Also vor ab, danke an Jeden, der sich die Zeit nimmt, um das hier zu lesen!
Mir geht es seit knapp 2 Jahren teilweise so besch*ssen. Ich weiß nicht, ob man sich selbst als depressiv bezeichnen kann, Selbstdiagnosen sind eher kritisch in meinen Augen, aber ich kann sagen was los ist.
Ich fühle mich oft einfach leer. Als wäre mein Körper eine leere Hülle. Gleichzeitig verspüre ich totale Unruhe und so einen Druck auf dem Körper. Es fühlt sich so an, als würde mein ganzer Brustkorp gleich einknicken und es kostet mich so viel Kraft aufrecht zu sitzen. Vor allem aber macht mir gar nichts mehr wirklich spaß.
Wenn ich liege, spüre ich erst recht wie müde ich bin und habe Rückenschmerzen, die sich nicht erklären lassen. Ich bin so erschöpft die ganze Zeit, kann aber nicht schlafen. Sowohl abends nicht einschlafen, als auch morgens durchschlafen. Heute habe ich 7 Stunden geschlafen, was viel zu wenig für mich ist. Aber ich kann einfach nicht schlafen. Nachts habe ich vorallem immer so einen Drang zu weinen, manchmal geht das, manchmal nicht. Ich muss immer aufpassen, dass meine Geschwister schon schlafen, damit sie mich nicht hören. Allgemein habe ich kaum Pivatsphäre.
Ich denke über Suizid nach, würde mich das aber nicht trauen. Ich finde nur die Vorstellung so schön, einfach weg zu sein und alles zu beenden. Aber sie gesagt, ich würde mich das irgendwie nie trauen.5
In den letzten Monaten haben sich bei mir Ereignisse überschlagen und ich weiß nicht damit umzugehen.
Ich war seit meiner Geburt religiös, weil meine Eltern es sind. Vor einiger Zeit habe ich angefangen die Dinge in Frage zu stellen und bin zum Entschluss gekommen, dass es in dieser Religion Dinge gibt, die ich anders sehe und nicht vertreten kann.
Als ich meinen Eltern davon erzählte, ging es eher nach hinten los für mich. Meine Eltern therapierten mich schon fast und meinten was für eine Sünde das wäre. Außerdem wiederholten sie immer wieder, dass ich Moslem bin und stolz darauf sein sollte. Ich habe beim Gespräch bemerkt wie wenig Verständiss sie dafür haben und habe einfach brav genickt. Ich darf also laut meinen Eltern nicht entscheiden, was ich und ob ich überhaupt glaube. Das in meinen Augen asozial auf einem ganz anderen Niveau und das schlimmste ist, ich kann nichts dagegen unternehmen.
Meine Eltern verstehen mich nicht, es ist ja nicht, als würde ich nicht mit ihnen reden.
Ich will seit geraumer Zeit etwas an meinem Aussehen ändern. Früher war mir das egal, wie ich aussehe, aber mittlerweile finde ich, dass man sich dadurch selbst audrücken. Ein Beispiel wäre sich die Haare zu färben. Meine Eltern sind nicht in Deutschland aufgewachsen, somit sind sie auch in einer anderen Kultur aufgewachsen, die ich übrigens nicht als meine sehe und mittlerweile regelrecht hasse(!).Ich liste einfach kurz die Argumente meiner Eltern gegen das Haare färben auf ohne Komentar, weil es eigentlich klar ist, was man sich dazu denken sollte.
-das wiederspricht unserer Kultur
-du bist doch keine Europäer
-Europäer werden manchmal auch schwul, willst du jetzt auch schwul werden
-was sollen denn die Leute denken, die werden denken, man hätte dich nicht richtig erzogen
Meine Eltern drücken mich in eine Religion und Kultur, in der ich nicht sein möchte. Meine Eltern wollen das Beste für mich, das weiß ich, aber sie verstehen nicht, wie sehr sie mich damit einengen und einsperren.
Es gibt noch andere Sachen die passiert sind, auch in meiner Kindheit, aber das ebenfalls zu nennen wäre viel zu viel für einen Beitrag hier, der sowieso schon viel zu lang ist. Ich spüre jedoch immer mehr wie ich unter dieser Last einknicke.
Die letzten Tage war es so schlimm, dass ich darüber nachdenke, mir Hilfe zu suchen beim Arzt. Ich weiß aber nicht ob das gut gehen wird. Ich müsste dann auch darüber reden, wie meine Eltern mich innerlich einsperren. Ich habe einfach Angst vor ihrer Reaktion.
Sollte ich meinen Eltern noch einmal meinen Standpunkt klar machen und damit das Risiko eingehen unser Verhältnis zu schädigen, oder gleich zum/zur Arzt/Therapie in der Hoffnung, dass man mit meinen Eltern redet. Ich weiß nicht, wie lange ich es so noch aushalte und das macht mir Angst.
Mir Freunden reden geht nicht, ein Versuch hat gezeigt, dass sie komplett überfordert sind und nicht wissen, was sie sagen sollen. Verständlich.
Falls wichtig, bin 15 Jahre alt und männlich
Hoffe mir kann irgendwer helfen.
Gruß
Mir geht es seit knapp 2 Jahren teilweise so besch*ssen. Ich weiß nicht, ob man sich selbst als depressiv bezeichnen kann, Selbstdiagnosen sind eher kritisch in meinen Augen, aber ich kann sagen was los ist.
Ich fühle mich oft einfach leer. Als wäre mein Körper eine leere Hülle. Gleichzeitig verspüre ich totale Unruhe und so einen Druck auf dem Körper. Es fühlt sich so an, als würde mein ganzer Brustkorp gleich einknicken und es kostet mich so viel Kraft aufrecht zu sitzen. Vor allem aber macht mir gar nichts mehr wirklich spaß.
Wenn ich liege, spüre ich erst recht wie müde ich bin und habe Rückenschmerzen, die sich nicht erklären lassen. Ich bin so erschöpft die ganze Zeit, kann aber nicht schlafen. Sowohl abends nicht einschlafen, als auch morgens durchschlafen. Heute habe ich 7 Stunden geschlafen, was viel zu wenig für mich ist. Aber ich kann einfach nicht schlafen. Nachts habe ich vorallem immer so einen Drang zu weinen, manchmal geht das, manchmal nicht. Ich muss immer aufpassen, dass meine Geschwister schon schlafen, damit sie mich nicht hören. Allgemein habe ich kaum Pivatsphäre.
Ich denke über Suizid nach, würde mich das aber nicht trauen. Ich finde nur die Vorstellung so schön, einfach weg zu sein und alles zu beenden. Aber sie gesagt, ich würde mich das irgendwie nie trauen.5
In den letzten Monaten haben sich bei mir Ereignisse überschlagen und ich weiß nicht damit umzugehen.
Ich war seit meiner Geburt religiös, weil meine Eltern es sind. Vor einiger Zeit habe ich angefangen die Dinge in Frage zu stellen und bin zum Entschluss gekommen, dass es in dieser Religion Dinge gibt, die ich anders sehe und nicht vertreten kann.
Als ich meinen Eltern davon erzählte, ging es eher nach hinten los für mich. Meine Eltern therapierten mich schon fast und meinten was für eine Sünde das wäre. Außerdem wiederholten sie immer wieder, dass ich Moslem bin und stolz darauf sein sollte. Ich habe beim Gespräch bemerkt wie wenig Verständiss sie dafür haben und habe einfach brav genickt. Ich darf also laut meinen Eltern nicht entscheiden, was ich und ob ich überhaupt glaube. Das in meinen Augen asozial auf einem ganz anderen Niveau und das schlimmste ist, ich kann nichts dagegen unternehmen.
Meine Eltern verstehen mich nicht, es ist ja nicht, als würde ich nicht mit ihnen reden.
Ich will seit geraumer Zeit etwas an meinem Aussehen ändern. Früher war mir das egal, wie ich aussehe, aber mittlerweile finde ich, dass man sich dadurch selbst audrücken. Ein Beispiel wäre sich die Haare zu färben. Meine Eltern sind nicht in Deutschland aufgewachsen, somit sind sie auch in einer anderen Kultur aufgewachsen, die ich übrigens nicht als meine sehe und mittlerweile regelrecht hasse(!).Ich liste einfach kurz die Argumente meiner Eltern gegen das Haare färben auf ohne Komentar, weil es eigentlich klar ist, was man sich dazu denken sollte.
-das wiederspricht unserer Kultur
-du bist doch keine Europäer
-Europäer werden manchmal auch schwul, willst du jetzt auch schwul werden
-was sollen denn die Leute denken, die werden denken, man hätte dich nicht richtig erzogen
Meine Eltern drücken mich in eine Religion und Kultur, in der ich nicht sein möchte. Meine Eltern wollen das Beste für mich, das weiß ich, aber sie verstehen nicht, wie sehr sie mich damit einengen und einsperren.
Es gibt noch andere Sachen die passiert sind, auch in meiner Kindheit, aber das ebenfalls zu nennen wäre viel zu viel für einen Beitrag hier, der sowieso schon viel zu lang ist. Ich spüre jedoch immer mehr wie ich unter dieser Last einknicke.
Die letzten Tage war es so schlimm, dass ich darüber nachdenke, mir Hilfe zu suchen beim Arzt. Ich weiß aber nicht ob das gut gehen wird. Ich müsste dann auch darüber reden, wie meine Eltern mich innerlich einsperren. Ich habe einfach Angst vor ihrer Reaktion.
Sollte ich meinen Eltern noch einmal meinen Standpunkt klar machen und damit das Risiko eingehen unser Verhältnis zu schädigen, oder gleich zum/zur Arzt/Therapie in der Hoffnung, dass man mit meinen Eltern redet. Ich weiß nicht, wie lange ich es so noch aushalte und das macht mir Angst.
Mir Freunden reden geht nicht, ein Versuch hat gezeigt, dass sie komplett überfordert sind und nicht wissen, was sie sagen sollen. Verständlich.
Falls wichtig, bin 15 Jahre alt und männlich
Hoffe mir kann irgendwer helfen.
Gruß