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Stress in der Familie seit zwanzig Jahren

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widder-rebell

Gast
Was mich am meisten immer sauer aufstösst: Warum meint immer einer von meinen Eltern sich da noch einzumischen und sich als Richter oder Schiri aufzuspielen? Gerade die sind doch eher immer parteiisch als alles andere. Und wollen und können gar nicht neutral denken.

Nur weil ich eine Tochter bin, muss ich mich nicht klein machen lassen. Aber ich hab auch zu Eltern gesagt, dass ich mir das nicht erlaube und ihr es verbiete dass sie sich einmischen. Das haben sie dann nicht hören wollen und mir den Mund verbieten wollen. Erst bei sowas werd ich dann erst noch richtig sauer und wütend.
 

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widder-rebell

Gast
@ Nordrheiner. Danke sehr hilfreich. Ich werd drüber nachdenken und es auch mit meinem Psychologen mal durchspielen um Selbstvertrauen und Selbstbewusst sein darin zu stärken.
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Was mich am meisten immer sauer aufstösst: Warum meint immer einer von meinen Eltern sich da noch einzumischen und sich als Richter oder Schiri aufzuspielen? Gerade die sind doch eher immer parteiisch als alles andere. Und wollen und können gar nicht neutral denken.

Nur weil ich eine Tochter bin, muss ich mich nicht klein machen lassen. Aber ich hab auch zu Eltern gesagt, dass ich mir das nicht erlaube und ihr es verbiete dass sie sich einmischen. Das haben sie dann nicht hören wollen und mir den Mund verbieten wollen. Erst bei sowas werd ich dann erst noch richtig sauer und wütend.

Manchmal, BaggyIce, können wir das Handeln oder die Behauptungen oder Ge- und Verbote nicht logisch nachvollziehen. Das ist dann für mich meistens ein Hinweis, dass es eben nicht um Logik geht und oft auch nicht um richtig oder falsch. Ich frage mich dann immer: Warum tun (oder sagen) die Menschen was sie tun (was sie sagen)?
Ich will verstehen, damit ich möglichst richtig reagieren kann.

Dieses "den Mund verbieten" kann ein Ausdruck sein für: "ich will keinen Streit. Ich fühle mich unwohl".
Wenn diese nicht genannte Antwort auf meine nicht geäusserte Frage (warum?) richtig ist, dann sichere ich meine gedachte Antwort ab durch: "Verstehe ich Dich richtig, dass Du Dich unwohl fühlst und jeden Streit vermeiden möchtest?" Und wenn diese Frage mit "ja" beantwortet wird, dann frage ich wieder nach:

"Wäre es für Dich ok, wenn ich schlecht behandelt werde und zu Unrecht schweige, damit wenigstens ein Scheinfriede entsteht?" "Wie willst Du mir deutlich machen, dass Du mich liebst, wenn Du zusiehst und in Kauf nimmst, dass mir Unrecht geschieht?"

"Warum verteidigst Du mich nicht? Ich habe den Eindruck, Du lässt mich im Stich."

Ich denke, BaggyIce, das Mitteilen wie Du Dich fühlst und wie Du empfindest in einer bestimmten Situation, hilft dem Anderen zu verstehen und sein Verhalten zu überdenken. Du kannst den Menschen nicht ändern. Das hast Du völlig richtig erkannt. Aber Du kannst durch Fragen verdeutlichen, dass es hier eine Unrechtsituation gibt und darauf noch keine angemessene Reaktion seitens Deines Gegenübers (Deiner Eltern) erfolgte.
Möglicherweise wird nie eine angemessene Hilfe Dir zuteil werden... aber so kannst Du Dich zurückziehen, ohne selbst anzugreifen. Du verschaffst Dir Respekt, weil Du Böses nicht schön redest und trägst dazu bei, dass - sollte Dein Gegenüber ein Gewissen haben, dieses Gewissen was zu knabbern hat.

Du wirst ggf. gegenüber gewissen Menschen nie Recht bekommen. Dies liegt aber nicht an dem Fehlen Deiner Argumente, sondern weil Du ggf. abgelehnt wirst, weil Neid oder Missgunst oder Ungerechtigkeit zum Wesen der Menschen gehören, die mit Dir schlecht umgehen. Du kannst lediglich Dich abgrenzen und deutlich machen, dass Schlechtes schlecht ist und Du nicht gewillt bist, das schön zu reden. Ein Gegenangriff oder eine Verteidigung von Dir selbst ist dann sogar überflüssig. Und mit den Menschen, die aus Prinzip schlecht mit mir umgehen, muß ich keinen Umgang pflegen - und Du doch auch nicht, oder?

LG, Nordrheiner
 
W

widder-rebell

Gast
Manchmal, BaggyIce, können wir das Handeln oder die Behauptungen oder Ge- und Verbote nicht logisch nachvollziehen. Das ist dann für mich meistens ein Hinweis, dass es eben nicht um Logik geht und oft auch nicht um richtig oder falsch. Ich frage mich dann immer: Warum tun (oder sagen) die Menschen was sie tun (was sie sagen)?
Ich will verstehen, damit ich möglichst richtig reagieren kann.

Dieses "den Mund verbieten" kann ein Ausdruck sein für: "ich will keinen Streit. Ich fühle mich unwohl".
Wenn diese nicht genannte Antwort auf meine nicht geäusserte Frage (warum?) richtig ist, dann sichere ich meine gedachte Antwort ab durch: "Verstehe ich Dich richtig, dass Du Dich unwohl fühlst und jeden Streit vermeiden möchtest?" Und wenn diese Frage mit "ja" beantwortet wird, dann frage ich wieder nach:

"Wäre es für Dich ok, wenn ich schlecht behandelt werde und zu Unrecht schweige, damit wenigstens ein Scheinfriede entsteht?" "Wie willst Du mir deutlich machen, dass Du mich liebst, wenn Du zusiehst und in Kauf nimmst, dass mir Unrecht geschieht?"

"Warum verteidigst Du mich nicht? Ich habe den Eindruck, Du lässt mich im Stich."

Ich denke, BaggyIce, das Mitteilen wie Du Dich fühlst und wie Du empfindest in einer bestimmten Situation, hilft dem Anderen zu verstehen und sein Verhalten zu überdenken. Du kannst den Menschen nicht ändern. Das hast Du völlig richtig erkannt. Aber Du kannst durch Fragen verdeutlichen, dass es hier eine Unrechtsituation gibt und darauf noch keine angemessene Reaktion seitens Deines Gegenübers (Deiner Eltern) erfolgte.
Möglicherweise wird nie eine angemessene Hilfe Dir zuteil werden... aber so kannst Du Dich zurückziehen, ohne selbst anzugreifen. Du verschaffst Dir Respekt, weil Du Böses nicht schön redest und trägst dazu bei, dass - sollte Dein Gegenüber ein Gewissen haben, dieses Gewissen was zu knabbern hat.

Du wirst ggf. gegenüber gewissen Menschen nie Recht bekommen. Dies liegt aber nicht an dem Fehlen Deiner Argumente, sondern weil Du ggf. abgelehnt wirst, weil Neid oder Missgunst oder Ungerechtigkeit zum Wesen der Menschen gehören, die mit Dir schlecht umgehen. Du kannst lediglich Dich abgrenzen und deutlich machen, dass Schlechtes schlecht ist und Du nicht gewillt bist, das schön zu reden. Ein Gegenangriff oder eine Verteidigung von Dir selbst ist dann sogar überflüssig. Und mit den Menschen, die aus Prinzip schlecht mit mir umgehen, muß ich keinen Umgang pflegen - und Du doch auch nicht, oder?

LG, Nordrheiner
Ich habe die Eltern einzeln mal befragt, warum sie mich so behandeln, wie sie mich behandeln. Und auch gefragt, warum ich immer aus ihrer Sicht streiten wollen würde und wieso die es überhaupt sagen. Da meinten sie, dass sie jetzt nicht schon wieder die Streitthemen hören wollen und sagten riguros "Jetzt will ich nichts mehr hören, Schluss, aus vorbei!" Ich habe das zu akzeptieren und zu respektieren.
Und da sind wir wieder an den Kernpunkt angelangt und haben uns schon einmal im Kreis gedreht.

Sprich, sie wollen nicht mal drüber nachdenken und diskutieren, weil sie von vorherein sich einreden, ich würde Streit anfangen, was nicht so ist.
 

Felidas

Mitglied
Das kenn ich auch so! Da kann man auch noch so viele Tips geben, die man umsetzen könnte, das bringt alles nichts. Ich finde, dass es ein Fehler ist, dass Eltern altmodisch denken, dass Kinder ihnen gehorchen müssen und nichts gegen ihre Eltern sagen dürfen. Nur weil es meine Eltern sind, muss ich nicht so tun, als wäre alles richtig oder ok, was sie tun und wie sie sich verhalten! Die Zeiten haben sich geändert. Früher hätte man was hinter die Ohren bekommen, wenn man irgendwas falsches sagt, doch heute sollte man seine Meinung frei äußern können dürfen. Was hat das auch für einen Sinn, seine eigenen Kinder nicht als Menschen zu respektieren und teilweise zu unterdrücken!? Man musss sich überall sein Ansehen erarbeiten, einige Eltern denken aber, dass sie automatisch respektiert werden müssen, nur weil sie ihre Kinder groß gezogen haben, sich aber verhalten können, wie sie möchten, auch ohne Rücksicht zu nehmen...
 

Nordrheiner

Sehr aktives Mitglied
Hallo, BaggyIce,

auch hier sind aus meiner Sicht Fragen wichtig.

"Ja, ich verstehe, Du möchtest jetzt nicht darüber reden. Das respektiere ich. Aber lasse uns in den nächsten Tagen darüber reden, wenn Du Dich beruhigt hast. Ich möchte Dich gerne verstehen und nur deshalb frage ich, warum Du .... tust.... sagst.... nicht tust.... nicht sagst....."

Und auf dieses zu führende Gespräch würde ich immer wieder hartnäckig zurückkommen. Frage immer wieder danach: Wann ist es Dir recht, dass wir darüber reden?

Und wenn Deine Eltern sich permanent weigern, Dir behilflich beim Verstehen zu sein, dann würde ich mich weigern, über irgend ein banales Thema zu sprechen. Ich würde immer wieder sagen: "Lass uns erst über ein wirklich wichtiges Thema reden. Wann ist es Dir recht?"

Und wenn in einem Gespräch nur so Behauptungen in den Raum gestellt werden, wie "das hast Du zu akzeptieren" oder "es ist wie es ist...." etc, dann wäre das Gespräch für mich damit nicht beendet. Das würde ich auch sehr freundlich aber klar zum Ausdruck bringen. "Ich verstehe trotzdem nicht, warum ...... Bitte beantworte mir diese Frage." Und wenn die Eltern jetzt nicht mehr darüber reden wollen - ok - akzeptiere ich - dann bitte einen Termin besprechen, an dem genau das Thema besprochen wird.

Und weil ich bis zur Antwort kein anderes banales Thema besprechen möchte, signalisiere ich damit, dass mir Frieden wichtig ist. Das kann ich dann auch als Grund für meine Hartnäckigkeit so sagen. Aber Frieden ist nur dort möglich, wo sich Menschen verstehen und friedlich begegnen, ohne den anderen zu verletzen. "Und ich fühle mich verletzt, weil ich den Eindruck habe, Du lässt mich im Stich. Deshalb ist mir Deine Antwort auf meine Frage so wichtig, dass ich kein banales Thema vorrangig besprechen möchte. Zuerst das Wichtige, dann das Unwichtige. Wann hast Du Zeit?"

Evt. kommt es zu einem wochen- oder monatelangen Rückzug von Dir, weil Du auf den Termin wartest, an dem Deine Eltern bereit sind, Dir beim Verstehen zu helfen. Und Du hilfst Deinen Eltern bei ihrem Verstehen, dass Du nicht beleidigt bist, sondern dass Du lediglich erst das Wichtige besprechen möchtest... und sie sollten verstehen, dass Deine Verletzung existent ist... und der Grund dafür, die Fragen zu stellen, die Du stellst. So ist Verstehen auf beiden Seiten vorhanden.

Auch der Rückzug erfolgt in gegenseitigem Respekt.... und das solltest Du auch deutlich sagen:
Ich ziehe mich zurück, bis ihr bereit seid, über diese Fragen in Ruhe zu sprechen. ich bin verletzt und möchte den Grund dafür erfahren. Ich respektiere eure Haltung, jetzt nicht darüber reden zu wollen. Ich bitte euch, meine Verletzung zur Kenntnis zu nehmen und mich als erwachsenen Menschen zu respektieren. Ihr müsst mich nicht lieben. Aber respektieren als Erwachsener ist die Grundlage, wenn man friedlich miteinander auskommen will. Und ich habe den Eindruck, dass ihr mich nicht respektiert. Bitte teilt mir mit, wann ihr mit mir über diese Fragen reden wollt."

IMMER KLAR und DEUTLICH, aber freundlich, ruhig.

Hilft Dir das?

LG, Nordrheiner
 
W

widder-rebell

Gast
Auch der Rückzug erfolgt in gegenseitigem Respekt.... und das solltest Du auch deutlich sagen:
Ich ziehe mich zurück, bis ihr bereit seid, über diese Fragen in Ruhe zu sprechen. ich bin verletzt und möchte den Grund dafür erfahren. Ich respektiere eure Haltung, jetzt nicht darüber reden zu wollen. Ich bitte euch, meine Verletzung zur Kenntnis zu nehmen und mich als erwachsenen Menschen zu respektieren. Ihr müsst mich nicht lieben. Aber respektieren als Erwachsener ist die Grundlage, wenn man friedlich miteinander auskommen will. Und ich habe den Eindruck, dass ihr mich nicht respektiert. Bitte teilt mir mit, wann ihr mit mir über diese Fragen reden wollt."
Termine kann ich mit ihnen nicht machen, da sie, wenn ich frage wann sie Zeit haben dann A) entweder gleich hochfahren, dass sie jetzt immer sofort Zeit haben sollen und B) der Vorwurf kommt, ich würde das so verlange oder sie C) dann wenns soweit sein soll, sie 5 minuten vorher rum bocken.

Und ich war und blieb dabei freundlich.

Auf der anderen Seite ist es Vater so gewohnt seit mehr als 60 Jahre, dass er, wenn er irgendwo in einem Raum rein will oder mich anruft und erstmal fragen tut, ob ich dann und dann Zeit hätte, er immer sofort meint, ich soll mal eben schnell vorbei kommen, und ich müsse ja ihm zuhören, obwohl ich dann gar keine Zeit habe. Er ist unzufrieden und lässt es an Geschwister raus, die mir wiederum zu Vorwurf machen, ich würde ihn nur blöde anmachen.
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Warum tust Du Dir das ganze Affentheater überhaupt an, BaggyIce, hast Du das etwa nötig? Trenne Dich von der Blase, ruf auch nicht an, sollen sie sich doch den Kopf zerbrechen, was Du gerade treiben könntest - oder auch nicht, wenn Du sie schlicht nicht interessierst, entweder sie melden sich irgendwann bei Dir - oder sie lassen es bleiben. So oder so, ändern kannst Du die anderen nicht, und die einzige Befreiung, die Du Dir selbst gönnen kannst, ist eine konsequente Trennung. Das tut dem Seelenfrieden gut, wenn das Pack von Dir aus leben oder verderben kann.
 
W

widder-rebell

Gast
Warum tust Du Dir das ganze Affentheater überhaupt an, BaggyIce, hast Du das etwa nötig? Trenne Dich von der Blase, ruf auch nicht an, sollen sie sich doch den Kopf zerbrechen, was Du gerade treiben könntest - oder auch nicht, wenn Du sie schlicht nicht interessierst, entweder sie melden sich irgendwann bei Dir - oder sie lassen es bleiben. So oder so, ändern kannst Du die anderen nicht, und die einzige Befreiung, die Du Dir selbst gönnen kannst, ist eine konsequente Trennung. Das tut dem Seelenfrieden gut, wenn das Pack von Dir aus leben oder verderben kann.

Nein. Aber ich hab was dagegen, dass ich für die alle (an die 20 Personen, wenn ich mal alle zusammen zähle) nur immer Jahrzehnte und ewig lang der Sündenbock sein soll, der dies und das alles nur falsch macht und während sie mich alle nur anbrüllen und Vorwürfe über Vorwürfe raus hauen, steh ich als dumme, die das Maul halten soll und sich einschüchtern soll????

Sorry, aber ja, Freundlich dabei bleiben mag vielleicht ne Stärke für sich sein, aber in mir Tobt es. Da kannste dann nicht mehr freundlich bleiben. Da kommt dir die Freundlichkeit nur noch falsch und scheinheilig oberkante unterkiefer vor.
Die vermitteln mir ein Gefühl, dass ich gar nichts zu sagen hätte aber ich an allem die Schuld tragen soll und mal davon ab, reden sie unter sich irgendwas, was doch so nie stimmt. Nämlich, dass ich mich nur auf Kosten anderer durchfuttern lassen will. Was soll denn diese ganzen heuchlerischen Vorwürfe, Anschuldigungen und Hetze gegen mich??? Was bringt denen das, wenn sie sich sogar künstlich aufregen? Ist doch echt nicht mehr normal, was hier abgezogen wird. Schwillt da etwa Angst bei denen mit, dass irgendwas mal raus kommen und an die Oberfläche zum vorschein kommen soll, wenn ich die alle zur Verantwortung ziehe??
 

Daoga

Sehr aktives Mitglied
Ich wiederhole mich: warum tust Du Dir das an? Schieß die ganze Bagage doch einfach in den Wind, oder gibt es da etwas, was Dich hält? Sollen sie sich doch gegenseitig schlechtmachen, wenn sie Dich als einfaches "Opfer" nicht mehr haben!
 

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