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Streit mit dem Sohn - so machtlos

Das liest sich wie eine schwierige Ausgangslage. Ich denke mal, da wird einiges an Dynamiken zwischen dir und deinem Ex-Mann als auch zwischen deinem Sohn und euch beiden vorhanden sein.
 
Ich kann mir grad vorstellen, wie weh das tut.
Aber ich denke, du kannst jetzt nichts anderes mehr tun als das auszusitzen
Alles was du uhm sagen kannst hast du schon gesagt. Dass du ihn liebst und immer für ihn da sein wirst.
Ich würde ihm nicht mehr hinterherschreiben, telefonieren, whatever…
Er ist fast erwachsen. Irgendwann wird er auch dem Einfluss seines Vaters entwachsen sein und dann kann es gut sein, dass das Blatt sich wieder wendet.
Das Geld würde ich ihm (bzw. seinem Vater) jetzt auch keinesfalls geben!
 
Der Sohn wird mit dir nicht ehrlich über die Probleme geredet haben.

Ich verstehe, warum Du das schreibst. Ich selbst habe den Kontakt zu meiner eigenen Mutter auch auf das nötigste reduziert, ich weiß, wie Verletzungen aus der Kindheit nachwirken.

Und ja - natürlich besteht diese Option. Wobei es extrem schwierig ist, etwas zu klären, wenn man nicht weiß was. Ich wünschte bis heute, meine Mutter würde mich mal fragen, was mein
mit ihr wäre ...

Aber hier kommt ein hochgradig manipulierender Vater ins Spiel. Das ist nicht nur meine eigene Ansicht aus meiner persönlichen, verletzten Sichtweise. Das sagt beinahe jeder, der ihn kennt - inklusive seiner eigenen Mutter (also meine ehemalige Schwiegermutter).
 
Meine letzte Nachricht an ihn war: "Du kannst mich hassen. Das ist Dein gutes Recht. Aber Du bleibst mein Sohn. Wirst Du immer sein. Und ich werde da sein, wenn Du mich wiedersehen willst. Ich habs Dich nämlich lieb - egal was ist."
Dann kommt jetzt wohl das schwierige warten und das Vertrauen, dass er erkennen wird, was er an dir hat. Ich hoffe er meldet sich bald. Viel Kraft dir!
 
Du hattest zu deinem Sohn eine gut Beziehung, das kann euch niemand nehmen, auch wenn er zur Zeit vielleicht unter dem Einfluss seines Vaters steht.

Lass ihn in Ruhe und die zwei ihr Ding selber machen. Wenn er jetzt bei deinem Exmann wohnt, soll sich der um alle Belange kümmern, inklusive der Finanzierung seines Kindes. Du bist raus.

Dein Sohn wird irgendwann sehen, was bei seinem Vater falsch läuft, aktuell ist er dazu noch nicht fähig oder bereit. Er wird wieder kommen.

Dass du verletzt bist ist verständlich, aber die Zeit arbeitet für dich.
Alles Liebe
 
17 ist auch echt so ein schwieriges Alter, man denkt irgendwie man wär erwachsen, aber man hat noch fast gar nichts verstanden im Leben 😃
Will man aber auch nicht hören.

Also das hört sich auch so komisch an. Ihr hattet ne komplett gute Beziehung und dann auf einmal sowas? Das kann doch eigentlich nur ne kurze bockige Phase sein. Na ja, wenn es das ist verzeih es ihm und gut ist, Pubertät oder sowas halt.
 
Mir kommt noch eine Geschichte aus dem Bekanntenkreis in den Sinn:

N. hatte mit ihrem Ex-Mann die Tochter L. Der Vater des Mädchens betrog N. regelmässig und als L. 10 war, trennten sich die Eltern.
N. zog mit ihrer Tochter in eine neue Wohnung, L. sah ihren Vater regelmässig an den Wochenenden, er wohnte in der gleichen Stadt.
Irgendwann mit 12 verkündete L. ihrer Mutter, sie wolle ganz zum Vater ziehen. N., offen wie sie ist, stellte sich ihrem Kind nicht in den Weg, liess es zu, wenn auch schweren Herzens.

Ihr Ex-Mann hatte unlängst eine neue Partnerin und so zog L. da ein. Je länger sie da war, desto kühler wurde L. ihrer Mutter gegenüber. Die Antworten auf SMSen kamen spät oder gar nicht. Telefonanrufe wurden irgendwann gar nicht mehr angenommen, bis L. ihrer Mutter verkündete, sie wolle keinen Kontakt mehr zu ihr.
N.'s Ex stellte sie vor der Tochter schlecht dar, obwohl er derjenige war, der ein notorischer Fremdgänger war und N. kleinhielt und sogar obwohl er N. verliess für eine andere Frau. Es war sehr klar, dass der Vater das Mädchen dahingehend manipulierte, das es dachte, N. sei Schuld an der Trennung und sowieso irgendwie minderbemittelt (Stichwort Narzisst).

N. ging es immer schlechter, sie entwickelte eine Deperession und Suizidgedanken, begab sich in eine psychiatrische Klinik.
In dieser Zeit redete ich sehr viel mit ihr darüber, sie litt wirklich stark und sah wenig Sinn in einem Weiterleben.
Sie schrieb ihrer Tochter weiterhin Briefe und Karten, schickte auch Geschenke zum Geburtstag und zu Weihnachten.

Eines Abends vor etwa einem Jahr, L. war nun bereits 18, stand ein guter Freund von L. bei N. vor der Tür und berichtete, L. ginge es beim Vater und seiner neuen Freundin gar nicht gut, ob sie immer noch zurück zu N. kommen dürfe, wie diese es in vielen Briefen versprochen hatte.
N., die sich an ihr Wort hält, bejahte und so zog L. nur knapp 2 Tage später wieder bei ihr ein - nach 6 Jahren.

Ich war und bin sehr froh für N., auch wenn es jetzt gilt, die Beziehung neu zu definieren. L. ist erwachsen geworden, in der Lehre (Abi war ihr zu doof) und ziemlich eigensinning, lässt sich nichts sagen, eine kleine Diva.

Ich hoffe, das ist jetzt nicht total unangebracht, diese Geschichte kam mir nur sofort in den Sinn, als ich deinen Post las @Ana und sie hat ein gutes Ende.

Wie einige hier auch sagten, die Liebe, die du zu deinem Sohn aufgebaut hast, wird siegen. Daran glaube ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Führerschein hat übrigens 1700€ gekostet (2009). Bei meiner Schwester später etwas mehr, weil sie ein paar mal durchgefallen ist, was auch nicht schlimm ist. Aber 4000€, spar das lieber für später, erste Wohnung/Ausbildung und so.

Und zu Besuchswochenenden kann ich noch sagen, dass ich die immer total gehasst habe und auch komplett bockig war, so ab 13. Mit 15 waren sie gar nicht mehr möglich. Das lag daran, dass man in der Zeit sich von den Eltern abnabeln will und viel mit Freunden macht. Dann bestimmen plötzlich Eltern, wie man seine Zeit zu verwenden hat, über den Kopf hinweg. Fand das immer ziemlich kacke, so hin und hergeschoben zu werden. War halt auch nicht meine Schuld, dass die sich getrennt haben, aber dann muss man es mit aussitzen. Hab die jedenfalls auch gerne abgesagt.

Versteht man dann besser, wenn man erwachsen ist und sich selber mal getrennt hat oder merkt, dass einen die Eltern halt echt vermissen.
 
Danke @Enie

Tatsächlich hoffe ich darauf, dass die Zeit kommt , wenn mein Sohn erkennt was sein Vater für ein Mensch ist ...

Aber der Gedanke, bis dahin vielleicht mehrere Jahre nicht an seinem Leben teilhaben zu dürfen ist schon sehr schmerzhaft.

ich habe gottlob sehr gute Freunde, die mich da gerade auch emotional auffangen. Aber der Stich im Herzen - der bleibt ...
 

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