Zur Vorgeschichte: Mein Sohn ist letzten November zu seinem Vater gezogen. Irgendwo gibt es dazu auch schon einen Beitrag von mir.
Mein Ex-Mann ist überhaupt erst vor zwei Jahren wieder im Leben meines Sohnes aufgetaucht. Die beiden haben sich nur sporadisch hin und wieder mal ein paar Stunden am Wochenende gesehen. Lange hat mein Ex nicht mal Unterhalt bezahlt.
Seit er eine neue Freundin (zwischenzeitlich Frau) hat, erzählt er mir, was ich in den 12 Jahren davor in der Erziehung unseres Sohnes alles falsch gemacht habe - und erklärt das auch unserem Sohn.
Er hat fast 1,5 Jahre alles daran gesetzt, meinen Sohn zu sich zu holen und war dann eben im November letzten Jahres auch erfolgreich.
Als mein Sohn ausgezogen ist habe ich zu ihm gesagt: "Ich habe Angst, dass Dein Vater einen Keil zwischen uns treibt und ich Dich verliere." Und er sagte darauf hin: "Das wird nicht passieren."
Außerdem sagte er damals: "Bei Dir weiß ich, dass Du mich lieb hast, auch wenn ich nicht bei Dir wohne. Bei Papa weiß ich das nicht."
Nun, seit er ausgezogen ist, gan es immer Gründe, warum er an den ausgemachten Besuchs-Wochenenden nicht zu mir kommen kann. Seit November war er gerade 6x hier zu Besuch.
Außerdem streiten wir seit seinem Auszug irgendwie ständig um Geld - etwas, das ihm vorher NIE wichtig war. Da ist es mal seine Forderung, ihm weiter Taschengeld zu zahlen, mal macht er richtig Stress, weil sein Vater dringend seine Steuer-ID für die Steuererklärung braucht und ich die nicht binnen 20 Minuten liefere, weil sein Vater dadurch angeblich viel Geld verliert.
Nach solchen Diskussionen werde ich regelmäßig für mehrere Tage auf sämtlichen Kanälen geblockt, ohne dass ich ihn erreichen kann.
Ich versuche meine Nachrichten an ihn schon immer sehr neutral zu formulieren, keine Vorwürfe, nur Fragen. Freunde, denen ich die Nachrichten gezeigt habe, bestätigen mir, dass mir das wohl gelingt. Trotzdem word er oft sehr ausfällig. Telefonieren verweigert er eigentlich immer - es sei denn, er ist mal ein Wochenende bei der Oma, dann könne wir auch miteinander reden.
Und jetzt ist das Ganze total eskaliert. Er weiß seit ein paar Wochen, dass ich eine größere Summe für ihn angespart habe - gedacht für Führerschein,Studium, ggf. erst eigene Wohnung.
Er macht gerade seinen Führerschein mit 17 - und ausgemacht war, dass ich von der angesparten Summe die eine Hälfte bezahle, die andere zahlt sein Vater. Seine Oma hat jetzt auch noch EUR 1.000,00 zugesteuert wie sie mir erzählte.
Jetzt kam vorgestern eine Nachricht von meinem Sohn bei mir an, ob ich ihm EUR 4.000,00 überweisen könne, er wolle die Fahrstunden "selbst bezahlen". Sein Vater gäbe schon so viel zum Führerschein dazu, dass er zumindest die Fahrstunden bezahlen wolle.
Auf meine vorsichtige Rückfrage, welche Kosten sein Vater denn noch trägt, wenn er die Fahrstunden zahlt und die Oma mit ihrem Anteil sicher die Anmelde- und Prüfungsgebühren abdecke und dass er sicher keine EUR 4.000,00 für die Fahrstunden brauche kam eine wirklich bitterböse Nachricht, in der er mir unter anderem an den Kopf wirft "paranoid und von Sinnen" zu sein, ich "die Augen vor der Wahrheit verschließe" und überhaupt "dringend einen Termin bei einem Psychiater ausmachen solle, da bei mir ja offensichtlich "irgend etwas nicht stimmt".
Außerdem hat er mir geschrieben, dass er jetzt "fertig mit mir sei" und "ich nichts mehr von ihm erwarten brauche".
Er sei jetzt ein "besserer Mensch" dank seinem Vater und dessen enuer Frau, das liese er sich "für Geld und gute Worte" nicht mehr nehmen.
Dabei habe ich nichtmal gesagt, dass er kein Geld bekommt sondern nur die Summe hinterfragt - ich wollte das einfach verstehen.
Wir hatten vor seinem Wegzug ein wirklich gutes und inniges Verhältnis. Streit hatten wir fast nur, wenn sein Vater sich irgendwo eingeschaltet hat. Noch im Jahr vor seinem Wegzug hat er mal zu mir gesagt: "Ich möchte meinen Kindern mal so ein Vater sein wie Du mir eineMutter warst."
Ich vermute sehr stark, dass mein Sohn meinem Exmann von dem Geld erzählt hat und dieser ihn manipuliert, dass er das Geld einfordert, damit mein Ex die Hand darauf bekommt. In seiner letzten Nachricht formulierte mein Sohn "Wir brauchen das Geld nicht. Behalte es."
Mein Ex kann mit Geld nicht umgehen - zahle ich das meinem Sohn aus, ist es weg, so sicher wie das Amen in der Kirche.
Mir tut das furchtbar weh ... Freunde bestätigen mir, dass ich nichts falsch gemacht habe. Aber ich komme an meinen Sohn nicht mehr ran. Ich verliere ihn, ohne dass ich auch nur eine Ahnung habe, was er mir eigentlich vorwirft und warum die Besuche bei mir seinem "Seelenheil schaden".
Ich weiß, dass ich im Moment nicht viel tun kann als zu akzeptieren. Aber vielleicht hat hier doch jemand einen Tipp, was ich tun kann damit die Tür nicht völlig zugeht?
Mein Ex-Mann ist überhaupt erst vor zwei Jahren wieder im Leben meines Sohnes aufgetaucht. Die beiden haben sich nur sporadisch hin und wieder mal ein paar Stunden am Wochenende gesehen. Lange hat mein Ex nicht mal Unterhalt bezahlt.
Seit er eine neue Freundin (zwischenzeitlich Frau) hat, erzählt er mir, was ich in den 12 Jahren davor in der Erziehung unseres Sohnes alles falsch gemacht habe - und erklärt das auch unserem Sohn.
Er hat fast 1,5 Jahre alles daran gesetzt, meinen Sohn zu sich zu holen und war dann eben im November letzten Jahres auch erfolgreich.
Als mein Sohn ausgezogen ist habe ich zu ihm gesagt: "Ich habe Angst, dass Dein Vater einen Keil zwischen uns treibt und ich Dich verliere." Und er sagte darauf hin: "Das wird nicht passieren."
Außerdem sagte er damals: "Bei Dir weiß ich, dass Du mich lieb hast, auch wenn ich nicht bei Dir wohne. Bei Papa weiß ich das nicht."
Nun, seit er ausgezogen ist, gan es immer Gründe, warum er an den ausgemachten Besuchs-Wochenenden nicht zu mir kommen kann. Seit November war er gerade 6x hier zu Besuch.
Außerdem streiten wir seit seinem Auszug irgendwie ständig um Geld - etwas, das ihm vorher NIE wichtig war. Da ist es mal seine Forderung, ihm weiter Taschengeld zu zahlen, mal macht er richtig Stress, weil sein Vater dringend seine Steuer-ID für die Steuererklärung braucht und ich die nicht binnen 20 Minuten liefere, weil sein Vater dadurch angeblich viel Geld verliert.
Nach solchen Diskussionen werde ich regelmäßig für mehrere Tage auf sämtlichen Kanälen geblockt, ohne dass ich ihn erreichen kann.
Ich versuche meine Nachrichten an ihn schon immer sehr neutral zu formulieren, keine Vorwürfe, nur Fragen. Freunde, denen ich die Nachrichten gezeigt habe, bestätigen mir, dass mir das wohl gelingt. Trotzdem word er oft sehr ausfällig. Telefonieren verweigert er eigentlich immer - es sei denn, er ist mal ein Wochenende bei der Oma, dann könne wir auch miteinander reden.
Und jetzt ist das Ganze total eskaliert. Er weiß seit ein paar Wochen, dass ich eine größere Summe für ihn angespart habe - gedacht für Führerschein,Studium, ggf. erst eigene Wohnung.
Er macht gerade seinen Führerschein mit 17 - und ausgemacht war, dass ich von der angesparten Summe die eine Hälfte bezahle, die andere zahlt sein Vater. Seine Oma hat jetzt auch noch EUR 1.000,00 zugesteuert wie sie mir erzählte.
Jetzt kam vorgestern eine Nachricht von meinem Sohn bei mir an, ob ich ihm EUR 4.000,00 überweisen könne, er wolle die Fahrstunden "selbst bezahlen". Sein Vater gäbe schon so viel zum Führerschein dazu, dass er zumindest die Fahrstunden bezahlen wolle.
Auf meine vorsichtige Rückfrage, welche Kosten sein Vater denn noch trägt, wenn er die Fahrstunden zahlt und die Oma mit ihrem Anteil sicher die Anmelde- und Prüfungsgebühren abdecke und dass er sicher keine EUR 4.000,00 für die Fahrstunden brauche kam eine wirklich bitterböse Nachricht, in der er mir unter anderem an den Kopf wirft "paranoid und von Sinnen" zu sein, ich "die Augen vor der Wahrheit verschließe" und überhaupt "dringend einen Termin bei einem Psychiater ausmachen solle, da bei mir ja offensichtlich "irgend etwas nicht stimmt".
Außerdem hat er mir geschrieben, dass er jetzt "fertig mit mir sei" und "ich nichts mehr von ihm erwarten brauche".
Er sei jetzt ein "besserer Mensch" dank seinem Vater und dessen enuer Frau, das liese er sich "für Geld und gute Worte" nicht mehr nehmen.
Dabei habe ich nichtmal gesagt, dass er kein Geld bekommt sondern nur die Summe hinterfragt - ich wollte das einfach verstehen.
Wir hatten vor seinem Wegzug ein wirklich gutes und inniges Verhältnis. Streit hatten wir fast nur, wenn sein Vater sich irgendwo eingeschaltet hat. Noch im Jahr vor seinem Wegzug hat er mal zu mir gesagt: "Ich möchte meinen Kindern mal so ein Vater sein wie Du mir eineMutter warst."
Ich vermute sehr stark, dass mein Sohn meinem Exmann von dem Geld erzählt hat und dieser ihn manipuliert, dass er das Geld einfordert, damit mein Ex die Hand darauf bekommt. In seiner letzten Nachricht formulierte mein Sohn "Wir brauchen das Geld nicht. Behalte es."
Mein Ex kann mit Geld nicht umgehen - zahle ich das meinem Sohn aus, ist es weg, so sicher wie das Amen in der Kirche.
Mir tut das furchtbar weh ... Freunde bestätigen mir, dass ich nichts falsch gemacht habe. Aber ich komme an meinen Sohn nicht mehr ran. Ich verliere ihn, ohne dass ich auch nur eine Ahnung habe, was er mir eigentlich vorwirft und warum die Besuche bei mir seinem "Seelenheil schaden".
Ich weiß, dass ich im Moment nicht viel tun kann als zu akzeptieren. Aber vielleicht hat hier doch jemand einen Tipp, was ich tun kann damit die Tür nicht völlig zugeht?