Hallo, vielleicht kann mir hier jemand einen Rat geben.
Ich habe einen langjährigen besten Freund. Nicht wichtig für die Freundschaft, aber wichtig für den weiteren Verlauf der "Geschichte": Er ist homosexuell, ich bin es nicht. Ich bin seit langem mit einer Frau glücklich verheiratet.
Er hatte viele Jahre einen Partner, mit dem meine Frau und ich uns gut verstanden haben. Leider ist deren Ehe gescheitert, mein bester Freund war ein Jahr lang allein und nun hat er einen neuen Partner.
Und da beginnt das Problem. Mir steht es nicht zu, die Partnerwahl meines besten Freundes ungefragt zu kommentieren. Aber er hat mich gefragt. Und ich habe zuerst vorsichtig gesagt, dass mir sein vorheriger Partner besser gefallen hat. Er hat nachgebohrt. Ich habe angemerkt, dass der neue Partner extrem viel trinkt, er seitdem auch extrem viel trinkt, und dass er sich von einem ruhigen, angenehmen Freund zu einem Dauer-Party-Macher entwickelt hat, der kaum je nüchtern ist, und wenn er es ist, verkatert.
Früher haben wir zusammen Sport gemacht. Den hat er aufgegeben. Früher waren wir ganz normal in der Sauna - nun will er nur noch in Schwulensaunas, die ja nun eher was anderes sind als eine gemischte Sauna...
Ich hab das, auf Nachfrage, so gesagt. Daraufhin ist er völlig ausgeflippt. Ich sein ein "homophobes *********", ich sei wie alle anderen, ich hätte meinen Hass auf Schwule nur länger überspielt als andere. Ich warf mir das letzte Geburtstagsgeschenk von meiner Frau und mir an ihn vor die Füße.
Ich bin dann gegangen, war sehr unangenehm, die Leute standen im Treppenhaus, als ich runtergegangen bin.
Seitdem ist Funkstille. Ich schreibe ihm nicht mehr und rufe ihn auch nicht mehr an. Sehe ich das richtig, dass es an ihm wäre, sich für diesen Ausbruch zu entschuldigen? Selbst dann müsste ich aber mal in mich gehen, ob ich die Entschuldigung annehme. Wie würdet ihr das sehen?
Ich habe einen langjährigen besten Freund. Nicht wichtig für die Freundschaft, aber wichtig für den weiteren Verlauf der "Geschichte": Er ist homosexuell, ich bin es nicht. Ich bin seit langem mit einer Frau glücklich verheiratet.
Er hatte viele Jahre einen Partner, mit dem meine Frau und ich uns gut verstanden haben. Leider ist deren Ehe gescheitert, mein bester Freund war ein Jahr lang allein und nun hat er einen neuen Partner.
Und da beginnt das Problem. Mir steht es nicht zu, die Partnerwahl meines besten Freundes ungefragt zu kommentieren. Aber er hat mich gefragt. Und ich habe zuerst vorsichtig gesagt, dass mir sein vorheriger Partner besser gefallen hat. Er hat nachgebohrt. Ich habe angemerkt, dass der neue Partner extrem viel trinkt, er seitdem auch extrem viel trinkt, und dass er sich von einem ruhigen, angenehmen Freund zu einem Dauer-Party-Macher entwickelt hat, der kaum je nüchtern ist, und wenn er es ist, verkatert.
Früher haben wir zusammen Sport gemacht. Den hat er aufgegeben. Früher waren wir ganz normal in der Sauna - nun will er nur noch in Schwulensaunas, die ja nun eher was anderes sind als eine gemischte Sauna...
Ich hab das, auf Nachfrage, so gesagt. Daraufhin ist er völlig ausgeflippt. Ich sein ein "homophobes *********", ich sei wie alle anderen, ich hätte meinen Hass auf Schwule nur länger überspielt als andere. Ich warf mir das letzte Geburtstagsgeschenk von meiner Frau und mir an ihn vor die Füße.
Ich bin dann gegangen, war sehr unangenehm, die Leute standen im Treppenhaus, als ich runtergegangen bin.
Seitdem ist Funkstille. Ich schreibe ihm nicht mehr und rufe ihn auch nicht mehr an. Sehe ich das richtig, dass es an ihm wäre, sich für diesen Ausbruch zu entschuldigen? Selbst dann müsste ich aber mal in mich gehen, ob ich die Entschuldigung annehme. Wie würdet ihr das sehen?
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