K
krisenherd
Gast
Hey,
ich kann dir vorweg sagen, dass ich dein Problem kenne.
Mich plagen auch immer wieder solche Gedanken - zum Glück nur noch sehr selten - und ich kann dir wirklich nur raten, das Gespräch mit einer außenstehenden, qualifizierten Person zu suchen.
Das muss nicht sofort ein Psychiater bzw. Psychotherapeut oder Psychologe sein, wobei das schon sehr helfen kann.
Hast du vielleicht einen Hausarzt, der dich ein bisschen besser kennt, also bei dem du vielleicht schon häufiger warst? Sprich ihn mal auf deine Probleme an.
Ich hätte mich damals wohl auch nicht von mir aus getraut, aber irgendwie kam ich mit meinem Hausarzt, den ich zugegebener Maßen schon relativ lange kenne, ins Gespräch und war dann plötzlich einmal die Woche bei ihm, einfach nur, um mir mal alles von der Seele zu reden und auch um meine Gedanken und ähnliches unter Anleitung zu ordnen. Ich hab´ mich nur geärgert, dass ich nicht vorher den Mut hatte von mir aus und vor allem eher Hilfe zu suchen, denn letztlich ist wohl meine damalige Beziehung zumindest teilweise daran gescheitert, ich hab´ ein Studium geschmissen, etc. pp. Ich war übrigens vor besagtem Studium in einer ziemlich ähnlichen Situation wie du. Hatte eine abgeschlossene Ausbildung zum Betriebswirt hinter mir (wohlgemerkt auch kein Universitätsabschluss, sondern eine duale Ausbildung an einer Akademie) und kam beruflich nicht so wirklich in Fahrt, wie ich mir das vorgestellt hatte. Vor allem in der Hinsicht, dass auch ich mich immer mit Freunden verglichen habe und bei ihnen nur das Positive gesehen hab´.
Was Letzteres angeht habe ich übrigens sehr viel später gemerkt, dass nicht nur ich unzufrieden war bzw. Probleme hatte, sondern auch eine ganze Menge meiner Freunde. So einige von ihnen haben mir, mal hier mal da, irgendwann eröffnet, dass sie mich "beneideten" (in der Art, wie auch ich sie beneidet habe), weil ich mir halt nichts anmerken lassen habe...
Ich könnte jetzt noch so viel schreiben, aber das wäre ziemlich unsortiert. ;-)
Lange Rede kurzer Sinn: Glaub mir, dass man aus diesem Loch rauskommen kann. Ich habe es erlebt (auch wenn ich gerade wieder hineinzufallen drohe, aber davor ist man niemals gefeit) und kann dir wirklich nur ans Herz legen, dir professionelle Hilfe zu suchen. Meiner Meinung nach ist der Weg über seinen Hausarzt der leichteste, aber vage diesen Schritt. Der ist zur Verschwiegenheit verpflichtet und kann dir mit Sicherheit weiterhelfen. Wenn nicht direkt, dann zumindest indem er dir Adressen empfiehlt bzw. dich vermittelt. Ich weiß, dass dieser Schritt nicht unbedingt leicht ist, aber er hilft ungemein. Glaub mir!
Und immer dran denken: Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende. 🙂
ich kann dir vorweg sagen, dass ich dein Problem kenne.
Mich plagen auch immer wieder solche Gedanken - zum Glück nur noch sehr selten - und ich kann dir wirklich nur raten, das Gespräch mit einer außenstehenden, qualifizierten Person zu suchen.
Das muss nicht sofort ein Psychiater bzw. Psychotherapeut oder Psychologe sein, wobei das schon sehr helfen kann.
Hast du vielleicht einen Hausarzt, der dich ein bisschen besser kennt, also bei dem du vielleicht schon häufiger warst? Sprich ihn mal auf deine Probleme an.
Ich hätte mich damals wohl auch nicht von mir aus getraut, aber irgendwie kam ich mit meinem Hausarzt, den ich zugegebener Maßen schon relativ lange kenne, ins Gespräch und war dann plötzlich einmal die Woche bei ihm, einfach nur, um mir mal alles von der Seele zu reden und auch um meine Gedanken und ähnliches unter Anleitung zu ordnen. Ich hab´ mich nur geärgert, dass ich nicht vorher den Mut hatte von mir aus und vor allem eher Hilfe zu suchen, denn letztlich ist wohl meine damalige Beziehung zumindest teilweise daran gescheitert, ich hab´ ein Studium geschmissen, etc. pp. Ich war übrigens vor besagtem Studium in einer ziemlich ähnlichen Situation wie du. Hatte eine abgeschlossene Ausbildung zum Betriebswirt hinter mir (wohlgemerkt auch kein Universitätsabschluss, sondern eine duale Ausbildung an einer Akademie) und kam beruflich nicht so wirklich in Fahrt, wie ich mir das vorgestellt hatte. Vor allem in der Hinsicht, dass auch ich mich immer mit Freunden verglichen habe und bei ihnen nur das Positive gesehen hab´.
Was Letzteres angeht habe ich übrigens sehr viel später gemerkt, dass nicht nur ich unzufrieden war bzw. Probleme hatte, sondern auch eine ganze Menge meiner Freunde. So einige von ihnen haben mir, mal hier mal da, irgendwann eröffnet, dass sie mich "beneideten" (in der Art, wie auch ich sie beneidet habe), weil ich mir halt nichts anmerken lassen habe...
Ich könnte jetzt noch so viel schreiben, aber das wäre ziemlich unsortiert. ;-)
Lange Rede kurzer Sinn: Glaub mir, dass man aus diesem Loch rauskommen kann. Ich habe es erlebt (auch wenn ich gerade wieder hineinzufallen drohe, aber davor ist man niemals gefeit) und kann dir wirklich nur ans Herz legen, dir professionelle Hilfe zu suchen. Meiner Meinung nach ist der Weg über seinen Hausarzt der leichteste, aber vage diesen Schritt. Der ist zur Verschwiegenheit verpflichtet und kann dir mit Sicherheit weiterhelfen. Wenn nicht direkt, dann zumindest indem er dir Adressen empfiehlt bzw. dich vermittelt. Ich weiß, dass dieser Schritt nicht unbedingt leicht ist, aber er hilft ungemein. Glaub mir!
Und immer dran denken: Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende. 🙂