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Totale Versagendepression - die Berufswelt als mein Feind

S

Stefanko

Gast
Ich erbitte ganz dringend um Hilfe. Habe eine schwere Depression wegen meinem beruflichen Werdegang. Ich sehe immer alle anderen besser als mich, denke sie haben mehr erreicht, verdienen viel mehr, sind angesehener als ich usw..Permament sind diese Gedanken in meinem Kopf, es darf in Gesellschaft schon gar niemand irgendwie auf was Berufliches zu sprechen kommen, sonst bin ich sofort down. Wenn ich lese dass Firma X einen Rekordumsatz eingefahren hat, alle Mitarbeiter noch ein I-Pad als Belohnung geschenkt bekommen + sonstige Zuwendungen, dann denke ich nur daran warum ich nicht ?

Habe mittlere Reife, Ausbildung und Betriebswirt. Trotzdem fühle ich mich wertlos, weil ich nichts besonderes erreicht und nur einen normalen Bürojob habe. Macht es überhaupt Sinn sich ständig mit welchen zu vergleichen die in entsprechenden Positionen sitzen und sicher sind ? Ich neige zum Zynismus auch unter Freunden, wenn ich nur ansatzweise höre dass sie irgendwie was "besonderes" machen wie Auslandssemester, Diplom etc....alle scheinen ihren roten Faden gefunden zu haben nur ich nicht.

Spüre gleichzeitig große Angst mir meine Freunde durch diese Unzufriedenheit zu vergraulen und habe ab und an sogar Suizid-Gedanken weil ich keinen Ausweg mehr sehe und mich selbst als Versager sehe. Als ob ich aus diesem "Versagens-loch" mit aller Gewalt herausmüsste um schnellstmöglich etwas zu erreichen. So wird mein täglicher Alltag wirklich zum Kampf, da ich mich schon auf gar nichts anderes mehr konzentrieren kann.

Bitte helft mir !!
 

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Selah

Aktives Mitglied
Vergleiche mit Anderen machen dann Sinn, wenn sie motivieren. Das ist bei Dir nicht der Fall. Jeder Vergleich zieht dich weiter runter. Ich meine...ein i-pad als "neidauslösender Faktor"? Das kanns nicht sein, oder?

Im Zweifel: Vergleich dich doch zur Abwechslung mal mit den vielen Leuten, die keinen ordentlichen Schulabschluss haben, die drei Ausbildungen geschmissen haben, die von Hartz IV leben. Wie sieht dein normales Leben dann im Vergleich aus?

Wenn Du von deinem Job gelangweilt bist, schau, ob du da was verändern kannst. Vielleicht eine berufliche Spezialisierung, eine Weiterbildung ect. Dann würdest Du deine Unzufriedenheit als "Motor" für eine Veränderung nutzen.

Es wird IMMER Menschen geben, die mehr Geld, mehr Status, mehr Erfolg haben. Das ist so. Da kann man sich drei Mal im Kreis drehen oder man lässt es bleiben. An den Fakten ändert es nichts. Du schwimmst im Mittelfeld. Das muss man nicht klasse finden, aber ein Grund für Versagensdepressionen ist es m.E. auch nicht.
 
S

Stefanko

Gast
Hallo Selah. Mir ist bewusst, dass ich mich im Mittelfeld bewege. Ich kann ja auch von dem Leben was ich momentan mache. Und sicherlich geht es vielen auch schlechter. Mein Umfeld aber hat dazu beigetragen, dass ich mich selbst immer als zu wenig einstufe, als ob ich einfach nicht den richtigen Weg finde und sogesehen wertlos bin.

Vermutlich ist es auch Wunschdenken, ein Gehalt > 4000 zu verdienen, wer hat das schon... Und dennoch es gibt sie eben, diese scheinbar perfekten Menschen, die den ultimativen Job schlechthin haben, Beziehungen geniesen, sich immer in einem gewissen angenehmen Umfeld bewegen etc..

Zu deiner Aussage: ich brauche kein IPAD, ich hab noch nicht einmal ein Smartphone. Es ist auch kein Neid weil andere mehr haben, sondern eher weil ICH PERSÖNLICH versagt habe (nach meiner Auffassung). Das ist zeitweise so schlimm, dass ich innerlich völlig unter Strom stehe um mit Gewalt etwas daran zu ändern zu wollen, weil ich ständig meine anderen ebenbürtig sein zu müssen. Meine Lebensqualität ist seither ziemlig im Keller. Es reicht wie gesagt aus, wenn nur ein Stichwort fällt und schon fängt es in meinem Kopf an zu spinnen wie hat der oder jener das erreicht, was verdient er wohl usw.... wie ein Zwang aus dem ich nicht rauskomme.

Würde mich freuen wenn du das als ernstes Problem ansehen würdest. Ich bin kein arroganter Schnösel aus dem der pure Neid spricht, vielmehr schwimme ich zwischen Zufrieden sein mit dem was man hat und dem ständigen Messen mit den Erfolgreichen. Ich hätte selber auch nie gedacht dass ich mit sowas mal Probleme kriegen könnte. Wenn ich mich in Gesellschaft befinde, in der nur top-studierte sitzen geht das fast schon gar nicht mehr weil ich mich verschließe und fast schon schäme dafür dass ich nur ganz normal arbeite.
 
R

riskol

Gast
[Hallo

das ist ja echt krass - Suizidgedanken weil man noch nicht den Durchbruch geschafft hat, das große Geld
zu verdienen.. Du hast Mittlere Reife, eine Lehre und bist - wie du sagst - Betriebswirt. Das ist doch eine ganze
Menge. Du hast einen Job und es liegt an dir, dich noch weiterzubilden oder einen beruflichen Neuanfang zu starten. Hast du in deinem Bekanntenkreis nur Überflieger? Dann solltest du dir andere Freunde suchen. Die Mehrzahl der Menschen hat nähmlich einen ganz normalen Job. Der Verdienst ist eher mäßig. Und trotzdem
können diese Menschen glücklich und zufrieden sein. Nur wenn man so denkt wie du, dann muß man ja permanent mit sich hadern. Diese schon krankhafte Einstellung hindert dich wohl auch daran, tatsächlich
durchzustarten. Um dich von deinen negativen Gedanken zu befreien, solltest du dich schnell in eine
Therapie begeben. Glück und Zufriedenheit sind nicht mit einem dicken Bankkonto zu erreichen. Was wirklich
wichtig ist im Leben hast du noch nicht wahrgenommen. denke ganz schnell um und freue dich, dass du lebst.
Denke positiv, dann wirst du auch etwas erreichen - auch wenn es nur zu einem mittelmäßigen Job reicht, in dem du dich aber wohlfühlst. Sei dir der Macht deiner Gedanken bewußt - verbanne das Negative - lass dir helfen, wenn du es nicht schaffst. Ich wünsche dir, dass sich dein Leben ändert - du hast es in der Hand.








HallQUOTE=Stefanko;1987512]Ich erbitte ganz dringend um Hilfe. Habe eine schwere Depression wegen meinem beruflichen Werdegang. Ich sehe immer alle anderen besser als mich, denke sie haben mehr erreicht, verdienen viel mehr, sind angesehener als ich usw..Permament sind diese Gedanken in meinem Kopf, es darf in Gesellschaft schon gar niemand irgendwie auf was Berufliches zu sprechen kommen, sonst bin ich sofort down. Wenn ich lese dass Firma X einen Rekordumsatz eingefahren hat, alle Mitarbeiter noch ein I-Pad als Belohnung geschenkt bekommen + sonstige Zuwendungen, dann denke ich nur daran warum ich nicht ?

Habe mittlere Reife, Ausbildung und Betriebswirt. Trotzdem fühle ich mich wertlos, weil ich nichts besonderes erreicht und nur einen normalen Bürojob habe. Macht es überhaupt Sinn sich ständig mit welchen zu vergleichen die in entsprechenden Positionen sitzen und sicher sind ? Ich neige zum Zynismus auch unter Freunden, wenn ich nur ansatzweise höre dass sie irgendwie was "besonderes" machen wie Auslandssemester, Diplom etc....alle scheinen ihren roten Faden gefunden zu haben nur ich nicht.

Spüre gleichzeitig große Angst mir meine Freunde durch diese Unzufriedenheit zu vergraulen und habe ab und an sogar Suizid-Gedanken weil ich keinen Ausweg mehr sehe und mich selbst als Versager sehe. Als ob ich aus diesem "Versagens-loch" mit aller Gewalt herausmüsste um schnellstmöglich etwas zu erreichen. So wird mein täglicher Alltag wirklich zum Kampf, da ich mich schon auf gar nichts anderes mehr konzentrieren kann.

Bitte helft mir !![/QUOTE]
 
S

Stefnanko

Gast
Hallo Riskol,

deine Worte haben mich sehr bewegt. Ich weiß dass es krank ist, aber wahrscheinlich hat mich mein Umfeld dazu gebracht, weil halt alle irgendwie besser sind als ich. So habe ich mich immer mehr (unnötigerweise) durch das Thema beherrschen lassen. Warum das so kam weiß ich nicht. Ich brauchte nur irgendwas mitzukriegen oder zu lesen und schon hab ich angefangen nachzuforschen wie machen das andere, was macht dieser, was macht jener...
Das Schlimme ist: früher wusste ich den Wert des Lebens durchaus zu schätzen und hatte gar nicht den Drang zur riesen Karriere.

Ich glaube nur auf eine Therapie muss man doch Monate warten oder? Bei mir ist es schon massiv dass ich zeitweise auch Agressionspotential aufweise. Helfen Antidepressiva ?
 
R

Riskol

Gast
Hallo Stefnanko,

es freut mich, dass ich dich etwas zum Nachdenken in die andere Richtung gebracht habe. Also in meinem Umfeld
sind sehr viele Menschen mit beruflichen Problemen. Es gibt da ganz hoffnungslose Fälle, wo z. T. wegen fortgeschrittenem Alter gar keine Chance mehr besteht, Fuß zu fassen. Ich kenne Studiumabbrecher, die mehrere
Minijobs haben und auch arbeitslose Akademiker. Wahrscheinlich siehst du die Realität nicht, wenn du behauptest,
alle anderen haben das große Los gezogen. Für dich ist es auf jeden Fall wichtig, zunächst aus dieser negativen Denkspirale herauszukommen. Antidespressiva könnten dir mal vorab helfen. Ich halte es aber für notwendig,
eine Gesprächstherapie aufzunehmen, denn nur dadurch kann sich bei dir langfristig etwas ändern. Du mußt dich selber lieben lernen und dich akzeptieren - auch mit deinen Schwächen. Ich bin mir sicher, wenn du ein anderes
Selbstbild von dir hast, kannst du auch mit Schwierigkeiten besser umgehen. Wenn du an deiner jetzigen Arbeitsstelle unzufrieden bist, dann suche dir eine neue Herausforderung. Es ist in der Tat so, dass die Wartezeit auf eine Therapie ca. 3 Monate beträgt. Aber du kannst auf jeden Fall schon mal ein Vorgespräch führen und allein schon die Tatsache, dass du an deinem Problem arbeitest, hilft dir vielleicht schon etwas weiter. Die Therapie kann dir helfen, die Dinge wieder ins rechte Licht zu rücken und somit kannst du durch ein neu gewonnenes Selbstbewußstsein neue Ziele in Angriff nehmen und so auf deine Weise erfolgreich sein.
Muss es denn unbedingt das große Geld sein????? Ich wünsche dir viel Glück und Durchhaltevermögen. Auf ein besseres Leben..... Machs gut
 
G

Gast

Gast
Soll ich dir was sagen? Ich fürchte, selbst wenn du ein Studium hättest, würde es dir nicht besser gehen.
Ich habe ein gutes Abitur, danach eine Ausbildung gemacht, diese auf 2 Jahr verkürzt, weil es nichts für mich war und beende jetzt meinen Bachelor. Alles was ich möchte, ist ein geregeltes Arbeitsleben zu haben. Ich möchte einen Beruf, vor dem ich keine Angst habe. Der mich fordert, aber nicht überfordert. Und darum beneide ich dich. Dass du das alles nebenher hinbekommen hast. Glaube mir, ein Studium hättest du auch geschafft. Es studieren heutzutage so viele....
Und dann kommt mir in den Sinn, dass wir auf ganz schön hohem Niveau jammern. Was wäre, wenn wir nicht in Deutschland sondern in Syrien leben würden. Da wären das Probleme, um die sich Menschen reißen würden. In dem ganzen Chaos, im Krieg, neben Toten und Verletzten.
Wir haben Essen, wir haben eine warme Wohnung, wir dürfen Reisen, haben Internet, alles eigentlich und sind doch nicht zufrieden. Schade eigentlich. Lass uns dran arbeiten! lg
 

benwilliam

Aktives Mitglied
Hallo Stefanko

ich verstehe dich nur zu gut.
Das Schlimme ist, egal wie viel man erreicht, es wird immer einen geben der mehr erreicht hat. Und wenn man das miese Gefühl nicht im Beruf hat so hat man das an anderen Stellen wie z.B. ein Anderer ist bereits verheiratet und hat Kinder oder hat ein Haus gebaut etc.
Dabei geht es, wie du selbst gesagt hast, nicht um Neid. Man gönnt es den anderen und es ist Ok das sie das alles erreicht haben. Man ist nur frustriert das man es selber nicht erreicht hat.

Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und stelle 2 Theorien auf, woran es liegen könnte:

1. Man ist gewohnt aus der Vergangenheit das vieles schief läuft, doch man hat sich da durchgekämpft und die meisten Probleme konnte man lösen. Man kann es aber selbst noch nicht so wirklich glauben das es jetzt einem gut gehen soll und man sucht förmlich nach neuen Problemen und notfalls macht man sich selber welche wo gar keine sind.

2. Man ist es gewohnt Druck aus dem Umfeld zu bekommen. Früher war es die Schule und/oder die Eltern. Jetzt wo man älter und selbständiger ist und man nicht mehr soviel Druck vom Umfeld erhält macht man sich den selber.

Vielleicht trifft ja eins davon auch auf dich zu (bei mir treffen beide zu :) )

Was mir persönlich hilft:
Man macht sich viele kleine Ziele, z.B.:
- man schafft es bis ende der Woche 5 km ohne pause zu joggen.
- das eine Level im Super Mario Bros endlich durchspielen.
- oder das eine Musikstück auf dem eigenen Musikinstrument fehlerfrei spielen.
- einen anderen Lieben Menschen überraschen.
- 10m weiter tauchen.
- 20 liegestütze
- etc.

wichtig dabei ist, das es realistische Ziele sind die man selbst auch wirklich erreicht und das man sich selbst als Maß nimmt und nicht die Anderen. (z.B: im Sinne eines spaßigen Wettkampfes gegen sich selbst)

Dadurch erlebst du endlich wieder eigene Erfolgserlebnisse (wenn auch nur kleine) und du gewinnst die Kontrolle über dich selbst zurück da DU die Aufgeben vorgibst und DU entscheidest was DU machst.

Gruß
ben
 

Selah

Aktives Mitglied
Ich auch nochmal;)

Ich nehme dein Problem durchaus ernst. Tut mir leid, wenn das anders rüberkam.
Es ist auch nicht so, dass ich deine Gedanken gar nicht nachvollziehen kann. Ich habe selber eine gewisse Neigung zu Perfektionismus/Strebertum/Druckaufbau ect., was mich vor drei Jahren fast an den Rand des Burnouts gebracht hat.

Das Problem ist, dass man diese Sache nur für sich selber/in sich selber auflösen kann. Eben weil es immer jemanden geben wird, der mehr darstellt, mehr verdient ect. Die Frage ist ja: Wann fühlt man sich gut? Was braucht man für eine gewisse innere Ausgeglichenheit? Warum baut man sich soviel Druck auf?

Du schreibst, Du schaust immer auf Andere, was aus denen geworden ist ect. Meinst Du, die interessieren sich auch für dich? Ich sage mal: nein. Womit haben sie dann Dein Interesse verdienst? Man gibt Menschen eine ungeheure Bedeutung durch so ein Denken. Eine Bedeutung, die sie eigentlich nicht verdient haben.

Naja...soweit nochmal ein paar Gedanken.

Zum Thema Antidepressiva: Ich weiß nicht so recht. Ich finde, man kann den Schlüssel zu solchen Problemen in sich selber finden. Medikamente überdecken das Problem nur bzw. lassen es für eine begrenzte Zeit nicht so schlimm erscheinen. Oft haben sie auch Nebenwirkungen. Ich wäre also skeptisch, was das angeht.
 
S

StefanKo

Gast
Hallo, ich möchte jetzt auf die 3 letzten Postings antworten:

zunächst freut es mich dass es nicht so rüberkommt als bin ich einfach nur neidisch. Es ist auch tatsächlich so, dass ich selber eigentlich gar nichts zu jammern hätte weil es mir im Vergleich zu vielen anderen bestimmt besser geht. Jemand sagte ja mal zu mir als ich mein Problem geäußert hatte "dir gehts doch wunderbar, woher kommt diese negative Energie"...

Aber jetzt kommt genau der Knackpunkt:

Gast schreibt z.B. er macht den Bachelor. Und schon springen die Rädchen in meinem Kopf wieder an. Ich bin zwar Betriebswirt, aber habe den ja nur an einer Abendschule gemacht, also nicht mal akademisch. Folglich komme ich mir im Vergleich mit ihm schon wieder weniger vor, da er ja was wesentlich anspruchsvolleres macht und damit dann auch erfolgreicher ist. Ich hatte auch früher nie Druck von den Eltern ich müsse dies oder das machen, meine Mutter sagt nur immer ich hätte vielleicht auch studieren sollen. Aber daher kommt es sicher nicht.

Wahrscheinlich hat Riskol recht, ich sehe die Realität überhaupt nicht mehr, ich denke tatsächlich, dass jeder andere das bessere Los gezogen hat, glücklicher und erfolgreicher ist. Und vermutlich bin ich gar nicht der Typ um Dr. Prof. zu werden. Es ist wirklich wie eine Teufelsspirale. Und ich verzweifle wirklich nur an mir selbst, nicht weil ich neidisch auf andere bin. Womöglich will ich jemand sein der ich vom Typ her gar nicht sein kann. Dann hinterfrage ich ständig was macht dieser was macht jener...

Jedenfalls darf man mir überhaupt nicht in Gesellschaft mit beruflichen Themen kommen, da gehe ich sofort auf Abwehrstellung, und mittlerweile merkt man das auch schon. Dann werde ich innerlich so wütend, dass ich irgendwas machen muss und dabei über die Stränge schlage, also mir wieder Ziele setze, die ich meine sofort und auf der Stelle erreichen zu müssen. Und das Schlimme ist, ich genüge mir selbst nie. Wenn andere sagen, hut ab dass du in 2 Jahren das mehrmals pro Woche abends durchgezogen hast, bin ich unzufrieden weil es ja "nur" eine Weiterbildung war und ich ja noch mehr hätte machen können. Ich finde keine Ruhe.

Das ist wirklich ganz schlimm sag ich euch. Und ich kann es nicht abstellen. Jeder Tag ist ein neuer Kampf gegen mich und meine imaginären Feinde da draußen, so doof sich das anhört. Und jeder Tag mit diesen Gedanken ist verschwendete Zeit. Manchmal denke ich sogar dass ich gar kein recht auf Freizeit etc. habe, weil ich nicht genügend leiste. Meine Freundin hat mir jetzt erstmals auch gesagt dass sich etwas ändern muss, da ich nur noch negativ bin, alles schlecht sehe und hadere.
 

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