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Testament

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Bei der Auflösung der Wohnung meiner Mutter gab es wertvolle hohe und somit große Spiegelschränke, Ledermöbel ect. pp. Alles wurde über einen Container entsorgt. Es ist viel zu viel Mühe, Lagerplatz und Auf- und Abbauzeit für Gegenstände, von denen nicht klar ist, ob diese Abnehmer finden werden.

Sollen sich Deine Kinder darum kümmern...... Wobei ich mal vermute dass diese schwer zu finden sind wenn ihr so lange keinen Kontakt habt. Ich denke auch nicht, dass für diesen geringen Nachlaß ein Nachlaßpfleger gesucht wird.

Gruß von Grisu
 

Hallo Grisu,

schau mal hier: Testament. Hier findest du vielleicht was du suchst.

1. Ein Testament muss zwingend handschriftlich verfasst sein oder einem Notar diktiert werden.

2. Kein Kontakt ist kein hinreichender Grund um den Pflichtteil auszuschließen. Gründe sind z.B. Gefängnisstrafen oder wenn eines deiner Kinder versucht dich umzubringen. Darunter kannst du es eigentlich vergessen.

3. Du kannst einfach rein schreiben, wer die Möbel haben soll. Dann wird bei der Testamentseröffnung geguckt, ob der Wert ober- oder unterhalb dessen liegt das du frei vererben darfst (bei einem Kind die Hälfte, bei zwei Kindern 1/3 und bei drei oder mehr Kindern 1/4). Wenn der Wert darunter liegt, geht alles klar. Darüber muss dann eine Einigung bei der Erbengemeinschaft erzielt werden.

Da du eh zum Notar musst, wenn du nicht selbst schreiben kannst, kannst du die Details aber auch direkt mit ihm klären.
 
Hast du das mit der Leitung schon besprochen?

Das würde ich auch für sinnvoll halten.

Mancherorts bieten Einrichtungen wie die Obdachlosenhilfe auch Entrümpelungsservice an, insofern finde ich den Gedanken jetzt nicht abwegig. Aber ich glaube, die kommen in diesen Fällen auch vorher vorbei, ob es sich finanziell lohnt.

Denn auch Wohltätigkeitseinrichtungen nehmen nicht alles gerne, sondern nur verwertbares oder zumindest verschenkbares.

Als ich mal zwei Sachen im Sozialkaufhaus spenden wollte, haben sie zwar das TV Board gerne genommen, nicht aber das Rattan Regal. Das tat bisschen weh, weil ich das eigentlich noch sehr hübsch fand, und mich eher aus rein rationalen Gründen von getrennt hatte.

Jedenfalls macht vorher besprechen, Sinn. Sonst kann es gut sein, dass sie dir im Falle des Falles in Gedanken für die gute Absicht danken, aber das Erbe trotzdem ausschlagen.

Wenn sie das mit dem Entrümpeln übernehmen sollen und wollen, dann brauchen die z B auch das Recht, deinen Mietvertrag nach deinem Tod zu kündigen. Es gilt die normale Kündigungsfrist von 3 Monaten. Sonst besteht der Nachlass eh nur aus Schulden.

Ganz ehrlich, wenn du meinst, dass du die ca. 300-400 € für den Notar nicht aufbringen kannst, glaube ich eigentlich nicht, dass es viel Sinn macht, sich Sorgen darüber zu machen, dass deine Kinder das Testament anfechten könnten.

Schreib das alles einfach handschriftlich so auf, wie du denkst. Dann hast du dein bestes getan.
 
Ich würde den Plan erstmal mit der Obdachlosenhilfe besprechen.
Klar, Geld nehmen die immer.
Aber , nach meiner Erfahrung , sind die auf Einrichtungsgegenstände nicht besonders scharf.
 
Also Du hast sozusagen nix zu vererben.
Wieso dann ein Testament machen ?
Wieso dann die Kinder enterben wenn Du nix zu vererben hast kriegen die auch nix .
Wieso dem Obdachlosenhilfeverein was vererben ? Du kannst denen doch das Geld auch jetzt geben.

Also für mich ist die Lage so - Du hast kein Testament und keinen Stress.

Machst Du eines geht der Stress los , aber nicht nur das ,sondern Du zahlst auch noch dafür.

Es geht ja nicht um Vermögenswerte, die Du auch nach Deinem Tod in guten Händen wissen willst, wie ne Stiftung oder ne Firma ......

na und wenn Du gehst und da ist nix dann kriegt auch keiner mehr als nix .
 
Ich möchte die Kinder aus dem Erbe nehmen.
Die Arbeit musst du dir gar nicht machen. Da du deine Bestattung bereits organisiert und bezahlt hast, wird niemand auf sie zukommen. Vermutlich werden sie nicht einmal erfahren, dass du verstorben bist.
Deine Kinder haben sich geschlossen von dir abgewendet. Wolltest du sie mit einer Enterbung strafen?
Das wird vermutlich nichts.
 
Danke für eure Antworten. Das Geld für einen Notar habe ich nicht. Aber ich denke eh nicht, dass bei meinem geringen Nachlass die Kinder noch Ansprüche erheben. Sie werden froh sein, nichts mehr mit neinem "Verbuddeln" - ein "Drumherum" gibts ja eh nicht - zu tun haben.
Aber 10 - oder ggf dann ja auch mehr, was weiß ich denn, wann ich abkratze? - Jahre Kontaktsperre sind in meinen Augen echt ein "Härtefall".

Falls es dir wichtig ist, deinen Kindern posthum eine Nachricht zukommen zu lassen, könntest du vielleicht Briefe für sie bei einer Vertrauensperson (z B Pfarrer) hinterlegen. Falls sie nach deinem Tod dort nachfragen würden, kann er ihnen diese geben.
 
Das ist natürlich richtig, und ich finde, da könntest Du mit Deinem Geld viel Gutes tun.

Bist Du Dir aber sicher, dass die Obdachlosenhilfe das Erbe annehmen würde? Es würde ja bedeuten, dass sie auch Deinen Haushalt auflösen müssten, und das ist ja für die gar nicht machbar. Daher würde ich erstmals klären, ob der Empfänger das Erbe annehmen würde, und unter welchen Bedingungen.
Aus meiner Erfahrung denke ich schon, daß das machbar wäre.
Hier im Ort haben wir auch solche Hilfsvereine, und die besitzen normalerweise zumindest einen VW-Bus oder ein anderes Transportmittel.

Denn die bekommen öfters Einrichtungsgegenstände geschenkt oder vererbt, z B. meine Eltern haben denen ihren alten, aber noch guten Herd und Geschirrspüler geschenkt.
Der wurde dann von den Mitarbeitern des Vereins abgeholt, und ein Elektriker hat den Herd und Geschirrspüler dann fast umsonst dort angeschlossen...

Solche Vereine haben normalerweise auch genug ehrenamtliche Mitarbeiter, oder welche vom 2. Arbeitsmarkt, die die Möbel abholen und ausräumen können, das wird sicher kein großes Problem sein.
 
Aus meiner Erfahrung denke ich schon, daß das machbar wäre.
Hier im Ort haben wir auch solche Hilfsvereine, und die besitzen normalerweise zumindest einen VW-Bus oder ein anderes Transportmittel.

Denn die bekommen öfters Einrichtungsgegenstände geschenkt oder vererbt, z B. meine Eltern haben denen z.B. ihren alten aber noch guten Herd und Geschirrspüler geschenkt.
Der wurde dann von den Mitarbeitern des Vereins abgeholt, und ein Elektriker hat den Herd und Geschirrspüler dann fast umsonst dort angeschlossen...

Solche Vereine haben normalerweise auch genug ehrenamtliche Mitarbeiter, oder welche vom 2. Arbeitsmarkt, die die Möbel abholen und ausräumen können, das wird sicher kein großes Problem sein.
Weil es halt überall anders ist, sollte man vielleicht einfach vorher nachfragen.
 
Weil es halt überall anders ist, sollte man vielleicht einfach vorher nachfragen.
Das auf jeden Fall.
Ich kenne das so, daß gerade elektronische Geräte wie Mikrowelle, TVs oder Waschmaschinen sehr gern von diesen Vereinen übernommen werden, aber alte sperrige Couch-Garnituren und Schränke eher nicht.
Denn selbst wenn der Verein schon Waschmaschine und Fernseher in seinen Räumen hat, können die übrigen dann an bedürftige Besucher der Einrichtung weitergegeben werden.
 
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