Zunächst möchte ich fiv für seine/ihre ? tollen Beiträge danken. Nicht nur was Du denkst finde ich sau gut, sondern auch die Art, wie Du es rüberbringst.
Ich würde der einen Aussage von fiv, dass man, weil man Hilfe in unserer Gesellschaft nur bekommt, wenn man sein restliches Leben aufgibt, noch um einen Punkt erweitern. Man kann, wenn man Suizidgedanken hegt, nur Hilfe bekommen, wenn man bereit ist, sich für Geisteskrank erklären zu lassen ( einige Beweise hier im Thread, manigfaltige Beweise im Forum ). Ich schrieb es schon im anderen Thread zum Thema : Für mich ist offensichtlich, dass die angeblich Hilfsbereiten durch die Tabuisierung des Suizid und eben die Knüpfung der Hilfe an, für manche inakzeptable Bedingungen, ihrer eigenen Hilfe im Wege stehen.....
Zitat :
"Es ist immer egoistisch, so zu handeln, wie es (vermutet) das Beste für einen selber ist."
Dieser Satz formuliert es sehr treffend. Damit kann man sicher auch einen Suizid als egoistisch deklarieren.
Nur wirft sich mir die Frage auf, ob jemand, der will, dass ein anderer etwas tut oder eben nicht tut, nicht aus den gleichen Motiven handelt ? Wenn also Suizid egoistisch ist, dann ist der Wunsch der anderen, den Suizid nicht durchzuziehen, mindestens genauso egoistisch.
Und da ein Suizid kraft Definition immer mein Leben beendet ( und mein ist doch, so weit meine Deutschkenntnisse reichen, ein besitzanzeigendes Fürwort ?? ), würde ich sagen, dass mein Egoismus immer über dem Egoismus der Anderen stehen muss, rein aus der Logik heraus.