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Tochter zieht Oma vor

@Schattenkind, ich hatte deinen Beitrag übersehen. Das was du über deine Mutter gesagt hast, hätte ich fast genauso auch über meine Mutter sagen können.
Aber im Gegensatz zu dir, strebe ich keine Zukunft mit meiner Mutter an.
Dazu gehört auch, dass ich meinen Haß ihr gegenüber ablegen will und die Dinge klären möchte, jedenfalls mit mir, ich hatte versucht, alte Themen und Vorwürfe mit ihr zu besprechen, aber es kam keine Antwort, damit sie mir nicht mehr im Kopf herumschwirrt. Also ich möchte eine Zukunft ohne sie auch Gefühlsmäßig und gedanklich.
Trotzdem ist da die starke Beziehung von meiner Ältesten und ihrer Oma.
Ich denke, wenn ich das geschafft habe, dass ich meinen Haß abgelegt habe, dann fällt mir die Akzeptanz für die Bindung auch leichter.
Und so lange das nicht passiert, wird es keinen guten Kontakt zu ihr geben.

Solange du das nicht verinnerlicht hast, verstehe ich gut, dass sich deine Tochter vor dir schützen will.
Wie schaffst du die Überleitung von deiner Mutter zu mir?
 
sich als Opfer sehen, anstatt den Mut aufzubringen und ihren Anteil, ihre Fehler, offen einzuräumen
Klar bin ich ein Opfer. Du solltest mal den Text lesen( wenn du schon so kritisch bist)anstatt für mich Inhaltlich nicht nachvollziehbar, deine Mutter auf einmal in mir zu sehen und das dann auch noch irgendwie ( wie auch immer) auf meine Tochter zu beziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte ja geschrieben, dass ich, ich würde sagen, so ungefähr 2 Jahre lang mir an dem was passiert ist, die Schuld gegeben habe, weil mir ist ja von einem guten Freund meiner Mutter gesagt worden:"dann hättest du dich halt mehr um deine Tochter kümmern müssen“und das, obwohl meine Tochter bei meiner Mutter gelebt hat. Mir ist ja aktiv die Schuld gegeben worden. Und das ist sehr schlimm. Vor allem weil sie mir ja gesagt hat, dass sie sich um meine Tochter kümmern würde und ich hatte ja sogar zum Jugendamt gesagt, dass ich das aus der Entfernung nicht kann. Für mich fühlt es sich so an, als wenn meine Mutter es erst verhindert hat, dass ich meine Tochter kontrollieren kann und mir dann aber genau das vorgeworfen hat.
Vor allem hat sie mich nicht bei meinen Töchtern wohnen lassen, nicht zugelassen, dass meine Tochter zu mir zieht, mich auch nicht wegziehen lassen und zu guter letzt kam noch raus, dass sie es hatte kommen sehen, ohne es mir gesagt zu haben.
Wunden können heilen, ich werde darüber hinwegkommen aber meine Tochter wird immer beeinträchtigt bleiben.
Wär hätte gedacht, dass meine Realität einmal so traurig werden würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber irgendwie bin ich gerade glücklich. Ich habe den Eindruck die Phase der tiefsten Trauer ist vorbei und es findet so etwas wie Akzeptanz statt.
Ich habe eben mit meiner Ältesten telefoniert und es war schön, herzlich und unkompliziert.
Und auch meiner beeinträchtigten Tochter geht es gut in der Einrichtung, in der sie ist.
Ich hoffe, es hat mal ein Ende, dass sie ständig in die Notaufnahme kommt aber das ist auf einem guten Weg.
Es ist ja auch einfach ein wunderschöner Sommer!
 
Ich hoffe, ich nerve euch nicht mit meinen Beiträgen…
Aber im realen Leben nervt man eben auch jeden damit, deshalb habe ich etwas Mitteilungsbedürfnis.
Gestern Nacht ging es mir wieder so schlecht, weil ich mir vorgeworfen habe, nicht genug da gewesen zu sein für meine Tochter.
Das schmerzt so.
Und obwohl ich eigentlich kaum noch Kontakt habe, schrieb ich meiner Mutter, ob sie noch wüsste, als das damals mit der Pflegschaft nicht geklappt hat, dass sie mir zugesichert hätte, sie würde "das mit meiner Tochter auch ohne Geld machen ".
Eigentlich wollte ich ihr noch schreiben, oder :"ob das nur ein Spruch war, um mir später einen Arschtritt zu geben, von wegen, ich hätte mich nicht genug gekümmert", aber da hatte sie mich schon blockiert.
Schade, ich würde mich eigentlich gerne mit ihr auseinandersetzen.
Ich spüre wieder so einen Haß.
Kennt jemand Methoden, wie man seine Gefühle und Gedanken kontrollieren kann?
 
Setze Dich RICHTIG mit allem auseinander. Das klappt bei Deiner verworrenen Situation eigentlich nur mit professioneller Hilfe, und es wird weh tun. Ist aber notwendig, wenn Du das alles WIRKLICH verarbeiten möchtest. Alles andere wäre Staub unter den Teppich kehren, der dann aber halt immer wieder hochkommt.
 
Kennt jemand Methoden, wie man seine Gefühle und Gedanken kontrollieren kann?
Mir hilft, sie einfach irgendwo aufzuschreiben. Dann ist es erstmal raus aus dem Kopf und die Wut und Enttäuschung weniger. Dann ist es auch leichter, das alles etwas objektiver zu betrachten. Auch hilft mir Sport und Achtsamkeit, meine Gedanken und Gefühle zu kontrollieren. Am meisten hat mir geholfen, auch wenn's grausam war, mich mit allem nochmal ganz bewusst auseinanderzusetzen und für mich selbst Entscheidungen zu treffen. Schuld ist ein super komplexes Phänomen, da empfehle ich dir wirklich professionelle Hilfe, um damit einen Umgang zu finden.

Ich kenne dich nicht, kann nur von mir sprechen. Schuld ist bei mir auch ein großes Thema. Das Knäul aus Schuldgefühlen, zugetragener "Schuld", der damit einhergehenden Macht- und Hilflosigkeit, die daraus resultierende Wut... Das lässt sich am Besten mit einem Therapeuten aufdröseln, nicht aber mit der betreffenden Person. Du merkst ja, dass du da vor eine Wand läufst.

So vor verschlossene Türen gestellt zu werden, ist schwer zu ertragen und ein in meinen Augen sehr kindischer Umgang. Die Person kann wahrscheinlich nicht anders, ist zu stolz, gekränkt, was auch immer. Das ist dann aber nicht deine Schwäche, sondern ihre. Sieh es ihr nach.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja schon krass, dass sie mich ständig blockiert, anstatt mir mal Rede und Antwort zu stehen.
Ich weiß, dass ich eigentlich eine Therapie machen müsste, denn die Gedankenspiralen und negativen Gefühle holen mich immer wieder ein. Aber dann schaue ich mir meine "Bezugspersonen "an, die mich allesamt verraten und im Stich gelassen haben aber doch alle sehr Therapie- Erfahren sind. Ich schaue sie an und denke: Was hat euch zu solch kalten herzlosen A*** werden lassen und dann überlege ich mir, ob das mit der Therapie zusammen hängt. Als Beispiel das Phänomen mit dem Sündenbock. Sie alle wissen, wie da die Mechanismen sind, haben das alles in ihren Therapien hoch und runter gelernt- ja und wofür? Um es dann einzusetzen, wenn es für sie am besten passt.
Wozu die ganze Therapie, wenn sie dann die eigene Tochter zum Sündenbock macht und statt sich auseinander zu setzen auf den Blockier- Button drückt- ja warum, ich denke mal, weil sie in der Therapie "gelernt " hat, dass sie kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn sie sich und ihre Bedürfnisse an erster Stelle stellt.
Die Moral ist dabei aber auf der Strecke geblieben.
Ich fand die Therapeuten, mit denen ich bisher gesprochen habe auch sehr System- Konform und Werte und Tugend sind eigentlich nicht das Ziel.
Eher, denke zuerst an dich und steh für deine Bedürfnisse ein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ich ärgere mich, dass sie diese Morallosigkeit meinen Kindern vorlebt.
Zum Beispiel die Besuche bei meiner beeinträchtigten Tochter. Sie werden mit meiner Ältesten reden nach dem Motto, wenn dir das nicht gut tut, sie zu besuchen, dann lass es einfach. Aber bestimmt sagen sie ihr nicht so ein altmodisches Zeug wie, nimm dich zusammen und denke daran, wie es deiner Schwester geht, im Gegenteil.
 
Eher, denke zuerst an dich und steh für deine Bedürfnisse ein.
So verkehrt ist das ja auch nicht.

Bleib mal bei Dir. Du schiebst alles weg von Dir und erwartest viel von anderen. Du wirst die anderen aber nicht ändern können. Du kannst nur Dich, Dein Mindset, Dein Verhalten ändern.

Eigentlich möchtest Du keine Therapie und eigentlich möchtest Du Dich gar nicht mit Dir selbst auseinandersetzen, richtig? Du findest ganz viele "Gründe" dagegen. Dann musst Du so weitermachen, aber dann wird es auch schwer, Dir wirklich zu helfen.
 

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