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Suizid- Was denkt ihr darüber?

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Aber wenn der Stein zu schwer wird, kann man doch andere fragen, ob sie einem dabei helfen können, und sei es auch nur, indem sie den Weg leichter machen und den Stein nicht mitrollen können, oder indem sie direkt mit anfassen und den Stein zusammen mit dir hochrollen. 🙂

Sicherlich hast Du nicht unrecht,
nur was wäre wenn Du jemanden sagst das es Dir nicht gut geht und Dir vielleicht Hilfe erhoffst,und dieser Dir dann sagt sei nicht so dumm,helfen tue ich Dir übrigens auch nicht.Weil ich keine Lust und keine Zeit und kein Interesse habe Dir zuhelfen?

Und der Kanditat hat vielleicht mit letzter Kraft diesen Menschen um Hilfe gebeten.

Ich finde man sollte sich immer gegenseitig helfen ,nach den Möglichkeiten die man hat,und ich sage mal für ein Gespräch sollte doch immer irgendwie Zeit sein können.

Wenn es zwar vielleicht zur Sekunde nicht geht,sagt man dann (vielleicht )in einer Stunde da habe ich mehr Zeit.
 
Dies was du anspricht mit: Keine Zeit, Keine Lust und kein Interesse zu helfen...

ist gerade ein Spiegeleffekt. Mit der Absicht und Wirkung: "Mir muss/soll nie - auch am Ende meiner Kräfte nicht geholfen werden.

Ich kenne eine Person, diese lebt mit seiner Ansicht wie du sie beschreibst in der untersten Gesellschaftskategorie. Diese Person will niemanden helfen. Klagt aber überall herum, wie schlecht es ihr gehe.

Diese Person hat ein Problem mit seiner Identifikation. Sie weiss nicht, dass sie Lebensqualität geben muss, um Lebensqualität zu erhalten. Somit ist Schweigen bei dieser Person auch Gold wert. Denn diese Person braucht eine andere Energie. Und dies ist Hilfe für diese Person.


Mit der Atem-Methode Hilfe ausatmen; Hilfe einatmen, machst du was für die Gesellschaft und dir 🙂 Was aber keiner anderen Person schadet. Und ihr in ihrem Willen stört. Sie atmet nur die Sachen ein, was ihr gut tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber wenn der Stein zu schwer wird, kann man doch andere fragen, ob sie einem dabei helfen können, und sei es auch nur, indem sie den Weg leichter machen und den Stein nicht mitrollen können, oder indem sie direkt mit anfassen und den Stein zusammen mit dir hochrollen. 🙂
Wen soll man denn fragen, wenn es die "liebenden Menschen" nicht gibt.
Die Normalmenschen scheren sich nichts um dich. Wenn man sich mit Problemen outet (oder geoutet wird), gilt man als schönes Negativbeispiel, lässt einen selbst in einem besseren Licht dastehen.
Viele würden es sogar als willkommene Attraktion sehen, wenn sich jemand selbst wegräumt. Für viele wäre es sogar witzig. Die Betroffenheit wird nur geheuchelt.
 
Aber wenn der Stein zu schwer wird, kann man doch andere fragen...
Wenn aber doch keine "anderen" vorhandenen sind.
Und besonders würde ich mich davor hüten, mein Umfeld um Hilfe zu bitten.

Menschen freuen sich auf dir herum trampeln zu können, sollten sie bemerken, das du zu schwach zum rollen bist.
 
Ich find es immer ein bisschen komisch, daß alle danach schreien, daß man Sterbehilfe legalisieren soll, aber Suizid sei egoistisch.

Körperlichen Schmerz bei einer Krankheit, wenn der unerträglich ist, dann sagen viele es ist okay, dass man sterben will. Aber was ist mit den Menschen, die seelisch so extrem leiden? Ich hatte mal eine Zeit, wo ich gelitten habe, dieses Mass an Leid konnte ich mir vorher nicht annähernd vorstellen, und nun seitdem ich weiß wie sehr man leiden kann seelisch ... also das würde ich meinem schlimmsten Feind ned wünschen.

Jedenfalls denke ich, daß auch seelisches Leid ein Mass erreichen kann, das unerträglich ist und einem das Leben zur wahren Hölle macht. Vor allem wenn man schon vieles versucht hat um sich helfen zu lassen und jeden Weg gegangen ist, aber es hilft einfach nichts...dann fänd ich es eher egoistisch vom Umfeld eines solchen Menschen, von diesem zu verlangen, daß er für SIE weiterleben soll, weil SIE ja leiden würden.

Ich glaube auch, daß es Menschen gibt, die sind von Natur aus so konzipiert, daß sie nicht fähig sind glücklich zu sein. Weil sie extremst sensibel sind, auf eine Art die schon in ihnen steckt, und die auch nicht wegtherapiert werden kann (eh hohl wie heute alles psychologisiert wird immer und alles auch bloss an den Durchschnitt angepasst werden muss). Jetzt aber ned nur durch extremste Sensibilität, sondern weil bei diesen Menschen so viele Fakten zusammen kommen, daß diese es nicht möglich machen, daß dieser Mensch jemals sowas wie wirklichen inneren Frieden spürt.
Zum Beispiel denke ich, daß manche Menschen auch eine gefährliche Mischung aus extremster Empfindsamkeit, extremer Empathie und hoher Intelligenz haben.
Eine sehr hohe Intelligenz zu besitzen um bestimmte Dinge hinterfragen zu können, und dazu auch noch das Interesse an diesen Überlegungen zu haben kann auch eine gefährliche Kombination sein und einem so einiges an zufriedenem Gefühl von vorneherein verbauen.
Aber das war ja nicht das Thema.

Wie ich schon andeutete..ich finde es nicht grundsätzlich okay, aber wenn ein Mensch schon lange und extrem leidet, schon Wege gegangen ist um zu schauen, ob er sich dieses Leid nehmen (lassen) kann und sich wirklich Hilfe gesucht hat und diese bringt einfach nichts, dann kann ich es verstehen. Ich würde aber aus welchem Grund auch immer, sowieso niemals einen Menschen verurteilen, weil er sich umbringen will oder es bereits getan hat.
Denn ER/Sie hat sein/ihr Leben gelebt, seine/ihre Gefühle gefühlt, seine/ihre Gedanken gehabt ... nicht wir.

Ich finde es ist auch immer ein Unterschied ob jemand einen Suizidwunsch wegen Liebeskummer o.ä. hat oder weil er in sich selbst einfach unerträglich leidet. Mit sich selbst vielleicht.
Man solltes sich in jedem Fall immer erstmal jemandem anvertrauen. Da gibt es IMMER Möglichkeiten.
 
Suizid? Schlimm. Es gibt Leute die einfach psychische Krankheiten haben und daher diesen Weg gehen, ohne sich bewusst zu sein. Ich kann auch nicht verstehen wieso man R. Enke so hochjubelt und ihm sogar für seine Leistung(Suizid) einen Straßennamen gegeben hat. Die Leute die Gedanken haben und trotzdem ein Leben führen, dafür täglich kämpfen, die verdienen mein größten Respekt, aber sicher nicht einer der aufgegeben hat, wie er.

Wer die Entscheidung trifft, soll machen, aber an die Angehörigen denken und vielleicht den Schritt erklären. Verstehen tue ich es nicht. Jeder muss mit Problemen kämpfen, so ist das Leben gestrickt...
 
Wenn aber doch keine "anderen" vorhandenen sind.
Und besonders würde ich mich davor hüten, mein Umfeld um Hilfe zu bitten.

Menschen freuen sich auf dir herum trampeln zu können, sollten sie bemerken, das du zu schwach zum rollen bist.

Da hast Du einen Satz gesagt, den ich auch immer wieder feststellen muss. Ich hätte es nicht für möglich gehalten - man erwartet von anderen Menschen nie etwas, was man selbst nicht tun würde - aber ich merke auch immer wieder, daß Menschen - sogar die eigene Familie - noch einen draufsetzen und es ausnutzen wenn sie merken, daß man schwach ist.
Sogar oft in der Form, daß sie vorgeben helfen zu wollen und dann merkt man aber, daß es auf den oberflächlichen Blick wie Hilfe aussieht, aber wenn man genauer hinschaut ist es nichts als Eigennutz um sich selbst stärker zu fühlen u./o. aber, um die Person noch fertiger zu machen, als sie eh schon ist.

Besonders gerne wird dann kritisiert, habe ich das Gefühl. Kritik ist ja nicht generell etwas schlimmes. Im Gegenteil, in wohlwollender Weise und auf konstruktive Art hervorgebracht ist sie sogar sehr sinnvoll. Ich erwarte von guten Freunden und der Familie sogar, daß man mich auch mal hinterfragt und notfalls auch sagt was ich besser machen kann/was falsch war.
Aber ich habe gemerkt, daß sehr viele Menschen, sobald sie merken, daß jemand anderes schwach ist, wodurch diese sich dann ja auch oft nicht mehr so wehren können und in ihrem Selbstbewusstsein sinken, anfangen unfair zu werden und die Situation auszunutzen.
Ich kenne eigentlich nur eine, die nicht so ist und das ist meine beste Freundin.

Also ich könnte niemals so sein. Nedmal jemand gegenüber den ich ned kenne oder den ich ned leiden könnte.
Ich war schon oft in Situationen, wo jemand Hilfe brauchte und ich hab ned 1 Sekunde gezögert, war auch immer überzeugt davon, daß jeder andere so handeln würde und hab das bei mir auch ned als etwas besonderes angesehen und tue es immernoch nicht. Ich denke vielmehr, daß manch anderen da etwas fehlt.
Mittlerweile habe ich aber schon oft Verhaltensweisen an Menschen bemerkt, von denen ich vorher nedmal geahnt hätte, daß es sowas gibt. So dermassen berechnend und auf den eigenen Vorteil bedacht, in welcher Art auch immer.
Hab mich manchmal schon gefragt, ob ich einfach nur so n Pech hab, besonders oft auf solche Menschen zu treffen oder ob ich selbst einfach total naiv bin, und eigentlich jeder so ist ... nur ich ned (So in dem Sinne, daß bei mir vllt igdwas ned stimmt. lol)?
 
Mich beruhigt es immer, wenn Menschen fragen, wie andere "darüber denken". Das heißt, sie sind noch ziemlich interessiert an den Ansichten anderer und nicht fällig.

Ich denke, Suizid ist Ausdruck einer Krankheit und traurig.
Ich denke ferner, Suizidgedanken sind irgendwann im Leben mal "in" - jeder Pubertierling kennt das. Wildromantische Gedanken: Hach, dann seht ihr mal, wie es ohne mich ist! Ihr werdet schon sehen, ihr habt mich dazu getrieben , wer kommt wohl alles zur Beerdigung blabla...

Wichtig ist, das als Zuhörer unterscheiden zu können.
 
Aber wenn der Stein zu schwer wird, kann man doch andere fragen, ob sie einem dabei helfen können, und sei es auch nur, indem sie den Weg leichter machen und den Stein nicht mitrollen können, oder indem sie direkt mit anfassen und den Stein zusammen mit dir hochrollen. 🙂
Warum liest eigentlich niemand meine Beiträge 🙄 Nochmal die Frage: Was ist, wenn man so depressiv ist, dass man jeden Ansatz für Hilfe schon für sinnlos hält?
Mich beruhigt es immer, wenn Menschen fragen, wie andere "darüber denken". Das heißt, sie sind noch ziemlich interessiert an den Ansichten anderer und nicht fällig.

Ich denke, Suizid ist Ausdruck einer Krankheit und traurig.
Ich denke ferner, Suizidgedanken sind irgendwann im Leben mal "in" - jeder Pubertierling kennt das. Wildromantische Gedanken: Hach, dann seht ihr mal, wie es ohne mich ist! Ihr werdet schon sehen, ihr habt mich dazu getrieben , wer kommt wohl alles zur Beerdigung blabla...

Wichtig ist, das als Zuhörer unterscheiden zu können.
Macht es nicht besser, wenn die Person dann trotzdem aus dem Fenster springt.
 
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