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Träume beeinflussen Tagesstimmung

Jaaaa, "Schlafen" und alles was damit zusammenhängt, ist ja nun mein grösstes Problem im Leben.............
Obwohl ich nun diese wirklich exorbitanten Schlafstörungen habe, träume ich auch sehr viel und bewusst.
Als ich neulich wieder meinen Freund davon erzählte, dass ich geträumt hätte, dass Gregor Gysi eine flammende Parteirede hielt, war er auch baff, wie man so wenig schlafen kann und dann auch noch in der wenigen Zeit soviel träumen.

Ich kenne schon das Gefühl, welches du beschreibst, Tulpe. Dennoch habe ich so viel mit der (Nicht)- Schlaferei an sich zu kämpfen, dass ich mich dagegen wehre, mich auch noch von Träumen über Gebühr runterziehen zu lassen. Man kann auch gegen solche negativen Gefühle steuern, da hat Dr.Rock nicht Unrecht.

Das was mich diesbezügl. mal nachhaltig richtig schlimm runtergezogen hat, war in meiner ganz, ganz verzweifelten Phase, wo ich wirklich fast überhaupt nicht mehr schlief und mir -ohne Sch...- der Gang zum Klo eine Anstrengung war. Da das in der Form niemand zu haben scheint, bin ich immer ein "Exot" was meine psychsomatische Störung betrifft, und die Allgemeineheit nicht allzu viel mit der Brisanz der Sache anfangen kann.

Ich träumte auf jeden Fall in einer ganz kurzen Schlafphase, wie ich einer Kollegin/Freundin unter Tränen sagte, dass ich keinen Ausweg mehr wüsste als Suizid.
Als ich aufwachte heulte ich Rotz und Wasser. Dann wiederholte sich dieser Traum kurz darauf und ich fühlte dabei nichts mehr, bzw. danach, war leer, apathisch, resignativ.

Das Ende vom Lied war ein 9 wöchiger Klinkaufenthalt. Ich träume sehr oft mit Bezug zum wahren Leben, aber eben auch viel skuriles, was ich überhaupt nicht einordnen kann. Vor Jahren war es ganz, ganz schlimm, ich hatte das Gefühl dass ich nur noch durch REM Phasen wandele. Ich raste von einem Traum in den nächsten - wohlgemerkt immer nur ganz kurze Schlafphasen lang. Ich war komplett überreizt oft noch davon -so als würde man einen Film nach den nächsten schauen. Komplette Reizüberflutung. Ich weiss noch wie mein damaliger Freund, der Arzt ist, meinte, wenn das so massiv ist, müsste ich mal zum CT........... aber das ist schon wieder "besser" geworden.

Ich weiss nicht ob Träume zuuu ernst genommen werden sollten. Sicher heisst es, dass der Mensch darin viel verarbeitet. Ich träume so viel Schwachsinn, wie z.B über Gregor Gysy, dass ich Träumen als solches nicht zu viel Bedeutung beimesse........

Es gibt ja auch das Sprichwort "Träume sind Schäume".........

Gruss
Nachtblume
 
Zuletzt bearbeitet:
Nachdem es ja die traurigen und schrecklichen Träume sind, die du gerne los wärst, weil sie deine Tagestimmung beieinflussen, wollte ich dir das sagen:


Nein, ich möchte nicht die Träume loswerden; auch nicht die schlechten und traurigen Träume. Sie gehören zu mir und manchmal wollen sie mir auch was sagen. Das ist schon in Ordnung.

Ich möchte mich nur besser abgrenzen können von Traum und Wirklichkeit.

Naja, ich bin dann halt wohl doch etwas hypersensibel und vielleicht auch nicht ganz normal (<----das bezieht sich jetzt auf die Tragweite mancher Träume, was ich hier noch nicht erwähnte....aber das nur mal nebenbei)
 
Verfolgt dich denn etwas, Tulpe?
LG L.


Was meinst Du damit? In meinen Träumen oder im realen Leben?
In meinen Träumen nicht, bzw. die Verfolgungsträume, die man so ab und zu mal hat, berühren mich nicht wirklich.

In meinem realen Leben verfolgt mich wohl die Frage, warum ich psychisch krank bin, denn es gibt nix, an was ich mich erinneren kann, das dafür verantwortlich kein könnte..... Aber das ist schon wieder ein anderes Thema (Ich sollte mal einen Thread eröffnen, den ich irgendwie schon länger vor mir herschiebe.....).

Vielleicht nehme ich ja bewußt meine Träume, um aus bestimmten Gründen leiden zu können? Oder ist das jetzt gerade zu philosophisch?
 
@QUOTE tulpe;1543531]
Vielleicht nehme ich ja bewußt meine Träume, um aus bestimmten Gründen leiden zu können? Oder ist das jetzt gerade zu philosophisch?[/QUOTE]

Hm, klingt etwas weit hergeholt, meinste nicht? Ich weiß ja nichts über dich, auch nicht, dass du psychisch krank bist, deshalb ist das für mich schwer einzuschätzen ....
Versuchst du denn, deine Probleme anzugehen und zu lösen? Dann wäre das doch schon mal das Wichtigste. Den Träumen würde ich dann nicht zuviel Bedeutung beimessen, sie werden vielleicht eines Tages nicht mehr sooo schlimm werden, wenn es dir an sich besser geht. Bis dahin versuche, ihnen nicht mehr Gewicht zu geben als sie es wert sind.
Lg L.
 
Man kann auch gegen solche negativen Gefühle steuern, da hat Dr.Rock nicht Unrecht.

Ich raste von einem Traum in den nächsten - wohlgemerkt immer nur ganz kurze Schlafphasen lang. Ich war komplett überreizt oft noch davon -so als würde man einen Film nach den nächsten schauen. Komplette Reizüberflutung.

Reizüberflutung spielt bei zuviel und schlecht träumen ganz sicher eine Rolle.


.
 
Ich träume manchmal von meiner Mutter und meiner Schwester...
Sie tuen dann total abartige Sachen... und wenn ich dann aufwache hasse ich sie abgrundtief, kann mich nicht in ihrer Nähe aufhalten und bin total gereizt, bis irgendwann die Erkenntnis durch sickert, dass das nur an einem Traum lag:mad:
 
Hey Tulpi,

mir gehts da oft ganz ähnlich wie dir. Ich bin dann zwar nicht unbeding schlecht gelaunt oder mitgenommen, aber irgendwie.... abwesend. Auch wenn ich nicht über den Traum bzw. die Träume nachdenke. Das tritt oft auch erst später auf, also nicht gleich nach dem Aufstehen. Oft erinnert mich im Laufe des Tage irgendwas an den Traum, der kommt mir wieder klarer in den Kopf und dieses "nebensichstehen" kommt.
Lustige Träume haben dafür ne positive Auswirkung auf die Stimmung, vor allem wenn man sie anderen erzählt und man gemeinsam lachen kann.
 
In meinem realen Leben verfolgt mich wohl die Frage, warum ich psychisch krank bin, denn es gibt nix, an was ich mich erinneren kann, das dafür verantwortlich kein könnte..... Aber das ist schon wieder ein anderes Thema (Ich sollte mal einen Thread eröffnen, den ich irgendwie schon länger vor mir herschiebe.....).

Auch das kenne ich nur zuuu gut......... allerdings weiss ich schon im Grunde warum, aber dennoch hätte ich viele Fragen........
Aber diese Frage wird vermutlich nie jemand gänzlich beantworten können, Tulpe. Ich weiss nicht ob ich schon zu viel Therapie gemacht habe: Aber irgendwann begreift man, dass diese innere Frage den Umstand nicht ändert. Die Antwort auf das Warum eigentlich gar nicht weiterhilft, so hart das klingen mag...

@Angelo : ja, da hast du Recht auch Reizbüberflutung kann zu geballten Träumen führen. Ich meinte es aber andersrum: Die viele Träumerei an sich, war für mich tootale Reizüberflutung. Wenn ein Traum den nächsten jagt, ist das wie als würde man zig Filme hintereinander schauen. Es prasselt ohne Ende auf einen ein und man kann nicht stoppen.

Liebe Grüsse
Nachtblume


 
Als ich neulich wieder meinen Freund davon erzählte, dass ich geträumt hätte, dass Gregor Gysi eine flammende Parteirede hielt, war er auch baff, wie man so wenig schlafen kann und dann auch noch in der wenigen Zeit soviel träumen.

Also wenn ich dein Freund wäre würde ich dich fragen, wie du allen ernstes von Gregor Gysi träumen kannst! 😉😀

Man kann auch gegen solche negativen Gefühle steuern, da hat Dr.Rock nicht Unrecht.

Man kann beispielsweise durch Achtsamkeitstraining seine Gedanken auf das konzentrieren, bei dem man gerade ist und was man gerade tut. Dadurch verringert man die Aufmerksamkeit auf störende Erlebnisse, Gedanken oder auch Träume. Ist eigentlich eine Konzentrations- bzw. Übungssache.

Ich weiss nicht ob Träume zuuu ernst genommen werden sollten. Sicher heisst es, dass der Mensch darin viel verarbeitet. Ich träume so viel Schwachsinn, wie z.B über Gregor Gysy, dass ich Träumen als solches nicht zu viel Bedeutung beimesse....

Die Deutung dieses Verarbeitungsprozesses ist eben das Schwierige – wie will man auch deuten und aufdröseln, was das Gehirn sich nachts „ausgedacht“ hat um die Erlebnisse des Tages bzw. der letzten Zeit zu „verarbeiten“? Und wer weiß, wie lange ein Erlebnis „aktuell“ bleibt um in einem Traum „Thema“ zu sein bzw. was man tun muss, um es zu beseitigen?

Ich hatte schon mindestens 4-5 Mal den Traum, das ich nachts im Dämmerlicht in einem Kohlewaggon sitze, der auf Schienen unter die Erde fährt, durch ein Loch mitten im dunklen Wald. Der Boden ist voller nasser Blätter und ich düse durch einen Tunnel mit weißen Wänden.

In einem Hohlraum hält der Waggon, ich steige aus und muss eine Aufgabe erledigen. Und zwar aus einem riesigen Berg Legosteine etwas bestimmtes bauen. Ich schaffe es, steige wieder in den Waggon und fahre in den nächsten Hohlraum, zur nächsten Aufgabe. Und da wache ich immer auf – den zweiten Hohlraum sehe ich daher nie.

Echt bekloppt. So was merke ich mir, weil es wie ein Film ist und mich auch nicht belastet. Sind es aber nur zusammenhanglose Bilder, kommt´s in den Mülleimer. 😉
 

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