Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Stuttgart 21 - "Wir sind das Volk"

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wir wissen doch seit langem, dass Geissler ein CDU-Mann, also ein Mann der Kapitals (und damit der KapitalTrächtigen), ist. Geissler hat das Wohl gewisser Kreise, aber nicht des Volkes im Auge.

Genauso ist Wulff nicht unparteiisch oder überparteilich. Er ist einfach ein machtgeiler CDU-Mann.
Naja, zum jetzigen Zeitpunkt das Projekt völlig neu zu gestalten war wohl doch etwas schwierig. Aber vielleicht diente die ganze Übung tatsächlich nur der vorübergehenden Beruhigung der Gegner...

Was mich doch etwas irritiert ist, dass sich Geissler gegen einen Volksentscheid ausspricht.
 
Was mich doch etwas irritiert ist, dass sich Geissler gegen einen Volksentscheid ausspricht.
Wenn ich mich nicht irre, begründet er dies damit, dass ein Volksentscheid rechtlich nicht OK sei. Ich wage das nicht zu beurteilen.

Ansonsten muss ich mich bezüglich seines Schiedsspruchs noch kundig machen. Ich weiß noch fast gar nichts darüber.
 
Das war ja wohl abzusehen.
Ist aber nicht weiter schlimm für diejenigen die es sowieso nicht so schlecht finden, wenn die Konservativen etwas weiter durchsetzen. Das nämlich könnte sich günstig - im Land und im Bund - für die nächsten Wahlen auswirken. 😀😀😀😀😀 Und wenn man die Verstaubten eben auf anderem Wege nicht losbringt......
 
Hi Mikenull !

Du bringst viel Akzeptanz zum Ausdruck; Parteien im Land, im Bund; damit gegenüber der vorherrschenden Kleinstaaterei (gemäß dem Cäsarschen Prinzip - Teile und Herrsche !

Fakt hingegen scheint doch zu sein, das es das System mit einem Veteranen (Geisler) wieder einmal geschafft hat, dem Deutschen davon zu überzeugen, daß alles nach gewissen Regeln ablief.
 
Ich weiß nicht ob es so ist. Ich schätze diesen späten Geißler eigentlich schon - aber konnte er anders?
Ob er die Deutschen vom unterirdischen Bahnhof überzeugt hat, glaube ich eher nicht. Es gibt ja eine kleine Mehrheit für das Projekt - aber ob das die andere Seite ( die Gegner ) wirklich überzeugt. Schließlich ändert sich an den Unsummen ausgegebenen Geldes - das sicherlich jetzt noch mehr werden wird - gar nichts.
Es könnte aber wirklich sein - und es ist zu hoffen - das sich der Politikstil in diesem Land ändert. Das Volk muß mehr gefragt werden.
 
Ich weiß nicht ob es so ist. Ich schätze diesen späten Geißler eigentlich schon - aber konnte er anders?
Ob er die Deutschen vom unterirdischen Bahnhof überzeugt hat, glaube ich eher nicht.

Ich weiß nicht, ob Geißler hier anders konnte oder wollte, es ist zweifelsohne nicht leicht, zwischen den Stühlen zu sitzen. Zumal hier mit Sicherheit im Hintergrund sehr viel Druck auf ihn ausgeübt wurde.

Ich schätze es auch nicht so ein, dass dieses Medientheater jetzt sogar überzeugend für die Bürger gewesen ist, eher ist wohl das Gegenteil der Fall. Es wurden im Laufe der Schlichtungsgespräche immer mehr Unklarheiten und Fehlurteile aufgedeckt, die jetzt womöglich für noch mehr Entschlossenheit bei den Gegnern sorgen werden. Es gibt sogar Unmengen an Details, welche die Zweifel an diesem Projekt wohl eher noch verstärkt haben. Hier ist das, wie bei vielen anderen Quellen auch, sehr gut nachzulesen:

Besorgniserregendes Sicherheitskonzept | Radio Utopie

Wirtschaftsprüfer stellen Kostenprognose der Bahn in Frage | Radio Utopie

Kantersieg für S21-Gegner | Radio Utopie

Die nächsten beiden Großdemos im Dezember sind wohl auch schon geplant, an denen nun auch Menschen außerhalb von Stuttgart kommend vermehrt teilnehmen sollen.

Es könnte aber wirklich sein - und es ist zu hoffen - das sich der Politikstil in diesem Land ändert. Das Volk muß mehr gefragt werden.

Ohne einen gewaltigen Druck von außen, von den Bürgern selbst, wird sich das auch nicht ändern, davon bin ich überzeugt. Das Auftreten der Verantwortlichen spricht eine andere Sprache. Hier wird ja oftmals gemauert was das Zeug hält, wichtige Daten werden weiterhin unter Verschluß gehalten. Und das weiterhin sehr selbstherrliches Auftreten so mancher Akteure zeigt auch sehr wenig Respekt vor dem Informationsbedürfns und dem Mitspracherecht der Bürger. Das ist jetzt eher noch offensichtlicher geworden nach meinem Eindruck.
 
Letzterem mag ich nicht zustimmen, weil ich glaube, daß z.B. eine Abwahl von Mappus und Co. jedem Politiker deutlich machen würde, wohin stures Festhalten an überteuerten Projekten führen kann. Und wenn sie an nichts hängen - Macht wollen sie wohl alle.
 
Machtbewußtsein kann aber eben leider auch zu einem signifikanten Größenwahn führen, den ich auch bei manchen Akteuren deutlich sehe. Ich glaube eher nicht, dass die meisten Politiker heute noch allzu viel Angst vor den Wahlen haben. Wenn es darauf noch ankäme, dann würden die sich nicht fast alle gerade selbst demontieren. Ich denke, die Korruption ist wohl leider längst parteiübergreifend viel zu weit fortgeschritten.

Wer bei den Wahlen fällt, der fällt in der Regel ohnehin sehr sanft, er wird dann zumeist aufgefangen von seinen Kontakten und Gönnern außerhalb des politischen Amtes. Die der heute als "schlau" angesehene Politiker ja auch schon längst geknüpft hat. Was dann seinen Entscheidungsspielraum im Sinne von Demokratie natürlich auch sehr nachhaltig einschränkt.

Das Beispiel von Schröder und dessen Weg zu Gasprom hatte damals schon sehr deutlich gemacht, dass viele Politiker heute nicht mehr zu einer eigenen politischen Autonomie stehen wollen. Sie sind längst gleichgültig geworden gegenüber dem Willen des Volkes, das ist für sie nur eine Größe, wenn es um die bestmögliche Täuschung falscher Tatsachen geht.

Sie stehen wohl eher für die wirtschaftlichen Interessen der stärksten Lobby ein. Und dafür werden sie ja auch gerne belohnt. Die Wahlen, ich denke, das zählt bei vielen Politikern wohl auch gar mehr. Es braucht sie ja auch nicht wirklich zu interessieren, denn sie müssen selbst für gravierende Fehlentscheidungen im Sinne des Volkes ja auch gar nicht erst geradestehen. Die Korruption ist hier längst ein schwerwiegendes Problem geworden. Und das hat die oftmals sogar deutlich sichtbar gewordene Interessenpolitik bei Stuttgart 21 für mich leider auch aufgezeigt.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
M Wieso sind so viele negativ eingestellt Gegenüber uns ? Gesellschaft 23

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben