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Stress mit meiner 13 jährigen Tochter

Ich kann deine Tochter verstehen, ehrlich gesagt.
Mit 13 hatte ich auch keinen Bock mehr, mit Mama (evt. Anhängsel aka. Neuer Freund) und noch zwei Kleinen Geschwistern auf die Kirmes zu gehen..
In dem Alter will man eben mit Freunden rumhängen und will "in" sein indem man macht was andere auch machen. Und wenn Mama immer Nein zu allem sagt, weil sie 'sowieso immer nur das beste für einen will', ist man als Teenager davon angepisst. Deshalb ist man nicht gleich unerzogen, frech oder verwöhnt.

Aber die meisten hier vergessen wohl, das sie auch mal Teenager waren 🙄

Woher willst Du wissen,daß ich zu allem nur nein sage.Meine Tochter hat schon genug Freiheiten,aber Grenzen setzen muss ich wohl auch.
Ich hatte noch lange nicht so viel Freiheiten wie meine Tochter,auch habe ich nicht in solch einen Ton mit meiner Mutter gesprochen wie sie mit mir spricht.Ich habe seit fast 10 Jahren Schwierigkeiten mit ihr.Hatte damals eine Erziehungsberatungsstelle aufgesucht.Mein Exmann sollte auch da hin kommen,aber das war ja nicht sein Problem.
Dann hatte ich damals einen Psychologen aufgesucht,um zu sehen ob sie irgendwelche anderen Probleme hat.Einige Jahre hatte ich auch kaum Probleme mit ihr,nur das sie eben sehr aufbrausend war.
Seit sie 10 Jahre alt ist werden die Probleme immer schlimmer,also suchte ich erneut das Jugendamt auf,um Hilfe zu bekommen.Ich bekam sie auch,mit Gesprächen und jetzt eben mit einem Erziehungsbeistand,wo ich echt Hilfe bekomme.Da meine Tochter in der Pubertät ist,ist sie noch schwieriger.Seit ca. 1 Jahr zertrümmert sie uns hier nach und nach die Möbel und diverse andere Gegenstände.Für Dich sind es kleine Lapalien,für mich nicht.Ich kann mir nicht jeden Monat (wenn meine Tochter mal wieder ihre Ausraster hat) ein neues Möbelstück kaufen und sagen ok,sie war mal schlecht drauf.
Es muss was passieren und das sehr schnell.
[...] Denn ich muss mir mein Leben nicht kaputt machen lassen,weil meine Tochter in Deinen Augen zu Recht sauer auf mich ist.

Ps.Es hat sie niemand gezwungen mit auf die kleine Kirmes zu kommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
[...]
Ps.Es hat sie niemand gezwungen mit auf die kleine Kirmes zu kommen.

aldonna meinte:
Morgen wollte ich mit der ganze Familie auf den kleinen Freimarkt gehen.Meine grosse zickte wieder rum und meinte sie geht auf dem grossen,so lange wir auf dem kleinen sind.Das verneinte ich,da ich mit allen erstmal auf dem kleinen gehen wollte

Naja, hast Recht, sie kann ja genauso gut gleich zuhause bleiben! Freunde oder so, ach, welcher Teenie braucht das schon, Familie ist eh viel cooler. /Ironie

Dein Kind tut mir Leid. Machst du das bei den anderen auch, wenn sie in die Pubertät kommen? "Oh, Mist! Sie tun ja garnicht mehr was Mama von ihnen will, steck ich sie halt in ne Pflegefamilie, die wissen schon wie sie damit klarkommen!" 🙄 🙄
Auf die Idee das deine Tochter sich vernachlässigt/ver*rscht vorkommen könnte oder so, kommst du nicht, oder? Wenn ich schon diesen Tenor lese "Ach, meine Große stört, und die aaaaaarmen Kleinen kriegen das alles mit!!"

Aber naja, der Buhmann geht ja schon.
[...]
 
Zuletzt bearbeitet:
[...]




Naja, hast Recht, sie kann ja genauso gut gleich zuhause bleiben! Freunde oder so, ach, welcher Teenie braucht das schon, Familie ist eh viel cooler. /Ironie

Dein Kind tut mir Leid. Machst du das bei den anderen auch, wenn sie in die Pubertät kommen? "Oh, Mist! Sie tun ja garnicht mehr was Mama von ihnen will, steck ich sie halt in ne Pflegefamilie, die wissen schon wie sie damit klarkommen!" 🙄 🙄
Auf die Idee das deine Tochter sich vernachlässigt/ver*rscht vorkommen könnte oder so, kommst du nicht, oder? Wenn ich schon diesen Tenor lese "Ach, meine Große stört, und die aaaaaarmen Kleinen kriegen das alles mit!!"

Aber naja, der Buhmann geht ja schon.
[...]

Mir tut meine Tochter auch leid,weil sie von ihrem Vater gegen mich aufgehetzt wird und ich diesen Stress alleine bewältigen muss.Ich kann ihr nicht helfen,ihren frust gegen wem auch immer,anders abzulassen.Meiner Tochter muss geholfen werden,dafür renne ich seit jahren zum Jugendamt,zu Kipsy,zu Vereinen für Kinder mit getrennten Eltern,nur um das sie alles verarbeiten kann,was sie so erlebt und evtl.nicht verarbeitet hat.Ich habe wohl geschrieben,daß ich an einem Punkt gelangt bin sie abzugeben,ob ich es tu ist ne andere Geschichte.
 
Hi nochmal

was ist das genau für eine hilfe vom jugendamt? nehmen sie die kids ab und an mal, oder wie läuft das? gibt es da auch erzeiehungst-verhaltenstipps?...
ich war mal kurzzeitig in einer beratungsstelle, da bekam ich vile anregungen was ich anders machen könnte in meinem eigenen verhalten zu meinem kind. mein sohn war so 5 oder 6 jahre alt und war ein kleiner tyrann. bis ich zu solch einer beratung ging. ich habe dort gespräche geführt über unseren alltag und wie wir so zusammen sind.jede woche ne stunde. nach einem halben jahr war dann alles wieder im grünen bereich und ich habe mich mit meinem sohn wunderbar verstanden.manchmal läuft innerhalb der beziehung etwas schief,was wir nicht merken und wenn man das mal in ruhe mit jemanden bespricht, wird einem einiges klar und vieles kann besser laufen.
und ich würde in bezug auf das verhältnis zu dem vater irgendwie auch durchsickern lassen das es nicht immer eine offene option ist,zum vater zu gehen. das kind füllt sich glaube ich hin und hergerissen. etwas muss ja zwischen euch sein,wo sie das gefühl hat,du bist nicht für sie da....es kann ja nicht an verbote allein liegen. wenn ich lese das die beiden kleinen geschützt werden sollen,liest sich das für mcih nicht wie eine runde familie, eher als stände die 13 jährige im abseits.
gibts dinge die du nur mit ihr machst,gibts zeiten wo ihr unter euch seit? redet ihr über dinge die sie erlebt und bist du für sie da,wenn sie dich bruacht? oder stehen die klenen im vordergrund,(habe jetzt keine zeit,mus die kleinen....)

so wie du schreibst,leist es sich als wäre sie ein ( störendes) anhängsel...mehr nicht.
und was mir aufegfallen ist du vergleichts,deine eigene erziehung mir deiner eigenen. ich denke man kann kids heute nicht merh so erzeiehen wie vor einigen jahren....das passt nicht alles für heutige verhältnisse...es sei denn dir leigen altmodische oder wie soll ich sagen,altbackende verhältnisse....

ich denke wenn man bereit ist,sich selbst zu betrachten,statt ein problem immer nur auf den abwälzt,der anders ist,kann man oft sehen das man so in verbindung steht,das nicht nur der eine probs bereitet,es ist ja ein zusammenspiel beider.hast du mal mit jemanden über deine eigenen verhaltensweisen und gefühle der tochter gegenüber geredet?...ich denke das wäre sehr hilfreich und nicht nur in form von tipps zu erzeiherischen massnahmen, sondern eingehend das eigene verhalten zu durchleuchten...

wenn du nur noch froh darüber wärst,wenn sie weg wäre ist das natürlich auch für die tochter spürbar....bedenke das...
ich finde ehe du schreibst über sie ziemlich emotionslos, hast du eventeull etwas mit ihr nicht verarbeitet? es gibt viele fragen die man sich selbst stellen kann,statt immer dn störenfried zu durchleuchten und oftmals hilft s sich selbst zu ändern...
wenn du das alles getan hast...sorry, wollte meine ansicht nru mal kundtun und weiss nicht inwiefern du an allem arbeitest...kenne dinge die mit jugenamt laufen nicht.
(ich war damals bei einer psychologischen beratungsstelle für kids und ich hatte viele gespräche mit einer familien-und beziehungstherapeutin,das hat sehr geholfen).
was gab es so schlimmes zu verarbeiten?
was sagte der damalige psychologe?
 
Hi nochmal

was ist das genau für eine hilfe vom jugendamt? nehmen sie die kids ab und an mal, oder wie läuft das? gibt es da auch erzeiehungst-verhaltenstipps?..


-Im Moment ist es eine Hilfe,die mehr für meine Tochter zuständig ist.Sie unternimmt was mit ihr und bespricht eben dabei alles,um raus zu bekommen was mit ihr ist und wie man es angehen kann.-

und ich würde in bezug auf das verhältnis zu dem vater irgendwie auch durchsickern lassen das es nicht immer eine offene option ist,zum vater zu gehen. das kind füllt sich glaube ich hin und hergerissen.

-Das mit dem Vater wissen die vom Jugendamt.Mein Mann wollte ja meine Tochter adoptieren,weil sie eben meinen Mann eher als Vater sieht als ihren eigenen.Ich wollte aber das der Kontakt zum leiblichen Vater weiter bestehen bleibt.Vor kurzen hatte der Eriehungsbeistand mit dem leiblichen Vater telefoniert,wegen Umgang.Mein Exmann sagte darauf hin,daß er so lange keinen Kontakt möchte bis das mit der Adoption geklärt ist.Daraufhin habe ich die Adoption eingestellt und belasse es so.Ich möchte ihr durch eine Adoption nicht den leiblichen Vater nehmen und das wäre wohl möglich so,das der leibliche Vater dann sagt,daß sie nicht mehr sein Kind ist und er sie nicht mehr sehen möchte.-


etwas muss ja zwischen euch sein,wo sie das gefühl hat,du bist nicht für sie da....es kann ja nicht an verbote allein liegen. wenn ich lese das die beiden kleinen geschützt werden sollen,liest sich das für mcih nicht wie eine runde familie, eher als stände die 13 jährige im abseits.


-Was zwischen uns derzeit liegt,versuchen wir ja raus zu bekommen.Mir ist ja aufgefallen das sie immer so austickt,wenn sie eine Abfuhr von ihrem leiblichen Vater bekommen hat.Aber ob es wirklich an dem liegt weiss ich eben nicht,weil sie immer sagt ist alles in Ordnung.Mit dem Schützen meine ich,das sie bei uns ständig Sachen demoliert und durch die Gegend wirft.Dabei kann sie ein Kind verletzen und das muss nun wirklich nicht sein.Wir werfen hier auch keine Möbel oder andere Gegenstände durch die Wohnung.Ausserdem muss man nicht mit Wutausbrüche ,die bei uns ja auch nicht vorkommen,kommunizieren.-



gibts dinge die du nur mit ihr machst,gibts zeiten wo ihr unter euch seit? redet ihr über dinge die sie erlebt und bist du für sie da,wenn sie dich bruacht? oder stehen die klenen im vordergrund,(habe jetzt keine zeit,mus die kleinen....)

-Viel machen wir nicht alleine,weil sie Nachmittags viel mit ihren Freunden unterwegs ist,was sie auch darf und soll.Ich möchte ja,daß sie mit ihren Freunden zusammen ist.Wenn sie mit mir was machen möchte,versuche ich es auch umzusetzen.Meistens möchte sie shoppen gehen,was ich natürlich nicht jede Woche mit ihr machen kann,da wir das Geld auch nicht über Nacht bekommen.Aber einmal im Monat gehen wir schon shoppen,wenn sie es mag.Da ich Vormittags nicht Arbeiten gehen kann,muss ich es Nachmittags,somit habe ich eben nicht täglich Zeit um nur mit ihr was zu unternehmen.Und ich denke mal das es nicht nur an dem liegt.Gerade mit 13,wie schon von jemanden erwähnt,möchte Jugendliche lieber mit ihren Freunden zusammen glucken,als mit Mama und Papa.
Ich denke auch nicht das nur die kleinen im Vordergrund stehen,sonst würde ich nicht so viel mit dem Jugendamt oder Psychologen,wegen ihr,zusammen sitzen.Wären die kleinen mir wichtiger,wäre ich nie den Schritt mit Jugendamt und so gegangen und hätte sie lieber gleich zum Vater gegeben.-


so wie du schreibst,leist es sich als wäre sie ein ( störendes) anhängsel...mehr nicht.

-Ist sie mit Sicherheit nicht,aber ihre Art uns Gegenüber.-


und was mir aufegfallen ist du vergleichts,deine eigene erziehung mir deiner eigenen. ich denke man kann kids heute nicht merh so erzeiehen wie vor einigen jahren....das passt nicht alles für heutige verhältnisse...es sei denn dir leigen altmodische oder wie soll ich sagen,altbackende verhältnisse....

-Ich stehe mit Sicherheit nicht auf altmodische Erziehung,aber man erinnert sich ja doch mal an seine Kindheit oder wie man als Jugendlicher war,gerade wenn man selber Jugendliche im Hause hat.Und ich war definitiv nicht so,drum frage ich mich schon woher hat sie dieses Verhalten.-



ich denke wenn man bereit ist,sich selbst zu betrachten,statt ein problem immer nur auf den abwälzt,der anders ist,kann man oft sehen das man so in verbindung steht,das nicht nur der eine probs bereitet,es ist ja ein zusammenspiel beider.hast du mal mit jemanden über deine eigenen verhaltensweisen und gefühle der tochter gegenüber geredet?...ich denke das wäre sehr hilfreich und nicht nur in form von tipps zu erzeiherischen massnahmen, sondern eingehend das eigene verhalten zu durchleuchten...

-Ich durchleuchte täglich mein Verhalten.Ich spreche nicht in dem Ton mit ihr wie sie mit mir.Ich beschimpfe sie nicht mit H*** oder sonstigen Asudrücken,die weit unter der Gürtellinie gehen.Ich erpresse nicht mein Kind,was sie fast täglich mit uns macht.Ich halte hier keinen Saustall,was sie leider tut.Würde ich so sein wie sie,oder so ähnlich,könnte ich verstehen wieso sie so ist.Mit wem soll ich über meine gefühle und mein Verhalten gegenüber ihr reden?
Ich hole mir Tips,was ich anders machen kann,setze es auch um.Es klappt dann auch eine Zeit lang und dann knallt es mal wieder.-


wenn du nur noch froh darüber wärst,wenn sie weg wäre ist das natürlich auch für die tochter spürbar....bedenke das...

-Ich wäre nicht froh,wenn sie weg ist,aber irgendwann ist auch bei mir mal die geduld am Ende.-




ich finde ehe du schreibst über sie ziemlich emotionslos, hast du eventeull etwas mit ihr nicht verarbeitet? es gibt viele fragen die man sich selbst stellen kann,statt immer dn störenfried zu durchleuchten und oftmals hilft s sich selbst zu ändern...
wenn du das alles getan hast...sorry, wollte meine ansicht nru mal kundtun und weiss nicht inwiefern du an allem arbeitest...kenne dinge die mit jugenamt laufen nicht.
(ich war damals bei einer psychologischen beratungsstelle für kids und ich hatte viele gespräche mit einer familien-und beziehungstherapeutin,das hat sehr geholfen).
was gab es so schlimmes zu verarbeiten?
was sagte der damalige psychologe?

-Ich war den Abend sehr Emotionslos,weil ich sauer auf sie war.Ich habe mir mal den ganzen Frust von der Seele geschrieben.War vielleicht hart,aber so sah es mal in dem Moment in mir aus.
Vom Vater bekommt man nur zu hören,das man zu streng ist,das sie ne lange leine braucht.Da frage ich mich wie lang bitte schön??
Ich muss mit ihr hier klar kommen und da gehören Grenzen nun mal dazu.
Wenn ich manchmal mit bekam,wie er mit der Tochter seiner Frau umgeht,daß passt überhaupt nicht zu seinen Argumenten zu meiner Tochter.Er beschimpft das Kind so dermassen,daß das Kind sich garnicht traut was zu sagen.So würde er nie mit unserer Tochter umgehen.-
 
Das ist eine schwierige Situation, aber ich denke, ich kann ein bisschen nachvollziehen, was in deiner Tochter los ist.

In den meisten Eltern-Kind Beziehungen ist es ja irgendwie so, als würde das Kind Cchinesisch sprechen und die Eltern arabisch.

Das du dir Mühe mit deiner Tochter gibst, will hier bestimmt niemand bestreiten. Aber manchmal vergisst man vor lauter Probleme das wesentliche.

Wenn sie nicht mit dir in der Familie zusammen auf die Kirmes gehen möchte, dann lass sie doch.
Ich hab mit 13 Jahren in meiner gesammten Freizeit im Pferdestall abgehangen und wenn es dann hieß "Du am Samstag gehste aber nicht, weil da hat Oma Geburtstag" hätt ich kotzen können..

Meine Eltern haben von mir immer verlangt, dass ich ihnen sage, wo ich hin gehe, aus dem Grund, wenn mir etwas passiert, dass sie bescheid wissen, wo sie suchen müssen. Und wenn ich den Ort gewechselt habe, sollte ich auch eben bescheid sagen. Und spätestens um 20 Uhr musste ich zu Hause sein.

Du könntest deiner Tochter ja zB sagen, dass sie auf die Kirmes gehen kann, wenn sie sich an solche Dinge (wenn sie dir wichtig sind) hält und ggf auch mal das Zimmer aufräumt oder sowas..

Ich halte es für unsinnig das Internet zu begrenzen, in der heutigen Zeit ist Internet nunmal mit im Lebensmittelpunkt und die meisten Jugendlichen verschaffen sich einfach unbemerkt einen Weg ins Netz..

Was das "zu Hilfsgruppen bringen" betrifft ist es immer schwierig. Einem Menschen, der sich nicht helfen lassen will, kann man nicht helfen. und genau so muss sich der Mensch aber erst in der Gruppe wohl fühlen und vertrauen fassen. Und oft ist es noch viel schwieriger für einen Jugendlichen, wenn er denkt, dass die Familie die Dinge erfährt, die er dort in der Gruppe besprechen möchte. (Evt. Probleme mit dir oder so)

Von meinem Cousin weiss ich, dass dieses 'raus schmeißen' alles noch VIEL schlimmer gemacht hat.

Vll wäre es auch etwas, wenn man eine gemeinsame Familientherapie anstrebt?

lg und alles Gute
 
-Ich war den Abend sehr Emotionslos,weil ich sauer auf sie war.Ich habe mir mal den ganzen Frust von der Seele geschrieben.War vielleicht hart,aber so sah es mal in dem Moment in mir aus.
Vom Vater bekommt man nur zu hören,das man zu streng ist,das sie ne lange leine braucht.Da frage ich mich wie lang bitte schön??
Ich muss mit ihr hier klar kommen und da gehören Grenzen nun mal dazu.
Wenn ich manchmal mit bekam,wie er mit der Tochter seiner Frau umgeht,daß passt überhaupt nicht zu seinen Argumenten zu meiner Tochter.Er beschimpft das Kind so dermassen,daß das Kind sich garnicht traut was zu sagen.So würde er nie mit unserer Tochter umgehen.-

ehrlich gesagt habe ich mir die finger wund geschrieben,ich weiss ich muss das nicht, aber das was du darauf geantwortet hast..ist enttäuschend.
wenn eure kommunikation auch so läuft denn prost mahlzeit.

einen satz habe ich noch:du musst mit ihr klar kommen,ja. aber wichtiger ist-SIE muss mit sich klar kommen und du mussst ihr dabei helfen.
vielelicht hilft es dir diese sichtweise zu sehen...
 
Ich habe mir den ganzen Thread in Ruhe durchgelesen und bin erschüttert, mir tut das Mädl vom Herzen leid.

Für mich macht es den Eindruck daß sich deine Tochter (aus erster Ehe) innerhalb der "neuen" Familie überhaupt nicht angenommen oder gar geliebt fühlt. Du schreibst daß du bereits seit 10 Jahren mit ihr Probleme hast, könnte es sein daß dies zeitlich mehr oder weniger mit der Trennung von deinem Ex zusammenfällt ? Das wäre Trauma Nr#1.

Deine Tochter hat "Anfälle" bei denen sie Dinge zerstört und zerschmettert - seit sie 11 Jahre alt ist. Kein Kind in diesem Alter tut das aus bösem Willen, vielmehr ist es ein Ausdruck von Ohnmacht und Hilflosigkeit. Sie sieht keinen anderen Weg um auf sich und ihre zerrissene Seele aufmerksam zu machen. Das selbe gilt auch für die verbalen Entgleisungen.

Das mit dem Telefonguthaben ist natürlich eine unschöne Sache, das muß ihr auch klar gemacht werden - aber was hat sie soweit getrieben? Die Reglementierungen welche du deiner Tochter auferlegst sind bar jeder Realität, du lässt sie am langen Arm verhungen. Immer nur ein bissi...sie wird niemals "satt" oder ihre Bedürfnisse auch nur annähernd befriedigt. Dieser Frust löscht jegliches Unrechtsbewusstsein dir gegenüber aus und dann kommts zu solchen Untaten. Eine Kausalitätsfrage.
Das heisst - um Gottes WIllen - nicht, daß man Kindern jeden Wunsch erfüllen soll !! - aber im vernünftigen Maß auch mal nachgeben.

..Wenn sie mal am PC darf,...

Der Satz sagt schon sehr viel aus. Sehr viel !
"mal" an den PC "zu dürfen" ist für eine 13jährige viel zu wenig, sie sollte jederzeit Zugang haben, die Zeiten sind danach.

"Auf den Jahrmarkt mit Mutter und Kleinkindern"
Jaaaaaaaaa gehts noch?
Das ist eine STRAFE für ein junges Mädel !
Mit 13 will sie am Autoscooter rumhängen, sich lässig zur coolen Musik bewegen und ein bissl frei sein. DAS IST NORMAL.

Alle anderen Problemchen die du so beschrieben hast sind typische Pubertätserscheinungen, in dem Alter will man sie alle doch hie und da durchs nächste Kanalgitter passieren.

Deine Tochter jetzt abzugeben wäre natürlich die bequemste Lösung für dich. Ich drücke mich jetzt absichtlich ganz hart und ungerecht aus ..weil ein Körndl Wahrheit sicher drinnen ist:
Dann seit ihr das "fremde" Kind los und der Kreis ist geschlossen.
 
Komisch,daß alle wissen was in meiner Tochter vor geht,nur sie selber weiss es nicht wie sie heute selber beim Jugendamt sagte.

Auch ist komsich,daß das Jugendamt und der Erziehungsbeistand der gleichen Meinung ist wie ich,was die Aggressionen,das zertrümmern der Sachen und das nicht hören.Aber einige von Euch wissen ja anscheinend mehr als Mitarbeiter vom JA,die geschult sind.Ich denke für mich hat es sich erledigt mit Menschen zu diskutieren,die überhaupt nicht wissen was wirklich los ist.Ich habe mich in vielen Dingen evtl.falsch ausgedrückt,aber mit Reaktionen die hier ankamen habe ich nicht gerechnet,bin ja schliesslich ne Rabenmutter,die ihr Kind als Störenfried sieht und los werden will.Auf so was muss man rum hacken.
Ich werde weiter so arbeiten wie vorher auch,weiter Regeln aufstellen,weiter Grenzen aufsetzen.Das Leben besteht nicht nur aus nehmen,sondern auch aus geben,aber das haben wohl nicht alles verstanden.
 
Hallo Aldonna ,
Ich bin grade 2 Jahre älter als deine Tochter und habe schon viel erfahrung mit Mädchen und Jungen in meinem alter ,da ich in unserer Schule eine art "Konflicktlotse " bin.
Aus dem Text konnte ich viele Faktoren erkennen.
Manche Sachen ähneln meinen Leben und ich möchte dirversuche zu erklären , was Fackt ist und wie Du dir helfen kannst .

Punkt 1.)
Du hast dich anscheinend von deinen Mann getrennt/geschieden.
Meistens haben Männer einen verletzten Stolz und wollen sich dann quasi rächen.
Was er dir gesagt hat , ist nich umbedingt war!
Warscheinlich hat er dies gesagt um dich zu treffen/verletzten.
Du kennst es ja warscheinlich selber , wenn du auf jemanden sauer bist , möchtest du ihm ja nicht noch ein Eis kaufen.
Bei deinem ExMann ist das eine art sich zu rächen.
Es geht ihm dabei auch nicht um das Wohl des Kindes.
Warscheinlich möchte er deine Tochter nicht mal gerne bei sich haben , aber er würde es machen nur um dich damit zu ärgern.

Punkt 2.)
Deine (13 Jahre alte) Tochter ist in der Pupertät.
Sie hat die scheidung/trennung ihrer Eltern mitbekommen.
Das löst natürlch in deiner Tochter ein Gefühlscaos aus .
Sie ist traurig , wütend und in sich verlohren.
Trarig , weil ihr euch getrennt habt.
Wütend , warscheinlich auf dich .
Das ist aber nicht selten , weil sie warscheinlich jemanden gesucht hat dem sie dafür die Schuld giebt und auch immer zwisch 2 Fronten steht.
Verlohren , weil sie selber nicht weis , wohin mit ihren Gefühlen.
warscheinlich bist du auch wütend auf deinem ExMann und sagst manchmal sachen über ihn, weil du dich ärgers , die nich korreckt sind.
Das Verletzt sie warscheinlich sehr , weil es ja ihr Vater ist und man von seinem Vater eher eine"Helden rolle" hat/sieht.
Und diese Illusion wird durch so unkonntrolierte Worte sehr zerstört.
Das Gleiche ist auch umgekehrt.

Punkt 3.)
In der Pupertät erfindet man sich neu.
Und warscheinlich , weil sie sich neu erfinden will (denkt sie) braucht sie viel Freiraum.
Das ist natürlich ok.
Aber wenn mann sich mit !!"13"!! so viel freiraum nimmt wie sie ,
kann man natürlich auch schnell auf die schiefe Bahn gelangen.
Für sie bist du warscheinlich keine Respekts Person mehr,
denn wenn man merkt das seine Mutter keinen überblick mehr hat nutzt man das schnell aus.
Dazu kommt auch noch , das man seine Grenzen austesten will.
So.

Punkt 4.)
Im thema Erziehung hättest du viel früher anfangen sollen Regeln auf zustellen und sie auch nach verstoß knall hart durchziehen müssen.
Jetzt , wo es schon fast aus den Ruder läuft , versucht du es mit Verboten.
GAAANZ GROßER FEHLER!!!!
Mann sollte Nie Nie Nie aus verzweiflung Verbieten!!
Und vorallem nicht ohne Grund!!
Das löst in einen Teenie Kopf nur wiederstand aus!
Sie denkst sich warscheinlich "Jetzt erst Recht" !
Und das sollten man versuchen zu vermeiden.

Punkt 5.)
[so machst du es richtig]
Versuche deine Tochter mal für 10 minuten bei Seite zu nehmen und sie zu fragen , was ihr ganzes verhalten bezwecken soll.
Frag was sie "Eigentlich" wirklich will.
Denn kein Mädchen macht das ohne Grund!!
Sag ihr wie es dir geht.
Und frag sie , wei es ihr dabei geht , wenn ihr immer nur "Stress" habt.
Frag sie was "Ihr BEIDE" besser machen könnt.
Und überlege dir was ihr besser machen könnt.
Dann seit ihr beide an dem Punkt, wo ihr kompromisse schließen könnt und Regeln auf stellen könnt.
Lass sie auf jeden fall auch mit regeln aufstellen.
Über legt euch dann was ihr mach könnt , wenn ihr gegen die Regeln verstoßen habt.
Zb. Sie muss Geschier spühlen .
oder Du ihr Zimmer Saugen.

Und vorallem!!!
Nimm die Wut , bevor ihr redet aus dir raus und versuche für alles offen zu sein.
Und reagier nicht in irgend einer weise auf beschimpfungen , denn dann würde das gespräch nichts mehr bringen, da sie das dann nicht mehr ernst nimmt und sich einen Spaß daraus mache würde .

Ich hoffe ich konnte dir helfen.
Liebe Grüße von
PINKangel😉
 

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