Dir geht es in erster Linie um deine Tochter, schreibst du......
Sorry, aber aus deinem Text geht alles hervor, nur DAS gerade nicht.
Da schreibst du ausschließlich von deinen Wünschen.
Dass DU dir Kontakt wünschst, dass DU Angst hast, dass für alle Zeiten alles verloren ist.
Das sind alles nachvollziehbare Gedanken, aber es hat so gar nichts mit den Bedürfnissen eines kleinen Mödchens zu tun, dessen leiblicher Vater es tatsächlich nur leiblich ist, der mit dem aktuellen Leben der Kleinen nichts zu tun hat.
Was hätte die Kleine denn davon, dich jetzt kennen zu lernen?
Was würdest du ihr geben wollen?
Wo wären die Vorteile für SIE?
Wie soll sie damit klarkommen, wenn da plötzlich ein fremder Mann in der Tür steht und meint, er wäre ihr Papa?
Kannst du dir denn gar nicht vorstellen, was das für ein kleines Kind heißt? Oder ist es dir egal?
Es geht nicht um juristische Finessen, es geht nicht um Recht oder Unrecht, es geht nicht um Dich... sondern um das Kindeswohl.
Wie wärs, wenn du mal versuchst, dich in die Tochter hinein zu versetzen:
was glaubst du, was SIE braucht?
Nach dem, was du dir an Unverantwortlichkeiten geleistet hast in deiner Vergangenheit, ist es dir meiner Meinung nach sehr wohl zuzumuten, zu warten, bis die Tochter evtl selbst irgendwann nach dir sucht!
Auch wenn das noch Jahrzehnte dauert oder nie eintritt. Kinder wissen als Jugendliche und Erwachsene sehr gut, wer in ihrem Leben immer für sie da war und wer nicht.
Neugier auf die Wurzeln wird es sicher irgendwann geben.... das liegt in der menschlichen Natur.