Weil Suizid ein Menschenrecht ist.
Es sollte normal sein über Suizid zu sprechen zu dürfen.
Tipps zu finden ist leider nicht so einfach.
Das ist richtig... ich sehe in Suizid als finaler Entscheidung für ein Individuum persönlich durchaus auch so etwas wie ein Menschenrecht.
Tatsächlich, denke ich, kann die Bewusstmachung dessen, dass es diesen weg jederzeit gibt und mir dieser offen steht, sogar einen Suizid verhindern bzw. zum Aufkeimen der Hoffnung ob des "offenen, jederzeit begehbaren Ausweges" führen.
Doch konträr dazu ist es eben auch ein Menschenrecht eines anderen Individuums von den Suizidplänen eines Mitmenschen "verschont" zu bleiben und das meine ich wörtlich.
Es ist oft betont worden, dass gerade in Helfer-Foren wie diesem oft sehr empathische Menschen unterwegs sind, dich sich für viel mehr und viel schneller verantwortlich fühlen, als man es mit gesunder Moral von ihnen verlangen kann.
Und auch diese Menschen sind schützenswert, zumal niemand hier auch wirklich sagen kann ob man es mit einem tatsächlichen potentiellen Suizidenten zu tun hat, oder ob es sich nur um einen äußerst üblen Scherz handelt.
Im Extremfall macht sich der Helfer dann lange, vielleicht sogar traumatische Vorwürfe, und der "Suizident" lacht sich einen...
Das Thema Suizid ist wichtig, keine Frage... doch der Fokus sollte in einer Diskussion immer davon weg führen.
Das Recht eines Suizidenten auf Beendigung seines Lebens bleibt davon völlig unangetastet.
Denn niemand hat das Recht, einem anderen Menschen eine derart traumatisierende Erfahrung zuzufügen.