Mir scheint, dass deine Antworten hier nicht dein Ernst sein können.
Wäre ich Markus, würde ich dein Verhalten als ziemlich retraumatisierend empfinden. Halt dich lieber mal ein bisschen zurück, bitte, du kannst es doch überhaupt nicht einschätzen. Was sollen diese destruktiven Texte?!
Ich sehe dieses Portal hier als eine virtuelle Beratungsstelle. Was soll daran nicht mein ernst sein? In der professionellen Beratung hat er noch eine geschulte Kraft. Wenn er keine Probleme hätte, hätte er sich nicht an ein Forum gewandt. Die psychosozialen Beratungsstellen der Unis kümmern sich auch um diesbezügliche Anfragen. Wobei ich mich frage, ob du überhaupt studiert hast. Denn dann würdest du das bereits wissen.
Ferner habe ich hier meine Meinung sehr sachlich formuliert. Wenn jemandem die Meinung und die Ratschläge anderer nicht passen, sollte er vielleicht besser keinen Thread eröffnen. Denn dann muss er auch mit kritischen Kommentaren rechnen. Es bringt dem TE doch sehr viel weniger, wenn man ihm die rosa Brille aufsetzt und alles schön redet.
Ich habe zu dem was er schreibt diese Meinung. Ich sehe die Auslandsaufenthalte eher als Versuch weg zu laufen.
Sicher hat er auch schwierige Bedingungen gehabt. Aber deutlich wird auch, dass die Richter ihre Entscheidungen nicht ohne Grund getroffen haben.
Ferner stört mich hier sehr, dass er damit argumentiert, dass ihm das Studium das Amt so lange wie möglich bezahle und dass es besser als Sozialhilfe ist. Es gibt Studenten, die finanzieren ihr Studium ausschließlich durch Arbeit. Das nur nebenbei. Daher klingt sein Studium eher nach dem Versuch so lange wie möglich irgendwo unter zu sein.
Auch in Bezug auf seine Schreibweise im Anfangsbeitrag, glaube ich nicht, dass er dem Lehramtsstudium gerecht werden würde.
Das ist aber meine Meinung. Und die lasse ich mir von niemandem verbieten.
Die Auslandszeit ist schön und gut. Ich war während des Studiums selbst in Australien. Aber außer dass es meinen Horizont erweitert hat und ich eine tolle Zeit hatte, von der ich später meinen Enkeln erzähle bringt mir das herzlich wenig.
Ob man mit 29 noch studiert, sollte man selbst entscheiden. Für jemanden, der bereits 13 Jahre gearbeitet hat, ist das aber eine andere Frage, als für jemanden der wie vermutlich der TE noch nie gearbeitet hat. Wenn man 45 Jahre in die Rentenkasse einzahlen muss, damit man etwas raus bekommt, frage ich mich wie der TE das mit 29 anstellen will. Dann müsste er allein jetzt schon bis 74 arbeiten und er hat noch nicht einmal mit dem Lehramtsstudium begonnen. Wenn er mit dem Studium fertig ist, wäre es mindestens 34. Dann hieße das Arbeiten bis 78.
😕
Frage: Welches Schulamt soll zulassen, dass du bis 78 vor eine Schulklasse trittst?
Das ist aber allein seine Entscheidung und wenn jemand dieses Rentensystem nicht nutzen will, ist das sein Entschluss.
Wie gesagt ist es was anderes, wenn man bis zum 29. Lebensjahr und ab dem 16. Lebensjahr gearbeitet hat. Dann sind das allein schon 13 Jahre, die man einzahlen konnte. Ansonsten sehe ich das kritisch und eher nach dem Motto: Die Rente ist eh dahin. Jetzt kann man nur versuchen, den besten Job wie möglich zu bekommen.
Unterschätzt wird hier von anscheinenden Nichtstudenten allerdings auch, dass studieren im hohen Alter mit deutlich mehr Nachteilen verbunden ist. Das beginnt bei der Krankenversicherung und endet bei hohe Beiträgen oder Langzeitstudiengebühren etc. Und unendlich zahlt kein Arbeitsamt der Welt.
Ich will dich wirklich nicht entmutigen. Aber ich sehe das realistisch und als Hochschulabsolvent, der selbst an der Uni studiert hat.
Im übrigen steigt mit hohem Alter auch die Gefahr für Depressionen und Burn out. Du fragst dich ja jetzt schon, ob du zu alt bist. Die Belastung im Studium macht das nicht besser.
Ich würde an deiner Stelle eher versuchen, eine gute Lehrstelle zu bekommen, bevor ich mich für den nächsten Studiengang bewerbe und die Sache irgendwann schmeiße.
An sich ist man nie zu alt für Bildung. Es kommt aber auf den Kontext an und die Biographie. Deshalb ist eine allgemeine Beantwortung nicht möglich.
Für jemanden, der bereits 13 Jahre als Industriekaufmann gearbeitet hat und jetzt merkt, dass er lieber Lehramt studieren will, ist das eine andere Frage als für jemanden, der gar nicht gearbeitet hat. Ferner kommt es auch auf den sozialen Hintergrund an. Bin ich der Neffe von Gräfin von sowieso und erbe noch 2 Millionen, ist das etwas anderes als wenn ich keinen Kontakt zur Familie habe.