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Taschengeld

aber was sollen wir machen

Fragen, wohin sie will- normal verdienen? Das hat seinen Preis.

Hat sie weiterhin kein Engagement, dann heißt das, sie wird/will eine Lehre machen, macht ja nichts, das kann ein gutes Gefühl ergeben, etwas zu tun, das für sie stimmiger ist.

Eine Frau aus meinem Bekanntenkreis ist fast zerbrochen an dem Stil ihrer damals 15 Jährigen Tochter. Heute ist diese eine taffe, sehr erfolgreiche Unternehmerin, dieses Gör hat sich gut entwickelt, nur Zeitverzögert.
Man könnte ihr vorschlagen, wenn es in diesem Monat wieder zu solchen "Extras" kommt, dann darf sie abbrechen, dann muss sie abbrechen, dann ist das ein Hinweis, auf den du hören wirst.

Sie weiß ja, dass das falsch ist, obwohl sie das weiß, hört sie nicht damit auf, es deutet doch drauf hin, dass sie anders braucht, als ihr für sie geplant habt. Lass los- kein Geld mehr, null, nada...das wäre für eine Schülerin, die sich null, nada bemüht, falsch investiert. Ausgehen etc muss sie sich verdienen- auf das hat sie ein Recht, wenn sie eine Schülerin bleibt.

Ob das nicht mehr hilft, als dauernd reden und überzeugen wollen, ein konsequentes Ultimatum?
 

Hallo Hollunderzweig,

schau mal hier: Taschengeld. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ein Lehrling kann auch Karriere machen und später einmal sehr wohl eine Weiterbildung nachholen, wenn der Ehrgeiz da ist. Für mich hört sich das Töchterlein an, als würde sie durch die Blume sagen, Mama, Papa, hört ihr nicht? Ich will das nicht, was ihr wollt. Ich sage das doch deutlich durch mein Verhalten.
 
Ganz konkret:

  1. Klare Regeln schriftlich festlegen
    Schulbesuch, Lernzeiten, Drogenfreiheit, Ehrlichkeit. Nicht als Bitte, sondern als verbindliche Abmachung.
Diese schriftliche Regeln werden bei ihr im Mülleimer landen
  1. Privilegien an Verhalten koppeln
    Ausgehen, Geld, Handy, Internet, Freizeitaktivitäten nur bei Einhaltung dieser Regeln.
Sie ist 16 und nicht 12
Sollen wir ich ihr Hady mit Gewalt abnehmen und deswegen selbst auch ohne Internet sitzen?
    1. Bei Verstößen sofortiger, zeitlich begrenzter Entzug – ohne Diskussion.
Das wird sie nicht interessieren, sie wird dann im Bett liegen, sich anmalen, schlafen, aber trotzdem nicht machen was du dir ausgedacht hast.
    1. Kein Geld fürs Ausgehen
      Weder "Taschengeld" noch Zusatzbeträge. Wer ausgeht, finanziert das selbst – aber nicht zur Umgehung bestehender Regeln.
Das haben wir grade eingeführt
    1. Verbindliche Lernstruktur
      Feste Lernzeiten, Kontrolle der Aufgaben, Rückmeldung von Lehrkräften. Keine Eigenverantwortung "auf gut Glück", solange sie diese nicht zeigt.
Noch mal sie ist 16, das muss das langsam selbständig und eigenverantwortlich machen und Kontakt zu den Lehrern haben wir. Warum habe ich sie wohl für Nachmittagsbetreuung angemeldet?
weil alles nicht genutzt hat.

    1. Externe Hilfe konsequent nutzen
      Regelmäßige Termine bei Schulsozialarbeit/Jugendberatung, nicht einmalig und unverbindlich.
Womit können sie uns helfen?
    1. Konsequenzen vorher ankündigen und durchziehen
      Nicht drohen, sondern umsetzen.
Welche denn?
    1. Ein Regelverstoß = eine vorher festgelegte Folge. Jedes Mal.
  1. Das ist weder Gewalt noch Einsperren, sondern normale, konsequente Erziehung.
    Und genau die fehlt hier bisher.
Welche denn?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde deine Tochter mal fragen, was sie sich eigentlich wirklich wünscht im Leben, denn manchmal geht sowas einfach unter vor lauter einseitig gemachter Regeln und Normen. Man könnte nämlich auch versuchen das so zu arrangieren, dass man sich quasi abspricht, was jetzt angebracht ist. Will sie beispielsweise sofort Hausaufgaben machen, dann ist das sicher vorbildlich, wäre ihr aber gerade nicht danach aus schlechten Empfindungen heraus (traurig, leer, was weiß ich) oder wegen anderen gewichtigen Gründen und würde die mit Sicherheit erst später machen in einer von ihr gemachten Bemerkung, würde ich sagen, warum nicht? Hauptsache sie werden gemacht! Ob das gut oder schlecht ist, das entscheide jeder für sich.
 
Diese schriftliche Regeln werden bei ihr im Mülleimer landen

Sie ist 16 und nicht 12
Sollen wir ich ihr Hady mit Gewalt abnehmen und deswegen selbst auch ohne Internet sitzen?

Das wird sie nicht interessieren, sie wird dann im Bett liegen, sich anmalen, schlafen, aber trotzdem nicht machen was du dir ausgedacht hast.

Das haben wir grade eingeführt

Noch mal sie ist 16, das muss sie langsam selbständig und eigenverantwortlich machen und Kontakt zu den Lehrern haben wir. Warum habe ich sie wohl für Nachmittagsbetreuung angemeldet?
weil alles nicht genutzt hat.

Womit können sie uns helfen?

Welche denn?

Welche denn?
Dass Regeln "im Mülleimer landen", ist kein Argument gegen Regeln, sondern ein Hinweis darauf, dass sie bisher nicht konsequent durchgesetzt wurden.
Also, wird endlich Zeit dafür!!
Ja, sie ist 16 – genau deshalb braucht sie klare Grenzen. Pubertät bedeutet nicht Regellosigkeit.
Und nein: Niemand spricht von Gewalt. Konsequenzen funktionieren nicht durch körperliche Durchsetzung, sondern durch Kontrolle über Privilegien.
Warum sperrt ihr euch so dagegen?
Ein Handy muss man nicht "mit Gewalt entreißen". Man kann:
  • SIM-Karte abgeben lassen
  • WLAN-Zugang zeitlich sperren
  • Handy außerhalb der Lernzeiten verwahren
Wenn Eltern selbst "ohne Internet sitzen", ist das kein pädagogisches Argument, sondern zeigt fehlende Durchsetzungsbereitschaft.
Dass sie sich hinlegt, schläft oder sich langweilt, ist kein Schaden, sondern Teil des Lernprozesses. Nicht jede Konsequenz muss sofort Verhalten erzeugen, sie muss spürbar sein.
Langeweile ist kein Erziehungsversagen.

Zur Schulsozialarbeit/Jugendberatung:
Diese hilft nicht der Tochter allein, sondern auch den Eltern, beim Setzen realistischer Grenzen, beim Umgang mit Konsum, bei Eskalationen und bei einheitlichem Vorgehen.
Voraussetzung ist Regelmäßigkeit und Verbindlichkeit.

Zu den konkreten Konsequenzen, die gefragt wurden:
  • Kein Geld fürs Ausgehen bei Regelverstößen
  • Kein Ausgehen unter der Woche
  • Kein Handy/Internet außerhalb festgelegter Zeiten
  • Kein Treffen mit Freunden bei Konsumverstößen
  • Verpflichtende Lernzeiten statt Freizeit
  • Entzug von Sonderleistungen (Extras, Wünsche, Fahrdienste)
Wichtig ist nicht die Härte der Maßnahme, sondern dass sie angekündigt, nachvollziehbar und jedes Mal umgesetzt wird.
Solange Eltern diskutieren, relativieren oder aufgeben, weil es "nichts bringt", wird sich nichts ändern. Konsequenz ist kein Machtkampf, sondern sie ist Voraussetzung dafür, dass Regeln überhaupt eine Bedeutung haben.
 
Dass Regeln "im Mülleimer landen", ist kein Argument gegen Regeln, sondern ein Hinweis darauf, dass sie bisher nicht konsequent durchgesetzt wurden.
Also, wird endlich Zeit dafür!!
Ja, sie ist 16 – genau deshalb braucht sie klare Grenzen. Pubertät bedeutet nicht Regellosigkeit.
Und nein: Niemand spricht von Gewalt. Konsequenzen funktionieren nicht durch körperliche Durchsetzung, sondern durch Kontrolle über Privilegien.
Warum sperrt ihr euch so dagegen?
Ein Handy muss man nicht "mit Gewalt entreißen". Man kann:
  • SIM-Karte abgeben lassen
  • WLAN-Zugang zeitlich sperren
  • Handy außerhalb der Lernzeiten verwahren
Wenn Eltern selbst "ohne Internet sitzen", ist das kein pädagogisches Argument, sondern zeigt fehlende Durchsetzungsbereitschaft.
Dass sie sich hinlegt, schläft oder sich langweilt, ist kein Schaden, sondern Teil des Lernprozesses. Nicht jede Konsequenz muss sofort Verhalten erzeugen, sie muss spürbar sein.
Langeweile ist kein Erziehungsversagen.

Zur Schulsozialarbeit/Jugendberatung:
Diese hilft nicht der Tochter allein, sondern auch den Eltern, beim Setzen realistischer Grenzen, beim Umgang mit Konsum, bei Eskalationen und bei einheitlichem Vorgehen.
Voraussetzung ist Regelmäßigkeit und Verbindlichkeit.

Zu den konkreten Konsequenzen, die gefragt wurden:
  • Kein Geld fürs Ausgehen bei Regelverstößen
  • Kein Ausgehen unter der Woche
  • Kein Handy/Internet außerhalb festgelegter Zeiten
  • Kein Treffen mit Freunden bei Konsumverstößen
  • Verpflichtende Lernzeiten statt Freizeit
  • Entzug von Sonderleistungen (Extras, Wünsche, Fahrdienste)
Wichtig ist nicht die Härte der Maßnahme, sondern dass sie angekündigt, nachvollziehbar und jedes Mal umgesetzt wird.
Solange Eltern diskutieren, relativieren oder aufgeben, weil es "nichts bringt", wird sich nichts ändern. Konsequenz ist kein Machtkampf, sondern sie ist Voraussetzung dafür, dass Regeln überhaupt eine Bedeutung haben.
bitte schreib nicht Humbug
 
bitte schreib nicht Humbug
Ich verstehe, dass das gerade frustrierend wirkt, und es ist nicht meine Absicht, jemanden zu belehren. Aber wenn jede Hilfestellung sofort als "Humbug" abgetan wird, sagt das mehr über die eigene Überforderung als über den Rat aus.
Es geht nicht darum, Fehler oder Schwächen zu kritisieren, sondern konkrete Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sich das Verhalten der Tochter ändern könnte.
Wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, kann diese Ansätze umsetzen, wer das ablehnt, wird weiterhin Ohnmacht erleben.
 
Ich verstehe, dass das gerade frustrierend wirkt, und es ist nicht meine Absicht, jemanden zu belehren.

Und warum machst du das die ganze Zeit?
Bei uns im Dorf wohnt eine Kinder und Jugendpsyhologin, die hat ganze Zeit fremde Kinder und Jugendliche therapiert und die eigene Tochter absolute Chaotin war, die grade noch MiHauptabschluss geschafft hat.
Die erwachsene Menschen kann nicht ändern, es sei sie haben Entscheidung getroffen, sich selbst zu ändern und selbst das nicht so einfach wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und warum machst du das die ganze Zeit?
Bei uns im Dorf wohnt eine Kinder und Jugendpsyhologin, die hat ganze Zeit fremde Kinder und Jugendliche therapiert und die eigene Tochter absolute Chaotin war, die grade noch Mittelabschlus geschafft hat.
Die erwachsene Menschen kann nicht ändern, es sei sie haben Entscheidung getroffen, sich selbst zu ändern und selbst das nicht so einfach wird.
Die Reaktionen hier wirken patzig und defensiv, nicht weil die Hinweise falsch wären, sondern weil sie unangenehm sind. Das ist verständlich, Hilflosigkeit und Verzweiflung äußern sich oft in Abwehr. Ändert aber nichts an der Sachlage.
Das Verhalten der Tochter ist kein plötzliches Unglück, sondern die Konsequenz jahrelanger Erziehung, in der Regeln offenbar nicht verbindlich waren und Verantwortung nicht eingefordert wurde. Kinder lernen nicht durch gute Absichten, sondern durch konsequentes Handeln.
Was heute sichtbar wird, ist das Ergebnis früherer Entscheidungen, oder Nicht-Entscheidungen.
Es geht hier nicht darum, Absolution zu erteilen oder ein "weiter so" zu bestätigen.
Wer das erwartet, sucht keine Hilfe, sondern Entlastung von eigener Verantwortung.
Die kann und sollte niemand liefern.
Wenn weiterhin jede Kritik abgewehrt, jede Maßnahme für wirkungslos erklärt und jede Verantwortung nach außen verlagert wird, wird sich nichts ändern. Dann müssen die Eltern allerdings auch akzeptieren, dass die weiteren Konsequenzen nicht mehr bei anderen liegen, sondern bei ihnen selbst.
Das ist keine Härte, sondern Realität.
Ich habe meine Sicht ausführlich dargelegt. Weitere Diskussionen bringen hier nichts mehr, da offenkundig keine Bereitschaft besteht, Verantwortung zu reflektieren oder das eigene Handeln kritisch zu hinterfragen.
Wer jede Rückmeldung als Angriff wertet und jede Konsequenz im Vorfeld für wirkungslos erklärt, sucht keinen Austausch, sondern Rechtfertigung.
Dafür stehe ich nicht zur Verfügung.
Ich wünsche, dass ihr einen Weg findet, die Situation zu stabilisieren.
Mehr kann und werde ich an dieser Stelle nicht beitragen.
 
Das Problem noch, dass sie raucht: sie hat normale Zigaretten, EC, Cannabis EC und auch Cannabis -Kraut ausprobiert. Aus dem Grund war schon Polizei in der Schule und wir waren schon 1mal bei Jugendamtpsychologin. Als wir erstes mal das mitgekriegt haben war sie 15, das war für uns Schock. Sie hat da abgestritten, angeblich gehört ihr das nicht.
Mit 15 das Kiffen angefangen, ihr ist alles egal. Sie ist polizeibekannt, nutze das und zeig sie wegen Drogenmissbrauch an. Immer wierder.
Deine Tochter wird verblöden und dabei dummes Zeug reden. Mit Appellen und TG-Entzug kommst du nicht weiter.
Mal bisschen Jugendknast oder Fremdunterbringung helfen eher.
Was sollen wir konkret tun?
Sie soll ruhig arbeiten gehen, dass sie sieht was sie erwartet, wenn sie nicht lernen wird und dass sie sich überlegt, ob sie ihr hartverdientes Geld fürs Kiffen ausgeben will
Siehe oben.
Ich hätte schon längst die Polizei eingeschaltet. Es ist nicht in Ordnung, dass sie Drogen konsumiert und so getan wird, als sei das normal.
Sie wird weder einen Schulabschluss machen, noch arbeiten gehen, denn sie erkennt den Ernst der Lage nicht.
 

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