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Taschengeld

Also ich glaube, mit 16 kann man sein "Kind" nicht mehr erziehen in dem Sinne, es völlig umzupolen.
Auch mit Strenge und Härte nicht, damit treibt man es aus dem Hause.
dann hat man erst recht keinen Einfluss mehr.
Und gar kein Taschengeld geben halte ich für nicht sinnvoll, wisst ihr, was dann passiert?
Sie fangen an zu klauen, zuhause müsst ihr euer Geld oder sonstige Wertgegenstände gut verstecken oder sie klauen anderswo. Kriminelle Laufbahn vorprogrammiert.
Was nun das Lernen, berufsausbildung etc. betrifft, auch da erreicht man mit Zwang nichts.
Mit 16 ist das Kind ja nicht so doof, das nicht selber zu wissen.
Dann bekommt es eben keinen gut bezahlten Job, es ist sein Leben und nicht das Leben, was die Eltern gerne für es hätten.
So ist es....
 

Hallo cucaracha,

schau mal hier: Taschengeld. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Kein Taschengeld zu zahlen, löst nicht das Problem.
Sie will nicht lernen, Schule insgesamt ist nicht ihr Ding.
Dann soll sie sich eine Ausbildung suchen.
Nur, weil sie noch keine 18 ist, seid ihr nicht ihr Hotel.
Vielleicht hilft ihr das Wohnen in einer betreuten Wohngeruppe, inklusive deren Regeln.
Was ist deine Vorstellung, was willst du für deine Tochter?
 
Hallo!

Ich habe jetzt fast alle Kommentare durch gelesen und gebe jetzt als Kinderlose und eine, die vermutlich sowieso zu jung ist, trotzdem mal meinen Senf dazu.

Ich denke auch, dass man eine Sechzehnjährige nicht mehr mit Gewaltmaßnahmen - und auch ohne körperliche Gewalt wurden hier einige genannt - erziehen kann. Ich habe hier meinen Thread begonnen, als ich sechzehn war. Und auf das, was hier teilweise geraten wurde - sozuagen Boot Camp pur - hätte ich gewiss niemals mit Einsicht reagiert sondern eher mit (noch mehr) Auflehnung.

Ich würde auch eher mal in die Richtung gehen: Was für einen Wunsch hat eure Tochter, was für einen Plan? Die Schule scheint ihr eher egal zu sein. Wie stellt sie sich ihr Leben später vor? Und was ist sie bereit, genau dafür zu tun?

Und wenn da keine konkrete Idee ist, was könnte sie sich zumindest vorstellen? Für immer bei euch zu wohnen und gar nichts zu machen, wird es ja nicht sein.
Eventuell erkennt sie, wenn sie irgendein Ziel hat, dass übermäßiges Kiffen sie dem Ziel niemals näher bringt. Dass sie das Kiffen komplett von jetzt auf nachher sein lässt, wäre schön, halte ich aber nicht für wahrscheinlich.
Gesetzt den Fall, sie muss auf die Hauptschule und schafft dort den Abschluss. Wie könnte das ein Ziel von ihr beeinflussen? Ist es dann noch erreichbar? Oder braucht sie dazu "mehr"?

Das wollte ich nur mal als anderen Ansatz hier schreiben. Kein Internet? Das ist völlig unrealistisch im 21. Jahrhundert. Das wäre so, als hätte man 1960 gesagt: Sechs Wochen einsperren. Und gar kein Taschengeld geben? Wie soll sie jemals Umgang mit Geld lernen?

Alles Gute!
 
Hallo!

Ich habe jetzt fast alle Kommentare durch gelesen und gebe jetzt als Kinderlose und eine, die vermutlich sowieso zu jung ist, trotzdem mal meinen Senf dazu.

Ich denke auch, dass man eine Sechzehnjährige nicht mehr mit Gewaltmaßnahmen - und auch ohne körperliche Gewalt wurden hier einige genannt - erziehen kann. Ich habe hier meinen Thread begonnen, als ich sechzehn war. Und auf das, was hier teilweise geraten wurde - sozuagen Boot Camp pur - hätte ich gewiss niemals mit Einsicht reagiert sondern eher mit (noch mehr) Auflehnung.

Ich würde auch eher mal in die Richtung gehen: Was für einen Wunsch hat eure Tochter, was für einen Plan? Die Schule scheint ihr eher egal zu sein. Wie stellt sie sich ihr Leben später vor? Und was ist sie bereit, genau dafür zu tun?

Und wenn da keine konkrete Idee ist, was könnte sie sich zumindest vorstellen? Für immer bei euch zu wohnen und gar nichts zu machen, wird es ja nicht sein.
Eventuell erkennt sie, wenn sie irgendein Ziel hat, dass übermäßiges Kiffen sie dem Ziel niemals näher bringt. Dass sie das Kiffen komplett von jetzt auf nachher sein lässt, wäre schön, halte ich aber nicht für wahrscheinlich.
Gesetzt den Fall, sie muss auf die Hauptschule und schafft dort den Abschluss. Wie könnte das ein Ziel von ihr beeinflussen? Ist es dann noch erreichbar? Oder braucht sie dazu "mehr"?

Das wollte ich nur mal als anderen Ansatz hier schreiben. Kein Internet? Das ist völlig unrealistisch im 21. Jahrhundert. Das wäre so, als hätte man 1960 gesagt: Sechs Wochen einsperren. Und gar kein Taschengeld geben? Wie soll sie jemals Umgang mit Geld lernen?

Alles Gute!

Da hast du sicher Recht.

Leider geht die TE auch nicht auf sinnvolle Vorschläge ein.

Ich fände nach wie vor, ein gemeinsames Gespräch mit Tochter, Eltern und Kassenleitung wäre angebracht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was sollen wir konkret tun?
Sie soll ruhig arbeiten gehen, dass sie sieht was sie erwartet, wenn sie nicht lernen wird und dass sie sich überlegt, ob sie ihr hartverdientes Geld fürs Kiffen ausgeben will
Arbeiten gehen zu lassen, ist nicht falsch. Realität spüren schadet selten. Aber ich würde es als Schritt Richtung Eigenständigkeit und eben nicht als „Strafe“ verkaufen. Viel wichtiger wirkt auf mich eine klare Linie beim Kiffen mit dem, was geht und was nicht. Und vor allem: dranbleiben.

Habt ihr schon mal über eine feste Beratungsstelle nur für Jugendliche nachgedacht? Manchmal hören sie Fremden eher zu als den Eltern.
 

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