kurzem täte dort kein Baum mehr stehen, weil jeder einzelne Aussteiger gern sein eigenes Häuschen bauen und sein eigenes Feuerchen machen möchte. Es ist und bleibt (hoffentlich) immer nur der Traum einiger weniger, die für seine Erfüllung dorthin gehen müssen, wo noch genug Platz ist - mangels Menschen.


Deine Argumentation warum man es nicht machen sollte ist mit Verlaub Blödsinn.
Es gab eine Zeit (auch in Deutschland) da gab es Gärten in Großstädten in Hinterhöfen und auf Dächern sogar Schweine wurden in der Stadt gehalten.
Einen Totalausstieg wie auch ich ihn geplant hatte (nicht in der BRD) vollziehen ohnehin nur die wenigsten weil die meisten gar nicht dazu in der Lage sind.
Deutschland ist durchbürokratisiert bis zum erbrechen, zudem gehört alles an Wald und Feld irgendwem zudem ist alles irgendwie glatt gebügelt solle heißen es gibt keine echte Wildnis mehr und auch an jagdbarem mangelt es zudem sind Bäche und Flüsse meistens verunreinigt.

In Europa aber gibt es genug Möglichkeiten in den Tiefen der auch wilden Wälder auf ewig zu verschwinden zb. auf dem Balkan oder Skandinavien, dort gibt es auch genug an Wild und keiner fragt was du machst.

Hier in der BRD ist dies zwar auch möglich aber das Risiko der Entdeckung ist ebenso hoch wie die Gefahr Schnupfen zu bekommen.
 
Deutschland ist durchbürokratisiert bis zum erbrechen, zudem gehört alles an Wald und Feld irgendwem zudem ist alles irgendwie glatt gebügelt solle heißen es gibt keine echte Wildnis mehr und auch an jagdbarem mangelt es zudem sind Bäche und Flüsse meistens verunreinigt.

Hier in Deutschland ist es eher ein Kampf gegen den Staat als gegen die raue Wildnis.Hier "aussteigen" zu wollen,ist meines Erachtens,absolut unmöglich.Es sei denn,man gräbt sich vielleicht eine unterirdische Höhle im Wald aus,dessen Eingang man gut mit dichtem Grünzeug tarnt und ausschließlich nur nachts verlässt,um Essbares zu suchen.
Wer wirklich ungestört und ohne menschliche Einflüsse leben möchte,muss raus aus aus diesem Land und sich,wie schon von Shorn erwähnt,irgendwo in Skandinavien,den Karpaten oder halt Sibirien ein ruhiges Plätzchen suchen.
Solange man nicht anfängt,durch unüberlegtes Handeln die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken,wird es dort absolut niemanden interessieren,ob irgendjemand im Wald versucht zu überleben.
Es ist schon in einer gewissen Weise traurig,wie sich unserer Gesellschaft immer weiter von der Natur entfernt.Werden unsere Kindeskinder überhaupt wissen,was wildlebende Tiere sind und wie diese aussehen?

~MrHokusPokus
 
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