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AmyZaramia

Neues Mitglied
Raus aus der Einsamkeit...?

Hallo ihr da draußen..
Da ich niemanden habe,versuche ich es jetzt mal hier.
Vor 2 Jahren bin ich vom Dorf in meine Traumstadt gezogen,wo ich Jura im 5.SE studiere.Seitdem gehts bergab..Ich war immer gen feiern,hatte meine ganzen Freunde und immer viel Spaß..Aber jetzt ist alles anders.
Kontakt zu meinen Schulfreunden ist wegen der Entfernung iwann abgebrochen.Sie sind alle zusammen in eine andere Stadt gezogen und bleiben jetzt eben unter sich.Und neue habe ich nicht gefunden.
In meinem Studium ist niemand wie ich.Es gibt die Egoisten,die eh nichts mit ihrer „Konkurrenz“ zutun haben wollen,es gibt die "Reichen",die auch nur unter sich bleiben und der Rest ist nur in Grüppchen unterwegs,keine Chance da irgendwie reinzukommen.Zu Beginn gabs 5Mädels mit denen ich gut klar kam,aber die haben Uni geschmissen oder Ort gewechselt..
Zudem hab ich das Gefühl,dass ich das Studium eh nicht schaffe.Die Klausuren waren bisher echt eig ganz ok,ich hab alles ohne übermäßig großen Aufwand gepackt,teilweise sogar mit Bestnoten..aber ich habe kaum noch Motivation.Vlt weil ich seit 2Jahren keine Abwechslung/Spaß mehr habe…keine Ahnung.Ich mag es an sich,viel zu lernen fällt mir leicht und macht mir nichts aus,aber mich interessieren z.B.politische Themen eher weniger.Und ich hab das Gefühl,der Rest meiner Mitstudenten lebt dafür.Ich sehe mich auch nicht in typischen Jura-Berufen (und ja ich weiß,man kann damit nicht nur Anwalt werden..)..Aber eigentlich sehe ich mich in keinem Beruf so richtig.Außerdem schaffe ich das Examen mit Sicherheit nicht,dazu gehört immer ein Quäntchen Glück-und ich gehöre zu den Menschen,die im richtigen Moment KEIN Glück haben.Und dann stehe ich da,mit Mitte 20und habe nichts..Davor habe ich so Angst..
Meine Eltern hassen mich sowieso fürs Studium,sie wollten von Anfang an eine Ausbildung - das war und ist aber nicht mein Plan bzw.entspricht nicht meinen Ansprüchen (besonders nach der Oberstufenhölle).
Ich hab natürlich versucht,in der neuen Stadt Anschluss zu finden,weil sich dadurch vllt meine ganze Situation verbessern würde.
Ich hab versucht nen Job zu finden.In Klamottenläden,weil ich dachte,da gäbe es wenigstens schonmal ein gemeinsames Interesse,was ja ein Anfang für ne Freundschaft wäre.Aber ich bekam nur Absagen..
Die Unigruppen sind nur politisch orientiert..und das interessiert mich wie gesagt nicht..
Ich wollte auch mit „NEU IN…“Facebook Gruppen probieren,aber mich mit wildfremden verabreden,die vllt nichtmal kommen?!Ist mir iwie zu unsicher..
Dann war ich noch bei Sportgruppen,da lernt man ja angeblich auch immer wen kennen - war bei mir definitiv nicht so. Ich war echt offen,aber fast alle kamen zu zweit oder hatten keinen Bock auf Kontakte,sondern auf Sport..
Über eine WG habe ich auch schon nachgedacht und rumgesucht. Aber es ist echt schwer hier welche zu finden! Und -vllt werden einige jetzt behaupten ich würde die ganze Sache nicht ernst nehmen oder wäre zu picky- aber ich brauche meine eigene Wohnung,in der ich ganz allein bin und machen kann was ich will,wann ich will.Rund um die Uhr mit anderen Leuten zusammen zu sein geht iwie auch nicht.
Ich liebe diese Stadt, aber es ist eben eine Großstadt und unfassbar schwer,hier jemanden kennenzulernen...


Ich weiß wirklich nicht weiter. Ich trete allen Menschen offen&freundlich gegenüber,sehe auch nicht unfassbar schrecklich aus und bin nicht komplett doof-dachte ich zumindest bis jetzt.. Ich überlege meinen Studiengang zu wechseln um neu anzufangen.In den ersten Wochen bilden sich immerhin die Gruppen&Freundschaften und es wäre ein Neustart.Aber ich weiß nichtmal was ich studieren sollte,bei Tests kommt meist Jura raus und das war ja eig auch mein ursprünglicher Wunsch.
Jetzt hab ich Ferien und sitze den ganzen Tag hier rum und verzweifle immer mehr.Ich denke über jeden Satz nach,den ich zu Fremden gesagt habe,und frage mich was falsch daran war.Ich würde so gern wieder normale Dinge mit Freunden machen..shoppen,Kaffee trinken,Sport machen,FEIERN!Was man mit 20 eben so macht.
Aber momentan sieht es bei mir eher so aus,dass ich am Bahnsteig stehe und mich frage,ob ich mit der Bahn in die Stadt fahren oder mich lieber davorschmeißen soll.Ich sehe so einfach keinen Sinn mehr in meinem Leben..ich war noch nie so allein und ich glaube langsam,dass es nie mehr besser wird..und so ein Leben will ich nicht.

Ich weiß nichtmal was ich mir hiervon erhoffe...aber vllt hat ja jemand von euch einen Tipp oder kann mir seine Meinung oder Erfahrung oder irgendwas mitteilen.
Danke im Voraus :(
 
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Gast

Gast
Hallo ihr da draußen..
Da ich niemanden habe,versuche ich es jetzt mal hier.
Vor 2 Jahren bin ich in meine Traumstadt gezogen,wo ich Jura im 5.SE studiere.Seitdem gehts bergab..Ich war immer gen feiern,hatte meine ganzen Freunde und immer viel Spaß..Aber jetzt ist alles anders.
Kontakt zu meinen Schulfreunden ist wegen der Entfernung iwann abgebrochen.Sie wohnen alle zusammen in einer anderen Stadt und bleiben jetzt eben unter sich.Und neue habe ich nicht gefunden.
In meinem Studium ist niemand wie ich.Es gibt die Egoisten,die eh nichts mit ihrer „Konkurrenz“ zutun haben wollen,es gibt die "Reichen",die auch nur unter sich bleiben und der Rest ist nur in Grüppchen unterwegs,keine Chance da irgendwie reinzukommen.Zu Beginn gabs 5Mädels mit denen ich gut klar kam,aber die haben Uni geschmissen oder Ort gewechselt..
Zudem hab ich das Gefühl,dass ich das Studium eh nicht schaffe.Die Klausuren waren bisher ganz ok..aber ich habe keine Motivation mehr.Vlt weil ich seit 2Jahren keine Abwechslung mehr habe…keine Ahnung.Ich mag es an sich,aber mich interessieren z.B.politische Themen überhaupt nicht.Und ich hab das Gefühl,der Rest meiner Mitstudenten lebt dafür.Ich sehe mich auch nicht in typischen Jura-Berufen..Aber eigentlich sehe ich mich in keinem Beruf so richtig.Außerdem schaffe ich das Examen mit Sicherheit nicht,dazu gehört immer ein Quäntchen Glück-und ich gehöre zu den Menschen,die im richtigen Moment KEIN Glück haben.Und dann stehe ich da,mit Mitte 20und habe nichts..Davor habe ich so Angst..
Meine Eltern hassen mich sowieso fürs Studium,sie wollten von Anfang an eine Ausbildung - ich aber nicht.
Ich hab natürlich versucht,in der neuen Stadt Anschluss zu finden,weil sich dadurch vllt meine ganze Situation verbessern würde.
Ich hab versucht nen Job zu finden.In Klamottenläden,weil ich dachte,da gäbe es wenigstens schonmal ein gemeinsames Interesse,was ja ein Anfang für ne Freundschaft wäre.Aber ich bekam nur Absagen..
Die Unigruppen sind nur politisch orientiert..und das interessiert mich wie gesagt nicht..
Ich wollte auch mit „NEU IN…“Facebook Gruppen probieren,aber mich mit wildfremden verabreden,die vllt nichtmal kommen?!Ist mir iwie zu unsicher..
Dann war ich noch bei Sportgruppen,da lernt man ja angeblich auch immer wen kennen - war bei mir definitiv nicht so. Ich war echt offen,aber fast alle kamen zu zweit oder hatten keinen Bock auf Kontakte,sondern auf Sport..
Ich liebe diese Stadt, aber es ist eben eine Großstadt und unfassbar schwer,hier jemanden kennenzulernen...


Ich weiß wirklich nicht weiter. Ich trete allen Menschen offen&freundlich gegenüber,sehe auch nicht unfassbar schrecklich aus und bin nicht komplett doof-dachte ich zumindest bis jetzt.. Ich überlege meinen Studiengang zu wechseln um neu anzufangen.In den ersten Wochen bilden sich immerhin die Gruppen&Freundschaften und es wäre ein Neustart.Aber ich weiß nichtmal was ich studieren sollte,bei Tests kommt meist Jura raus und das war ja eig auch mein ursprünglicher Wunsch.
Jetzt hab ich Ferien und sitze den ganzen Tag hier rum und verzweifle immer mehr.Ich denke über jeden Satz nach,den ich zu Fremden gesagt habe,und frage mich was falsch daran war.Ich würde so gern wieder normale Dinge mit Freunden machen..shoppen,Kaffee trinken,Sport machen,FEIERN!Was man mit 20 eben so macht.
Aber momentan sieht es bei mir eher so aus,dass ich am Bahnsteig stehe und mich frage,ob ich mit der Bahn in die Stadt fahren oder mich lieber davorschmeißen soll.Ich sehe so einfach keinen Sinn mehr in meinem Leben..ich war noch nie so allein und ich glaube langsam,dass es nie mehr besser wird..und so ein Leben will ich nicht.

Ich weiß nichtmal was ich mir hiervon erhoffe...aber vllt hat ja jemand von euch einen Tipp oder kann mir seine Meinung oder Erfahrung oder irgendwas mitteilen.
Danke im Voraus :(
Was du hast sind Depressionen, such einen Arzt auf.
Als Mädchen kann man GANZ LEICHT neue Freunde finden, lüg halt ein wenig und schmier den Leuten Honig ums Maul.
Dann wenn ihr Freunde geworden seid, kannst du ja sagen, ich hab gelogen sorry.
 
T

Thilo123

Gast
Ja. Schmeiß das Studium. Es ist nichts für dich. Mach eine Ausbildung und geh am WE schön feiern.
Natürlich in der Heimatstadt. Es muss nicht jede/r studieren gehen. Deine Eltern werden sich auch sehr freuen und du verdienst dein eigenes Geld.
Beeile dich, damit du nicht noch mehr Zeit verschwendest.
 

marut

Aktives Mitglied
zwei jahre einsamkeit ist hart. mein vorschlag wäre eher, zieh in eine wg.
als was siehst du dich den später mal beruflich?
abbrechen ist doof, auch für den lebenslauf, wie will man das erklären? auch vor sich selbst?
also wie gesagt, mach weiter und zieh in eine wg.
 

LW84

Aktives Mitglied
Naja, ich frage mich ehrlich gesagt immer, wie man sich als Studierender nicht für politische Themen interessieren kann... Fast alles ist politisch und gerade in einem Fach wie Jura sollte ein politischer Überblick vorhanden sein. Wir haben eigentlich schon viel zu viele apoltische Studierende...

Ansonsten kann ich deine Lage natürlich nachvollziehen, vlt. wäre ein Fachwechsel dann doch eine gute Überlegung. In einem Fach wie Jura sammeln sich eben die Egotypen und Möchtegerns, obwohl es dort meist dann auch alternativere (aber eben meist politische) Studierende gibt. Umzug / Gründung einer WG wäre evt. auch eine Option. Generell ist wirklich so, dass man im Studium die meisten neuen Leute / Freunde kennenlernt. Seit Studiumsende mit Umzug in eine neue Stadt wird mir das wieder bewusst - hier habe ich nämlich ähnliche Probleme wie du.
 
K

Kassandrarufe

Gast
Vielleicht wärst du ne Nummer kleiner z.B. als Steuerfachangestellter glücklicher? Steuerfachangestellter bietet außerdem gute Aufstiegschancen (Steuerberate, Bilanzbuchhalter). Mittelmäßige Anwälte gibts genug und wirkliche Liebe für diesen Beruf scheinst du auch nicht zu haben.

Ich kann es ehrlich gesagt nicht verstehen, dass jemand der Jura studiert sich nicht für Politik interessiert, schließlich macht die Politik die Gesetze.
 

marut

Aktives Mitglied
die politik macht auch gesetze.

es gibt nen haufen sachen, die in jura megainteressant sind und nix mit politik zu tun haben, zb. rechtsgeschichte.

aber gut, das geht eh alles am thema vorbei, das thema ist einsamkeit.
 
T

tennessean

Gast
Ich will mal mit dem Anfang anfangen ... Du bist in Deine "Traumstadt" gezogen. Warum ist es Deine Traumstadt und wovon träumst Du?
 
S

Sympathisant

Gast
Hallo AmyZ,
ich bin auch schon sehr lange einsam und suche verzweifelt Anschluss nur bei mir ist es viel komplizierter, weil ich keine Mainstream-Interessen habe. Und dazu kommt noch, dass ich meine Traumstadt verlassen musste, und ich sie sehr vermisse.
In meinem Studiengang waren nur egoistische Streber und Nerds, es gab keine Gemeinsamkeiten. Also habe ich 7 Semester im Einzelkampf bestritten und bin sofort in die Berufswelt abgetaucht. Auch hier kommt es zu keinen neuen Kontakten. Im Sportverein komm ich auch nicht weiter.

Einen Rat kann ich dir leider nicht mitgeben, es gibt keine Patentlösung.
Man sollte sich nur nicht unter Wert verkaufen, egal was die anderen sagen.
Ich habe mich auch durchgesetzt, trotz der Hindernisse oder gerade wegen der Hindernisse.
 

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