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Gelöscht 128635
Gast
Es geht dir in dieser Sache doch wieder einzig nur um dich. Denkst du, deine Tochter spürt das nicht? Ich kann dir sagen, dass es auch in meiner Familie eine ähnliche Struktur gab. Meine Mutter, die immer alle Verantwortung von sich wies und dann eine Oma, die in meiner Wahrnehmung eine tolle Frau war, was meiner Mutter so gar nicht gefiel. Natürlich habe ich später auch vieles in einem anderen Licht gesehen. Die Beziehung zwischen meiner Mutter und meiner Oma war keine gute. Sie haben sich gegeneinander ausgespielt. ABER, und das ist das große A und O: die Verantwortung mir gegenüber mit samt aller Entscheidungen, wie sie mit mir umgeht, liegt ganz alleine bei ihr. Und das hat meine Mutter bis heute nicht kapiert.
Das einzige, was ich mir wirklich je von meiner Mutter gewünscht habe, ist ein einziges Mal echte Einsicht zu zeigen, sich ein einziges Mal für ihr Verhalten aufrichtig zu entschuldigen, ohne sofort etwas zu erwarten oder etwas haben zu wollen. Ein einziges: es tut mir leid, da habe ICH Fehler gemacht... Ohne ABER, ohne die Schuld auf etwas anderes zu münzen. Und vor allem OHNE die Schuld oder Verantwortung auf mich zu münzen. Darin ist sie nämlich ganz große Meisterin, ihre Verantwortung an andere abzugeben. Und da geht es im Kern gar nicht so sehr darum, dass ich will, dass sie reuhe zeigt oder ich Schuld bei ihr abladen kann. Es ändert nichts mehr an dem, was passiert ist. Es geht vielmehr um eine Basis für eine mögliche Zukunft, um Aufrichtigkeit, darum ihren Anteil anzuerkennen. Und so lange das nicht passiert, wird es keinen guten Kontakt zu ihr geben.
Solange du das nicht verinnerlicht hast, verstehe ich gut, dass sich deine Tochter vor dir schützen will. Lass ihr die gute Beziehung zu ihrer Oma, sei dankbar dafür und kläre die Dinge zwischen dir und deiner Mutter nicht auf dem Rücken deiner Tochter. Lass diese Missgunst sein, das vergiftet jedwede Beziehung.
Weißt du, was mich wirklich am meisten verletzt? Dass Menschen wie du - und du bist da nicht alleine auf der Welt - lieber den Kopf in den Sand stecken, sich hinterrücks beklagen, gute Beziehungen sabotieren, den Kontakt lieber abbrechen anstatt ihn im Guten zu suchen, sich als Opfer sehen, anstatt den Mut aufzubringen und ihren Anteil, ihre Fehler, offen einzuräumen und somit die Möglichkeit schaffen, sich auf Augenhöhe zu begegnen. Was nützt all diese Stolz?
Das einzige, was ich mir wirklich je von meiner Mutter gewünscht habe, ist ein einziges Mal echte Einsicht zu zeigen, sich ein einziges Mal für ihr Verhalten aufrichtig zu entschuldigen, ohne sofort etwas zu erwarten oder etwas haben zu wollen. Ein einziges: es tut mir leid, da habe ICH Fehler gemacht... Ohne ABER, ohne die Schuld auf etwas anderes zu münzen. Und vor allem OHNE die Schuld oder Verantwortung auf mich zu münzen. Darin ist sie nämlich ganz große Meisterin, ihre Verantwortung an andere abzugeben. Und da geht es im Kern gar nicht so sehr darum, dass ich will, dass sie reuhe zeigt oder ich Schuld bei ihr abladen kann. Es ändert nichts mehr an dem, was passiert ist. Es geht vielmehr um eine Basis für eine mögliche Zukunft, um Aufrichtigkeit, darum ihren Anteil anzuerkennen. Und so lange das nicht passiert, wird es keinen guten Kontakt zu ihr geben.
Solange du das nicht verinnerlicht hast, verstehe ich gut, dass sich deine Tochter vor dir schützen will. Lass ihr die gute Beziehung zu ihrer Oma, sei dankbar dafür und kläre die Dinge zwischen dir und deiner Mutter nicht auf dem Rücken deiner Tochter. Lass diese Missgunst sein, das vergiftet jedwede Beziehung.
Weißt du, was mich wirklich am meisten verletzt? Dass Menschen wie du - und du bist da nicht alleine auf der Welt - lieber den Kopf in den Sand stecken, sich hinterrücks beklagen, gute Beziehungen sabotieren, den Kontakt lieber abbrechen anstatt ihn im Guten zu suchen, sich als Opfer sehen, anstatt den Mut aufzubringen und ihren Anteil, ihre Fehler, offen einzuräumen und somit die Möglichkeit schaffen, sich auf Augenhöhe zu begegnen. Was nützt all diese Stolz?
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