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Studium mit 29

Meine Güte, ich kenne einen riesen Haufen Leute, die locker bis Mitte/Ende 20 studiert haben. Was soll man denen jetzt sagen? "Tja, verkackt, weil du bis jetzt nicht in die Rentenkasse eingezahlt hast?" 🙄 Nicht jeder Studiengang ist mit 23 beendet.

Und wenn man sich genauer mit dem Rentensystem beschäftigt, hat sowieso jeder unter 34 ein gewaltiges Problem und so wie es aktuell aussieht, ist es sowieso alles andere als optimal. Ich will hier nicht das Rentensystem runterspielen oder schlecht reden, nur darauf hinweisen, dass die Rente und die Versorgung im Alter alles andere als gesichert und solide ist, nur weil man brav über die Jahre einbezahlt hat.

Natürlich ist es immer besser, so früh und lang wie möglich einzubezahlen - aber dennoch bin ich der Meinung, dass man lieber sein Leben versucht in die Hand zu nehmen, lieber eine Ausbildung oder ein Studium nachholt, als sein Leben lang herumzudümpeln oder in schlecht bezahlen Aushilfsjobs zu arbeiten. Wo sowieso nicht genügend Geld für eine solide Rente rausspringt. Oder man liegt dann sein Leben lang dem Staat auf der Tasche und das ist ja für viele auch wiederum nicht recht, zumal man mit 29 noch nicht zum komplett alten Eisen zählt und das auch nicht toll ist zu sagen "Tja, du gehörst jetzt zum Bodensatz der Gesellschaft, Zug abgefahren. Dir bleiben nur Aushilfsjobs, wenn überhaupt."


@Markus

Klar, du fängst jetzt im Gegensatz zu einem 18-jährigen relativ spät an, dein Leben in die Hand zu nehmen. Und ja, die Jahre für die Rentenkasse fehlen dir - aber lass dich trotzdem nicht unterkriegen. Studier lieber, versuche lieber jetzt dein Leben in die Hand zu nehmen und Fuß zu fassen und wenn du dir später Geld zurücklegst, in die Rentenkassen einbezahlst, vielleicht auch Geld anlegst, was auch immer, dann tust du wenigstens etwas für deine Rente.

Ich würde dir aber dringend raten, eine Berufsberatung, bzw. Studienberatung in Anspruch zu nehmen. Es ist wichtig, dass dir das Fach, was du studieren und beruflich machen möchtest auch Freude bereitet, aber es sollte schon Aussicht auf Jobs und im Idealfall Festangestelltenverhältnisse geben. Politiwissenschaften ist leider wirklich ein Bereich, wo es zwar ein paar Erfolgsgeschichten gibt, aber sie sind nicht die Regel und die Chancen auf Stellen ist eher gering, als wenn du andere Fächer studieren würdest. Und gerade wegen deiner Vergangenheit fände ich es wichtig, dass du dir was solides, sicheres aufbaust.

Ich kenne einige BWL-Absolventen und Personaler und die sagen: bei BWL ist die Fachrichtung ganz wichtig. Für Personal und Controlling sind zumindest bei uns die Jobchancen sehr gut. Auch, wenn man noch Wirtschaftsenglisch kann und noch im Idealfall weitere Fremdsprachen. Dann ist man für Firmen interessant, die im Ausland tätig sind oder Kunden aus dem Ausland haben.

Lehrer werden gesucht, ja. Aber hierbei wirklich die Anmerkung, es ist ein Knochenjob. Und man kann es sich nicht erlauben, irgendwo labil oder zu sensibel zu sein. Deswegen würde ich trotz deiner Abneigung gegen Beratungsstellen etc. überlegen, ob es nicht doch Sinn macht, deine Geschichte irgendwo aufzuarbeiten. Mit einer Therapie sieht es wegen der Verbeamtung dann nicht mehr so gut aus - aber es gibt wie gesagt auch Beratungsstellen und Coaches, die keinen schlechten Job machen. Es ist immer sehr leicht gesagt "Das kann ich!" und wenn man dann wirklich Tag für Tag unterrichten muss und Kindern, bzw. Jugendlichen ausgesetzt ist, sieht es oft ganz anders aus. Vielleicht gibt es auch pädagogische Berufe, die dir gefallen könnten? Arbeit in der Jugend- oder Kinderhilfe? Hast du darüber auch schon nachgedacht? Viele pädagogische Fachrichtungen werden sehr gesucht und verdienen nicht so schlecht. Da könntest du auch bestimmt ein Praktikum mal machen und dir verschiedene pädagogische Bereiche ansehen.

Klar wird die Frage kommen, was du denn vor deinem Studium alles gemacht hast und warum dein Lebenslauf so leer ist. Aber ich denke, wenn du weißt, wie du deinen Fall darstellst und dich vernünftig anhörst, ist es nicht aussichtslos. Plus, wenn du gute Qualifizierungen mitbringst, wie z. B. einen sehr guten Studiumabschluss und eine solide Probearbeit. Und ranklotzen musst du, denn als Konkurrenz hast du je nach Fach, das du studierst, einfach einige jüngere Leute, die weniger vorbelastet sind, aber die gleichen, wenn nicht sogar besseren Leistungen vorzeigen können. Aber Reife und Erfahrungen sind auch nicht zu unterschätzen und einige Unternehmen bevorzugen sowas - da musst du aber dir gut überlegen, wie du dich verkaufst. Denn du hast eine größere Lücke im Lebenslauf.

Unabhängig davon finde ich es nicht schlimm, wenn man mit 29 nochmal anfängt zu studieren - ist wirklich heutzutage sehr normal. Viele wissen eben erst später, was sie wirklich machen wollen. Und besser, du packst es jetzt an, als nie.
 
Was hast du studiert? Mit Jus bekommt man nicht mehr als ein Lehrer, wenn man ein durchschnitt Jurist ist, meine Persönlichkeit ist sehr extrovertiert und bin sehr gut darin mich durch zu setzen, bin auch sehr geduldig, als Lehrer kann man auch super schwarz arbeiten, wie auch immer, es gibt auch Politikwissenschaftler die nicht arbeitslos sind.

Steve Jobs war Frutarier und Indien reisender wurde reich ohne jemals studiert zu haben, es gibt sehr unterschiedliche Lebensläufe und jünger werde ich nicht mehr.

Ein FH Bachelor dauert drei Jahre, also auf der Wu, wo ich studiere dauert der Bachelor durchschnittlich 8 bis 10 Semester unter vier Jahren ist der fast nicht zu schaffen.

Architektur vier bis fünf Jahre für den Bachelor in Wien sind normal, für Jus ist die durschnittliche Zeit in Wien bei 13 Semestern.

Ja, mit meinen Alter nicht mehr so lustig.

Wie kommst du auf 45 Beitragsjahre? Mit 25 ist man frühestens mit einen Studium fertig. 25 +45 ergibt 70. Die wenigsten arbeiten mit 70, auch wenn es solche Leute geben mag.

Ich glaube man braucht 25 Jahre um eine Pension zu bekommen, Ausbildunszeiten wie zb Studium werden angerechnet.

Das hier ist DEIN Thread und nicht mein Thread. Von daher ist absolut indiskutabel, was ich studiert habe. Ich werde dir auch nicht sagen, was ich studiert habe, da du dann aufgrund deiner Denkweise davon ausgehst, dass dieses Einkommen auch auf dich zutrifft. Nur so viel: Ich habe etwas studiert mit dem ich ein Einkommen über 2000 Euro netto habe. Und nein. Kein Jura. Aber ich hatte auch Glück. Normal ist das nicht die Regel. Allerdings war ich auch unter 25 fertig. 😉

In Deutschland dauert der BA 3 Jahre (6 Semester) und der Master durchschnittlich 2 Jahre (4 Semester)

Das Studium wird dir zumindest in Deutschland schon lange nicht mehr angerechnet. Das war einmal.
Hier muss man 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben und ein Nettoeinkommen über 1400 Euro haben. Ansonsten liegt man genauso hoch wie diejenigen, die nie gearbeitet oder nur um Niedriglohnsektor verdient haben und genau das ist der Pferdefuß. Hat man bis 30 studiert, hat man kaum eine Chance auf eine Rente im Normalbereich.



Ich schaffe auch nicht die 45 Jahre, um in die Rente einzuzahlen.
Mein Leben ist gelaufen und ich werde keine 75 Jahre alt, nicht in der Gesellschaft. Er denkt sich wahrscheinlich man lebt nur 1x, recht hat er.. es ist macht einen Unterschied, arbeiten wollen und arbeiten können, ich habe außer Hilfsjobs nichts , obwohl ich eine Ausbildung gemacht habe. Also dann doch studieren.

Aber wenn man aus einem tollen Elternhaus kommt, wo man durch Vitamin B ganz schnell einen Job kriegt, ja dann kann man sich eben so Sätze erlauben. Nicht jeder hat Glück.

Die 45 Jahre schaffen wie gesagt nur diejenigen, die mit 20 oder 23 angefangen haben zu arbeiten und wenn müssen es auch weit über 1400 Euro netto sein, um ansatzweise eine vernünftige Rente zu bekommen. Das ist allerdings extrem schwer und nicht selbstverständlich und deshalb muss sich an diesem System auch etwas ändern. Dass man nicht alt wird, denken dann viele. Viele leben aber dennoch weiter und ehe sie sich versehen sind sie um die 60 Jahre alt.

Der TE kommt nicht aus einem dementsprechenden Elternhaus. Deshalb meine Anmerkung, dass er nicht noch 3 Sachen anfangen soll.
Es ist auch viel mit Glück verbunden. Ich selbst wäre normalerweise eher knapp unter 2000 Euro eingruppiert und bekomme mehr. Es geht aber nicht jedem so und ich kenne genug Menschen, die bereits jetzt mit Angst in Richtung Rente schauen.
Und da reden wir noch nicht davon was passiert, wenn man ungeplant krank wird, gar nicht arbeiten kann und nicht seine 45 Jahre voll hat....
Das weiß man nie. Ich weiß das bei mir auch nicht und von daher halte ich es für sinnvoll, dass man sich einen Plan B überlegt.
 
Controlling und Finanzen kommt für mich nicht in Frage, weil ich Mathe hasse, wenn dann IBWL, bin auch schon eingeschrieben, es ist so trocken BWL. Du kannst mich ja gar nicht einschätzen, ich bin das erste mal mit 19 nach Indien mit 30 Euro in der Hosentasche und funktionierte Bankomatkarte, hat gut funktioniert. Vor allem ist nicht die ganze Welt wie Europa.

Wie gesagt reise ganz gerne, die Beratungsstellen sind für die Katz, habe so einen Test gemacht, wenn ich nach diesen Test gehe müsste ich Psychologie, Soziale Arbeit, Geschichte, studieren.

Ich glaube, Leher würde mir mehr Spaß machen als ein Bürojob, wie gesagt, ich bin es gewohnt immer wo anders zu sein Kontinent oder Land. Mit Politikwissenschaften ist man halt meistens vom Staat abhängig, man kann Diplomat werden und in Deli Büroarbeit verrichten oder in die Entwicklungshilfe gehen.

Es kommt darauf an, in der Finanzabteilung wird mein Lebenslauf eher merkwürdig sein, als Psychologe könnte er mir viele Vorteile bringen. Wie gesagt, es ist nicht so, dass ich im Ausland in meinen vier Wänden herum gesessen bin und Nase gebohrt habe.

Um meine Indienreise geht es hier jetzt nicht, es ist eine Tatsache, dass ich im Moment in einer Krise bin, sonst würde ich auch nicht schreiben.

Ich bin auch kein Deutscher, wer weiß ob es überhaupt eine Pension gibt, man weiß nie was passiert. Ich war einige Jahre ohne Krankenversicherung und besseren Zustand als jetzt.
 
Ich bin auch kein Deutscher, wer weiß ob es überhaupt eine Pension gibt, man weiß nie was passiert. Ich war einige Jahre ohne Krankenversicherung und besseren Zustand als jetzt.

Genau deshalb solltest du dich bei einer Beratungsstelle erkundigen. Damit es eben kein böses Erwachen gibt und es dann nicht auf einmal heißt "April, April. Wir kürzen jetzt alle Leistungen. Sie sind ja 30."
Sprich: Regelstudienzeit, Krankenversicherung, Studentenvergünstigungen.
Ich glaube, Leher würde mir mehr Spaß machen als ein Bürojob, wie gesagt, ich bin es gewohnt immer wo anders zu sein Kontinent oder Land. Mit Politikwissenschaften ist man halt meistens vom Staat abhängig, man kann Diplomat werden und in Deli Büroarbeit verrichten oder in die Entwicklungshilfe gehen.

Mach ein Praktikum. Nur so kannst du auch ausloten, ob du als Lehrer geeignet bist.
Ich kenne 2 Leute, die Lehrer werden wollten und dann Umgang mit Kindern und Jugendlichen die Krise bekommen haben. Für Lehrer musst du aber wie gesagt mächtig an deiner Rechtschreibung arbeiten.
 
an zerstörte kinderseele, ich bezweifle, dass du in so einer guten Verfassung bist,
der Name alleine schon

Schön, dass du offenbar Gefallen an meinem Nickname empfindest. Gefällt er dir?
Ich weiß, ich bin kreativ.
Oder denkst du, der Name wäre eher auf dich passend gewesen?

Der Name hat mit meinem Beruf zu tun.
😉 Aber das darfst du auch gern bezweifeln. Nur um das vorweg zu nehmen.


Im übrigen ist das dein Thread, nicht meiner. Wenn ich einen eröffnen möchte und deine Beratung brauche, dann sage ich dir bescheid, Markus. :daumen:
 
Schön, dass du offenbar Gefallen an meinem Nickname empfindest. Gefällt er dir?
Ich weiß, ich bin kreativ.
Oder denkst du, der Name wäre eher auf dich passend gewesen?

Der Name hat mit meinem Beruf zu tun.
😉 Aber das darfst du auch gern bezweifeln. Nur um das vorweg zu nehmen.


Im übrigen ist das dein Thread, nicht meiner. Wenn ich einen eröffnen möchte und deine Beratung brauche, dann sage ich dir bescheid, Markus. :daumen:

Der troll eh, der hat in einem Beitrag geschrieben, Was soll ich machen, ich war 3 Wochen krank und ich muss den Fachhichschulabschluss nachholen. Sry, aber der hat den Ernst der Lage nicht kapiert und schafft kein Studium.
 

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