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Traum vom Leben als Aussteiger

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An ein MG hatte ich auch nicht gedacht, das wäre nicht nur illegal sondern auch maßlos übertrieben.
Eine gute Zieloptik kostet mehrere tausend Euro.
Das Zielfernrohr meines Gewehres beim Bund zb kostete damals 25.000 Mark, sehr gute baut zb, die Fa. Nikon oder Bushmaster und andere.

Ich hatte das gleiche vor wie du aus so vielen Gründen, man ist frei und irgendwie auch unabhängig, aber wird man auch glücklich, denn wenn nicht gibt es vielleicht kein zurück mehr.+
Du solltest eines bedenken nur wenn du wirklich glücklich bist mit deiner Entscheidung und es dir dein Vorhaben gelingt hast du eine Chance auch lange zu leben.

Frei und Unabhängig wollen viele sein für die meisten aber bleibt es ein Traum.
Ich bin mit meiner momentanen Lebenssituation glücklich, ich wohne schön, habe eine liebe Partnerin und kann mir demnächst einen lang gehegten Wunsch erfüllen, auch dies ist eine Form des Frei seins.
Die Menschen machen mir Angst bis heuten darum wollte ich wenn man so will vor ihnen fliehen so wie du denn im Prinzip ist es eine Flucht, aber bedenke eines, seine Probleme nimmt man immer mit egal wohin du gehst.
 
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Ich hatte das gleiche vor wie du aus so vielen Gründen, man ist frei und irgendwie auch unabhängig, aber wird man auch glücklich, denn wenn nicht gibt es vielleicht kein zurück mehr.

Kann ich nachvollziehen.Für jemanden,der fünf oder zehn Jahre ununterbrochen in der Wildnis verbringt,wäre eine Integration in den Arbeitsmarkt unvorstellbar.Man wäre der Gesellschaft und seinen Vorschriften viel zu verfremdet (sollte man nach so langer Zeit der Einsamkeit überhaupt noch eine Sprache verständlich beherrschen).Andererseits ist es auch unmöglich unter solchen Bedingungen eine Familie zu gründen.Ich würde es keiner Frau zumuten,sich mit mir durch diesen anstregenden Alltag über Jahre hinweg durchzukämpfen,sofern überhaupt irgendeine dafür Interesse zeigen würde.Geschweige denn mit einem heranwachsenden Kind.Man verschwindet und lässt alles zurück.Nur noch ein paar eindrückliche Erinnerung werden von dieser Person zurückbleiben und die eigene Blutlinie stirb in dem Moment aus,in der man sich dazu entschieden hat,der Gesellschaft endgültig den Rücken zuzukehren.Und dann gerät man vollends in Vergessenheit.Die Jahre schreiten voran,bis niemand mehr etwas von deiner Existenz weiß (oder jeder,der dich kannte,glaubt das du schon längst gestorben wärst) und letzten Endes wird keiner dein Ableben zur Kenntnis nehmen.Man lebte,auch noch in den letzten Momenten,nur noch für sich.
So in etwa stelle ich mir den Prozess des "Ausscheidens" aus diesem System vor.

Mag vielleicht etwas duster klingen,aber ich könnte mich damit abfinden,vielleicht irgendwann ein seltsames Fossil in der Wildnis abzugeben,wenn in der zukünftigen Geschichtsforschung weitestgehend bekannt sein wird,dass der Mensch im 21. Jahrhundert zu Massen in die Stadt umgesiedelt ist.

Ich bin mit meiner momentanen Lebenssituation glücklich, ich wohne schön, habe eine liebe Partnerin und kann mir demnächst einen lang gehegten Wunsch erfüllen, auch dies ist eine Form des Frei seins.

Das freut mich für dich.Dann hast doch noch in Deutschland Freude und eine schönen Grund zum bleiben finden können 🙂.
Vielleicht wird mich das Gleiche irgendwann auch zum Hierbleiben bewegen (auch wenn ich dem keiner hohen Wahrscheinlichkeit bemesse).

~MrHokusPokus
 
Zuletzt bearbeitet:
Also mein langfristiger Plan ist, mal nach Rumänien aus zu wandern.
Das Land passt besser für mich als D.
Ich habe auch Ostdeutschland überlegt.
Gibt ja einige verlassene oder fast verlassene Dörfer da - ist doch super. 😀
Einen richtigen Tapetenwechsel find ich aber besser.
Auch gibts da noch viele Leute die Aussteigermäßig leben ohne in diesen Hippie "wir haben uns alle Lieb und fassen uns an die Hände, freie liebe mit allen usw." Zeug zu verfallen.
Nicht, dass ich was gegen solche Leute hätte, das ist mir aber immer etwas unheimlich. 😀

Und eine vernünftige Kuhmmunity die nicht so "furchtbar" spirituell ist, findet man in D schlecht.
Auch solche Neu-Aussteiger aus der Stadt, finde ich oft anstrengend. Ohne erstmal über jeden Mist zu diskutieren und nen Master Plan zu zeichnen geht da nix. Ist mir dann wieder zu langweilig...

Optimal wäre in etwas Abstand von rumänischen Bauern/Aussteigern.
Da kann man mal vorbei schauen, tauscht sich aus und geht wieder - so muss das...

LG
 
Kann ich nachvollziehen.Für jemanden,der fünf oder zehn Jahre ununterbrochen in der Wildnis verbringt,wäre eine Integration in den Arbeitsmarkt unvorstellbar.Man wäre der Gesellschaft und seinen Vorschriften viel zu verfremdet (sollte man nach so langer Zeit der Einsamkeit überhaupt noch eine Sprache verständlich beherrschen).Andererseits ist es auch unmöglich unter solchen Bedingungen eine Familie zu gründen.Ich würde es keiner Frau zumuten,sich mit mir durch diesen anstregenden Alltag über Jahre hinweg durchzukämpfen,sofern überhaupt irgendeine dafür Interesse zeigen würde.Geschweige denn mit einem heranwachsenden Kind.Man verschwindet und lässt alles zurück.Nur noch ein paar eindrückliche Erinnerung werden von dieser Person zurückbleiben und die eigene Blutlinie stirb in dem Moment aus,in der man sich dazu entschieden hat,der Gesellschaft endgültig den Rücken zuzukehren.Und dann gerät man vollends in Vergessenheit.Die Jahre schreiten voran,bis niemand mehr etwas von deiner Existenz weiß (oder jeder,der dich kannte,glaubt das du schon längst gestorben wärst) und letzten Endes wird keiner dein Ableben zur Kenntnis nehmen.Man lebte,auch noch in den letzten Momenten,nur noch für sich.
So in etwa stelle ich mir den Prozess des "Ausscheidens" aus diesem System vor.

Mag vielleicht etwas duster klingen,aber ich könnte mich damit abfinden,vielleicht irgendwann ein seltsames Fossil in der Wildnis abzugeben,wenn in der zukünftigen Geschichtsforschung weitestgehend bekannt sein wird,dass der Mensch im 21. Jahrhundert zu Massen in die Stadt umgesiedelt ist.



Das freut mich für dich.Dann hast doch noch in Deutschland Freude und eine schönen Grund zum bleiben finden können 🙂.
Vielleicht wird mich das Gleiche irgendwann auch zum Hierbleiben bewegen (auch wenn ich dem keiner hohen Wahrscheinlichkeit bemesse).

~MrHokusPokus


Ich weiß nicht ob du das ein oder andere Thema von mir gelesen hast, aber wenn doch dann weißt du warum ich mich von der Zivilisation abwenden wollte, das ich es nicht tat liegt an einer Userin die mittlerweile meine Partnerin ist.
Nur ihr ist es zu verdanken das ich noch hier bin, außer ihr würde mich im RL keiner vermissen.

Mein Ziel sollte Afrika sein, meine Ausrüstung habe ich immer noch, man weiß ja nie was kommt.
Ich würde dort leben können, die Fähigkeiten dazu erlernte ich während einer Ausbildung bei der Bundeswehr, einiges lernte ich mir auch selber.
Mit Einsamkeit habe ich kein Problem, ich bin gerne alleine genieße jede Minute in den umliegenden Wäldern.

Man sagt das wer länger als ein Jahr nicht mehr unter anderen Menschen war anfängt bestimmte Fähigkeiten abzubauen, bei längeren Aufenthalten verliert er wahrscheinlich auch die Sprache, ich glaube man würde sich vor Menschen allgemein ängstigen.
Auf der anderen Seite stelle ich mir ein Leben fernab von allem auch sehr erfüllend vor in gewisser Weise, Fauna und Flora entschädigen doch für so vieles für mich persönlich ist die Stille die einen umgibt das schönste.

Mit den meisten Menschen habe ich ich nur schlechte Erfahrungen gemacht, sie machen mir Angst bis heute, daher lebe ich schon sehr lange sehr zurück gezogen, mein Glück das meine Freundin auch die Ruhe liebt.
 
Also mein langfristiger Plan ist, mal nach Rumänien aus zu wandern.
Das Land passt besser für mich als D.
Ich habe auch Ostdeutschland überlegt.
Gibt ja einige verlassene oder fast verlassene Dörfer da - ist doch super. 😀
Einen richtigen Tapetenwechsel find ich aber besser.
Auch gibts da noch viele Leute die Aussteigermäßig leben ohne in diesen Hippie "wir haben uns alle Lieb und fassen uns an die Hände, freie liebe mit allen usw." Zeug zu verfallen.
Nicht, dass ich was gegen solche Leute hätte, das ist mir aber immer etwas unheimlich. 😀

Und eine vernünftige Kuhmmunity die nicht so "furchtbar" spirituell ist, findet man in D schlecht.
Auch solche Neu-Aussteiger aus der Stadt, finde ich oft anstrengend. Ohne erstmal über jeden Mist zu diskutieren und nen Master Plan zu zeichnen geht da nix. Ist mir dann wieder zu langweilig...

Optimal wäre in etwas Abstand von rumänischen Bauern/Aussteigern.
Da kann man mal vorbei schauen, tauscht sich aus und geht wieder - so muss das...

LG


Rumänien wäre mir zu überlaufen zu verdreckt und je nach Gegend auch zu gefährlich, da wäre mir Afrika lieber.
 
Rumänien wäre mir zu überlaufen zu verdreckt und je nach Gegend auch zu gefährlich, da wäre mir Afrika lieber.

Geschmäcker sind wohl verschieden.
Ich finde es da super schön und auch noch viel unberührte Natur.

Afrika käme mir überhaupt nicht in die Tüte, eher würde ich mit ein Gummiboot nach Grönland paddeln.😉😀

Eine kleine offizielle Hütte in der Nähe eines kleinen Dorfes tuts auch...
Brauch sogar Straßenanbindung, sonst kann ich keine Kohlen verdienen...

LG
 
Also mein langfristiger Plan ist, mal nach Rumänien aus zu wandern.

Dann kannst du mal bei den Huzulen vorbeischauen,ein in den Karpaten heimisches Bergvolk.Dazu habe ich letztens eine sehr interessante Dokumentation gesehen.Es wird sich zwar nur mit dem Teil,der in der Ukraine heimisch ist,auseinandergesetzt,aber die Kultur ist auch in Rumänien die Selbe.Vielleicht möchtest du dich denen anschließen.Ich fand ihre Traditionen und vor allem ihre Musik äußerst interessant.

Auf der anderen Seite stelle ich mir ein Leben fernab von allem auch sehr erfüllend vor in gewisser Weise, Fauna und Flora entschädigen doch für so vieles für mich persönlich ist die Stille die einen umgibt das schönste.

Dem kann ich mich nur anschließen.Großstädte kann ich einfach nicht ertragen.Schon aus dem Grund,weil sie niemals zur Ruhe kommen.Immer muss etwas los sein und das erzeugt meistens unerträglichen Lärm.Solche konzentrierten Ansammlungen von Menschen auf engstem Raum,kann ich auf Dauer nicht verkraften.

Mit den meisten Menschen habe ich ich nur schlechte Erfahrungen gemacht, sie machen mir Angst bis heute [...]

Ich weiß nicht,ob mich einer meiner Freund vermissen und sich an die Zeit mit mir zurückerinnern würde.Ich halte meine Beziehungen immer auf einem gewissen Abstand.Wie ich schon bereits schrieb,würde ich schnell in Vergessenheit geraten.Vielleicht würde mein Name beim nächsten Treffen des Abiturjahrganges 2016 aufkommen und manche würden in die Runde fragen,was wohl aus dem Jungen geworden ist,der immer völlig vertieft mit einem Buch in der Hand in der Pausenhalle gesessen hat.Mehr als ein Achselzucken und einen grübelnden Gesichtsausdruck,würden sie wohl als Antwort nicht erhalten.Wenn es überhaupt jemanden geben sollte,dem meine Abwesenheit auffällt... mir fiel es immer schwer Leute zu finden,die meine Interessen geteilt haben und mit denen ich tiefgründigere Gespräche führen konnte,daher hat es Jahre gedauert bis ich einen Freundeskreis aufbauen konnte...

Und zur Afrika-Rumänien-Diskussion:

Kommt einfach mit nach Sibirien.Aufrund des Kontinentalklimas hat man sowohl brennend heiße Temperaturen im Sommer,als auch Bitterkalte im Winter 😉.

~MrHokusPokus
 
Kommt einfach mit nach Sibirien.Aufrund des Kontinentalklimas hat man sowohl brennend heiße Temperaturen im Sommer,als auch Bitterkalte im Winter 😉.


Nein danke, ich kuschel mich lieber beim Feuer in mein flauschiges Bettchen.
Bin doch ein Softie.
Schon schlimm genug, wenn es da ein paar Tage 30 Grad wird....😛

Und in Afrika wissen selbst die Krokodile , dass es zu warm ist für andere Aktivitäten, als nur im Wasser wie ein totes Stück Holz zu schwimmen.😀
 
Ich bin auch für das Auswandern. Hier in Deutschland ist kein Herz und keine Seele mehr. Nur noch wandelnde Roboter.
 
Ich bin auch für das Auswandern. Hier in Deutschland ist kein Herz und keine Seele mehr. Nur noch wandelnde Roboter.

Ich stelle mir die Zukunft noch viel schlimmer vor.Umhertrottende,leblose Menschen,die ihr Leben lang nur von einem kahlen Gebäude ins Nächste schleifen,den Großteil ihrer Zeit mit monotoner, anspruchsloser Arbeit verbringen,sich von der allgegenwärtigen Werbeindustrie beeinflussen lassen,wie sie gefälligst zu leben haben,das Wochenende wertlose Dinge einkaufen,die sie den Großteil ihre Tageszeit sowieso nie zu Gesicht bekommen werden, erschöpft und völlig lustlos abends ins Bett fallen,ihren nagenden Frust im Alkohol und sinnlosen Feiern ertränken und irgendwann im Bewusstsein sterben,nur als irgendein,auf Leistung getrimmter Arbeitssklave existiert zu haben.Mehr war man den meisten Menschen sowieso nie wert gewesen.Was bist du heute,wenn du nicht arbeiten kannst?Ein nutzloser Niemand,der gerade noch so das Mitleid seiner Mitmenschen erfahren darf,indem er staatliche Almosengelder zugeschnipst bekommt.

Wer ein selbstbestimmtes Leben ohne (menschliche) Einwirkung genießen möchte,muss in irgendeiner Art und Weise die Nabelschnur zwischen sich und dieser Gesellschaft trennen.Das ist aber bei weitem kein leichtes Unterfangen.

~MrHokusPokus
 
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