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Tochter zieht Oma vor

Amaliah

Aktives Mitglied
Hallo liebes Forum,

ich habe ein Problem, zu dem ich gerne verschiedene Sichtweisen hören würde.

Es geht darum, dass ich das Gefühl habe, meine Tochter sieht eigentlich in ihrer Oma ihre Bezugsperson und nicht in mir.
In den letzten Jahren hat sie bei ihr gewohnt und ich mit ihren Geschwistern zusammen.
Wenn sie dann zu Besuch kam, hat sie an allem was auszusetzen gehabt und fing Streit an.
Seitdem sie allein wohnt, ist es irgendwie immer noch so.
Beim letzten Besuch hatte sie wieder Streit gesucht und mir final dann später unter Tränen gesagt, sie erträgt mich nicht mehr und wird uns wohl gar nicht mehr besuchen.
Ich komme mir so schlecht von ihr behandelt vor!
Zu ihrer Oma ist sie immer lieb und nett und will sie ständig besuchen und mich behandelt sie wie einen Fußabtreter.
Jetzt war sie wieder zu Besuch, aber ich habe mich ziemlich zurückgezogen, wollte auch keinen Spieleabend machen weil es wahrscheinlich eh im Streit geendet hätte.
Ich liebe meine Tochter, doch irgendwie macht mich die Situation unglücklich, ich komme mir wie die 2. Wahl vor und wer weiß, ob sie mich überhaupt noch besuchen würde, wenn sie ihre Geschwister nicht sehen wollte?
Irgendwie verletzt mich ihr Verhalten, dass sie so lieb und nett zu ihrer Oma ist und sie ständig besuchen will und bei mir gibt es immer nur Drama.
Ich habe schon Angst vor ihren Besuchen!
Und ich spreche auch nichts mehr an, weil das eh nur schlussendlich zu einem Tränenausbruch ihrerseits führen würde.
Ich habe zB nicht gesagt, ich möchte keinen Spieleabend machen, weil es nur zu Streit führen würde, sondern dass ich müde sei…
Ich finde, mit seinen Kindern sollte man offen und ehrlich sprechen, aber bei ihr kommt noch dazu, dass sie alles ihrer Oma erzählt.
Deswegen fühle ich mich auch unwohl.

Vielleicht hat ja jemand einen Gedanken dazu, danke für ‘s lesen.

Amaliah
 
Zuletzt bearbeitet:
Es scheint mir so, als ob auch Deine Tochter sich irgendwann wie eine zweite Wahl gefühlt hat, als ob sie das Gefühl hat zurück gestoßen worden zu sein.

Dann solltest Du vielleicht deren Wunsch nach Pause und Rückzug akezptieren um zu warten ob sie selber wieder den Weg zu Dir findet.

Dadurch, daß Deine Tochter bei der Oma gewohnt hat ist deren Bezug jetzt eben eng geworden. Das ergibt sich eben oftmals so und sollte -meiner Meinung nach- auch akzeptiert werden.

Gruß von Grisu
 
Ich finde, mit seinen Kindern sollte man offen und ehrlich sprechen, aber bei ihr kommt noch dazu, dass sie alles ihrer Oma erzählt.
Weil die Oma ihre Vertrauensperson ist.
Ist doch gut, wenn die beiden sich gut verstehen und sie einen Halt hat.
Ich liebe meine Tochter, doch irgendwie macht mich die Situation unglücklich, ich komme mir wie die 2. Wahl vor
Kam sich deine Tochter vielleicht auch, wenn sie als einziges Kind NICHT bei der Mutter leben konnte.
Überwinde deinen Egoismus, achte darauf, was gut für deine Tochter ist.
Es geht um keinen Wettstreit, es geht um dein Kind. Und dem scheint es bei der Oma sehr gut zu gehen.
Zeig ihr, dass du sie lieb hast. Stelle keine Forderungen. Plane schöne Unternehmungen, wenn sie mal da ist.
Beim letzten Besuch hatte sie wieder Streit gesucht und mir final dann später unter Tränen gesagt, sie erträgt mich nicht mehr und wird uns wohl gar nicht mehr besuchen.
Ich komme mir so schlecht von ihr behandelt vor!
Ich empfehle einen Perspektivwechsel.
 
Es liest sich so, als sei Deine Tochter schon erwachsen? Warum hat sie bei ihrer Oma gewohnt? War sie da noch ein Kind? War das ihr eigener Wunsch, dort zu leben?

Wenn sie mehr Zeit mit der Oma verbracht hat, ist es normal eigentlich, dass sie eine stärkere Bindung zu ihr als zu Dir hat.

Kannst Du sie fragen, warum sie Dich nicht erträgt?
 
Danke für eure Antworten!

Meine Tochter wollte bei ihrer Oma wohnen.
Sie war da 15.
Wieso Perspektivenwechsel, sie fängt immer den Streit an.
Aber sie reagiert auch unheimlich empfindlich, wenn ich irgendwas sage.
Deswegen sage ich ja auch nichts mehr.
Sie war so aufgelöst in Tränen, als sie das gesagt hat, dass sie mich nicht erträgt, da war gar kein Gespräch möglich obwohl ich die ganze Zeit ruhig geblieben bin-mir war das auch zu blöd, dass ich sie dann einfach ins Bett geschickt habe.
 
Danke für eure Antworten!

Meine Tochter wollte bei ihrer Oma wohnen.
Sie war da 15.
Wieso Perspektivenwechsel, sie fängt immer den Streit an.
Aber sie reagiert auch unheimlich empfindlich, wenn ich irgendwas sage.
Deswegen sage ich ja auch nichts mehr.
Sie war so aufgelöst in Tränen, als sie das gesagt hat, dass sie mich nicht erträgt, da war gar kein Gespräch möglich obwohl ich die ganze Zeit ruhig geblieben bin-mir war das auch zu blöd, dass ich sie dann einfach ins Bett geschickt habe.
Wie alt ist sie denn jetzt? Und was war der Auslöser dafür, dass sie zur Oma wollte?

Ins Bett schicken klingt, als sei sie sechs.

Bei mir kommt an, dass Du vor allem gekränkt bist. Dass Du nicht als Erwachsene, als Mutter (re-)agierst, sondern als Gleichrangige, als Freundin.

Und selbst die würden ab einem gewissen Reifegrad vielleicht nachschauen oder wissen wollen, was da eigentlich los ist.

Du bist aber vor allem beleidigt.
 
ich denke, bei euch ist das alles schon ziemlich kompliziert.
ein Kind, welches nicht bei der Mama, sondern bei der Oma wohnt.
Das ist doch von vorne herein der Wurm drin und alles, was passiert, wird immer einen (komplexen) Hintergrund haben.
insgesamt gibt es kein "besonderes Band zwischen Mutter und Kind". Die Biologie ist für die Beziehung eigentlich nicht besonders wichtig,
vor allem nicht, wenn das Kind über das Stillalter hinaus ist.
 
Ich zitiere nur zwei Sätze von dir: Amaliah:

>Es geht darum, dass ich das Gefühl habe, meine Tochter sieht eigentlich in ihrer Oma ihre Bezugsperson und nicht in mir.
In den letzten Jahren hat sie bei ihr gewohnt und ich mit ihren Geschwistern zusammen.<

Wieso wunderst du dich da, dass die Oma ihre eigentliche Bezugsperson ist?
 
Weil der ganze Abend eine Katastrophe war.
Sie hat mit ihren Geschwistern gemeinsame Sache gegen mich gemacht usw und irgendwann kommt genau das, was meine Mutter auch macht.
Spieß umdrehen und sich in die Opferrolle begeben und nachdem sie Streit gesucht hat, fängt sie an zu weinen und sagt mir dann auch noch so was.
Ich dachte wirklich, ich sei im falschen Film.
Sie ist jetzt 21.
 

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