Liebe Leserschaft,
kurz zu mir ich bin m 20 Jahre alt und studiere aktuell im dritten Semester in Köln.
Seit vielen Jahren fühle ich mich ziemlich einsam. Freunde kommen und gehen und scheine nirgendwo richtig reinzupassen. Deswegen entschied ich mich vor ca 4 Monaten eine Therapie anzufangen. Diese hilft mir ein bisschen ich sehe aber irgendwie den größeren Nutzen nicht. Ich habe die Diagnose Anpassungsstörung und Depressionen bekommen.
Ich würde mich als aufgeschlossen, humorvollen und sehr anhänglichen Menschen beschreiben.
In der Schulzeit hatte ich nie viele Freunde. Ich war zwar beliebt konnte mich aber nie wirklich reinfinden. Ich bin von Gruppe zu Gruppe gewandert, hatte aber ziemlich wenige Menschen mit denen ich mehr als nur Small-Talk Kontakt hatte.
Im Studium ist das genauso. Manche kennen mich beim Namen und mit einigen unterhalte ich mich kurz in den Gängen. Das war es dann aber auch mit sozialer Interaktion.
Seit Monaten oder zum Teil schon seit Jahren fühle ich mich sehr einsam. Ich scheine nirgendwo reinzupassen. Wie gesagt die Menschen mögen mich, aber sobald ich quasi mehr als nur Small-Talk versuche, verschwinden diese. Ich habe es um ehrlich zu sein, aber auch seit dem Anfang des dritten Semesters sein gelassen. Zu groß ist die Scham, dass die Leute sehen wie schlecht es mir im inneren geht und das ich anscheinend nicht fähig bin längere menschliche Interaktionen zu führen. Mein Selbstwertgefühl ist dadurch nartürlich völlig im Keller. Die Depressionen sind in letzter Zeit unfassbar stark geworden. Ich liege zum Teil Tage bis hin zu Wochen im dunklen Zimmer alleine im Bett und weine. Ich schreibe oft Texte und bemitleide mich selber, obwohl das eigentlich gar nicht meine Art ist. Ich bin gerne Teil des Lebens und auch gerne aktiv und unterhalte mich gerne über alles mögliche.
Vor ca 7 Monaten ist meine 1 1/2 jährige Beziehung zerbrochen. Es war oft ein auf und ab, da ich ihr nie das geben konnte was sie gebraucht hat. Ich habe um ehrlich zu sein auch [unabsichtlich] alles gemacht, damit sie dies auch macht. Treue und Wertschätzung waren nie meine Riesen stärke. Ich bin ihr nie richtig fremdgegangen, habe ihr vertrauen aber oft genug auf die Probe gestellt. Nach der Trennung im März ging es mir erstmal richtig gut. Doch nach kürzester Zeit habe ich gemerkt was für einen tollen Menschen ich dort verloren habe. Bis heute haben wir immer mal wieder Kontakt und treffen uns auch ab und zu noch. Seit letzter Woche ist sie aber denke ich soweit und möchte diesen Kontakt nicht mehr. Sie hat dies noch nicht so ausgesprochen, aber treffen und reden verneint sie und ihre Antworten sind nur noch sehr kurz falls überhaupt noch eine Antwort kommt. Ich bettle Immoment darum noch einmal ein längeres Gespräch zu haben. Dies verneint sie bisher. Ich meine ich habe immernoch und vor allem seit den letzten Treffen wieder starke Gefühle zu ihr aufgebaut. Mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher, ob dies wirklich Gefühle sind oder ob dies einfach die Abhängigkeit der Gewohnheit zu ihr ist, da ich mit ihr immer einen Menschen hatte die mir wirklich starke Zuneigung gezeigt hatte.
Ich kann verstehen warum sie abschließen und mich raus aus ihrem Leben haben möchte. Sie scheint mittlerweile wirklich glücklich zu sein und das macht mich neben dem Schmerz, dass ich sie verloren habe, irgendwie doch glücklich.
Ich habe noch einen treuen Wegbegleiter und zwar einen sehr guten Freund. Dieser ist aber mittlerweile mehr mit dem Ruhm auf seiner Arbeit beschäftigt und naja sieht meine Hilferufe nicht. Ich schreibe ihm und flehe ihn an sich mit mir zu unterhalten und mit mir wieder spazieren zu gehe damit wir reden können, nartürlich nur zwischen den Zeilen. Er ist aber in letzter Zeit seitdem er wieder härter arbeitet ziemlich kalt geworden. Ihn scheint meine Situation ziemlich egal zu sein.
Ich sehe Immoment keinen Weg mehr raus. Egal was ich mache ich scheine es schlimmer zu machen und egal wie optimistisch ich bin die Erkrankung in Kombination mit den kleinsten Schicksalsschlägen ziehen mir den Boden unter den Füßen weg. Nartürlich habe ich schon häufiger darüber nachgedacht das Leben als solches zu beenden. Ich sehe dies aber als schwach an, da ich ein kleiner Kämpfer innerlich bin und versuche stets das positive zu sehen. Ich muss ehrlich sein dies fällt mir in den letzten Wochen und Monaten zunehmend schwerer. Freunde kommen und gehen bei mir und es scheint einfach niemanden zu interessieren. Schon die kleinsten Kontaktversuche zu alten Bekannten verlaufen im Sande.
Deswegen bin ich nun hier um vielleicht mit Menschen die das selbe fühlen oder schon durchlebt haben zu sprechen und vielleicht einen Escape-Plan aus dieser Einsamkeit zu finden.
kurz zu mir ich bin m 20 Jahre alt und studiere aktuell im dritten Semester in Köln.
Seit vielen Jahren fühle ich mich ziemlich einsam. Freunde kommen und gehen und scheine nirgendwo richtig reinzupassen. Deswegen entschied ich mich vor ca 4 Monaten eine Therapie anzufangen. Diese hilft mir ein bisschen ich sehe aber irgendwie den größeren Nutzen nicht. Ich habe die Diagnose Anpassungsstörung und Depressionen bekommen.
Ich würde mich als aufgeschlossen, humorvollen und sehr anhänglichen Menschen beschreiben.
In der Schulzeit hatte ich nie viele Freunde. Ich war zwar beliebt konnte mich aber nie wirklich reinfinden. Ich bin von Gruppe zu Gruppe gewandert, hatte aber ziemlich wenige Menschen mit denen ich mehr als nur Small-Talk Kontakt hatte.
Im Studium ist das genauso. Manche kennen mich beim Namen und mit einigen unterhalte ich mich kurz in den Gängen. Das war es dann aber auch mit sozialer Interaktion.
Seit Monaten oder zum Teil schon seit Jahren fühle ich mich sehr einsam. Ich scheine nirgendwo reinzupassen. Wie gesagt die Menschen mögen mich, aber sobald ich quasi mehr als nur Small-Talk versuche, verschwinden diese. Ich habe es um ehrlich zu sein, aber auch seit dem Anfang des dritten Semesters sein gelassen. Zu groß ist die Scham, dass die Leute sehen wie schlecht es mir im inneren geht und das ich anscheinend nicht fähig bin längere menschliche Interaktionen zu führen. Mein Selbstwertgefühl ist dadurch nartürlich völlig im Keller. Die Depressionen sind in letzter Zeit unfassbar stark geworden. Ich liege zum Teil Tage bis hin zu Wochen im dunklen Zimmer alleine im Bett und weine. Ich schreibe oft Texte und bemitleide mich selber, obwohl das eigentlich gar nicht meine Art ist. Ich bin gerne Teil des Lebens und auch gerne aktiv und unterhalte mich gerne über alles mögliche.
Vor ca 7 Monaten ist meine 1 1/2 jährige Beziehung zerbrochen. Es war oft ein auf und ab, da ich ihr nie das geben konnte was sie gebraucht hat. Ich habe um ehrlich zu sein auch [unabsichtlich] alles gemacht, damit sie dies auch macht. Treue und Wertschätzung waren nie meine Riesen stärke. Ich bin ihr nie richtig fremdgegangen, habe ihr vertrauen aber oft genug auf die Probe gestellt. Nach der Trennung im März ging es mir erstmal richtig gut. Doch nach kürzester Zeit habe ich gemerkt was für einen tollen Menschen ich dort verloren habe. Bis heute haben wir immer mal wieder Kontakt und treffen uns auch ab und zu noch. Seit letzter Woche ist sie aber denke ich soweit und möchte diesen Kontakt nicht mehr. Sie hat dies noch nicht so ausgesprochen, aber treffen und reden verneint sie und ihre Antworten sind nur noch sehr kurz falls überhaupt noch eine Antwort kommt. Ich bettle Immoment darum noch einmal ein längeres Gespräch zu haben. Dies verneint sie bisher. Ich meine ich habe immernoch und vor allem seit den letzten Treffen wieder starke Gefühle zu ihr aufgebaut. Mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher, ob dies wirklich Gefühle sind oder ob dies einfach die Abhängigkeit der Gewohnheit zu ihr ist, da ich mit ihr immer einen Menschen hatte die mir wirklich starke Zuneigung gezeigt hatte.
Ich kann verstehen warum sie abschließen und mich raus aus ihrem Leben haben möchte. Sie scheint mittlerweile wirklich glücklich zu sein und das macht mich neben dem Schmerz, dass ich sie verloren habe, irgendwie doch glücklich.
Ich habe noch einen treuen Wegbegleiter und zwar einen sehr guten Freund. Dieser ist aber mittlerweile mehr mit dem Ruhm auf seiner Arbeit beschäftigt und naja sieht meine Hilferufe nicht. Ich schreibe ihm und flehe ihn an sich mit mir zu unterhalten und mit mir wieder spazieren zu gehe damit wir reden können, nartürlich nur zwischen den Zeilen. Er ist aber in letzter Zeit seitdem er wieder härter arbeitet ziemlich kalt geworden. Ihn scheint meine Situation ziemlich egal zu sein.
Ich sehe Immoment keinen Weg mehr raus. Egal was ich mache ich scheine es schlimmer zu machen und egal wie optimistisch ich bin die Erkrankung in Kombination mit den kleinsten Schicksalsschlägen ziehen mir den Boden unter den Füßen weg. Nartürlich habe ich schon häufiger darüber nachgedacht das Leben als solches zu beenden. Ich sehe dies aber als schwach an, da ich ein kleiner Kämpfer innerlich bin und versuche stets das positive zu sehen. Ich muss ehrlich sein dies fällt mir in den letzten Wochen und Monaten zunehmend schwerer. Freunde kommen und gehen bei mir und es scheint einfach niemanden zu interessieren. Schon die kleinsten Kontaktversuche zu alten Bekannten verlaufen im Sande.
Deswegen bin ich nun hier um vielleicht mit Menschen die das selbe fühlen oder schon durchlebt haben zu sprechen und vielleicht einen Escape-Plan aus dieser Einsamkeit zu finden.