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Tagesmama braucht mal rat

  • Starter*in Starter*in kücken
  • Datum Start Datum Start
K

kücken

Gast
Hallo zusammen

Hallo leute,


ich arbeite seit 01.04.06 als Tagesmama.
Seit April 07 sind es nun drei Kinder.

Hierbei geht es aber m die grosse.
Die ist nun 2,5 JAhre jung und nuckelt noch an der Brust der Mutter.
Die Mutter zieht sich hier das T-Shirt hoch und lässt die kleine trinken......ich bin jedesmal peinlich berührt......ich denke ja das sie längst abgestillt worden sein müsste...die mama der kleinen meinte das natürliche abstillalter liegt bei zwischen 2 und sieben jahren......

Mir persönlich ist es sehr peinlich wenn sie sich das t- shirt hoch macht weil ich für mich ja denke das sie aus dem Stillalter raus ist.
Es kommen schliesslich noch andere Eltern udn holen ihre Kinder ab....es ist mir so peinlich, die anderen Eltern denken bestimmt ich bringe denen nix bei ......


Ich weiss nicht wie ich der Mutter sagen kann das ich nimmer will das sie hier trinkt........
Kann ich das überhaupt beeinflussen???????

Danke für eure Ratschläge

Kücken

ich bin ja we bereits mehrfach gesagt Tagesmama dreier KInder.
Meien Ältesteist 2,5 Jahre jung udn nuckelt noch an der Brust der Mutter.
Die zieht sich hier das T-Shirt hoch und lässt die kleine trinken......ich in jedesmal peinlich berührt......ich denke ja das sie längst abgestillt worden sein müsste...die mama der kleinen meinte das natürliche abstillalter liegt bei zwischen 2 und sieben jahren.....soll ich das nun glauben...ich bin so mh ja wie soll ich sagen verzweifelt......nicht nur deswegen aber naja...über antworten wäre ich froh


jule
 
Es liegt wohl im Ermessen der Mutter, wie lange sie ihr Kind stillen möchte. Wobei ich allerdings meine, mit 2,5 Jahren sollte ein Kind schon längst etwas Gehaltvolleres, als Muttermilch zu sich nehmen. Aber gut.

Wenn dir nicht recht ist, dass die Mutter vor fremden Kindern und anderen Eltern ihre Brust entblößt, fordere sie doch einfach auf, für die Dauer des Stillens das Schlafzimmer oder die Küche zu benutzen. Es ist deine Wohnung, in der sie sich aufhält, sie wird sich also nach deinen Wünschen richten müssen.
 
Hallo Missis,

die kleine trinkt ja nicht um sich davon zu ernähren. Sie ißt ja schon Brot udn solche dinge.
Ich habe eher das Gefühl das die Mutter es geniesst wenn die kleine trinkt....ich finde es auch einach nimmer notwendig .....ie ist in einem alter wo man ihr erklären kann das sie das nun nimmer benötigt.
Sie wird im Februar 2008 3 jahre alt und kommt in den Kindergarten.......ich will eigentlich das wenn die kleine trinken will ....die es zuhause machen sollen....weil mir für sowas das verständnis fehlt
Bei kleinen Babys die es brauchen habe ich kein Problem mit(habe meinen mittleren hier seit er 8 Wochen alt ist....da wurde er auch mal hier gestillt) aber mit 2,5 Jahren fühle ich mich dabei einfach nicht wohl.....
 
Hi Küken,
der Zeitpunkt des Abstillens sollte von Mutter und Kind individuell geregelt werden und unterliegt weniger festgesetzten Grenzen als dem biologischen Bedürfnis des Kindes. Abhängig ist die Stillzeit auch von gesellschaftlich-kulturellen Faktoren und liegt bei uns momentan zwischen dem vierten und sechsten Monat.
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt ein Stillen bis zum sechsten Monat und danach ein Teilstillen neben richtiger Kost bis zum zweiten Lebensjahr. Aber auch darüber hinaus besteht keinerlei Gefahr für das Kind. Vielmehr bietet das Stillen auch vielerlei Vorteile für die Gesundheit und die Mutter-Kind-Beziehung.
Wenn das Kind, was ganz wichtig ist, nebenbei mit regulärer Kost versorgt wird, verliert es mit der Zeit allmählich auch selbst das Interesse am Stillen, das kann bis zum fünften Lebensjahr dauern, wird sich aber von selbst regulieren.
Ich würde dir empfehlen, die Mutter zu bitten, aus Rücksicht vor dem Schamgefühl der anderen Kinder und Eltern in einem seperaten Raum zu stillen.
Gruß Eska
 
ok wie seht ihr die sache wenn mama medikamente einnehmen muss und weil sie allergien hat udn diese durch die milch an das kind weitergegeben werden?
 
ok wie seht ihr die sache wenn mama medikamente einnehmen muss und weil sie allergien hat udn diese durch die milch an das kind weitergegeben werden?

Naja, es geht ja nicht um Sichtweisen. Ich persönlich würde mein Kind auch nicht übers zweite Lebensjahr hinaus stillen und finde es auch unästhetisch, das in Gegenwart anderer Menschen zu tun.
Wenn die Medikamente schädlich fürs Kind sein können (Arzt fragen/Packungsbeilage lesen), dann sollte man auf keinen Fall weiter stillen, egal zu welchem Zeitpunkt. Das ist meine Sichtweise und entspricht auch ärztlichen Ratschägen und dem der WHO.
Gruß Eska
 
Ich finde das ekelhaft und glaube auch nicht, das der erste Impuls vom Kind ausgeht, sondern viel mehr von der Mutter!
Wahrscheinlich "genießt" sie es wirklich....

Geht das noch viel weiter - also im Alter des Kindes - grenzt das für mich an missbrauch. Eigentlich schon jetzt.
 
http://www.afs-stillen.de/cms/cms/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=37&idart=188

http://www.afs-stillen.de/cms/cms/front_content.php?client=1&lang=1&idcat=37&idart=188
Als „Langzeitstillen“ wird in der gängigen Literatur eine Stillzeit von über einem Jahr bezeichnet. Ab diesem Alter wird das Kind nicht mehr Baby, sondern Kleinkind genannt, es übt und perfektioniert seine Fortbewegung auf zwei Beinen, Sprachverstehen und aktiver Sprachgebrauch mit immens wachsendem Wortschatz entwickeln sich. Eine Mutter, die über ein Jahr stillt, hat also bald ein Kind an der Brust, das „schon läuft und spricht“, und oft setzen spätestens dann die zweifelnden Reaktionen aus der Umwelt ein, warum man „das“ denn noch macht, was das Stillen noch bringt, ob da überhaupt noch etwas aus der Brust herauskommt und ob man denn wolle, dass der Nachwuchs zu einem unselbständigen, klammernden Mamakind werden soll, das sich nicht von der Mutter lösen kann. Langzeitstillenden Müttern wird mit vielen Vorurteilen und Ressentiments begegnet, die in der Regel auf Unkenntnis und Informationsdefiziten beruhen, oft gepaart mit eigenen negativen und nur sehr kurzen Stillerfahrungen und dem daraus resultierenden mitleidigen Blick „Wie kann man sich sowas bloss so lange antun?“.

Hier findet ihr nützliches Wissen.
 

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