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Steigert Kampfsport wirklich das Selbstbewusstsein?

Hallo Yenlowang!

Ein meines Erachtens gutes Mittel, um anderen Menschen selbstsicher zu begegnen, ist, dass man um deren Wohlergehen bemüht ist. Egoisten haben eher Grund, ängstlich mit ihren Mitmenschen umzugehen.

Ich glaube für mich, das ich nicht egoistisch bin.

Obwohl ich durchaus egoistische Tendenzen feststelle (wenn das wirklich egoismus ist), wenn ich darüber rede, was ich nicht mehr will. Was ich auf keinen Fall mehr dulden werde. Und ich bin bei diesen Punkten in keinster Weise bereit Abstriche zu machen. Man kann von mir dabei in keinster Weise Milde erwarten.

Allerdings kann ich durchaus von mir sagen ich bin um das Wohlergehen anderer bemüht. Ich will es allen recht machen, ads sie sich wohlfühlen. Allerdings geht das bei mir bis zur Selbstaufgabe. "Nein, das möchte ich jetzt nicht tun." ist ein Satz den es in meinem Wortschatz genauso wenig gibt, wie das sitzenbleiben und andere machen lassen, wenn jemand einen Wunsch äußert...

Aber das macht mich nicht selbstsicher... es macht mich in gewisser Weise unsicher, weil ich vergessen habe, was mir wichtig ist.
 
Ich bin bei diesem Spiel weitergegangen als jemals zuvor in meinem Leben.
Was hälst du davon, da weiter zu machen?

Ich für meinen Teil würde sagen, dass man bei so einem Mannschaftssport mehr über sich selbst lernen kann, als bei Kampfsport.
Unter Anderem auch, weil nicht Wenige aus ähnlichen Motivationen wie du mit Kampsport anfangen. Lernen kannst du aber am meisten in Gruppen, die die Problematik nicht haben.
 
Was hälst du davon, da weiter zu machen?

Ich für meinen Teil würde sagen, dass man bei so einem Mannschaftssport mehr über sich selbst lernen kann, als bei Kampfsport.

Unter Anderem auch, weil nicht Wenige aus ähnlichen Motivationen wie du mit Kampsport anfangen. Lernen kannst du aber am meisten in Gruppen, die die Problematik nicht haben.

Ja, ich weiß, allerdings habe ich gemerkt wo meine Grenzen sind.

Und das ich diese beim Football und dem dazugehörigen Training mehr als einmal überschritten habe. Ich bin durchaus offen für neues, aber ich bin gesundheitlich nicht mehr so weit wie vor meiner Krankheit und ich weiß das ich die Anforderungen die beim Football an mich gestellt werden nicht mehr so erfüllen kann, wie ich es gerne tun würde...

Ich habe mich trotz meiner Probleme mit den Nerven für dieses Spiel entschieden und habe es getan, weil mir der Grund für das Spiel sehr nahe gegangen ist. Wir haben für einen behinderten Jungen und einen Wachkomapatienten gespielt. Die Erlöse gingen an die beiden. Alleine dieser Grund war es wert mich über meine Belastbarkeit hinaus zu bringen.

Ich weiß auch das Kampfsport oder auch Kampfkunst auch nicht einfach ist, da ich es aber nicht wettkampfmäßig betreiben möchte, ist die Belastung für mich und meinen Körper um einiges geringer als beim Football...
 
Guten Morgen zusammen,

ich habe mir gestern ein Dojo angesehen...

Es war ein Erlebnis, was ich mir nicht so vorgestellt hätte, so wie man das aus den Hollywoodstreifen kennt...

Von der Strasse, über den Parkplatz eines Supermarktes, hinter der Ladezone durch und denn stand ich vor einem ziemlich renovierungsbedürftigen Fabrikgebäude. Drinne sah es nicht viel besser aus. (Die Wände könnten gut einige Eimer Farbe vertragen 😉 ) Ich hab da vor der Tür gestanden und überlegt ob es das richtige Studio ist. Ich kenne von früher nur die Judosparte unseres örtlichen Sportvereins, da sah das um Längen anders aus...

Aber denn rein...

Es sah hinter der schäbigen Feuerschutztür aus, wie eine komplett andere Welt. Es schwang förmlich Adrenalin durch den Raum. Angenehm gemalte Wände, mit vielen Fotos der Mitglieder bei Siegerehrungen. Die Urkunden über die Leistungen der Trainer und 3 Trainingsflächen mit allem was man für die angebotenen Kampfsportarten braucht... Ein kleiner Kraftsportbereich und unglaublich nette Leute. Ich wurde sehr herzlich empfangen ich hab eine Führung durch sämtliche für Mitglieder freie Bereiche bekommen und man hat mir erklärt, was wann wo stattfindet, was ich alles brauche wenn ich da mitmachen will, etc.

Es lag aber keine Spur von Aggression in der Luft, was ich eigentlich eher erwartet hatte...

Ich hatte erwartet, in die Tür zu kommen und von kleinen Möchtegerns und Spinnern empfangen zu werden, aber so war es absolut nicht. Derjenige der mich rumgeführt hat, sagte auch, das Aggression nur auf der Matte geduldet wird. Für Leute die sich gerne prügeln und Streit anfangen ist in dem Dojo kein Platz.

Ich werde nächsten Donnerstag sehen was wirklich los ist, da hab ich das erste Schnuppertraining. Er sagte schon im Vorwege, nicht das ich mir zuviel verspreche, oder ohne das er angeben wollte. Aber ich werde die 1 1/2 Std. Training nicht durchhalten... Er geht davon aus das ich maximal nach 1 Std. völlig durch auf der Matte sitze und total ausgepowert bin...

Eigentlich wollte ich ihn belächeln... Aber denn hab ich nochmal in den Raum geschaut und die Kämpfer gesehen, die schon total fertig an der Wand hockten. Die sahen so aus, als wenn sie das schon länger machen...

Ich glaube ich werde mich da wohl fühlen, der Laden hat etwas von einer "Blut und Schweiss Bude" ganz so wie das Studio, wo ich vor Jahren mit dem Kraftsport angefangen habe. Und das war eine meiner schönsten Zeiten...

LG
 
Ich weis, das eine äußere Haltung ein innere Haltung nach sich zieht und umgekehrt.
Deswegen hat eine aufrechte äußere Haltung, die in Kampfbumstadingsta als Idealbild dem Anfänger aufgezwungen wird, zwangläufig Rückwirkungen auf dessen Psyche.

Schon allein den eigenen Blick ein paar grad nach oben zu verändern, kommt mir jedesmal wie Magie vor. Licht an/aus. Einfach mal ausprobieren.

Karsten
 
Zuletzt bearbeitet:
prima dass du dir mal ein Dojo angeguckt hast...und da kann ich nur sagen: na dann streng dich mal an und guck immer ein wenig über deine Grenzen hinaus zu gehen..das ist ohnehin die Essenz des Lebens.

Was für eine Kampfsportart wird dort denn betrieben?
 
In dem Dojo wird Kickboxen, Thaiboxen, Kung-Fu, QiGong und TAi-Chi...

Und Ich darf alles machen 😉... Ich werde mit Kickboxen anfangen und mal sehen, was noch so geht. Qi_Gong interessiert mich auch, allerdings wird das wohl nix, zu der Zeit arbeite ich meistens, wenn die das anbieten.

LG
 
So... ich war da...

Ich habe ihn gesehen....

Der Teufel...

Er muss Stefan heißen, knapp 2 m groß sein und einen blauen Trainingsanzug tragen. Zu dem hat er kein Verhältnis zu Zeit... wenn er sagt noch 10 Sekunden, kann man davon ausgehen das es noch mindestens 30 sind... 😉

Es war toll. Mn hat mich sofort mitmachen lassen. Kurze Erklärungen wie was gemacht wird und während die anderen (erfahreneren) auf die Säcke eingekloppt haben, hat er mit mir die Bewegungsabläufe gemacht und ich durfte zum ersten Mal an den Sack...

Es tat weh. Ich war total platt danach. Aber es war ein geiles Gefühl.

So wenig Gedanken hab ich seit Jahren nicht mehr im Kopf gehabt. Ich hab eigentlich an nichts gedacht, außer an den Sandsack und meine Fäuste. Und nach dem Training beim duschen, keinerlei "Scheu" und "Berührungsängste". Ich dachte es wird jetzt so, wie beim Kraftsport. Auf der Fläche haben sie alle ein großes Maul und nach den Training ungeduscht nach Hause, weil man sich schämt. Aber nein, ganz normal wie beim Fußball, geduscht nach Hause.

Das hat auch was mit Selbstbewusstsein zu tun. Duschen können wenn wer anders als die eigene Freundin daneben steht... 😉

Ich glaube das ist es...

Mal sehen wie ich mich morgen fühle. Muskelkater braucht bei mir immer 2 Tage zum reifen.

Aber nächsten Donnerstag bin ich wieder da.

LG
 
Die Psychologie sagt dazu,
Dass Kampfsport das Selbstbewusstsein steigert, ja.

Ob es wirklich so ist, ist die Frage, ich für meinen Teil denke,
ja, das Prinzip funktioniert, man ist besser in der Lage sich zu verteidigen,
das fördert natürlich das Selbstbewusstsein.

Selbst wenn nicht, wäre es trozdem erstrebenswert zu lernen,
die Welt ist so gewalttätig geworden ...
Ich persöhnlich (1,87m 95kg) finde allerdings Freestyle besser
(Individueller Kampfstil, selfmade ^^)
Wehren kann ich mich damit gut genug ._.

Allerdings werde ich meine Kinder (falls ich welche haben werde)
in jedem Fall eine Art von Kampfsport lernen lassen, grade Mädchen,
wenn ich hier und in meinen andern Foren so lese wg. Vergewaltigung und so... Ich will mich nicht in ihr Leben einmischen indem ich sie überwache,
aber ich kann dafür sorgen, dass sie sich wehren können werden. :mad:
 
Klingt ja schon einmal gut.
Wobei mir doch eher noch der ganz grundsätzliche Begriff der Kampfkunst besser gefällt.
Aufjedenfall habe Ich noch nie etwas negatives von richtig ausgeführten Kampfkünsten gehört.

MfG Alex
 

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