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Sterbehilfe

Sterbehilfe ermöglichen?

  • Ja, jeder soll eine Chance haben, sich zu entscheiden !

    Teilnahmen: 22 95,7%
  • Nein, besser nicht !

    Teilnahmen: 1 4,3%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    23
Stimmt, Lena, so ganz versteh ich's nämlich immer noch nicht 🙂
Du meinst ein "inneres" Durchhalten, nicht-verzweifeln... annehmen, dass man gerade und noch bis zu seinem Tod fürchterlich leiden muss, weil es irgendeinen Sinn hat? Und wenn nicht für mich, dann wegen einer universellen/göttlichen Bestimmung oder so?
Das kann wohl nur eine Handvoll Menschen.

Ich meinte mit dem Durchhalten einfach aushalten, ohne zu verzweifeln ohne sein Leben selber beenden zu wollen. Natürlich ist es der Idealfall, wenn ein Mensch auf dem Sterbebett noch Buße tut und Frieden mit Gott macht.Was in den einzelnen Menschen zum Schluß noch vorgeht weiß man sowiso nicht.


Aber es gibt eben auch Fälle, in denen ich es vertreten könnte, abzutreiben, zum Beispiel wenn die werdende Mutter an der Schwangerschaft sterben würde oder das Kind bei einer Vergewaltigung gezeugt wurde
.

Die Tochter meiner Freundin wurde vergewaltigt und wurde schwanger. sie hat das Kind zur Welt gebracht, weil Mutter und Tochter überzeugte Christen sind.Du kannst Dir nicht vorstellen, wie sie dieses Kind lieben. Das Kind ist ihr ein und alles.


Warum ist das mit den Bäumen an den Haaren herbeigezogen? Wenn ich einen Baum fälle, töte ich ihn, und ich kann ihn nicht wieder zum Leben erwecken oder auch nur einen neuen "entstehen" lassen (höchstens dabei helfen). Stehen Pflanzen für Dich auf einer anderen Stufe?
Weißt Du bevor ich irgent welche Entscheidungen treffe, bete ich immer. Wenn also ein Baum in meinem Garten zu fällen wäre, würde ich auch davor beten.Aber ich finde man kann einen Baum nun wirklich nicht mit einem Menschen vergleichen, weil er zwar ein Teil von Gottes Schöpfung ist, aber ein Baum hat keine Seele.
 

Hallo Lena7,

schau mal hier: Sterbehilfe. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Danke für die Erläuterung Mike, so ganz wußte ich das nämlich nicht.




Also nochmal etwas zu den Begifflichkeiten:
Tötung auf Verlangen - das betrifft alles bei dem ein anderer Mensch aktiv eingreift, also Maschinen abstellen, Spritze setzen, jemanden auf eigenen Wunsch nund erschießen - ist verboten und wird bestraft.

Beihilfe zum Selbstmord - also das Besorgen einer Waffe, eines Stricks, Gift etc. ist ( und zwar ist das nur in ganz wenigen Ländern so! ) in der BRD nicht strafbar. Weil in der BRD der Selbstmord auch nicht strafbar ist, kann auch diese Beihilfe dazu nicht strafbar sein.
Allerdings: Wenn der "Selbstmörder" in Lebensgefahr kommt, dann ist man zur Hilfe verpflichtet. Das ist zwar paradox, aber man kann in diesem Fall wegen unterlassener Hilfeleistung bestraft werden.
 
Dafür sind doch aber die Patientenverfügungen da, das jemand auch äußern kann:"Ich möchte nicht künstlich mit Maschinen am Leben erhalten werden".Das man nicht selber hingehen darf und die Maschinen ausmachen, ist klar. Aber die Ärzte müßten eine solche Entscheidung doch berücksichtigen.
Natürlich auch das nur, wenn keine Aussicht auf Heilung mehr besteht





Soweit ich weiss, ist Sterbehilfe in Deutschland komplett verboten, d.h. man darf auch keine Geräte, die einen am leben erhalten, einfach so abschalten, auch wenn sich die Angehörigen und selbst der Betroffende das wünscht. Und das finde ich sowas von schrecklich, ich würde nicht so leide wollen, aber wer würde es schon nicht wahr.
Bei Bekannten von uns ist es auch der Fall. Der Mann von der Frau liegt im Krankenhaus und wird von Geräten versorgt, sie möchte das nicht und er auch nicht, trozdem wird er bis zum Ende da liegen, bis er von sich aus geht, das finde ich echt traurig.
 
Kitetsu wenn ich das lese, kann ich nur beten, "Vater vergib ihm denn er weiß nicht was er redet".
Ich hoffe sehr, das der Zeitpunkt irgentwann mal kommt in Deinem Leben, das Du erkennst, das es eine Unmöglichkeit ist so über Gott zu reden.Ich wünsche Dir, das Du Ihn so erkennst wie ER ist!


LG

Lena




Mal tacheles gesprochen hier.
Ich scheiss drauf was irgend ein Gott für einen beschissenen Plan hat.
Und es ist mir auch scheiss egal wer mir mein Leben geschenkt hat.
Denn es ist mein Leben.
Wer damit nicht einverstanden ist kann mich mal :mad:

Wenn der ach so liebe Gott doch so barmherzig ist, dann würde er einem
nicht die freiheit nehmen über sein eigenes Leben zu entscheiden.
Das ist nämlich nicht barmherzig, das ist freiheitsberaubung.

Genau wegen solchen mittelalterlichen Gedanken kann ich
bestimmte Religionen nicht leiden!
 
Die Tochter meiner Freundin wurde vergewaltigt und wurde schwanger. sie hat das Kind zur Welt gebracht, weil Mutter und Tochter überzeugte Christen sind.Du kannst Dir nicht vorstellen, wie sie dieses Kind lieben. Das Kind ist ihr ein und alles.

Und die Vergewaltigung war Gottes Wille? Es passiert zuviel schlechtes auf der Welt als das man noch an Gott glauben kann.
Und zum Thema Sterbehilfe. Heißt es nicht das Gott uns das Leben geschenkt hat? Mit Geschenken kann ich machen was ich will.
Ich bin klar dafür, mein Leben, meine Entscheidung ob ich leben will oder nicht, da braucht mir keiner zwischen zu reden.
Was ich mit meinem Körper gmacht hab hab ich 21 Jahre selbst entschieden also kann ich nach 100 Jahren oder nach 30 Jahren noch immer selbst entscheiden was mit meinem körper passiert.
Und wenn ich qualvoll Leide und mich irgndwelche Geräte noch ab Leben halten damit ich ja noch weiter leide und nicht endlich sterben kann damit das leiden aufhört, dann fang ich sicher nicht an , zu beten oder an Gott zu glauben.

Und da bin ich ehrlichgsagt richtig froh das die Religion keinerlei Einfluss auf Gesetzeslagen hat.
Möcht ja ned wissen wieviele Menschen auf der Welt wären wenn Abtreiben verboten wäre, und wieviel Millionen oder MIlliarden Menschen mehr an Hunger leiden müssten wenn es verboten wäre abzutreiben. Allein bei China kann ichs ma nicht vorstelln. Grad bei der Ein-Kind-Lage
 
hallo,

also meine Meinung zum Thema Sterbehilfe ist, dass man Menschen nicht leiden lassen sollte.
Jedem Tier kann und möchte ich es ermöglichen, wenn die Schmerzen überhand nehmen und keine Rettung mehr möglich ist, sein Leben zu beenden.
Warum sollte man das beim Menschen nicht auch machen können?
Ich rede hier allerdings nicht von psychischen Problemen oder keine Lust mehr zu Leben - ich rede von Krankheiten die keine Rettung mehr zulassen, von Schmerzen die täglich größer werden und kein Medikament mehr hilft, von sehr alten Menschen die sich nicht mehr bewegen können, nicht mehr äußern, nicht mehr essen, die künstlich ernährt werden müssen und sich wundliegen.
Von Familienmitgliedern die man als aktive und krankenhausscheue Menschen kennt, die nach einem Unfall oder Zusammenbruch an lebenserhaltende Geräte angeschlossen werden und die dann - TROTZ Patientenverfügung - nicht wieder abgemacht werden dürfen.

Ich wäre dafür, das man nach Konsultation von drei Fachärzten - die unabhänig voneinander die Unheilbarkeit der Krankheit bestätigen und bestätigen das die Medikamente nicht mehr helfen, das man dann eine Sterbehilfe leisten darf. Das wäre nur menschlich und sonst wird doch auf Humanität auch immer so viel wert gelegt!

Lg miolo
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo DarkSoul- ich versuche noch mal es zu erklären. Ich glaube also, das wir nicht das Recht haben, einen Menschen zu töten. Wenn der Arzt die Maschinen abstellt um das Leben und Leiden nicht künstlich zu verlängern ist das etwas anderes - so fern er das darf.
Wenn ich an Geräten hängen würde - würde ich so fern ich noch dazu in der Lage bin, Gott fragen, ob er möchte, das die Geräte abgeschaltet werden.Ich für meinen Teil wollte dann sicher so schnell wie möglich da oben sein. Aber man trägt ja auch für seine Angehörigen die Verantwortung - und Gott weiß auch, wann der Zeitpunkt ist, das sie bereit sind mich los zu lassen.Beten und Gott fragen, ist eigendlich immer das Richtige.(wie gesagt, wenn man das noch kann)

Wie ich schon sagte, bete ich bevor ich irgent welche Entscheidungen treffe. Wenn ich jetzt einen Hund hätte, der sehr krank wäre, und es stünde zur Debatte, ob ich ihn einschläfern lassen soll, würde ich vorher Gott fragen deshalb. Es ist schon etwas anderes, wenn man ein Tier tötet, wie wenn man einen Menschen tötet. Denn Gott hat dem Menschen ja auch erlaubt, Tiere zu schlachten.
Wenn ich einen Baum fällen lassen würde, würde ich genau so vorher darum beten ob dieser Baum nun das Feld räumen soll oder nicht. Allerdings hörts ja dann vielleicht doch irgentwo auf, wenn man Blumen abschneidet, Unkraut zupft, oder eine Stechmücke erschlägt die einen Pisackt😉, die erschlag ich dann ohne vorheriges Gebet🙄😉🙂 - Du darfst nicht vergessen, das ich kein Buddist bin sondern Christ🙂

Du hast Recht, das man wenn man nicht sehr gefestigt ist im Glauben, anfangen kann zu zweifeln. Warum läßt Gott so manches zu.Da hilft nur ganz intensives Reden mit Ihm - darum bitten, das Er zu einem spricht - und tut er das nicht gleich, dann denoch zu vertrauen und weiter fest an ihm zu halten. Dann schenkt er auch wieder die innere Freude - trotz Leiden und man spürt seine Gegenwart.
Warum Gott manches zu läßt. Da müßte ich jetzt einen ganzen Roman dazu erzählen - das würde zu weit führen. Es gibt verschiedene Gründe. Manches dient zur "Läuterung - Zubereitung",manchmal bekommt aber auch der Satan durch Sünden eines Menschen gewisse Anrechte. Es gibt viele Gründe.


LG


Lena




Also irgendwie kann ich dir auch nicht ganz folgen.
Einerseits sagst du, man darf keine Menschen in den Tod begleiten, bei Tieren bist du dir nicht sicher und bei Planzen ist es egal.
Ich dachte, als so eine gläubige Person siehst du alle Lebewesen auf dieser Erde als gleich an, egal ob jetzt Insekt, eine Blume oder Mensch.
Denn ein Baum ist doch auch etwas lebendiges, etwas was wächst und man bringt ihn damit auch um, wenn der einfach gefällt wird.
Tiere einschläfern ist doch wohl genauso schwer wie Menschen, besonders für ihre Besitzer.
Aber wenn jemand stark leidet, ob Tier oder Mensch, dann möchte man es doch vermeiden, diese Schmerzen und lässt ihn los oder.
Würdest du denn wollen, dass du an Geräten erhalten sein würdest, wo du doch weisst, du stirbst sowieso in paar Wochen oder Monaten?

Und Gott ja, das ist total anderes Thema.
Ist genau, wenn ich sagen, ich glaube an Geister, habe aber noch keine gesehen.
Man kann nicht mit Sicherheit sagen, dass Gott existiert und irgendwo da oben sitzt und uns Menschen beobachtet.
Soviel Ungerechtigkeit passiert den Menschen, auch denen die stark an Gott glauben und jeden Tag beten, 'ihn' anbeten und trozdem wiederfährt ihnen was schlimmes.
Da kann man schon zweifeln, ob es überhaupt ach so tollen und gutherzigen Gott gibt.
Und die Menschen, die schon kurz vor dem Tod sind und leiden, wollen wohl am wenigsten von den Predigten und Gott hören.
Gruß[/quote]
 
Woran liegt es denn nun eigentlich, daß wie eine quälende Fliege mal ebenso im Vorbeigehen erschlagen können, eine kläffenden, bissigen Hund aber nicht?
Weil wir sie vllt. schneller veschwinden lassen können, oder was steckt dahinter? Würde man beide unters Mikroskop legen, wäre der Hund da wirklich komplexer, lebefähiger als eine Fliege? Ich könnte statt einer Fliege auch eine Biene oder eine Wespe anführen. Oder einen Maulwurf, eine Maus, eine Ratte?
Wovon hängt unsere Entscheidung da eigentlich ab? Die Frage könnte ich genauso aufs "Einschläfernlassen" beziehen. Fällt es da auch vielen leichter, einen Hamster, eine Maus oder ein Kaninchen einschläfern zu lassen als den Hund?

Das sind so meine Gedanken zu dem Thema. Obwohl, ich weiß schon, eigentlich bezog es sich in diesem Thread um das Thema Sterbehilfe. Ich nehme an, auschließlich der Sterbehilfe beim Menschen.
 
Ich verstehe Deine Gedanken. Ich habe darüber auch schon manchmal nachgedacht. Habe mir auch schon überlegt das es eigendlich genauso verkehrt oder vielleicht grausam ist, auf eine Spinne mit dem Schlappen drauf zu hauen. Aber abgehalten es zu tun haben mich meine Gedanken denoch noch nicht😉




Woran liegt es denn nun eigentlich, daß wie eine quälende Fliege mal ebenso im Vorbeigehen erschlagen können, eine kläffenden, bissigen Hund aber nicht?
Weil wir sie vllt. schneller veschwinden lassen können, oder was steckt dahinter? Würde man beide unters Mikroskop legen, wäre der Hund da wirklich komplexer, lebefähiger als eine Fliege? Ich könnte statt einer Fliege auch eine Biene oder eine Wespe anführen. Oder einen Maulwurf, eine Maus, eine Ratte?
Wovon hängt unsere Entscheidung da eigentlich ab? Die Frage könnte ich genauso aufs "Einschläfernlassen" beziehen. Fällt es da auch vielen leichter, einen Hamster, eine Maus oder ein Kaninchen einschläfern zu lassen als den Hund?

Das sind so meine Gedanken zu dem Thema. Obwohl, ich weiß schon, eigentlich bezog es sich in diesem Thread um das Thema Sterbehilfe. Ich nehme an, auschließlich der Sterbehilfe beim Menschen.
 
Woran liegt es denn nun eigentlich, daß wie eine quälende Fliege mal ebenso im Vorbeigehen erschlagen können, eine kläffenden, bissigen Hund aber nicht?
Weil wir sie vllt. schneller veschwinden lassen können, oder was steckt dahinter?


Weil wir, normalerweise, keine emotionale Beziehunng zu einer Fliege aufbauen 🙄
Ich hab meinen Hund jetzt 2 Jahre, hab sie von klein auf bei mir ghabt. Ich würd sie niemals im Leben einschläfern außer sie hat nur noch Schmerzen und gibt mir das zu verstehn durch ne andere Gangart, wehmütige Blicke und/oder durch jammernde Laute. Warum soll ich sie auch leiden lassen? Klar hat sie Gefühle und ich würd sie nicht gern einschläfern, aber soll ich sie leiden lassen damit ich mich besser fühl? Wohl kaum.
Und was dahinter steckt das ich ne Fliege erschlagn kann aba meinen Hund nicht einschläfern kann?
Hund hab ich 2 Jahre, von klein auf und kümmer mich um sie, is auch ein Familienmitglied.
Fliege hab ich vllt 2 Minuten wenn sie mich nervt, danach kann sie dem Gevatter Fliegentod die Hand schütteln. Kann sie dem auf die Nerven gehn.
 

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