Amaliah
Aktives Mitglied
Ich mache mir wirklich Gedanken darüber, danke für deinen Beitrag!Ich bin dankbar, dass das Universum mir die Chance gegeben hat meiner Mutter alles zu verzeihen, was sie bei mir "falsch" gemacht hat.
Ich bin dankbar, dass ich durch mein verzeihen für mich an Lebensqualität gewonnen habe und ihr Liebe geben konnte, was nicht immer leicht war.
Egal, was (m)eine Mutter auch immer falsch gemacht haben könnte - sie hat mich unter Schmerzen auf diese Welt gebracht! Ich bin dankbar, dass ich in der Lage bin zu übersehen was schief gelaufen ist und was verändert werden konnte -durch die Kraft des verzeihens.
Grisu
Und danke an alle, die sich meinen Kummer durchgelesen haben.
Das zu diskutieren hat mir einen Funken Klarheit gebracht.
Nun, ich verzeihe meiner Mutter, weil sie meine Mutter ist und trotzdem hält sich mein Enthusiasmus in Grenzen. Ich habe genug Leid erfahren, bin oft genug an die Wand gefahren worden.
Ich verzeihe meiner Mutter, dass sie mir Jahre mit meinen Kindern gestohlen, mir meine Älteste entfremdet hat und meine Tochter nun so krank ist wie sie ist.
Ich verzeih ihr, weil sie meine Mutter ist und sehe deutlich ihre Schuld- weswegen ich ihr diese auch verzeihen kann.
Ich bin an einer Gabelung des Weges angekommen und gehe den Rest nun allein.
Und auch für meine Älteste habe ich genügend meine Fehler gebüßt.
Mein Leid ist groß genug, die Angst und Sorge um meine Tochter ist Bürde genug.
Deswegen wirklich, ich verzeihe meiner Familie und trotzdem kann ich getrost den Kontakt abbrechen.
Meine Tochter ist speziell, natürlich werde ich nicht den Kontakt abbrechen und freue mich, wenn sie mich sehen will- auch wenn mir das alles nicht schmeckt und ich keinen Plan habe, wie ich da mit umgehen sollte/kann.
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